Eh du, du willst gründen? Wir müssen über Tricks reden!

Liebe Gründerinnen und Gründer, liebe Träumerinnen und Träumer, wir müssen reden! Nach 1,5 Jahren nextMG haben wir über die Gründerszene der Stadt viel gelernt. Hier ist in letzter Zeit viel los, aber es fehlt an einigen Basics und – die WM ist ja gerade vorbei, da darf ich solche Bilder noch nutzen – der Zug zum Tor! Dem Willen es zu tun!

Wir haben auf unserem monatlichen Treffen, dem meetupMG, viele gute Ideen kennengelernt. Aber vielen von euch fehlt der systematische Angang an die Sache. Wer ein Start-up gründen will, der geht immer ein Risiko ein – sich anstellen lassen ist bei der aktuellen Arbeitsmarktlage bestimmt einfacher. Aber „was gründen“ ist zu 100 Prozent dein Ding und die Erfahrungen, die du da machst, kann dir kein Studium vermittelten. Scheitern ist keine Niederlage, sondern eine Erfahrung! Winners are not those who never fail, but those who never quite… (Banksy)

Be brave, but don’t be stupid!

Aber es gibt ein paar Tricks, die ihr euch aneignen solltet, denn damit könnt ihr das Risiko begrenzen: Diese Tricks heißen: Minimum Viable Product, Business Model Canvas, Customer (agile) Development! Sagt euch nix? Ich empfehle schon seit langem jeder Gründerin und jedem Gründer das Buch von Eric Ries „The Lean Startup“ Leute, lest das, bevor ihr zur Bank geht und bevor ihr 100e Stunden in den Traum investiert! Be brave, but don’t be stupid!

Was da mancher auf der Uni gelernt hat und was euch manche Leute über Business-Pläne erzählen, ist NICHT das, was euch erfolgreich macht. Die alte Schule des Business-Plans geht davon aus, dass man einen Markt einschätzen und erfassen kann – vom Schreibtisch aus! Blödsinn! Märkte sind nichts anders als Kundenbedürfnisse und die muss man er-testen und ausprobieren. Hohe Kapitalbindung und hohe Investments aufgrund eines Business-Plans sind „old school“ und risikoreich! Unternehmertum ist immer mit Risiko verbunden, aber ihr könnt das auch smart angehen!

„The Lean Start-Up“ ist eine Methode!

Steve Blank, Professor an der Stanford University, hat es mal so zusammengefasst:

“It’s a methodology called the “lean start-up,” and it favors experimentation over elaborate planning, customer feedback over intuition, and iterative design over traditional “big design up front” development.” Wer keine Zeit hat, das Buch von Eric Ries zu lesen, sollte wenigstens den Artikel von Steve Blank in der Harvard Business Review lesen!

Kommt zum meetupMG wir werden dazu immer mal wieder was sagen und euch unterstützen! Check unsere Facebook-Seite für die Termine.

Arbeitet für die Deutsche Telekom als Manager im Bereich Technologie und Innovation. Er war Mitglied des Aufsichtsrats der Hrvatski Telekom (Kroatien) und hat für die Nachrichtenagentur Dow Jones über Tech-Unternehmen berichtet. Zudem ist er einer der Gründer der Dialog- und Blogplattform fluxMG (www.flux-mg.org). Mark Nierwetberg hat nextMG im Dezember 2016 mitgegründet.

#meetupMG 07/18: #meetupMG in der Manufaktur

Handwerk – eine Branche, die trotz aller Bemühungen in Sachen Außendarstellung nicht auf jeden jungen Menschen attraktiv wirkt. Viele junge Leute möchten lieber auf Teufel komm raus studieren. Ein junges Gründerteam, bestehend aus Fabian Küppers und Gregor Bottermann von B & K Design, ist der Gladbacher Beweis dafür, dass Gründungen auch im Handwerk eine Zukunft haben können.. Diese und weitere Themen wurden beim „#meetupMG in der Manufaktur“ bei B&K Design an der Martinstraße 88 in Eicken vorgestellt und diskutiert.

