#meetup.MG 12/19: Gipfelstürmer und Weihnachtsmarkt 3.0

Das letzte Meetup des Jahres 2019 steht an. Am Donnerstag, dem 12.12.2019 um 18:30 Uhr im  CO21 Coworking (Rathausstraße 1, Mönchengladbach) pitcht Gründer Benjamin Toycu als dritter Gipfelstürmer mit dem Startup START:DIGITAL MG. Die Ausgründung der Gladbacher Steuerberatungskanzlei Karnatz & Berger hat die Digitalisierung von Belegen, von Geschäftsprozessen und weitere Digitalisierungsleistungen für Steuerberater und Unternehmer im Portfolio. Benjamin Toycu berichtet, wie die Gründung angelaufen ist und wo es mit Start Digital MG mittelfristig hingehen soll.

Beschreibe Dich in drei Hashtags.

#zukunftshungrig #problemlöser #gladbacher

Was ist die Vision deines Startups?

Unsere Vision, besser gesagt unsere Mission ist es, klein- und mittelständischen Unternehmen in unserer Region die Möglichkeit zu bieten, nach und nach ihre belegbehafteten Geschäftsprozesse so weit zu digitalisieren und automatisieren, dass sich zeitliche Freiräume ergeben, um wieder aktiv an der Weiterentwicklung des eigenen Unternehmens zu arbeiten.

Wie bist Du auf die Idee gekommen?

Als Mitarbeiter der Steuerberatungsgesellschaft Karnatz & Berger hier in Mönchengladbach ist mir schnell klargeworden, dass unsere Mandanten schlichtweg überfordert sind von den verschiedenen Möglichkeiten Geschäftsprozesse zu automatisieren und aus Angst, etwas falsch zu machen, im schlimmsten Fall gar nichts mehr verändern möchten. Gleichzeitig spüren wir als Steuerberater auch den Veränderungsdruck der auf den verschiedensten Branchen lastet und zügiges Handeln erfordert. Daher und weil ich die technische Entwicklung in verschiedenen Vorsystemen ungemein spannend finde, lag der Entschluss, hier tätig zu werden und Unternehmern zu helfen, nahe.

Wie war dein Werdegang, wo kommst Du her?

Ich bin in Mönchengladbach geboren und aufgewachsen, konnte hier verschiedene mittelständische Unternehmen kennenlernen und bin dadurch schon früh mit innovativen Geschäftsmodellen in Kontakt gekommen. Letztendlich habe ich mich für eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten entschieden und versuche nun für unsere Mandanten und Kunden einerseits die steuerrechtlichen Vorgaben und andererseits die technische Machbarkeit unter einen Hut zu bekommen.

Wie waren die Reaktionen auf deine Idee?

Der überwiegende Teil der Reaktionen war ausgesprochen positiv und nachdem ich das Geschäftsmodell herausgearbeitet habe, waren meine Chefs dazu bereit, in diese Idee zu investieren.

Was war dein größter Misserfolg oder Fehler auf dem Weg zur Gründung?

Größere Misserfolge oder Fehler konnten bisher, auch dank der umfassenden Begleitung, zum Glück vermieden werden.

Was bedeutet es für dich, dein eigener Chef zu sein?

Ganz klar die Freiheit meine Ideen in die Tat umzusetzen und gleichzeitig die Verantwortung zu haben, meinen Kunden einen echten Mehrwert zu bieten.

Was steht als Nächstes für dein Startup an?

Bisher haben wir zumeist die interessierten Bestandsmandanten der Steuerberatungsgesellschaft auf den ersten Schritten der Digitalisierung begleitet und im nächsten Jahr möchten wir unseren Kundenkreis darüber hinaus ausweiten. Damit einher gehen verstärkte Werbemaßnahmen und der schrittweise Aufbau eines Netzwerks.

Mit wem würdest Du gerne mal ein Bier trinken?

Wenn man mir die Wahl lässt, würde ich sehr gerne einmal mit Prof. Dueck oder Richard David Precht ein Bier trinken gehen, weil beide eine äußerst interessante Sicht auf die anstehenden Veränderungen der nächsten 5 bis 15 Jahre haben und ich gerne mehr über die persönlichen Einschätzungen erfahren würde.

Sollte außerhalb dieses Kreises jemand Lust auf ein Bier haben, kann er sich trotz allem gerne melden 😉

Deine Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

  1. Nicht so viel planen, dass man sich in der Folge zu sehr einengt. Kurz: Agilität behalten!
  2. Wenn man von seiner Idee überzeugt ist, kann man auch andere überzeugen an einem zu glauben.
  3. Früh in Kontakt mit anderen Gründern treten, um die eigenen Erfahrungen und Fragen mit anderen teilen zu können

 

 

#meetup.MG 12/19: Von Gipfelstürmern und Weihnachtsmarkt 2.0

Das letzte Meetup des Jahres 2019 steht an. Am Donnerstag, dem 12.12.2019 um 18:30 Uhr im  CO21 Coworking (Rathausstraße 1, Mönchengladbach) haben wir die engagierten Gewinner des ersten Startup.Starterkit.MG zu Gast. Reiner Mantsch und Steffen Gerlach stellen ihr Startup EEDEN vor. Die beiden entwickeln einen Recyclingprozess, um Alttextilien wieder verwertbar zu machen und so aus der textilen Kette einen textilen Kreislaufzu machen. Interessanter Ansatz – wir freuen uns auf den Pitch!

Beschreibe Euch in drei Hashtags.

#UPCYCLING #KREISLAUFWIRTSCHAFT #STARTUP.STARTERKIT.MG

Was ist die Vision Eures Startups?

Die Vision ist eine Wertsteigerung der weitestgehend ungenutzten Ressource Alttextilien erwirken zu können. Dies soll mittels eines innovativen Recyclingprozesses im Industriemaßstab realisiert werden.

Wie seit Ihr auf die Idee gekommen?

Die Idee entstand bei der Suche nach einem Forschungsthema für die Studienabschlussarbeit von Reiner Mantsch (Student HS Niederrhein). Durch eine starke Affinität für Naturwissenschaften und ein vorangegangenes Biologiestudium (4 Semester -> dann Wechsel zu HS NR) erkannte Reiner das Potenzial im Textilrecycling

Wie war euer Werdegang, wo kommt Ihr her?

Reiner Mantsch: Student Textilmanagement HS Niederrhein, mit Schwerpunkten Polymerchemie, textile Technologien, Veredelung & Ökologie

Steffen Gerlach: B.Sc. Betriebswirtschaftslehre der Uni Hamburg, mit Schwerpunkt Marketing, Management und Corporate Governance, zuletzt bei AIRBUS Hamburg im A320 Programm beschäftigt.

Wie waren die Reaktionen auf die Idee?

Überwiegend sehr positiv:

  • Zukunftsorientiert,
  • Innovativ,
  • am Puls der Zeit,
  • dringend notwendig
  • Teilweise skeptische Rückfrage bzgl. des Umfangs des Projektes

Was war der größter Misserfolg oder Fehler auf dem Weg zur Gründung?

Wir haben uns vergleichsweise schwergetan, den richtigen Zeitpunkt für die tatsächliche Unternehmensgründung festzulegen und sind bis heute nicht ganz sicher, ob die Förderung in einer verlängerten Vorgründungsphase besser auf die Unternehmung zugeschnitten wäre.

Was bedeutet es für euch, eure eigenen Chefs zu sein?

Zum einen eine Menge Freiheiten den Tag selbst zu strukturieren.

Zum anderen sagt einem keiner was zu tun ist. Entscheidungen zu treffen kann manchmal schwerer sein, als gedacht. Vor allem, wenn davon potenziell Erfolg oder Misserfolg abhängen kann.

Was steht als Nächstes für EEDEN an?

Wir arbeiten mit Hochdruck am Aufbau des Recyclingprozesses zur Produktion bewertbarer Fasern. Diese könnten in ersten Prototypen textiler Produkte verarbeitet werden

Mit wem würdet Ihr gerne mal ein Bier trinken?

