#meetupMG 06/18: MeetupMG geht in die Luft!

Trotz etlicher Parallelveranstaltungen – unter anderem Johnny Depp im Sparkassenpark und der Auftakt der Fußball-WM – konnte sich das jüngste #meetupMG über weltmeisterlich interessierte Teilnehmer freuen. Eine kleine, aber sehr feine Runde sorgte mit guten Diskussionen und etlichen Nachfragen dafür, dass die beiden vortragenden Gruppen extrem viel Feedback mitnehmen konnten. Zu Gast waren die Drohnengruppe und die Eiskracher, die von einem echten, eisigen Kracher begleitet wurden.

Viele Menschen sind gegenüber Drohnen sehr skeptisch und finden diese zum Teil auch sehr unheimlich. Aber auch dann, wenn Drohnen Leben retten könnte? Diese und weitere Fragen wurden beim #meetupMG diskutiert. Ein bunter Haufen von Studenten, Mitarbeitern und Professoren der Hochschule Niederrhein – das ist die Drohnengruppe. Gemeinsam haben sie ein konkretes Ziel: gemeinsam Spaß zu haben am Bau von und am Fliegen mit Multicoptern. Sie bieten für Schüler, Lehrer und Erwachsene Workshops an. Das Gesamtpaket umfasst Konstruktion, Aufbau, Informationen zu Versicherung und Recht sowie eine Flugschule – und anschließend erhalten alle Teilnehmer ein Zertifikat. Es gibt einen Einsteigerkurs – „Physik des Fliegens“ – und einen Fortgeschrittenen-Kurs – FPV 20h. Darüber hinaus entwickeln sie maßgeschneiderte Lösungen individuell auf den Kunden zugeschnitten. Ein Ansatz kann zum Beispiel ,,Simple Delivery“ sein – autonomer Flug inklusive Auslieferung von Medikamenten an schwer zugänglichen Orten. Des Weiteren ein Konzept einer ,,Search and rescue“-Drohne, die eine Meldung per Funk an die Bodenstation weitergibt.

,,Wäre es nicht ein Kracher, jederzeit einen Eismann rufen oder schauen zu können, wo sich gerade einer befindet?“ – das dachten sich Benedikt Schmeitz und sein Kollege Timothy Krechel. Sie arbeiten bei einem Bonner Start-up und validieren gerade ein Konzept zum Thema „An app that tracks the ice cream truck“. Als Beispiel zeigten sie anhand einer Karte, wie die Idee als solche aussehen könnte. Der Eiswagen wird durch einen Klick gerufen und erhält eine Bestätigung. Der Eiswagen kann in der Karte bis zur Lieferung beobachtet werden. So die Theorie – und auf einmal als Überraschung kamen die „Eisdealer“ aus der Gladbacher City vorbei und verwöhnten alle Teilnehmer mit leckerem Eis (wenn auch noch nicht über die App gerufen, denn die muss schließlich noch entwickelt werden). Vielen Dank! Die Teilnehmer waren begeistert von der Idee. Und weil sich im Publikum diesmal auch der eine oder andere Unternehmer befand, konnten beide Gruppen manch wichtige Visitenkarte einheimsen.

Das nächste #meetupMG findet am Donnerstag, 12. Juli, statt und wird voraussichtlich einen Handwerks-Schwerpunkt haben. Außerdem wird die neue Reihe „Fuck-up Nights“ vorgestellt. Wir informieren dazu wieder rechtzeitig über die gewohnten Kanäle.

 

nextMG will die Digitalisierung am Wirtschaftsstandort Mönchengladbach fördern, Aktivitäten rund um die digitale Transformation unterstützen und die Stadt für Gründer attraktiver machen.

Die FuckUp Nights kommen nach Mönchengladbach.

Wir feiern das Scheitern. Die Grundlage jeden Erfolges. Ganz offen. Auf der Bühne. Premiere: Freitag, der 13. Im Juli 2018 um 20.00 Uhr im Theater im Gründungshaus (TiG).

Die FuckUp Nights stellen unsere derzeitige furchtbar lähmende Fehlerkultur auf den Kopf. Auf unterschiedliche Arten gescheiterte Gründer & Macher berichten in lockerer Atmosphäre auf der Bühne über ihr Scheitern.

Wer ein Projekt so richtig vergeigt hat, der hat schlicht etwas zu erzählen und erinnert uns alle daran, dass Lernen von Beginn an ein Ausprobieren ist: bevor kleine Kinder das Laufen lernen, fallen sie hin. Und zwar mehrfach. Scheitern gehört zum Leben und zum Erfolg. Es ist ein wichtiger Baustein in jedem kreativen Prozess. Scheitern ist nicht das Ende, sondern der Anfang einer innovativen Entwicklung.