Vor ca. 2 Jahren haben sich Fabian Küppers und Gregor Bottermann selbständig gemacht. Zu zweit starteten sie mit 200 € und rüsteten Produkte von Ebay neu auf. Heute haben sie insgesamt fünf Mitarbeiter und ein extrem erfolgreiches Jungunternehmen, das Handwerk und Design verbindet. An der Martinstraße bietet das Unternehmen exklusives Möbel- & Produktdesign aus Beton, Holz und Metall an. Es überzeugt nicht nur mit eigenem Vertrieb und eigenem Design, sondern auch mit der eigenen Produktion, die sich direkt im Anschluss an den Showroom verbirgt. Somit kann jeder Kunde hautnah miterleben, wie die Produkte hergestellt werden. Das Team berät, entwirft und produziert immer ganz individuell. Darüber hinaus liefern sie selber und bauen auf – Spitzenmöbel made in MG!

bundk.design

Den zweiten Vortrag hielt Daniel Penders von den Handwerksjunioren Mönchengladbach – er berichtete darüber, warum sich Betriebsgründungen/-übernahmen auch oder besonders im Handwerk lohnen können. „Berufe im Bereich Handwerk bieten unbegrenzte Möglichkeiten für Kreativität und Entwicklungen“, sagte Penders. Sein Credo: „Einfach machen!“ Er musste jedoch auch mitteilen, dass die Zahl der Ausbildungen zurückgeht, aber dafür die Studienabschlüsse steigen. Im Bereich Handwerk, sagte Penders, werde noch einiges passieren; die Handwerksjunioren verstünden sich als Sprachrohr für junger Gesellen und Meister und würden gerne Hilfestellung geben. Insbesondere im Bereich Digitalisierung hätten viele Mönchengladbacher Handwerksunternehmen noch massiven Nachholbedarf.

www.hwj-nrw.de

Anschließend stellte Peter Godulla noch die „Fuckup Night MG“ vor, die am Tag nach dem Meetup erstmals stattfinden sollte. Ursprünglich kommt dieses Format aus Mexico, wird aber weltweit bereits in 301 Städten durchgeführt. Dabei berichten Speaker von ihren größten Niederlagen und Pleiten – Geschichten vom Scheitern ebnen.

fuckupnights.com/monchengladbach/

Das Meetup verabschiedet sich damit in die Sommerpause: Weiter geht es am 13. September mit einem Hochschulschwerpunkt.

nextMG will die Digitalisierung am Wirtschaftsstandort Mönchengladbach fördern, Aktivitäten rund um die digitale Transformation unterstützen und die Stadt für Gründer attraktiver machen.

PM: „FGHT CNCR“ gewinnt den Mönchengladbach-Pitch

13. Juni 2018

„FGHT CNCR“ gewinnt den Mönchengladbach-Pitch

Mönchengladbach – Eine App, die Krebspatienten und ihren Angehörigen Hilfestellung leistet: Mit dieser Idee hat das Team FGHT CNCR am Dienstagabend den „Mönchengladbach-Pitch“ (MG-Pitch) an der Hochschule Niederrhein gewonnen. Im Rahmen des „Get up start up“-Tages, der von der Digital- und Gründungsinitiative nextMG, der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG) und der Hochschule Niederrhein organisiert wurde, hatten sich insgesamt fünf studentische Teams mit ihren Geschäftsideen vor Publikum präsentiert. Allen Teilnehmern bescheinigten sowohl die Jury als auch das Publikum in der Abstimmung, gute, innovative Geschäftsideen erarbeitet zu haben. So zählten auch eine studentische Arbeitsvermittlung, personalisierte Schultaschen, ein digitaler Hochschul-Absolventenkatalog sowie Naturkosmetik für Neurodermitis-Patienten zu den vorgestellten Ideen.

Beeindruckend, was die Studierenden in nur sechs Wochen zusätzlich zu ihren eigentlichen Aufgaben da auf die Beine gestellt haben“, sagte Prof. Dr. Georg Oecking vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Oecking, zugleich Vorsitzender des Senats der Hochschule Niederrhein, hat es sich auf die Fahnen geschrieben, das Thema Entrepeneurship hochschulintern institutionalisiert zu verankern; die Pitch-Teilnehmer sind allesamt Studierenden des fünften Semesters im Studiengang Betriebswirtschaftslehre, die einen Businessplan-Kurs bei ihm und Prof. Dr. Doris Kortus-Schultes belegt haben. „Es gehört einiges dazu, sich in einem derart frühen Stadium den Fragen eines Publikums zu stellen“, fügte Sebastian Leppert, Moderator des Pitchs sowie stellvertretender Vorsitzender von nextMG, lobend hinzu. Als Hauptsponsor hatte die Stadtsparkasse Mönchengladbach die Veranstaltung unterstützt, dazu kam Hilfestellung vom Gründerzentrum Westend.MG im SMS-Businesspark, von der Aachener S-UBG-Gruppe sowie vom Start-up Cakerella, das einst den gleichen Businessplan-Kurs durchlaufen und das Vorgängerformat im vergangenen Frühjahr gewonnen hatte, seinerzeit im Rahmen eines Rheinland-Pitchs.