Steffen: Toto Wolff, Team Chef/ Manager & Shareholder bei Mercedes AMG Petronas Formel 1 Team

Reiner: Andras Thorkildsen, norwegischer Speerwerfer, Europameister, Weltmeister und Sieger bei den Olympischen Spielen

Eure Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

  • Vor einer Gründung hinsichtlich verschiedener Förderprogramme gut informieren/ beraten lassen, strategisch herangehen und beste Lösung für das Projekt identifizieren
  • Hinterfragen, ob man in der richtigen Stadt gründet. Es gibt Städte, die tun mehr als andere. Wir haben festgestellt, dass gute Voraussetzungen in einer Stadt beschleunigend wirken.
  • Eigene Stärken und Schwächen im Team besprechen, reflektieren und den Umgang im Team kontinuierlich verbessern.

#meetup.MG 12/19: Von Gipfelstürmern und Weihnachtsmarkt

Das letzte Meetup des Jahres 2019 steht an. Am Donnerstag, dem 12.12.2019 um 18:30 Uhr im  CO21 Coworking (Rathausstraße 1, Mönchengladbach) ermöglicht CO21-Gründer Christoph Schlee einen Einblick in die neuen Räumlichkeiten am Alten Markt. Vorab hat er schon einmal das neue Konzept mit dem Social Impact Lab kurz skizziert. Mehr dazu erfahrt ihr am Donnerstag. Anschließend lassen wir den Abend im Weihnachtsdorf mit dem ein oder anderen Glühwein ausklingen.

Beschreibe Dich in drei Hashtags.

neugierig, vermittelnd, motiviert zur Veränderung

Was ist das Konzept des „neuen“ Co21?

Sozialunternehmen und Change Projekten in der Region Räume geben und Türen öffnen.

Wie hat sich Co21 entwickelt?

Wir haben Anfang 2016 ziemlich aus dem Bauch heraus angefangen, um aus einem zentralen Leerstand gegenüber dem Minto etwas zu machen. Die Förderung von Existenzgründern und das Engagement für Startups in Mönchengladbach in der Gründerwoche ist dann hinzugekommen, ein paar Mitstreiter wie z. B. Carola Schneider, die damals in der Wirtschaftsförderung Düsseldorf gearbeitet hat, haben mich dazu motiviert. Wir haben immer mehr Zulauf bekommen, aber irgendwann wurde klar, dass es nebenberuflich und ohne Mitarbeiter nicht richtig funktioniert. Bei mir kamen dann ein paar private Dinge hinzu, wie z. B. meine zweite Vaterschaft. Schon Ende 2017 habe ich mich auf die Suche nach neuen, langfristigen Objekten begeben, denn CO21 am Minto war ja nur eine Zwischennutzung, es war ja klar, dass das Haus abgerissen wird. Sonst hätten wir es nicht so günstig mieten können. Die Verhandlungen bezüglich der Rathausstraße mit dem Eigentümer Sparkasse haben sich hingezogen, sie hätten natürlich gern mehr Miete bekommen. Genauso war es mit dem holländischen Eigentümer in Rheydt, wo wir zeitgleich Mitte dieses Jahres die Passage gemietet haben. Nun konnte ich auch die Verhandlungen mit der Social Impact gGmbH in Berlin abschließen. Hier ist CO21 mit matching Generations eine Kooperation eingegangen, genauso wie wir auch mit Social Impact kooperieren. Und jetzt haben wir auch Mitarbeiter, das entwickelt sich jetzt in die richtige Richtung.

Wie war dein Werdegang, wo kommst Du her?

Ich komme aus Bochum, habe in Freiburg und Berlin studiert und dann längere Zeit als Fernsehjournalist gearbeitet, vor allem für Deutsche Wellt und WDR. Als ziemlich politischer Mensch habe ich mich Ende 2006 für Grundeinkommen begeistert und eine Initiative in Köln gegründet, gleichzeitig bundesweit Öffentlichkeitsarbeit für das Netzwerk Grundeinkommen gemacht und dabei mit Leuten wie Katja Kipping und Götz Werner zusammengearbeitet. Danach folgte ein Abstecher nach Kenia, wo ich mir fast zwei Jahre den Traum erfüllt habe, mal ganz woanders zu sein und eine Ecke der Welt kennenzulernen, die von uns doch ziemlich weit entfernt ist. Dann ging es 2014 zurück, ich habe eine Coaching-Ausbildung gemacht und ich habe dadurch einen tollen Job in Mönchengladbach bekommen, das ich bis dahin gar nicht kannte. Das Coworking hat dann meinem Wunsch nach gesellschaftlicher Veränderung wieder eine neue Richtung gegeben.

Wie sind die Reaktionen auf die neuen Räumlichkeiten?

Bisher ziemlich positiv. Auch von Leuten, die den Standort unten kennen. Hier in der Rathausstraße haben wir einfach die Gelegenheit, langfristig zu planen, und wir konnten dadurch alles ein bisschen liebevoller renovieren. Wobei jeder Ort seinen eigenen Charme hat. Unsere Gäste in der Gründerwoche waren glaube ich ziemlich angetan, und wir haben auch einige doch recht anspruchsvolle und kritische Leute als Mieter gewinnen können. Aber das ist erst der Anfang.

Was bedeutet es für dich, dein eigener Chef zu sein?

Mein eigener Chef zu sein ist etwas, was ich mir permanent hart erkämpfen muss. Als freier Journalist bist du das ja nur bedingt, mit meiner Filmproduktion ist mir das auch ein paar Jahre geglückt, aber es gab auch totale Crashs. Ich gehöre nicht zu den Typen, denen alles so zufliegt. Ich habe totale Lust darauf, jetzt in den nächsten Monaten nicht mehr zu unterrichten, sondern im CO21 und im Social Impact Lab Vollgas zu geben. Selbständig zu arbeiten ist wirklich ein großes Glück, aber es erfordert eine gewisse Stärke, die ich nicht immer in meinem Leben hatte. Vor allem auch zu wissen, was du willst. Bei mir war es oft so, dass ich zu vieles auf einmal wollte, und ich mich auf das eine nicht richtig fokussieren konnte.

Was steht als Nächstes an?

Das nächste für mich ist tatsächlich, dass ich mit meinem Nebenjob durch bin, das ist schon am 11.12. der Fall, und mich voll auf die Aufgabe Coworking plus Social Impact Lab konzentriere. Dazu gehört auch die Organisation und Neuordnung der buchhalterischen, steuerlichen und finanziellen Seite, die ich gerne vernachlässige. Der Turbo wird angeworfen, und im März/April wird der alte Space am Minto abgewickelt, das ist schon ein kleiner Kraftakt. Zugleich machen wird im Februar die erste Veranstaltung mit dem Social Impact Lab, unser Meetup Social Business. Der Plan ist auch, dass wir bis zum Frühjahrsbeginn in der Rathausstraße nahezu Vollvermietung haben, was uns unsere Aktivitäten erleichtert. Bisher sind wir voll im Plan, was die Vermietung angeht, und das wird auch so weitergehen.

Mit wem würdest Du gerne mal ein Bier trinken?

Robert Habeck wäre vielleicht ganz interessant. Wir haben fast zur gleichen Zeit in Freiburg fast das gleiche studiert. Die Frage zielt ja nach einer besonderen Person, die nicht so leicht erreichbar ist. Aber im realen Leben gibt es da natürlich ganz viele andere Leute.

Deine Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

Gründungsinteressierte sollten das, was sie anfangen wollen, mit dem ganzen Herzen tun, nicht nur mit dem Kopf, auf irgendetwas kalkulierend. Dann werden es wirklich spannende Unternehmen. Ich glaube der Austausch mit anderen Gründern oder jungen Unternehmen ist sicher auch sehr hilfreich. Dazu gehört dann noch, wirklich offen für das zu sein, was andere tun. Sehr interessiert für andere zu sein. Dann wird auch eher was aus den eigenen Sachen.