Die FuckUp Nights sind ein Event-Format, bei dem mutige Macher zu ihren größten Fehlern stehen und öffentlich über ihre schwierigsten Momente sprechen. Ausgehend von Mexiko ist seit 2012 eine weltweite Bewegung entstanden. Über 260 Städte in 82 Ländern veranstalten inzwischen Events rund um das Scheitern.

Jede FuckUp Night ist aufgrund der Persönlichkeiten, die den Mut haben diese Bühne zu erobern, einzigartig und spannend. Gespickt mit wichtigen, lehrreichen Erfahrungen und einer ordentlichen Portion Humor. “Gescheiterte” haben einfach sehr viel zu erzählen und wertvolle Erfahrungen weiter zu geben, aus denen es unglaublich viel zu lernen gibt! Nicht nur für (angehende) UnternehmerInnen.

Was wir von FuckUp Nights lernen bezieht sich nicht nur auf die konkreten Fehler. Menschen, die bereits mit einem Geschäft gescheitert sind, können uns noch viel mehr vermitteln. Kein Mensch ist unfehlbar und oftmals ist es auch eine Verkettung von Umständen, die letztlich zu einem Scheitern führen. Erfolgreiche Unternehmer werden immer Fehler machen, da sie einfach den Mut haben etwas zu wagen. Und eine der wichtigsten Lehren aus den FuckUps von anderen Unternehmern ist, sich einfach selbst wieder zu verzeihen.

Scheitern ist eine wichtige Voraussetzung für Innovationen und fast schon eine Notwendigkeit, um erfolgreich zu sein. Scheitern gehört dazu und wer nicht gescheitert ist, hatte auch weniger Gelegenheit zu lernen.

Scheitern ist in erfolgreichen Start-ups Teil der Unternehmenskultur. Dies wird in Leitsätzen, wie „fail fast, learn fast“ deutlich. Solche zielführenden Denkweisen beschleunigen Innovationsprozesse ungemein“, sagt Peter Godulla, Geschäftsführer der Unternehmensberatung Dyck • Godulla • Sellier GmbH, der die FuckUp Nights für nextMG nach Mönchengladbach geholt hat.

Dort, wo die FuckUp Nights stattfinden, entwickeln sie sich zu einem festen Bestandteil im Startup- und Gründer-Ökosystem. „Das wird uns auch in Mönchengladbach gelingen“, ist sich Godulla sicher.

Die Redner bei der FuckUp Night Mönchengladbach (FUN-MG) werden nach und nach auf www.fun-mg.de, Facebook und Twitter veröffentlicht.

Der Eintritt für die Premiere der FUN-MG am Freitag, den 13. Juli ist frei.

Wir freuen uns auf Sie!

Weitere Informationen unter:
www.fun-mg.de
Fragen zur FuckUp Night
Peter Godulla, Arbeitsgruppe Digitale Transformation
Tel: 0151 664 64 642

 

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PM: „Get up start up“ an der Hochschule Niederrhein

28. Mai 2018

„Get up start up“ an der Hochschule Niederrhein

Mönchengladbach – Studierende für das Thema Gründen begeistern, die Start-up-Dynamik in die Hochschule Niederrhein tragen: Darum geht es bei „Get up start up“ am Dienstag, 12. Juni, im Z-Gebäude an der Richard-Wagner-Straße 97. Ab 15 Uhr können Studierende und alle weiteren Interessierten zunächst an mehreren Themeninseln thematisch den Gründungsprozess in all seinen Facetten nachverfolgen – angefangen von der Ideenfindung bis zu Finanzierungs- und Rechtsfragen. „Dabei berichten Experten und Gründer aus der Praxis und stehen mit Rat und Tat zur Seite, ganz egal, welche Vorkenntnisse die Besucher mitbringen“, sagt Mark Nierwetberg, Vorsitzender der Mönchengladbacher Gründer- und Digitalinitiative nextMG. „Wir wollen einen niederschwelligen Einstieg in das Gründungsthema bieten und dabei Interesse wecken und Lust machen.“

In drei Barcamps werden die Fragestellungen anschließend vertieft. Höhepunkt des Tages wird ab 17.30 Uhr jedoch der „Mönchengladbach-Pitch“ (MG-Pitch): Dabei präsentieren Gründungsinteressierte ihre Geschäftsideen einer prominent besetzten Jury. Die Teilnehmer speisen sich im Wesentlichen aus Studierenden des fünften Semesters des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre, die einen Businessplan-Kurs bei Prof. Dr. Doris Kortus-Schultes und Prof. Dr. Georg Oecking belegt haben. „Ich kann schon jetzt verraten, dass die eine oder andere richtig starke Idee dabei sein wird“, sagt Prof. Oecking. Im Anschluss an den Pitch wird gegrillt und genetzwerkt.

Das bewährte Format von „Get up start up“ wurde in diesem Jahr etwas angepasst, um einen sommerlichen Gegenpol zur Gründerwoche im November anbieten zu können. nextMG, die Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG), die Hochschule Niederrhein, die Stadtsparkasse Mönchengladbach als Hauptsponsor sowie das derzeit entstehende Gründerzentrum Westend MG im SMS-Businesspark zeichnen für Planung und Realisierung verantwortlich. Mit im Boot ist außerdem das Start-up Cakerella, das im Vorjahr den Sieg beim Pitch davongetragen hatte.