Das diesjährige Gewinnerteam ist nun automatisch für das Halbfinale des Rheinland-Pitchs qualifiziert, das im Rahmen der Gründerwoche in November in Mönchengladbach stattfinden wird. Außerdem gewinnt es 300 Euro und bekommt im weiteren Jahresverlauf im Westend.MG Gratis-Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, um sich auf den großen Auftritt unter entsprechender Einbindung in ein Start-up-Ökosystem vorbereiten zu können. Ebenso wird dort allen Pitch-Teilnehmern, neben der Einbindung in die lokale Gründerszene, die Möglichkeit geboten, im weiteren Jahresverlauf durch passgenaues, weiterführendes Coaching weiter an der eigenen Geschäftsidee zu feilen. Die Zweit- und Drittplatzierten Pitch-Teams – Donkey Bag mit der Schultüten-Idee sowie Find Me mit dem Absolventenkatalog – erhalten zusätzlich 200 bzw. 100 Euro.

Wir sind extrem stolz, hier und heute gewonnen zu haben. Unsere Geschäftsidee ist nicht zuletzt aus persönlicher Betroffenheit in den eigenen Familien heraus entstanden“, sagte Sascha Luhmeyer von FGHT CNCR. Man wolle die nächsten Monate nutzen, um die Idee intensiv weiter zu verfeinern und Mönchengladbach beim Rheinland-Pitch würdig zu vertreten. Die zu entwickelnde App ist als Info-Plattform konzipiert, die von Rezepten über Zugang zu Selbsthilfegruppen bis hin zur Chatfunktion mit anderen Betroffenen einen umfassenden Service für Krebspatienten und deren Angehörige bietet.

Zuvor hatten die Besucher das Angebot genutzt, sich den Pitch und das vorgeschaltete Programm anzuschauen. Denn zunächst war es an mehreren Themeninseln und in drei Barcamp-Formaten darum gegangen, Studierende für das Thema Gründen zu begeistern und die Start-up-Dynamik weiter als bisher in die Hochschule zu tragen. Neben Institutionen wie der Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein, den Wirtschaftsjunioren sowie Coworking- und Büroflächenanbietern präsentierte sich dabei auch das „Who is Who“ der noch überschaubaren, aber wachsenden Mönchengladbacher Start-up-Szene: Von Megamarsch über Bähren Mystery bis hin zu Unnormal Entertainment und der Hephata-Ausgründung Mano nella Mano reichte das Spektrum.

Bildunterschrift (v.l.): Stefan Sibum (Stadtsparkasse Mönchengladbach), Ute Schmeiser und Stefan Sturm (Westend.MG), das Gewinnerteam FGHT CNCR mit Lars Wateler, Laura Hanstein, Sascha Luhmeyer und Tanja Grieshaber sowie Prof. Dr. Georg Oecking. Foto: Hans-Peter Reichartz

Fragen zum Thema und Interviewmöglichkeiten:

Sebastian Leppert, stv. Vorstandsvorsitzender nextMG e.V.
Tel. 02166 / 91 567-89

Prof. Dr. Georg Oecking, Hochschule Niederrhein
Tel. 02161 186-6334

Jan Schnettler, Wirtschaftsförderung Mönchengladbach
Tel. 02161 / 82379-885

Sascha Luhmeyer, Gewinner-Team FGHT CNCR
Tel. 0173 2971929

 

 

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#meetupMG 06/18: MeetupMG geht in die Luft!

Trotz etlicher Parallelveranstaltungen – unter anderem Johnny Depp im Sparkassenpark und der Auftakt der Fußball-WM – konnte sich das jüngste #meetupMG über weltmeisterlich interessierte Teilnehmer freuen. Eine kleine, aber sehr feine Runde sorgte mit guten Diskussionen und etlichen Nachfragen dafür, dass die beiden vortragenden Gruppen extrem viel Feedback mitnehmen konnten. Zu Gast waren die Drohnengruppe und die Eiskracher, die von einem echten, eisigen Kracher begleitet wurden.