PM: Bundesweiter Spitzenplatz im Bereich Gründung kommt nicht von ungefähr

Mönchengladbach, 3. Dezember 2019

Seit drei Jahren existiert der Digitalisierungs- und Gründerverein nextMG, seit zwei Jahren hat die WFMG ihre Arbeit im Startup- und Gründerbereich intensiviert. Die Anstrengungen zahlen sich mittlerweile aus: Im aktuellen „Städtetest 2019“ von IW Consult, Wirtschaftswoche und ImmobilienScout24 belegt Mönchengladbach in der Kategorie „Gründergeist“ den ersten Platz – und das bundesweit. Konkret konnte die Vitusstadt im Jahr 2018 mit 75,9 Unternehmensgründungen pro 10.000 Einwohner punkten; mit bereits deutlichem Abstand folgen dahinter Frankfurt am Main (63,4) und Düsseldorf (56,4). Der Mittelwert unter 71 Großstädten beträgt 32,4 Gründungen. „Das ist nicht zuletzt Lohn auch der tollen Arbeit der Kollegen und von NextMG“, sagt WFMG-Geschäftsführer Dr. Ulrich Schückhaus. „Wir brauchen jetzt ein mutiges und gründungsorientiertes Konzept für das alte Polizeipräsidium, um diesen Schwung zu verstetigen“, fügt nextMG-Vorsitzender Mark Nierwetberg hinzu. Doch der Spitzenplatz im Städteranking ist beileibe nicht der einzige Erfolg, den es 2019 zu verzeichnen gab.

GRÜNDERWOCHE 2019

Vom 16. bis 24. November haben WFMG, nextMG und IHK Mittlerer Niederrhein gemeinsam mit 35 Partnern wie Stadtsparkasse, NEW Blauschmiede und CO21 die Gründerwoche 2019 ausgerichtet. 28 Veranstaltungen standen auf dem Programm – und die Bilanz fällt ausgenommen positiv aus:

  • Das Bundeswirtschaftsministerium registrierte die Mönchengladbacher Aktivitäten überaus wohlwollend; ein seitens des Ministeriums-Dienstleisters proaktiv angefragtes WFMG-Testimonial war während des Aktionszeitraums auf der Startseite der zentralen Plattform www.gruenderwoche.de sowie auf der Facebook-Seite des Ministeriums zu sehen. Die WFMG zählte zu einer Handvoll von insgesamt 1500 bundesweiten Partnern, die hierfür explizit ausgewählt wurden.
  • Die Intensität, mit der Mönchengladbach die Gründerwoche bespielt, bildet ein Alleinstellungsmerkmal; in Sachen Veranstaltungsdichte konnte diesmal keine der großen Gründermetropolen wie Düsseldorf, Köln oder das Ruhrgebiet mithalten.
  • Die Gründerwoche entwickelte überregionale Strahlkraft; Besucher kamen aus Städten wie Krefeld und Köln angereist sowie aus den Niederlanden. Erstmals waren außerdem Partner aus Krefeld, Viersen, Willich, Grefrath und Korschenbroich beteiligt. „Meine schönste Geschichte ist aber die von vier Studenten aus Venlo, die ,Gründen‘ googelten und so auf die Events in Gladbach aufmerksam wurden“, sagt Nierwetberg. „Das Gründercoaching am Auftakt-Samstag fanden sie so gut, dass sie die Woche über hierblieben, um an anderen Veranstaltungen teilnehmen zu können.“
  • Mit Social-Media-Marketing wurden knapp 105.000 Menschen aus den relevanten Zielgruppen erreicht. Auch erstmals genutzte Kanäle wie Pre-Stream-Kampagnen im Radio und die LED-Wand auf dem Alten Markt erzielten massive Reichweiten.
  • Inklusive des Henry-Maske-Abends wurden die Veranstaltungen von weit mehr als 1000 Teilnehmern frequentiert.
  • Zahlreiche Mönchengladbacher Startups standen selbst auf der Bühne und dienten somit als Best-Practice-Beispiele – etwa Meet Pablo, Masasana, EEDEN und Fil Mea.
  • Die Rückmeldungen aus der Zielgruppe waren ausnehmend positiv. „Und das ist schließlich das Wichtigste: dass die Angebote – vom kleinen Workshop bis zur großen Abendveranstaltung – bei den Gründungsinteressierten und Gründern gut ankommen und diese inhaltlich etwas mitnehmen können“, sagt WFMG-Projektmanager Jan Schnettler.
  • Mit den erstmals besetzten Themen Nachhaltigkeit/Sozialgründungen sowie der Einbindung der Kunst- und Kulturszene wurde der Nerv der Zeit getroffen. „Viele neue Kontakte, gute praktische Beispiele. Wir sind insgesamt sehr zufrieden“, sagt Christoph Schlee vom CO21 Coworking, das die Gründung eines Social Impact Labs vorantreibt.
  • Bei der Bewerbung und Vermarktung der Gründerwoche konnte sich die WFMG auf ein engagiertes Partnernetzwerk verlassen. „Dank gebührt allen, die auf den verschiedensten Kanälen unermüdlich dafür getrommelt haben“, sagt Schnettler.
  • Der Abschlussfilm der Gründerwoche ist auf dem städtischen Youtube-Kanal unter folgendem Link zu sehen: https://bit.ly/33rOIJy

STARTUP.STARTERKIT.MG

Auf Initiative von nextMG, WFMG und der Entwicklungsgesellschaft EWMG wurde im Herbst erstmals das „Startup.Starterkit.MG“ inklusive Gründer-WG sowie Mentoring und Coaching bundesweit ausgeschrieben und beworben. Der Hintergedanke: die ohnehin bereits quirlige örtliche Gründerszene um zusätzliche „High Potentials“ anzureichern. Die Wahl fiel auf das Startup „EEDEN“, das an einem innovativen textilen Recycling-Prozess arbeitet.

  • Das Produkt erzielte bundesweite redaktionelle Aufmerksamkeit; diese mündete etwa in ein Interview in der „Wirtschaftswoche Gründer“ sowie in einen größeren Beitrag des Branchenportals „Startup Valley“. Auch die Macher des Portals www.gruenderplattform.de – dahinter stehen das Bundeswirtschaftsministerium und die KfW – verfolgen das Konzept seitdem mit Interesse und planen zeitnah einen Besuch in Mönchengladbach, um es aus nächster Nähe kennenzulernen.
  • Auch überregionale Bewerbungen liefen ein. Das letztlich erfolgreiche Gründerduo stammt aus Hamburg und Mönchengladbach; auf den Plätzen landeten Mitbewerber aus Leverkusen sowie Gladbach und Würzburg.
  • WFMG und EWMG denken bereits über eine Ausweitung nach. „Mietkostenfreies Wohnen auf Zeit in aktuell ungenutzten städtischen Immobilien kommt bei den Startups gut an“, sagt Schückhaus. „Deswegen wollen wir, sofern wir entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung haben, das Angebot gerne ausweiten.“

GRÜNDERSTIPENDIUM

Mehr als 1100 Förderempfehlungen, knapp 200 Jurysitzungen, 100 Anlaufstellen von 38 Gründungsnetzwerken: Das sind die beeindruckenden Zahlen zum Gründerstipendium NRW. Darüber erhalten bis zu drei Gründer pro Team ein Jahr lang je 1.000 Euro monatlich. Über die Gründerregion Niederrhein (Startercenter / IHK Mittlerer Niederrhein) ist die WFMG mit einem Sitz in der Jury vertreten.

  • Nahezu alle Bewilligten im Gründernetzwerk haben Gladbach-Bezug. Sechs von bisher neun Gründerteams, für die die Jury eine Förderempfehlung an den Projektträger Jülich aussprach, stammen direkt aus Mönchengladbach. Zwei weitere haben in der Vitusstadt zwar nicht ihren Wohn-, wohl aber ihren Geschäftssitz. Folglich können sich nach den ersten fünf Jurysitzungen in 2019 bereits acht Mönchengladbacher Startups über eine Förderung ihres Lebensunterhalts freuen.
  • Gladbachs Startups sind innovativ. Der Innovationsgrad der Geschäftsidee ist das ausschlaggebende Kriterium für eine Förderung durch das Gründerstipendium. Die eingereichten Geschäftsmodelle sind vorwiegend digitaler Natur, aber nicht nur: So haben sich bisher beispielsweise auch ein Cateringunternehmen, ein neuartiges Ladenlokal sowie in der jüngsten Sitzung ein Lebensmittelproduzent, der in einem weiteren Schritt die Einrichtung einer Produktionsstätte im Nahbereich plant, durchsetzen können.
  • Gladbacher Gründer haben das Potenzial des Instruments erkannt. Obwohl die Gründerregion auch Ansprechpartner für Gründer aus Krefeld und dem Kreis Viersen ist, kommt der Großteil der Interessenten aus Gladbach. Insgesamt gab es bisher 19 Bewerbungen, 17 Einladungen – und besagte neun Bewilligungen, von denen alleine acht auf Gladbacher Innovationskraft zurückgehen.