Auch die Anreize für die Pitch-Teilnehmer wurden im Zusammenspiel der genannten Akteure gesetzt. So qualifiziert sich das Siegerteam automatisch für das Halbfinale des Rheinland-Pitches, das im Rahmen der Gründerwoche im Herbst in Mönchengladbach stattfinden wird. Für die besten drei Gruppen loben die Stadtsparkasse und die Aachener S-UBG-Gruppe insgesamt zudem 600 Euro aus. Das Westend stellt für das Siegerteam bis Jahresende Gratis-Räumlichkeiten zur Verfügung, damit dieses sich auf den großen Auftritt im November unter entsprechender Einbindung in ein Start-up-Ökosystem vorbereiten kann. Ebenso wird allen Pitch-Teilnehmern, neben der Einbindung in die lokale Gründerszene, die Möglichkeit geboten, im weiteren Jahresverlauf durch passgenaues, weiterführendes Coaching weiter an der eigenen Geschäftsidee zu feilen.

Das Angebot soll in den kommenden Jahren verstetigt werden und nicht zuletzt dazu dienen, das Thema Entrepeneurship tiefer als bisher auch in weiteren Studiengängen der Hochschule Niederrhein zu verankern. „In einem nächsten Schritt werden wir ein Angebot für die Wirtschaftsinformatiker anbieten“, sagt Prof. Oecking.

Weitere Informationen finden sich unter:

www.nextmg.org/get-up-start-up-2018
www.facebook.com/GetUpStartUpDE

Fragen zum Thema:

Mark Nierwetberg, Vorstandsvorsitzender nextMG e.V.
Tel. 0160 / 97858282

Jan Schnettler, Wirtschaftsförderung Mönchengladbach
Tel. 02161 / 82379-885

 

 

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PM: Studierende für das Thema Gründen begeistern

3. Mai 2018

Studierende für das Thema Gründen begeistern

Mönchengladbach – Formal gute Businesspläne sind das eine – marktfähige, innovative Geschäftsideen noch eine Ausbaustufe mehr. Diesen Extraschritt gehen sollen in diesem Semester Studierende der Hochschule Niederrhein im fünften Semester des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre bei Prof. Dr. Doris Kortus-Schultes und Prof. Dr. Georg Oecking. „Wir wollen möglichst viele Studierende dazu bewegen, sich beim ,Get up, start up‘-Tag am 12. Juni mit ihren Ideen zu präsentieren“, sagt Oecking. Beim so genannten „Mönchengladbach-Pitch“ (MG-Pitch) im Z-Gebäude der Hochschule werden dann maximal fünf Gruppen – aus dem Kurs, die Teilnahme ist aber auch offen für interessierte Studierende aus anderen Fachbereichen und Studiengängen sowie Absolventen der Hochschule Niederrhein – ins Rennen gehen.

Möglich wird das durch eine Kooperation mit der Wirtschaftsförderung (WFMG), der Digital- und Gründerinitiative nextMG, der Stadtsparkasse Mönchengladbach als Hauptsponsor, dem entstehenden Gründerzentrum Westend MG im SMS-Businesspark sowie dem örtlichen Start-up Cakerella. Bei einem Auftakt-Workshop im Kurs von Prof. Oecking wurde das Vorhaben den Studierenden jetzt vorgestellt. Insbesondere die beiden Gründer von Cakerella, die einst selbst in diesem Kurs saßen und einen Businessplan schrieben, konnten mit ihrem „Augenzeugenbericht“ den Studierenden wertvolle Impulse mit an die Hand geben.

Die Anreize für die Studierenden, sich an dem Pitch zu beteiligen, sind nicht ohne: So ist das Siegerteam automatisch für das Halbfinale des Rheinland-Pitchs qualifiziert, das im November im Rahmen der Gründerwoche 2018 in Mönchengladbach stattfinden soll, und es erhält bis Ende des Jahres Gratis-Räumlichkeiten im Westend, um sich auf diesen großen Auftritt unter entsprechender Einbindung in ein Start-up-Ökosystem vorzubereiten. Für die besten drei Teams gibt es zudem Geldpreise der Sparkasse, für alle fünf teilnehmenden Teams das Angebot, im weiteren Jahresverlauf durch passgenaues, weiterführendes Coaching weiter an der eigenen Geschäftsidee zu feilen. nextMG, Sparkasse und Cakerella stellen bereits im Vorfeld des MG-Pitches Paten bereit, die den Studierenden aus dem Kurs von Prof. Oecking mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Am 12. Juni wird es vielfältige, niederschwellige Angeboten rund um die Themen Gründung und Selbstständigkeit geben. Höhepunkt wird der Pitch, anschließend wird gemeinsam gegrillt. „Deutschland, Nordrhein-Westfalen, der Niederrhein und Mönchengladbach hinken allesamt hinterher, was Gründer-Spirit angeht“, erläutert Mark Nierwetberg, Vorsitzender von nextMG, die Motivation. „Get up, start up“ wird von der Hochschule gemeinsam mit WFMG und nextMG geplant. Das Angebot soll in den kommenden Jahren verstetigt werden und nicht zuletzt dazu dienen, das Thema Entrepeneurship tiefer als bisher auch in weiteren Studiengängen der Hochschule Niederrhein zu verankern.