Viele Menschen sind gegenüber Drohnen sehr skeptisch und finden diese zum Teil auch sehr unheimlich. Aber auch dann, wenn Drohnen Leben retten könnte? Diese und weitere Fragen wurden beim #meetupMG diskutiert. Ein bunter Haufen von Studenten, Mitarbeitern und Professoren der Hochschule Niederrhein – das ist die Drohnengruppe. Gemeinsam haben sie ein konkretes Ziel: gemeinsam Spaß zu haben am Bau von und am Fliegen mit Multicoptern. Sie bieten für Schüler, Lehrer und Erwachsene Workshops an. Das Gesamtpaket umfasst Konstruktion, Aufbau, Informationen zu Versicherung und Recht sowie eine Flugschule – und anschließend erhalten alle Teilnehmer ein Zertifikat. Es gibt einen Einsteigerkurs – „Physik des Fliegens“ – und einen Fortgeschrittenen-Kurs – FPV 20h. Darüber hinaus entwickeln sie maßgeschneiderte Lösungen individuell auf den Kunden zugeschnitten. Ein Ansatz kann zum Beispiel ,,Simple Delivery“ sein – autonomer Flug inklusive Auslieferung von Medikamenten an schwer zugänglichen Orten. Des Weiteren ein Konzept einer ,,Search and rescue“-Drohne, die eine Meldung per Funk an die Bodenstation weitergibt.

,,Wäre es nicht ein Kracher, jederzeit einen Eismann rufen oder schauen zu können, wo sich gerade einer befindet?“ – das dachten sich Benedikt Schmeitz und sein Kollege Timothy Krechel. Sie arbeiten bei einem Bonner Start-up und validieren gerade ein Konzept zum Thema „An app that tracks the ice cream truck“. Als Beispiel zeigten sie anhand einer Karte, wie die Idee als solche aussehen könnte. Der Eiswagen wird durch einen Klick gerufen und erhält eine Bestätigung. Der Eiswagen kann in der Karte bis zur Lieferung beobachtet werden. So die Theorie – und auf einmal als Überraschung kamen die „Eisdealer“ aus der Gladbacher City vorbei und verwöhnten alle Teilnehmer mit leckerem Eis (wenn auch noch nicht über die App gerufen, denn die muss schließlich noch entwickelt werden). Vielen Dank! Die Teilnehmer waren begeistert von der Idee. Und weil sich im Publikum diesmal auch der eine oder andere Unternehmer befand, konnten beide Gruppen manch wichtige Visitenkarte einheimsen.

Das nächste #meetupMG findet am Donnerstag, 12. Juli, statt und wird voraussichtlich einen Handwerks-Schwerpunkt haben. Außerdem wird die neue Reihe „Fuck-up Nights“ vorgestellt. Wir informieren dazu wieder rechtzeitig über die gewohnten Kanäle.

 

nextMG will die Digitalisierung am Wirtschaftsstandort Mönchengladbach fördern, Aktivitäten rund um die digitale Transformation unterstützen und die Stadt für Gründer attraktiver machen.

Die FuckUp Nights kommen nach Mönchengladbach.

Wir feiern das Scheitern. Die Grundlage jeden Erfolges. Ganz offen. Auf der Bühne. Premiere: Freitag, der 13. Im Juli 2018 um 20.00 Uhr im Theater im Gründungshaus (TiG).

Die FuckUp Nights stellen unsere derzeitige furchtbar lähmende Fehlerkultur auf den Kopf. Auf unterschiedliche Arten gescheiterte Gründer & Macher berichten in lockerer Atmosphäre auf der Bühne über ihr Scheitern.

Wer ein Projekt so richtig vergeigt hat, der hat schlicht etwas zu erzählen und erinnert uns alle daran, dass Lernen von Beginn an ein Ausprobieren ist: bevor kleine Kinder das Laufen lernen, fallen sie hin. Und zwar mehrfach. Scheitern gehört zum Leben und zum Erfolg. Es ist ein wichtiger Baustein in jedem kreativen Prozess. Scheitern ist nicht das Ende, sondern der Anfang einer innovativen Entwicklung.