STARTUP-IMAGEFILM

Im Frühjahr hatten nextMG mit dem Sponsor Stadtsparkasse junge Filmemacher dazu aufgerufen, ein Konzept für einen Imagefilm für die örtliche Startup-Szene einzureichen. Die Wahl fiel schließlich auf ein Duo: Nils Bongartz und Çağdaş Yüksel, der mit seinem Startup Cocktailfilms schon mehrfach prämiert wurde und jüngst zusätzlich den Kreativwirtschaftspreis der Bundesregierung erhielt. Der Film feierte im Mai Premiere, lief danach unter anderem in den Bussen der NEW und ist auf dem städtischen Youtube-Kanal unter https://bit.ly/2R1tUpM abrufbar.

STARTUP-STECKBRIEFE

Im Zuge des Relaunchs der WFMG-Website wurde eine neue Gründer-Rubrik eingeführt. Neben einer Übersicht über Förderungs- und Finanzierungsmöglichkeiten sowie Anlaufstellen enthält sie ein Glossar der Startup-Szene – und insbesondere eine prominente und wachsende Übersicht der ortsansässigen Startups im Steckbrief-Format. Unter www.wfmg.de/fuer-gruender/start-ups-in-mg/ erzählen bereits rund 20 Gründerteams, wie sie zu ihrer Geschäftsidee gelangten, was sie anderen Gründern raten und warum sie sich für Mönchengladbach als „Home Base“ entschieden haben.

VERANSTALTUNGEN

Auch 2019 hat nextMG wieder elf monatliche Meetups veranstaltet – zum Teil in ungewöhnlichen Locations wie dem Museum Abteiberg oder einem Gelenkbus der NEW. Der Jahresabschluss ist am 12. Dezember, 18.30 Uhr, im neuen CO21 am Alten Markt (www.meetup.com/de-DE/meetupMG/).
In Kombination mit der WFMG sowie in Kooperation mit wechselnden Partnern wie dem Digihub Düsseldorf/Rheinland oder dem Startplatz Düsseldorf haben außerdem mehrere Großveranstaltungen stattgefunden, zu einer Reihe von Megatrends wie Smart Textiles, Virtual/Augmented Reality, Digital Health und Food Tech. „Ziel dabei ist es immer, keine Show-Veranstaltungen ohne Nachhaltigkeit zu produzieren, sondern Events, die der Vernetzung von Startups untereinander und natürlich hin zum Mittelstand dienen“, sagt Rafael Lendzion, Teamleiter Digitalisierung bei der WFMG. Auch diese Anstrengungen zeitigen mittlerweile sichtbare Erfolge: Erste Kooperationsprojekte zwischen jungen Startups und etablierten Unternehmen laufen derzeit an.

MENTORING

Stärker nachgefragt als noch 2018 wird mittlerweile das Mentoring-Angebot von nextMG (https://nextmg.org/aktivitaeten/startups-foerdern/mentoring). Noch sind einige Plätze für Gründer oder Gründungsinteressierte frei, die in spezifischen Bereichen Support benötigen.

AUSBLICK

Im Januar stehen bei nextMG die ersten turnusmäßigen Vorstandsneuwahlen an. Zielsetzung auch bei möglichen Neubesetzungen wird es sein, den Vorstand auf mehr Schultern zu verteilen, stärkere Präsenz vor Ort zu gewährleisten sowie einen noch höheren Professionalisierungsgrad der Arbeit auch in den (neben Gründung) anderen beiden Säulen Digitale Transformation und IT-Bildung zu erreichen.
Ziele sind des Weiteren die noch stärkere Vernetzung und der weitere Ausbau der Gründerszene, die Anreicherung um weitere externe Startups sowie eine stärkere räumliche Konzentration der Gründungsangebote. Außerdem soll sichergestellt werden, dass die Positionierung Mönchengladbachs auf der bundesweiten Gründer-Landkarte 2019 keine Eintagsfliege bleibt.

Mit freundlichen Grüßen
WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH / nextMG e.V.

Ansprechpartner

i.A. Jan Schnettler / WFMG Mark Nierwetberg
Telefon 02161 82379-885 Tel. 0160 9785-8282
E-Mail: schnettler@wfmg.de E-Mail: mnierwetberg@gmail.com

PM Gründerwoche Mönchengladbach #startupMG!

28 Veranstaltungen zwischen 16. und 24. November

Gründerwoche 2019 ist größer, nutzwertiger
und regionaler aufgestellt

Mönchengladbach, 6. November 2019              

Im Jahr 2019 hat sich in der Mönchengladbacher Gründerszene einiges getan: Ein Startup-Imagefilm wurde produziert, ein „Starter-Paket“ inklusive Gründer-WG geschnürt, das Gründerstipendium NRW unterstützt bereits mehrere Geschäftsmodellentwicklungen aus Stadt und Region, spannende Vorhaben gingen von der Ideenphase in die Umsetzung. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund dient die bundesweite Gründerwoche (18.-24. November, in Gladbach bereits ab 16. November) auch als Leistungsschau all dessen, was die hiesige Gründerszene ausmacht: Innovationskraft, Mut, aber auch ein starkes lokales wie regionales Netzwerk und viel gegenseitige Unterstützung.

So formuliert es Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, erneut Schirmherr der Gründerwoche, in seinem Vorwort für den 20-seitigen Flyer mit allen 28 Einzel-Events. „Das sind noch einmal 50 Prozent mehr Veranstaltungen als im vergangenen Jahr“, sagt Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG). „Die Gründerwoche ist in den letzten Jahren sukzessive gewachsen – parallel mit der örtlichen Gründerszene.“ Koordiniert durch die WFMG und die Digitalisierungs- und Gründerinitiative nextMG e.V. sowie im Verbund mit den Sponsoren IHK Mittlerer Niederrhein und Stadtsparkasse Mönchengladbach und starken 35 Partnern wie NEW Blauschmiede und CO21 Coworking werden diesmal knapp 30 Veranstaltungen angeboten, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Mal erzählen Gründer, warum sie es trotz Festanstellung mit der Selbstständigkeit versuchen, mal geht es um Risikokapital, mal wird ein kompletter Gründungsprozess an einem Tag von vorne bis hinten durchgespielt. Mal geht es um Scheitern als Chance, mal steht ein nutzwertiges Thema wie Steuern oder die DSGVO im Fokus, mal ein spannender Speaker wie Boxlegende Henry Maske oder ein Repräsentant des estnischen Technologiekonzerns Nortal auf der Bühne.

Stark besetzte Themen sind in diesem Jahr unter anderem Nachhaltigkeit und Sozialgründungen, aber auch die Kunst- und Kulturszene wird mehr als bisher mit ins Boot genommen. Zwei Aspekte heben die diesjährige Gründerwoche speziell von den vorangegangenen ab: „Zum einen übernehmen mehr Gründer inhaltliche Verantwortung und bieten eigene Events an“, sagt OB Reiners. Zum anderen wird Mönchengladbach seiner Rolle als Oberzentrum stärker als bisher gerecht und nimmt Veranstaltungen beispielsweise auch von Partnern aus Krefeld, Willich und Viersen auf – ein erklärter Wunsch aus dem nextMG-Mitgliederkreis. Im regionalen Vergleich sucht die Mönchengladbacher Gründerwoche ohnehin ihresgleichen: Wie eine Übersicht auf www.gruenderwoche.de, dem zentralen Portal des Bundeswirtschaftsministeriums, verdeutlicht, können in Sachen Veranstaltungsdichte weder die starken Gründerstandorte in Düsseldorf, Köln oder im Ruhrgebiet mit dem Gladbacher Angebot ansatzweise mithalten. Die Teilnahme an nahezu allen Veranstaltungen ist kostenfrei – für den Auftritt von Henry Maske gibt es für Startups ein Freikontingent, das die städtische Marketinggesellschaft (MGMG) bereitstellt.