Weitere Informationen finden sich unter:

www.nextmg.org/get-up-start-up-2018

Fragen zum Thema:

Mark Nierwetberg, Vorstandsvorsitzender nextMG e.V.
Tel. 0160 / 97858282

Jan Schnettler, Wirtschaftsförderung Mönchengladbach
Tel. 02161 / 82379885

 

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PM: nextMG bringt Mentoring-Programm an den Start

19. April 2018

nextMG bringt Mentoring-Programm an den Start

Mönchengladbach – Eine Angebotslücke wird gefüllt, ein weiterer wichtiger Baustein für eine wachsende Start-up-Szene kommt neu hinzu: Die Digital- und Gründerinitiative nextMG legt ab sofort ein Mentoring-Programm auf. „Ziel des Mentorings ist es, Erfahrungswissen weiterzugeben und den Gründerinnen und Gründern eine Art Wegweiser, Unterstützer, Kritiker, aber auch Förderer zu sein“, sagt Vorsitzender Mark Nierwetberg. Mentoring sei keine Unternehmens- oder Strategieberatung – vielmehr erklärten sich die Teilnehmer dazu bereit, einen informellen Know-how-Austausch mit ihrem Schützling einzugehen, der dazu dient, Erfahrungen zu vermitteln und Perspektiven zu bieten.

Mentor werden könne jeder, der ein spezialisiertes Know-how aus seiner langjährigen Berufs- oder Unternehmererfahrung den Gründungsinteressierten zur Verfügung stellen möchte und sich entsprechend bei nextMG bewirbt. Ein ganz wichtiger Punkt ist für Nierwetberg dabei die Tatsache, dass Mentoren während des Mentorings oder unmittelbar danach kein Geschäft mit ihren Schützlingen generieren dürfen: „Es handelt sich um ein ehrenamtliches Angebot ohne persönliches wirtschaftliches Ziel. Mentoren wollen kein Geschäft machen oder anbahnen, Mentoren haben Spaß daran, anderen dabei zu helfen, Fehler zu vermeiden oder aus Fehlern zu lernen.“

Aus der ab sofort entstehenden Mentoren-Übersicht auf www.next.org wird ersichtlich sein, welcher Mentor mit seinen definierten Kernkompetenzen der passende Partner für einen Gründungswilligen wäre. Ist sich der Gründungswillige unsicher, kann er sich ratsuchend an den Verein nextMG wenden. Der Verein entscheidet über die Aufnahme von Mentoren ins Programm und beabsichtigt, einen guten Angebotsmix herbeizuführen. „Das Mentoring-Programm wird ein elementarer Bestandteil des entstehenden Ökosystems für Start-ups in Mönchengladbach werden“, sagt Rafael Lendzion, Leiter des Digitalteams bei der städtischen Wirtschaftsförderung (WFMG). „Wir versprechen uns davon wichtige Impulse für Gründer, aber auch für die Mentoren aus dem Mittelstand.“

Aktuell sucht der Verein insbesondere weibliche Mentoren.

Weitere Informationen zum Mentoring-Programm finden sich unter: https://nextmg.org/aktivitaeten/startups-foerdern/mentoring

Fragen und Interviews zum Thema:

Mark Nierwetberg, Vorstandsvorsitzender nextMG e.V. Tel. 0160 97858282

 

 

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nextMG-Arbeitsgruppen nehmen die Arbeit auf

Erstmals im Jahr 2018 haben sich jetzt die nextMG-Arbeitsgruppen zu den Themenfeldern „Gründung“ und „Transformation“ bei der Wirtschaftsförderung getroffen – und anstatt lange herumzudoktern, wurde sofort mit der Arbeit begonnen. Das Gründer-Team um Stefan Sturm (nextMG) und Jan Schnettler (WFMG) plante konkret das Programm rund um den „Get up start up„-Tag an der Hochschule Niederrhein am 12. Juni. Während das grobe Gerüst mit den wesentlichen Elementen bereits im Vorfeld festgezurrt worden war, waren noch zahlreiche programmatische Details zu klären. Die Gruppe erarbeitete in anderthalb Stunden neben dem Zeitplan des Tages die weiteren Formate, die angeboten werden sollen, sowie mögliche Partner und Personen, die man dafür ins Boot holen kann. Außerdem wurden Hausaufgaben verteilt, die bis zur nächsten Sitzung am 9. Mai von den Teilnehmern gemacht werden sollen. Das nächste reguläre Treffen der Arbeitsgruppe – angedacht ist ein Termin pro Quartal – soll noch deutlich vor den Sommerferien stattfinden. Inhaltlich soll dann bereits die Gründerwoche im November im Fokus stehen. Für diesen Termin werden dann wieder alle Vereinsmitglieder eingeladen.