Die FuckUp Nights sind ein Event-Format, bei dem mutige Macher zu ihren größten Fehlern stehen und öffentlich über ihre schwierigsten Momente sprechen. Ausgehend von Mexiko ist seit 2012 eine weltweite Bewegung entstanden. Über 260 Städte in 82 Ländern veranstalten inzwischen Events rund um das Scheitern.

Jede FuckUp Night ist aufgrund der Persönlichkeiten, die den Mut haben diese Bühne zu erobern, einzigartig und spannend. Gespickt mit wichtigen, lehrreichen Erfahrungen und einer ordentlichen Portion Humor. “Gescheiterte” haben einfach sehr viel zu erzählen und wertvolle Erfahrungen weiter zu geben, aus denen es unglaublich viel zu lernen gibt! Nicht nur für (angehende) UnternehmerInnen.

Was wir von FuckUp Nights lernen bezieht sich nicht nur auf die konkreten Fehler. Menschen, die bereits mit einem Geschäft gescheitert sind, können uns noch viel mehr vermitteln. Kein Mensch ist unfehlbar und oftmals ist es auch eine Verkettung von Umständen, die letztlich zu einem Scheitern führen. Erfolgreiche Unternehmer werden immer Fehler machen, da sie einfach den Mut haben etwas zu wagen. Und eine der wichtigsten Lehren aus den FuckUps von anderen Unternehmern ist, sich einfach selbst wieder zu verzeihen.

Scheitern ist eine wichtige Voraussetzung für Innovationen und fast schon eine Notwendigkeit, um erfolgreich zu sein. Scheitern gehört dazu und wer nicht gescheitert ist, hatte auch weniger Gelegenheit zu lernen.

Scheitern ist in erfolgreichen Start-ups Teil der Unternehmenskultur. Dies wird in Leitsätzen, wie „fail fast, learn fast“ deutlich. Solche zielführenden Denkweisen beschleunigen Innovationsprozesse ungemein“, sagt Peter Godulla, Geschäftsführer der Unternehmensberatung Dyck • Godulla • Sellier GmbH, der die FuckUp Nights für nextMG nach Mönchengladbach geholt hat.

Dort, wo die FuckUp Nights stattfinden, entwickeln sie sich zu einem festen Bestandteil im Startup- und Gründer-Ökosystem. „Das wird uns auch in Mönchengladbach gelingen“, ist sich Godulla sicher.

Die Redner bei der FuckUp Night Mönchengladbach (FUN-MG) werden nach und nach auf www.fun-mg.de, Facebook und Twitter veröffentlicht.

Der Eintritt für die Premiere der FUN-MG am Freitag, den 13. Juli ist frei.

Wir freuen uns auf Sie!

Weitere Informationen unter:
www.fun-mg.de
Fragen zur FuckUp Night
Peter Godulla, Arbeitsgruppe Digitale Transformation
Tel: 0151 664 64 642

 

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PM: „Get up start up“ an der Hochschule Niederrhein

28. Mai 2018

„Get up start up“ an der Hochschule Niederrhein

Mönchengladbach – Studierende für das Thema Gründen begeistern, die Start-up-Dynamik in die Hochschule Niederrhein tragen: Darum geht es bei „Get up start up“ am Dienstag, 12. Juni, im Z-Gebäude an der Richard-Wagner-Straße 97. Ab 15 Uhr können Studierende und alle weiteren Interessierten zunächst an mehreren Themeninseln thematisch den Gründungsprozess in all seinen Facetten nachverfolgen – angefangen von der Ideenfindung bis zu Finanzierungs- und Rechtsfragen. „Dabei berichten Experten und Gründer aus der Praxis und stehen mit Rat und Tat zur Seite, ganz egal, welche Vorkenntnisse die Besucher mitbringen“, sagt Mark Nierwetberg, Vorsitzender der Mönchengladbacher Gründer- und Digitalinitiative nextMG. „Wir wollen einen niederschwelligen Einstieg in das Gründungsthema bieten und dabei Interesse wecken und Lust machen.“

In drei Barcamps werden die Fragestellungen anschließend vertieft. Höhepunkt des Tages wird ab 17.30 Uhr jedoch der „Mönchengladbach-Pitch“ (MG-Pitch): Dabei präsentieren Gründungsinteressierte ihre Geschäftsideen einer prominent besetzten Jury. Die Teilnehmer speisen sich im Wesentlichen aus Studierenden des fünften Semesters des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre, die einen Businessplan-Kurs bei Prof. Dr. Doris Kortus-Schultes und Prof. Dr. Georg Oecking belegt haben. „Ich kann schon jetzt verraten, dass die eine oder andere richtig starke Idee dabei sein wird“, sagt Prof. Oecking. Im Anschluss an den Pitch wird gegrillt und genetzwerkt.