Los geht es am Samstag, 16. November, mit dem „Gründercoaching kompakt – 6×60 Minuten“ in der NEW-Blauschmiede, deren Startups am zweiten Samstag (23. November) ebenfalls den kompletten Tag bespielen. Neben den eher nutzwertigen Veranstaltungen unter der Woche tagsüber können sich auch die sechs Abendevents sehen lassen. Am Montag, 18. November, stellt sich das Startup „Meet Pablo“ vor, das gerade erfolgreich den Kunstmarkt digitalisiert und soeben einen siebenstelligen Betrag an Venture Capital eingeworben hat. Am Dienstag, 19. November, laden IHK, WFMG und Stadtsparkasse zu „Startup meets Business“, einem Speed-Dating für Gründer und Unternehmer. Am Mittwoch, 20. November, spricht Henry Maske auf Einladung des Initiativkreises Mönchengladbach, tags darauf folgt die Nortal-Veranstaltung „Die digitalste Gesellschaft der Welt“ des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft (Kreisverband Mönchengladbach). Am Freitag, 22. November, gibt es eine Sonderausgabe des monatlichen Meetup-Formats von nextMG: Im renommierten Museum Abteiberg geht es um das innovative Social-Media-Marketing von Museums, Museumsverein, Stadtbibliothek und  Volkshochschule. Abschließend folgt am Samstag, 23. November, die fünfte Mönchengladbacher „Fuckup Night“, diesmal mit einem Startup-Special: Dabei berichten junge Gründer von ihren größten unternehmerischen Niederlagen.

Bei der Vermarktung der Gründerwoche geht die WFMG teilweise neue Wege. Neben den klassischen Kanälen Print, Radio und selbstverständlich auch Online/Social Media wird etwa erstmals eine LED-Wand am Alten Markt bespielt. Die MGMG stellt wieder Citylight-Posterplätze zur Verfügung. Für die Flyer- und Postermotive zeichnet erneut die Agentur Nuvista verantwortlich, die das Motiv der nach und nach aufsteigenden Rakete Jahr für Jahr ein wenig weiterentwickelt – 2019 ist beispielsweise bereits die aufgehende Sonne zu erkennen.

Die Gründerwoche Deutschland ist eine bundesweite Aktionswoche des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), bei der es um die Förderung von Firmengründungen und Gründergeist geht. Sie ist Teil der internationalen Global Entrepreneurship Week, einer weltweiten Aktionswoche zur Förderung von innovativen Ideen und Unternehmertum, die zeitgleich in 170 Ländern stattfindet. Und das alles ist selbstredend keine Spielerei, sondern zahlt auf die Entwicklung der hiesigen Wirtschaft ein. „Neue Firmen und Geschäftsmodelle fördern den Wettbewerb, schaffen Arbeitsplätze und bereichern den Wirtschaftsstandort Mönchengladbach“, sagt Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.

Das Programm mit allen Anmeldemöglichkeiten findet sich unter www.gruenderwoche-mg.de.

PM Gründung der Kanzleivision GmbH

Innovatives Startup gründet sich im Mönchengladbacher Nordpark

Kanzleivision GmbH digitalisiert und
automatisiert die Rechts- und Steuerberatungsbranche

Mönchengladbach, 5. November 2019

Die Rechts- und Steuerberatungsbranche steht genau wie alle anderen Branchen vor der Frage, wie die digitale Transformation erfolgreich gestaltet werden und wie die Kanzlei den Überblick bei den ständigen Veränderungen behalten kann. Die neugegründete Kanzleivision GmbH liefert Antworten auf diese Fragen und positioniert sich in der Schnittstelle zwischen den Kanzleien und der IT. Als Prozessberater will das Team durch Einführung und Weiterentwicklung von vorhandener Software Kanzleien individuell unterstützen und so die Transformation umsetzen.

„Wir wollen aber nicht nur beraten, Projekte durch unsere Digitalisierungs-Roadmap umsetzen und Kanzleien zusammenbringen, um den Best-Practice-Ansatz zu erarbeiten, sondern in unserem Innova-tion Lab auch eigene digitale Produkte für die Kanzleien entwickeln“, sagt Geschäftsführer Christian Weiss. Ein erstes Produkt ist bereits fertiggestellt und wird Anfang 2020 auf den Markt gehen. Das Startup will als zentraler Knotenpunkt den Synergie-Effekt nutzen und die Agilität, die Dynamik und die Umsetzungsressourcen der Kanzleien steigern. Unterstützt wird das Kanzleivision-Team dabei durch die dpk digital GmbH aus Hamburg. Die Beratungsexpertise besteht somit aus 14 ausgewiesenen Experten in unterschiedlichen Bereichen der Digitalisierungsberatung und kann mehrjährige Erfahrungen bei großen Arbeitgebern vorweisen. Hinzu kommen die Gründungserfahrung und die Vision, den Berufsstand für die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen zusammenzuführen.

Das Gründerteam besteht aus Dirk Brandt (36), Wirtschaftswissenschaftler, Emre Karakas (29), Wirtschaftsingenieur und Mediengestalter, Thorsten Risse (33), Steuerfachwirt, und Christian Weiss (28), Wirtschaftsinformatiker im Steuerrecht. Die Kanzleivision GmbH wird in absehbarer Zeit ein Büro mit ca. 300 qm im Nordpark beziehen. Außerdem hat sie bereits einen dualen Studenten der Hochschule Niederrhein eingestellt. „Durch die gute Infrastruktur und den repräsentativen Räumlichkeiten konnten wir unsere Investoren von Mönchengladbach überzeugen. Mit Mönchengladbacher Preisen können die Immobilien im Nordpark vom Innovationsgrad ohne Weiteres mit Großstadtgebäuden mithalten. Durch die Standortwahl im Nordpark sind wir für unsere deutschlandweite Tätigkeit schnell am Düsseldorfer Flughafen“, begründet Kanzleivision die Vorzüge.

Das Gründerteam der Kanzleivision GmbH (Copyright Kanzleivision GmbH)

Unterstützung erhält das Startup von Big Playern aus der Branche: Dierkes Partner, dhpg und Ebner Stolz fungieren als Partnerkanzleien und teilen die Vision der vier Gründer. Und auch lokale Kanzleien, wie beispielsweise Kniebaum Bocks und Partner, befürworten das Vorhaben der Mönchengladbacher. „Die Intention hinter dem Projekt gefällt uns und wir sehen die Notwendigkeit in der Branche. Christian Weiss und seine Mitgründer sehen ein Problem und bieten die passende Lösung an. Als Gründungs-mitglied von nextMG unterstützen wir das Startup gerne mit unserem Fachwissen“, so Dr. Matthias Johnen von dhpg.

Stefan Winden von Ebner Stolz ergänzt: „Kanzleivision nutzt die aktuellen Marktchancen, die wir gerne durch den fachlichen Austausch unterstützen. Als Nummer 1 im Mittelstand brauchen wir Netzwerk-partner, die uns bei der Umsetzung von Innovationen und der Transformation unserer Geschäftspro-zesse begleiten.“ Kanzleivision kann sich daher über breite nationale Expertise an seiner Seite freuen. Dirk Brandt von Kanzleivision berichtet: „Wir sind froh, so große und erfahrene Partner gewonnen zu haben. Es bestätigt uns, dass unser Weg der Richtige ist.“

Kanzleivision befindet sich noch in der Strukturierungsphase und wird am 01.01.2020 voll durchstarten. Mit starken, nationalen Partnern an der Seite will das Startup Kanzleien, die einer digitalen Transformation offen gegenüberstehen, akquirieren und bei der eigenen digitalen Transformation und in der Zusammenarbeit mit den Mandanten unterstützen. Kanzleivision steht sinnbildlich für die Bewegung in Mönchengladbach. Es passiert etwas in der Stadt – und dank Kanzleivision auch in der Branche. Bis 2025 strebt Kanzleivision ein Wachstum auf 40 Mitarbeiter an und möchte 10 eigene Produkte für die Steuerberatung entwickelt haben.