Die Arbeitsgruppe „Transformation“ um Jan-Lukas Krichel (nextMG) und Michael Bahrke (WFMG), für die es anders als für die „Gründungs“-Gruppe kein Fundament aus dem Vorjahr gab, ging nach einem ersten Kennenlernen ebenfalls bereits in die Vollen. Inhaltlicher Fokus: Um die digitale Transformation des Mittelstandes in Mönchengladbach voranzutreiben, soll es demnächst neben dem #meetup für Gründer und Gründungsinteressierte eine vergleichbare Veranstaltung für den Mittelstand geben. Zur Erarbeitung eines passgenauen Angebots wird in der Runde auf Methoden zurückgegriffen, die stark kundenorientiert sind und sich an agilen Trendsetter im Unternehmensumfeld orientieren. Nach dem ersten Treffen sind die Teilnehmer daher mit der „Hausaufgabe“ nach Hause gegangen, zu evaluieren, welche Inhalte und Formate für mittelständische Unternehmer spannend sind. So wie bei der AG Gründung, gewährt ein echter Mehrwert für die Zielgruppe den Erfolg der kommenden Formate. Das nächste Treffen der AG findet bereits am 26. April um 18 Uhr in den Räumlichkeiten der WFMG in der Neuhofstraße statt. Und auch zu diesem Treffen sind wieder alle Vereinsmitglieder eingeladen.

Die dritte geplante Arbeitsgruppe – mit dem Fokus „IT-Bildung“ – hat sich noch nicht konstituiert. Hierzu wird beizeiten gesondert eingeladen.

 

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Die Mechanik der Start-up-Szene: Was wir von Leipzig und München lernen können!

Auch wenn das eigene Unternehmen einmal von der so genannten Old Economy und der Börse als „new business“ bezeichnet wurde, liegt dies nun über 20 Jahre zurück und auch wenn mir diese Zeit wie im Flug vorkam, gehört man inzwischen zu den etablierten Häusern in seinem Wirtschaftsbereich.

Aber auch, wenn man viel erlebt hat, die Herausforderung einer neues Start-Up Business anzugehen sind groß und spannend. Da die Prinzipien, die im heutigen StartUp-Sektor zählen, wieder ganz andere sind, ist die Herausforderung nicht nur die Unternehmensidee als solche, sondern auch wie man in einer hochkommunikativen, hochvernetzten Sharing-Gemeinschaft sein Geschäft aufbaut und dieses im besten Fall dann mit der „old community“ wieder vernetzt.

Zudem haben wir uns mit unserem neuen Start-Up einen Bereich ausgesucht, der zwischen FinTech (technik-basierte Innovationen im Finanzsektor) und eCommerce liegt – in dieser Branche tut sich vieles und die großen Banken-Player sind omnipräsent.

Im Accelerator: Die Mechanik der Start-up-Szene

2017 haben wir unsere Heimatstadt Mönchenglabdach verlassen, um an zwei Accelerator-Programmen teilzunehmen. Accelerator sind Programme, die in kurzer Zeit einem Start-Up helfen, ein Geschäftsmodel zu entwickeln. Dies hat uns extrem viel im Hinblick auf die Mechaniken der Start-up-Szene wie auch dem Sharing-Gedanken im Allgemeinen gebracht – auch wenn bei uns „alte“ Hasen an Bord sind.

Im 2. und 3. Quartal wurden wir zum Handelshochschule Leipzig SpinLab Accelerator in Leipzig eingeladen und haben unsere Zelte in dieser wunderbaren und schnell wachsenden Stadt und Region aufgeschlagen. Die aktive Unterstützung der Universität und der Stadt Leipzig waren jederzeit über gute Mentoren, ein enges Netzwerk und eine nahezu rund-um-die-Uhr Betreuung spürbar. Ein gutes halbes Jahr war unser Quartier die alte Baumwollspinnerei in Leipzig, wo wir unser hochinnovatives Unternehmen im alten Industriecharme mit viel Know-how Transfer und Netzwerk weiter reifen lassen konnten.

Es war extrem spannend, dass „unfertige“ Unternehmen in einer alten Industriebrache wachsen zu sehen – wir waren als Gruppe umgeben von einem unglaublich guten Gründer-Spirit, wie wir es bei unserer ersten eigenen Gründung nicht erlebt haben. Die „Klasse 5“ im SpinLab hatte acht weitere Start-Ups aufgenommen und alle hatten andere Geschäftsfelder – alle spannend und alle hatten ähnliche Probleme, Sorgen und Motivationen. Wir haben uns miteinander gefreut, gefiebert und wir haben auch miteinander gelitten – ein großartiger Spirit in der Gruppe!