Zum Hintergrund


In Deutschland ist die digitale Transformation eines der meistdiskutierten Themen. Nationale und globale Konzerne haben eigene Expertenteams installiert, die die Automatisierung und Vernetzung vorantreiben sollen. Und auch Mönchengladbach selbst treibt die Vernetzung aktiv voran. Für jeden sichtbar wird das, wenn man in den Norden und Westen der Stadt schaut, wo zahlreiche Neubauten, Geschäftszentralen von Banken und weitere Bürokomplexe rasant gebaut werden. Die Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG) sieht den positiven Boom nicht zuletzt auch auf Grund ihrer Initiativen begründet, die sie mit Partnern vorantreibt. Eine solche ist der Verein nextMG, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, junge Unternehmer zu unterstützen und zum Verbleib am Niederrhein zu bewegen. „Wir wollen junge Menschen mit innovativen Ideen dazu bewegen, den Weg in die Selbstständigkeit zu wagen und sich als Unternehmer zu versuchen“, so Mark Nierwetberg, Vorsitzender von nextMG. Den Standort Mönchengladbach möchte der Verein fördern und seine Vorzüge herausstellen.

Ein großes Faustpfand bei dieser Idee ist etwa die Blauschmiede der NEW. Christian Weiss kennt die Vorzüge der Initiativen zu gut. Er hat an der Hochschule Niederrhein studiert und dort Hilfe in der Anfangsphase seines ersten Startups „WikiSolutions“ gefunden. „Durch die Nähe zur Hochschule und die tolle Ausstattung ist die Blauschmiede genau der richtige Ort für digitale Startups“, wie Christian Weiss bestätigt. Weiss ist studierter Wirtschaftsinformatiker im Steuerrecht und gut vernetzt in Mönchengladbach. Während seines Studiums und seiner Zeit als Kanzleimanager engagierte er sich bereits ehrenamtlich in vielen Vereinen der Stadt, wie nextMG. „Für uns ist Mönchengladbach der richtige Standort. Durch unsere Kontakte innerhalb der Stadt und insbesondere zur Hochschule und anderen Unternehmen konnten wir uns ein sehr gutes Netzwerk aufbauen. Außerdem gehen wir nicht in der Masse unter und bekommen individuelle Unterstützungen durch die genannten Initiativen.“

Die Gründer waren bisher im Angestelltenverhältnis als Digitalisierungsmanager in verschiedenen, teil-weise Top-10-Kanzleien tätig. Die fehlende Transparenz und Dynamik im Softwaremarkt haben den Ausschlag für die Gründung gegeben. Und genau dort sehen die Gründer ihren USP. Sie wollen durch die Vernetzung der Kanzleien die Transparenz und Umsetzungsgeschwindigkeit erhöhen und die not-wendige Agilität ermöglichen. „Wir glauben, dass der Berufsstand nur gemeinsam die zukünftigen Wettbewerber und die Veränderungen meistern kann. Das Berufsbild hat und wird sich immer weiter verändern, und wir wollen uns mit unserem Know-how darauf fokussieren, die Kanzleien bei der Transformation zu unterstützen“, so die Gründer.

Für Rückfragen steht gerne zur Verfügung:
Christian Weiss
Christian.Weiss@Kanzleivision.de
Tel. 0173 387 95 07

PM Erstes Starter-Paket für Startups geht an Gründer-Duo aus Hamburg und Mönchengladbach

Bundesweit hatten der Mönchengladbacher Digitalisierungs- und Gründerverein nextMG e.V., die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFMG) und die ebenfalls städtische Entwicklungsgesellschaft (EWMG) Gründer dazu aufgerufen, sich für das erstmals ausgeschriebene „Startup.Starterkit.MG“ zu bewerben. Nun ist die Entscheidung gefallen: Das Startup EEDEN wird ein Jahr lang in einer Gründer-WG in der Mönchengladbacher Innenstadt wohnen, bei Bedarf Ausstellungsfläche zur Verfügung gestellt bekommen, Marketing-, Netzwerk- und Mentoring-Support genießen, im Sportverein mittrainieren sowie von vergünstigter E-Mobilität profitieren. Einer der beiden Gründer, die ursprünglich aus Langenfeld stammen, zieht dafür aus Hamburg nach Gladbach, der andere studiert dort bereits an der Hochschule Niederrhein. Das Gründer-Duo setzte sich in einem Pitch vor einer nextMG-Jury gegen Bewerber aus Leverkusen sowie Mönchengladbach und Würzburg durch.

Auf Initiative des Mönchengladbacher Digitalisierungs- und Gründervereins nextMG e.V., der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFMG) und der ebenfalls städtischen Entwicklungsgesellschaft (EWMG) sowie in Kombination mit den Partnern Gladbacher Hockey- und Tennisclub e.V. (GHTC) und NEW AG wird das „Startup.Starterkit.MG“ genannte Produkt lanciert. Der Hintergedanke: die ohnehin bereits quirlige örtliche Gründerszene um zusätzliche „High Potentials“ anzureichern. „Für das Starterkit kann sich jedes Gründerteam mit einer innovativen Geschäftsidee bewerben“, sagt Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer von EWMG und WFMG. „Vorzugsweise ist sie digitaler Natur, und im Idealfall steht sie sogar in Bezug zu unseren Mönchengladbacher Leitbranchen – kommt also zum Beispiel aus Bereichen wie IT-Security, Smart Textile, eCommerce oder eHealth-Care.“ Letzteres ist jedoch kein Muss. Das Angebot richte sich generell an „Startups in der Gründungsphase, die planen, mit ihrem Produkt oder Service innerhalb von zwölf Monaten im Markt zu starten“, fügt Mark Nierwetberg, Vorsitzender von nextMG, hinzu. „Wir wollen ihnen mit dem Starterkit zwölf Monate eine Rundum-Betreuung ihres Gründungsvorhabens anbieten.“

Die Geschäftsidee von Steffen Gerlach und Reiner Mantsch: Sie wollen die Textilproduktion über einen innovativen Recyclingprozess zellulosehaltiger Alttextilien nachhaltig verändern. Ziel ist es, somit möglichst viele Alttextilien der Wiederverwertung zuzuführen. Biochemisches Recycling beziehungsweise Upcycling soll dabei eine Produktqualität garantieren, die der Qualität neuer Baumwollprodukte entspricht beziehungsweise diese sogar übertrifft. Als Standort des Unternehmens wurde gezielt Mönchengladbach ausgewählt – nicht zuletzt wegen der textilen Historie der Stadt und der Möglichkeiten, die Letztere bietet. „Wir arbeiten eng mit der Hochschule Niederrhein zusammen. Der Aufbau des Recyclingprozesses findet im Labormaßstab am Standort Mönchengladbach statt. Dort kann zudem die komplette textile Kette abgebildet werden. Dies ermöglicht uns, einen schnellen Transfer erster Forschungsergebnisse auf die Entwicklung textiler Produkte vorzunehmen“, sagt Gerlach, der an der Universität Hamburg Betriebswirtschaftslehre studiert hat. „Die Infrastruktur in Mönchengladbach im Bereich Textil ist ein Standortfaktor, der für uns wichtig ist und den wir mit unserem Beitrag zukunftsorientiert stärken möchten“, fügt Mantsch, Studierender im Bereich Textilmanagement an der Hochschule Niederrhein, hinzu.

Mit der Auswahl von EEDEN geht die Idealvorstellung von Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer von EWMG und WFMG, in Erfüllung, dass die prämierte innovative Geschäftsidee idealerweise in Bezug zu den Mönchengladbacher Leitbranchen steht, zu denen die Textil- und Bekleidungsindustrie zählt. Auch ein weiteres Finalistenteam hatte mit seiner Geschäftsidee einen Textil- bzw. Fashion-Bezug; der dritte Bewerber war mit der Idee einer B-2-B-Sport-App ins Rennen gegangen. Mark Nierwetberg, Vorsitzender von nextMG, verband die Juryentscheidung mit einem Aufruf an die städtischen Akteure, das Angebot an kostengünstigem Wohnraum auszuweiten, der explizit für Startups zur Verfügung gestellt wird – die erste Ausschreibung des Starterkits habe schnell und deutlich gezeigt, dass der Markt dafür und der Bedarf daran durchaus gegeben seien.