In vielen Sessions wurden uns hochwertige Trainer und Mentoren zugeführt, die praxisnah und mit relevantem Wissen für den Aufbau eines Start-Ups, Finanzierung, rechtliches oder natürlich Kontakte in die bestehende Wirtschaftsstruktur sorgten. Wir sind eingetaucht in die Stadt Leipzig und konnten vieles als „Insider“ erleben.

Nach der spannenden Zeit in Leipzig wurden wir von MediaMarkt/Saturn zum Retail TechHub nach München eingeladen, der dort von Plug’n Play, dem größten Start-Up-Accelerator-Unternehmen der Welt, geführt wird.

Mentoren und der Austausch untereinander helfen

Es ging in München um die besten Ideen, um dem Retail neue Inspirationen, Piloten und Integrationsmöglichkeiten zu liefern und mit ihm zusammen zu arbeiten. Es ging somit im letzten Quartal 2017 und ersten Quartal 2018 im Gegensatz zu Leipzig um eine sehr konkrete Unterstützung zur Anbindung an einen Konzern.

Dazu wurden uns sehr internationale und erfahren Mentoren und Trainer aus dem weltweilten Plug’n Play Netzwerk angeboten und wir haben die 4,5 Monate in München eine sehr gute Übersicht darüber bekommen, wie man als Start-Up ein Unternehmen aufbauen, den Spirit halten und als Gründer gut bestehen kann – auch mit oder sogar in einem Konzernumfeld.

Auch in München hatten wir in unserem Batch (Klassen wurden hier zu Batches) ein buntes Starterfeld von sechs weiteren Unternehmen – auch hier war wie in Leipzig der Zusammenhalt in der Klasse herausragend. Wir haben uns gegenseitig unterstützt – bis hin zur Weitergabe von Investorenlisten.

Nachdem ich auch noch die Chance hatte, im September 2017 an der IHK/nextMG Start-Up-Reise nach Israel teilnehmen zu können und dort mit vielen interessanten Investoren und Start-Ups der dortigen Szene kennenlernen durfte – ebenso wie weitere wissbegierige Start-Ups aus Deutschland, die ebenfalls in der Delegation waren bin ich nun wieder in Mönchengladbach.

In meiner Heimatstadt will ich als Vorstand von nextMG mitwirken diese ganzen Eindrücke, möglichen Wege und Methoden auch eine Heimat zu geben.

Was kann man davon lernen? Teilen, Austauschen, Treffen …

Was allen diesen Reisezielen in Leipzig, Tel Aviv und München gemeinsam hatten:

  • Eine starke Community – die Start-Up Szene lebt von unglaublich intensivem Austausch.
  • Man versteht innerhalb dieser Community nicht den beruflichen Austausch darin, dass man von 8-20 Uhr in einem Bürogebäude „hockt“ und ggf. an vielen sehr kreativen Meetings teilnimmt – man teilt sein Leben. Vom Frühstück bis zum Club-Besuch – aber eben ungezwungen. Mal ist man dabei, mal nicht – man hat ein permanentes hop-on, hop-off um sich auszutauschen, um sich gegenseitig weiter zu bringen – es ist ungezwungen und gleichzeitig hochgradig inspirierend.
  • Die „Klassenkameraden“ liefern immer eine neue Idee und Inspiration auf die man selbst nicht kommt und auf der anderen Seite liefert man selbst durch eine kleine Bemerkung dem Anderen den möglichen Durchbruch bei seinem Problem.

Aber wie machen wir das in MG Action-Town? Wie übertrage ich den gemeinsamen Nenner?

  • Wir müssen natürlich die Nähe zur Hochschule nutzen, wir sollten StartUps innerhalb der Themen der Hochschule ansiedeln (natürlich sind weitere Ideen immer willkommen). Wir sollten zunächst einen, vielleicht später einen zweiten „Ballungspunkt“ für Start-Ups bilden, wo man im permanenten Austausch ist.
  • Im besten Fall leben die Start-Ups auf Zeit auch direkt in der Umgebung, um auch in diesem permanenten Austausch kontinuierlich zu bleiben.
  • Diese Gründer-Keimzellen – vielleicht in Ergänzung mit einem Accelerator- Programm – müssen wir in MG schaffen.

Es gibt viele Beispiele in Deutschland und in der ganzen Welt, warum nicht auf in Mönchengladbach?

Warum nicht an solchen Orten wie dem WESTEND.MG oder dem (alten) Polizeipräsidium? Ein weiterer wesentlicher Baustein zum Erfolg solcher Projekte ist, dass diese Dinge vor Ort gewollt sind:

Es müssen Stadtverwaltung, Wirtschaftsförderer, lokaler Mittelstand, Fördervereine, Investoren und Hochschule an einem Strang ziehen – denn bei der Nutzung von Accelerator-Programmen ist für jeden Förderer und seine Ziele etwas dabei!