Hintergedanke des Starterkits, das nextMG, WFMG und EWMG gemeinsam mit den Partnern Gladbacher Hockey- und Tennisclub e.V. (GHTC) und NEW AG lanciert haben: die ohnehin bereits quirlige örtliche Gründerszene um zusätzliche „High Potentials“ anzureichern oder aber diese in der Stadt und Region zu halten. An der Mönchengladbacher Hindenburgstraße wurde dafür eigens eine 66 Quadratmeter große „Gründer-WG“ bereitgestellt, die bereits von EEDEN bezogen worden ist. Bei Bedarf können auch Arbeitsplätze sowie Ausstellungsfläche in einem städtischen Ladenlokal zur Verfügung gestellt werden. nextMG steuert Gratis-Jahresmitgliedschaften und damit den Zugang zu seinem Mentorenprogramm bei, Marketing-Support und Netzwerk-Betreuung erfolgen durch WFMG und nextMG. Darüber hinaus können verschiedenste Beratungs- und Coaching-Angebote aus dem Partnernetzwerk von WFMG und nextMG zugeschaltet und auf die individuellen und konkreten Bedürfnisse des Startups zugeschnitten werden. Der GHTC stellt Gratis-Jahresmitgliedschaften zur Verfügung, der örtliche Nahverkehrsanbieter NEW AG pro Kopf und Monat 120 Freiminuten für seine Mobilitätsplattform Wheesy.

EEDEN wird umgehend in die Aktivitäten der örtlichen Gründerszene eingebunden: So wird das Startup etwa bei der Mönchengladbacher Gründerwoche (16.-24. November, www.gruenderwoche-mg.de) einen Vortrag halten. Hinweis: Um eine parallele Förderung durch das Gründerstipendium NRW nicht zu gefährden, haben sich die Gewinner bereiterklärt, von der ursprünglich im Rahmen des Starterkits angebotenen Mietkostenfreiheit abzurücken.

Zur Gründerszene in Mönchengladbach:

Das „Startup.Starterkit.MG“ knüpft an eine ganze Reihe von Maßnahmen zur Förderung der Startup-Szene an, die nextMG, WFMG und weitere Partner initiiert haben. So wurden etwa im Frühjahr das Gründerzentrum WESTEND.MG eröffnet und ein Imagefilm für die lokale Startup-Community an den Start gebracht. Die bundesweite Gründerwoche wird in Mönchengladbach auch 2019 mit einem üppigen Programm durchgeführt. Neben regelmäßigen Community-Events wie Meetups und Fuckup-Nights werden auch Highlight-Veranstaltungen mit Partnern wie dem Digihub Düsseldorf/Rheinland angeboten, dessen Gesellschafter die WFMG ist. Auf der neuen Internetpräsenz der WFMG findet sich eine prominente und wachsende Übersicht der ortsansässigen Startups im Steckbrief-Format. Mehrere Gladbacher Gründerteams erhielten zuletzt Zuschläge für das Gründerstipendium NRW. Und auch das Mentoring-Programm des Vereins nextMG wird verstärkt nachgefragt.

Mit freundlichen Grüßen

WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH / nextMG e.V.

Ansprechpartner

Jan Schnettler / WFMG | Telefon 02161 82379-885 | E-Mail: schnettler@wfmg.de  

Mark Nierwetberg / nextMG | Telefon 0160 97858282 | E-Mail: mnierwetberg@gmail.com

#meetup.MG 10/19: Meetup goes Rheydt III

Noch bis Mitte Oktober läuft die diesjährige Schauzeit Rheydt“: Seit dem 31. August wird in Rheydt zum „Trip in Hugos Heimat“ eingeladen. Während der Schauzeit werden leerstehende Ladenlokale in der Rheydter Innenstadt von Akteuren mit innovativen und kreativen Geschäftsideen neu belebt.
Sozialunternehmer haben das Potenzial, nachhaltige und systemische Veränderung in der Gesellschaft durch soziale Innovation mit zu gestalten und damit breitflächige soziale Wirkung zu erzielen. Oft gehen die Innovationen zusätzlich mit positiven finanziellen Effekten einher, etwa durch geringere Behandlungs- oder Folgekosten dank einer frühzeitigen Beseitigung der Ursache des jeweiligen gesellschaftlichen Problems statt einer späteren kostspieligen Behandlung der Symptome.
Mönchengladbach hat eine lange soziale Tradition, der bekannt geworden ist unter dem Stichwort „Rheinischer Kapitalismus“. Mit Vorbildern wie dem Volksverein für das katholische Deutschland, Louise Gueury, Hans Jonas und der Sozial-Holding. Soziale Verantwortung und soziales Unternehmertum wurden gestärkt und ausgebaut. Doch wie sieht es heute mit dem sozialen Potential und den sozialinnovativen Ideen in Mönchengladbach aus und wie kann man sie erkennen, fördern und etablieren? Menschen aus dem sozialen Bereich gründen anders. Wie kann eine neue Gründerkultur im soziokulturellen Bereich in Mönchengladbach etabliert werden und wie wird man Unternehmer im sozialen Bereich?

Wann: 10.10.2019 von 18:30 bis 21:00 Uhr
Wo: SCHAUZEIT Zentrale, Am Neumarkt 11, 41236 Mönchengladbach

Das Berufskolleg Volksgartenstraße stellt uns sein Ghana Projekt vor. Die Schulfirma engagiert sich seit Jahren sozial in Afrika und erzählt ein spannende Geschichte von Entwicklungsgeschichte auf Augenhöhe.

Beschreibt Euch in drei Hashtags.

#Ghana-Beyond-Aid #Ghana-Partnerschaft #Diaspora-Erfolgsstory

Was ist Eure Vision?

Um Fluchtursachen zu bekämpfen, schaffen wir langfristig Jobs in Ghana.
Durch hochwertige Bildung, modere IT-Infrastruktur, einem GuestHouse für Einheimische und dem Aufbau von Fair-Tourismus.

Wie seid Ihr auf die Idee gekommen?

Wir gehen mit offenen Augen durch die Welt und versuchen auf gegebene Situationen realistische Verbesserungen zu finden. Our „think tank“ never sleeps!!!

Wie war Euer Werdegang, wo kommt Ihr her?

Erfahrungen aus dem Projekt „Schule ohne Rassismus / Schule mir Courrage“ – Ab 2011.
Erfahrungen aus dem Projekt „Schule der Zukunft“ – Ab 2013
Erfahrungen aus dem Projekt „Fairtrade Schule“ – Ab 2013
Erfahrungen aus dem Projekt „INTERESIERT/MITARBEITENDE UNESCO-Projekt-Schule“ – Ab 2015

Wie wird Euer Angebot angenommen? Wie waren die Reaktionen auf Eure Idee?

Das Projekt existiert seit 2017/2018. Das GuestHouse wurde 2018 nur vom BKVGS-Ghana-Team und Mitbürgern der Diaspora genutzt. Seit 2018/2019 stellen wir unser StarUp bei jeder Gelegenheit vor. Langsam kommen von anderen Schulen des Landes NRW konkrete Anfragen, die unser Angebot (Bildung/IT-Infrastruktur/GuestHouse/Fair-Tourismus)  ab dem Jahr 2020 unterstützen und nutzen werden.

Was war Euer größter Misserfolg oder Fehler auf dem Weg zur Gründung?

Da wir Ghana seit ca. 5 Jahren kennen, operieren wir nur „Schritt für Schritt“. Es ist wichtig, die Bevölkerung mitzunehmen und Sie in die Projekte mit einzubeziehen. Partnerschaft auf gleicher Augenhöhe. 

Was bedeutet es für Euch, Euer eigener Chef zu sein?

Freiheit heißt Verantwortung.
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
Wir schaffen Realität.

Was steht als Nächstes für Euer Startup an?

Eine sichere und nachhaltige Energieversorgung für das GuestHouse.

Mit wem würdet Ihr gerne einmal ein Bier trinken?

BMZ-Bundesminister Dr. Gerd Müller, da sein „Marshallplan mit Afrika“ richtige Antworten enthält.

Deine Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

  • Ziele lt. der SMART-Regel setzen.
  • Projekte „Schritt für Schritt“ realisieren.
  • Das Leben ist lebensgefährlich.