Für mich habe ich aus dem letzten sehr intensiven Dreivierteljahr mitgenommen:

Wenn jemand eine Reise tut, wird er immer etwas lernen … und dies mit nach Hause mitbringen und weitergeben. Wir sehen uns in Mönchengladbach!

 

Technologie und Digitalisierungsspezialst. 25 Jahre im Onlinegeschäft tätig – gestartet mit eigener Mailbox, gearbeitet für Microsoft Inc., AOL Deutschland. Seit gut 20 Jahren eine Agentur für digitale Kommunikation.

Dein Feedback zur Gründerwoche 2017

Gestern vor einer Woche ist die Gründerwoche 2017 #startupMG gestartet und schon ist leider wieder alles vorbei. Um so wichtiger jetzt eure frischen Eindrücke, Ideen, aber auch Kritik zu erfassen und es nächstes Mal noch besser zu machen!

Wir würden uns freuen, wenn ihr auf der Feedback Seite uns drei Fragen zur Gründerwoche beantwortet oder uns auch einfach eine E-Mail mit eurer Meinung zusendet.

 

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Gründerwoche #startupMG: Facebook Workshop für Startups mit wertvollen Tipps nicht nur für Gründer

Im Rahmen der Gründerwoche 2017 in Mönchengladbach #startupMG fand am Mittwoch im Spiegelsaal des SMS Businesspark ein Facebook-Workshop statt. Ute Schmeiser, Inhaberin und Marketingstrategieberaterin, lud Gründerinnen und Gründer, aber auch alle, die Facebook besser verstehen und nutzen wollten, ein, mehr zu erfahren. Mehr als 20 Teilnehmer fanden sich ein und füllten den ehrwürdigen Spiegelsaal. Die große Nachfrage zeigt den Informationsbedarf nicht nur bei Gründerinnen und Gründern.

In einem kurzweiligen und praxisnahen Vortrag vermittelte die erfahrene Referentin viele  Informationen, die für Unternehmen wichtig sind, insbesondere bevor sie auf Facebook mit einer Unternehmensseite loslegen. Die Referentin legte Wert auf eine strategische Ausrichtung, die auf konkreten Zielen basiert. Ziele, Strategie, Ressourcen und Content waren Schlagwörter. Sie wies darauf hin, dass Facebook kein heiliger Gral ist, der alles schon richtet, sondern ein Teil einer crossmedialen Marketingstrategie sein muss. Sie betonte, dass sich der Trend zum bewegten Bild weiter verstärkt. Videos sollten ein fester Teil der Beiträge auf Facebook sein.  Für schnelle Einblicke in das Unternehmen genügt das Smartphone. Ist es ein professioneller Film, sollten Untertitel nicht vergessen werden. Rund 90% der Videos werden lt. Facebook ohne Ton gehört.

Im Verlauf des Vortrages stand Ute Schmeiser den Zuhörern Rede und Antwort rund um Content & Co. Es gab viele Anmerkungen aus eigener Erfahrung, die lebhaft nach Veranstaltung ausgetauscht wurden.  Als Fazit zog sie, dass Facebook hervorragend für Gründer funktioniert, insbesondere in Form eines Storytelling bereits vor der Gründung. Die Nutzer möchten die Menschen hinter dem Unternehmen sehen und verfolgen mit dem berühmten Blick hinter die Kulissen, wie sich Gründer entwickeln. Sie feiern Erfolge mit ihnen, verfolgen Rückschläge, aber ermuntern und geben Feedback. Sie werden so zu einer ersten, stabilen Fanbase. Auf diese können die noch jungen Unternehmer aufbauen und sich ausprobieren. Mit auf den Weg gab Ute Schmeiser am Ende des Vortrages, zu starten, auszuprobieren, persönlich zu werden und Spaß an dieser Plattform zu haben.

Nach etwa 90 Minuten und einer kurzen Pause erzählten die beiden Gründer des Mönchengladbacher Startups CAKERELLA, Jan-Niclas Müller und Delia Großmann von ihren Erfahrungen mit Facebook. Sie starten mit ihren Motivtorten in Form von Do-it-yourself Backboxen Anfang 2018, setzen aber bereits seit einigen Monaten Facebook ein. Sie posten regelmäßig und platzieren auch gezielt Facebook Anzeigen. Besonders erfolgreich war das Gewinnspiel, genauso wie emotionale Sprüche, die gern geliked und geteilt werden. Weil es viele Fragen gab, wurde das Format ein wenig überzogen. Die Zuhörer waren ausgesprochen  interessiert und engagiert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gaben dem Workshop ein positives Feedback und waren rundum zufrieden mit Inhalt, Referenten und Location.