#meetup.MG 10/19: Meetup goes Rheydt II

Noch bis Mitte Oktober läuft die diesjährige Schauzeit Rheydt“: Seit dem 31. August wird in Rheydt zum „Trip in Hugos Heimat“ eingeladen. Während der Schauzeit werden leerstehende Ladenlokale in der Rheydter Innenstadt von Akteuren mit innovativen und kreativen Geschäftsideen neu belebt.
Sozialunternehmer haben das Potenzial, nachhaltige und systemische Veränderung in der Gesellschaft durch soziale Innovation mit zu gestalten und damit breitflächige soziale Wirkung zu erzielen. Oft gehen die Innovationen zusätzlich mit positiven finanziellen Effekten einher, etwa durch geringere Behandlungs- oder Folgekosten dank einer frühzeitigen Beseitigung der Ursache des jeweiligen gesellschaftlichen Problems statt einer späteren kostspieligen Behandlung der Symptome.
Mönchengladbach hat eine lange soziale Tradition, der bekannt geworden ist unter dem Stichwort „Rheinischer Kapitalismus“. Mit Vorbildern wie dem Volksverein für das katholische Deutschland, Louise Gueury, Hans Jonas und der Sozial-Holding. Soziale Verantwortung und soziales Unternehmertum wurden gestärkt und ausgebaut. Doch wie sieht es heute mit dem sozialen Potential und den sozialinnovativen Ideen in Mönchengladbach aus und wie kann man sie erkennen, fördern und etablieren? Menschen aus dem sozialen Bereich gründen anders. Wie kann eine neue Gründerkultur im soziokulturellen Bereich in Mönchengladbach etabliert werden und wie wird man Unternehmer im sozialen Bereich?

Wann: 10.10.2019 von 18:30 bis 21:00 Uhr
Wo: SCHAUZEIT Zentrale, Am Neumarkt 11, 41236 Mönchengladbach

Thomas Sablotny von hoch3 wird von Markus Offermann interviewt und stellt so seine Gründungsgeschichte vor. Mit erlebnispädagogischen Ansätzen unterstützt er Menschen und Gruppen dabei über sich „hinaus zu wachsen“, wie er treffend auf seiner Website schreibt. Wir sind gespannt auf weitere Erzählungen von ihm!

Beschreibe Dich in drei Hashtags.

#kreativ #offen #zielorientiert

Was ist deine Vision?

Wir wollen junge Menschen jeden Tag bei ihrer persönlichen Entwicklung unterstützen.

Wie bist Du auf die Idee gekommen?

Nach vielen ehrenamtlichen Jugendfreizeiten traf ich bärtige Menschen, die auch nach vielen Jahren Details aus der gemeinsamen Zeit (2 Wochen) kannten. Damit wuchs die Erkenntnis, dass Erlebnisse offenbar eine sehr hohe Nachhaltigkeit besitzen…die es zu professionalisieren gilt. Vor allen an der Hochschule wurde vor allem die Gründung eines Sozialunternehmens kritisch betrachtet…heute werden wir gerne als Best Practice Beispiel genommen.

Wie war dein Werdegang, wo kommst Du her?

Schreiner – Studium der sozialen Arbeit – Erlebnispädagogik FH Frankfurt

Was waren dein größter Misserfolg oder Fehler auf dem Weg zur Gründung?

Falsche Partner und Kooperationen.

Was bedeutet es für dich, dein eigener Chef zu sein?

Die Freiheit eigene Ideen schnell umzusetzen.

Was steht als Nächstes für dein Startup an?

Eigene Seminar- und Gästehäuser

Mit wem würdest Du gerne mal ein Bier trinken?

Stefan Merath (Anm. d. Red. Stefan Merath ist ein deutscher Unternehmer, Buchautor, Mentor und Unternehmercoach.)

Deine Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

  • Klare Idee mit einer guten Strategie entwickeln
  • EKS – lieber spitz statt breit in den Markt einsteigen
  • Rückschritte gehören dazu

#meetup.MG 10/19: Meetup goes Rheydt

Noch bis Mitte Oktober läuft die diesjährige Schauzeit Rheydt“: Seit dem 31. August wird in Rheydt zum „Trip in Hugos Heimat“ eingeladen. Während der Schauzeit werden leerstehende Ladenlokale in der Rheydter Innenstadt von Akteuren mit innovativen und kreativen Geschäftsideen neu belebt.
Sozialunternehmer haben das Potenzial, nachhaltige und systemische Veränderung in der Gesellschaft durch soziale Innovation mit zu gestalten und damit breitflächige soziale Wirkung zu erzielen. Oft gehen die Innovationen zusätzlich mit positiven finanziellen Effekten einher, etwa durch geringere Behandlungs- oder Folgekosten dank einer frühzeitigen Beseitigung der Ursache des jeweiligen gesellschaftlichen Problems statt einer späteren kostspieligen Behandlung der Symptome.
Mönchengladbach hat eine lange soziale Tradition, der bekannt geworden ist unter dem Stichwort „Rheinischer Kapitalismus“. Mit Vorbildern wie dem Volksverein für das katholische Deutschland, Louise Gueury, Hans Jonas und der Sozial-Holding. Soziale Verantwortung und soziales Unternehmertum wurden gestärkt und ausgebaut. Doch wie sieht es heute mit dem sozialen Potential und den sozialinnovativen Ideen in Mönchengladbach aus und wie kann man sie erkennen, fördern und etablieren? Menschen aus dem sozialen Bereich gründen anders. Wie kann eine neue Gründerkultur im soziokulturellen Bereich in Mönchengladbach etabliert werden und wie wird man Unternehmer im sozialen Bereich?

Wann: 10.10.2019 von 18:30 bis 21:00 Uhr
Wo: SCHAUZEIT Zentrale, Am Neumarkt 11, 41236 Mönchengladbach

Den Anfang mit unserer Fragerunde macht dieses Mal Pia Kremer vom veganen Café Kosmo in Rheydt. Gemeinsam mit ihrer Schwester möchte sie Rheydt und später auch die ganze Welt ein kleines bisschen nachhaltiger gestalten und verwöhnt ihre Gäste mit veganen Leckereien in dem kleinen Ladenlokal auf der Bahnhofstraße 34.

Beschreibe Dich in drei Hashtags.

#vegan #nachhaltig #weltoffen

Was ist deine Vision?

Vom kleinen Rheydt aus die Welt zu einem fairen, tierleidfreien, nachhaltigen Ort machen.

Wie bist Du auf die Idee gekommen?

Durch die Erfahrung in der eigenen Stadt kein Café zum Wohlfühlen zu haben, und durch die langjährige Leidenschaft, für Gäste zu kochen und zu backen.

Wie war dein Werdegang, wo kommst Du her?

Geboren in Rheydt. Auf dem Land, in der Natur und beim Reisen aufgewachsen. Momentan studiere ich Politikwissenschaft.

Wie wird dein Angebot angenommen? Wie waren die Reaktionen auf deine Idee?

Von Veganern wird das Angebot dankend angenommen, und auch von der Nachbarschaft sind die Reaktionen durchweg positiv. Viele mutige „Fleischesser“ haben es schon gewagt, vegane Milchalternativen im Kaffee auszuprobieren.

Was waren dein größter Misserfolg oder Fehler auf dem Weg zur Gründung?

Es gab eigentlich keine großen Misserfolge. Vielmehr waren es Kleinigkeiten, die uns hin und wieder Sorgen bereitet haben. Insgesamt ist die Gründung tatsächlich ziemlich reibungslos verlaufen.

Was bedeutet es für dich, dein eigener Chef zu sein?

Jeden Morgen einen Arschtritt von meiner Schwester verpasst zu bekommen.

Was steht als Nächstes für dein Startup an?

Der Gastraum muss noch etwas gemütlicher gestaltet werden, und wir möchten das Café sowohl an unseren Ruhetagen als auch an den Tagen, an denen wir geöffnet haben, für verschiedene Veranstaltungen anbieten. Wir brauchen noch feste Kakao- und Teelieferanten, und mehr Werbung. Die Liste ist lang!

Mit wem würdest Du gerne mal ein Bier trinken?

Ich würde gerne überhaupt mal ein Bier trinken gehen. Aber gerade gilt meine Zeit und Energie dem Café.

Deine Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

Traut Euch und seid selbstbewusst. Haltet durch! Sprecht mit vielen unterschiedlichen Menschen über Eure Idee und nehmt Kritik an.