Vielen Dank den Referenten Ute Schmeiser (Schmeiser Marketing), Jan-Niclas Müller und Delia Großmann (CAKERELLA)

 

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Gründercoaching start-upMG: Wie macht man aus einer Idee ein Geschäftsmodell – und wie geht es dann weiter?

Als Teil der Gründerwoche start-upMG fand am Dienstag zum erstmal das Gründercoaching kompakt statt, das nextMG zusammen mit der Hochschule Niederrhein, steuerwerk consulting GmbH und der NEW Blauschmiede organisiert hatte. Ziel dieser Veranstaltung war es, dass Gründerinnen und Gründer an einem Tag einen Überblick über die wichtigsten Aspekte zum Thema Gründung bekommen können.

Auftakt war die Frage, wie macht man aus einer Idee ein funktionierendes Geschäftsmodell? „Für Gründerinnen und Gründer ist es entscheidend, dass sie sich nicht nur mit Leidenschaft ihre Idee verfolgen, sondern sich auch Gedanken machen, wie die Idee am Ende wirtschaftlich umsetzbar ist“, erklärte der Referent Mark Nierwetberg, Vorstand von nextMG e.V. Anhand des Business Model Canvas führte er die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Bausteine zum Aufbau eines Geschäftsmodells. Einer seiner wichtigsten Punkte: „Geschäftsideen werden nicht am Schreibtisch, in der Kneipe oder im Freundeskreis zu Geschäftsmodellen, sondern durch Kundenkontakt! Geht raus, probiert eure Idee aus und testet sie mit echten Kunden – nicht mit Freunden“.

Coach und Gründerin des Female Innovation Hub, Zerrin Börcek, zeigte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf, was es heißt ein gutes Team zu haben und zu sein. Geduld und Vertrauen sind Grundpfeiler einer guten Zusammenarbeit und schließlich eminent wichtig für das erfolgreiche Gelingen und Umsetzen der eigenen Geschäftsidee.

Stefan Sibum von der Stadtsparkasse Mönchengladbach erklärte, welche Voraussetzungen ein Start-up aus Sicht von Banken für eine erfolgreiche Finanzierung erfüllen muss. Dazu gehört in erster Linie ein guter Businessplan, sowie die Persönlichkeit der Gründer. Wichtig ist der erste Eindruck, sowie das Wissen und Verstehen des eigenen Businessplans. Gründerinnen und Gründer müssen auch verstehen, dass, ihr Geschäftsplan auch dem Gegenüber, der nicht so tief in der Materie ist, verständlich sein muss.

Für neue Unternehmen immer ein Thema: Wie erreiche ich meine Kunden – gerade im Zeitalter der digitalen Medien? Patrick Faaßen von der Mönchengladbacher Social-Media Agentur Rubivision führte ins Thema Online-Marketing ein. Dabei ging er gezielt auf die Fragestellungen des Publikums ein und führte sie durch seine zehn Thesen zum Thema Online-Marketing. Faaßen betonte die Wichtigkeit von Marketing, insbesondere die Planung, Struktur und Abstimmung der Einzelmaßnahmen auf die Unternehmensziele. „Die Online-Welt muss auf die reale Welt angepasst werden. Versprecht Nichts was ihr im realen Leben nicht halten könnt und nehmt das Thema nicht auf die leichte Schulter“, mahnte der Coach. Zeitgleich zeigte er wirksame Werkzeuge für den richtigen Start auf.

Über rechtliche Rahmenbedingungen informierte Dr. Christian Hof von Gilliand & Collegen. Dabei referierte er über die möglichen Gesellschaftsformen und führte juristische Vor- und Nachteile auf. Die Theorie belegte er anhand anonymisierter Fälle aus der Praxis und beantwortete allgemeine Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Denkt bei der Gründung bereits an das Ende des Unternehmens, zum Zeitpunkt der Gründung versteht ihr euch gut, trotzdem muss Streitpotenzial geregelt werden“.

Und über Fallstricke aus steuerlicher Sicht klärten Karsten Sievers und Christian Weiss vom steuerwerk auf. Dabei führten die beiden die Gründerinnen und Gründer durch die Grundzüge des Steuerrechts und gingen gezielt auf die bedeutsamen Steuerarten für Gründer ein. „Das Steuerrecht ist komplex, wir wollen aber, dass ihr die Grundlagen versteht und wisst, wann ihr uns oder einen Kollegen einschaltet solltet“, war die Kernaussage des Vortrags. „Innerhalb von 60 Minuten können wir euch nicht das gesamte Steuerrecht vermittelt, als Gründer und Unternehmer solltet ihr aber mögliche Risiken kennen“. Im Anschluss des Vortrags wurden allgemeine steuer- und betriebswirtschaftliche Fragen erörtert. Christian Weiss zeigte zudem die Möglichkeiten von Fördermittel und Gründerzuschüssen auf.

nextMG bedankt sich bei allen Referentinnen und Referenten, die ehrenamtlich und kostenlos ihre Expertise zur Verfügung gestellt haben.

 

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