Das bewährte Format von „Get up start up“ wurde in diesem Jahr etwas angepasst, um einen sommerlichen Gegenpol zur Gründerwoche im November anbieten zu können. nextMG, die Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG), die Hochschule Niederrhein, die Stadtsparkasse Mönchengladbach als Hauptsponsor sowie das derzeit entstehende Gründerzentrum Westend MG im SMS-Businesspark zeichnen für Planung und Realisierung verantwortlich. Mit im Boot ist außerdem das Start-up Cakerella, das im Vorjahr den Sieg beim Pitch davongetragen hatte.

Auch die Anreize für die Pitch-Teilnehmer wurden im Zusammenspiel der genannten Akteure gesetzt. So qualifiziert sich das Siegerteam automatisch für das Halbfinale des Rheinland-Pitches, das im Rahmen der Gründerwoche im Herbst in Mönchengladbach stattfinden wird. Für die besten drei Gruppen loben die Stadtsparkasse und die Aachener S-UBG-Gruppe insgesamt zudem 600 Euro aus. Das Westend stellt für das Siegerteam bis Jahresende Gratis-Räumlichkeiten zur Verfügung, damit dieses sich auf den großen Auftritt im November unter entsprechender Einbindung in ein Start-up-Ökosystem vorbereiten kann. Ebenso wird allen Pitch-Teilnehmern, neben der Einbindung in die lokale Gründerszene, die Möglichkeit geboten, im weiteren Jahresverlauf durch passgenaues, weiterführendes Coaching weiter an der eigenen Geschäftsidee zu feilen.

Das Angebot soll in den kommenden Jahren verstetigt werden und nicht zuletzt dazu dienen, das Thema Entrepeneurship tiefer als bisher auch in weiteren Studiengängen der Hochschule Niederrhein zu verankern. „In einem nächsten Schritt werden wir ein Angebot für die Wirtschaftsinformatiker anbieten“, sagt Prof. Oecking.

Weitere Informationen finden sich unter:

www.nextmg.org/get-up-start-up-2018
www.facebook.com/GetUpStartUpDE

Fragen zum Thema:

Mark Nierwetberg, Vorstandsvorsitzender nextMG e.V.
Tel. 0160 / 97858282

Jan Schnettler, Wirtschaftsförderung Mönchengladbach
Tel. 02161 / 82379-885

 

 

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PM: Studierende für das Thema Gründen begeistern

3. Mai 2018

Studierende für das Thema Gründen begeistern

Mönchengladbach – Formal gute Businesspläne sind das eine – marktfähige, innovative Geschäftsideen noch eine Ausbaustufe mehr. Diesen Extraschritt gehen sollen in diesem Semester Studierende der Hochschule Niederrhein im fünften Semester des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre bei Prof. Dr. Doris Kortus-Schultes und Prof. Dr. Georg Oecking. „Wir wollen möglichst viele Studierende dazu bewegen, sich beim ,Get up, start up‘-Tag am 12. Juni mit ihren Ideen zu präsentieren“, sagt Oecking. Beim so genannten „Mönchengladbach-Pitch“ (MG-Pitch) im Z-Gebäude der Hochschule werden dann maximal fünf Gruppen – aus dem Kurs, die Teilnahme ist aber auch offen für interessierte Studierende aus anderen Fachbereichen und Studiengängen sowie Absolventen der Hochschule Niederrhein – ins Rennen gehen.

Möglich wird das durch eine Kooperation mit der Wirtschaftsförderung (WFMG), der Digital- und Gründerinitiative nextMG, der Stadtsparkasse Mönchengladbach als Hauptsponsor, dem entstehenden Gründerzentrum Westend MG im SMS-Businesspark sowie dem örtlichen Start-up Cakerella. Bei einem Auftakt-Workshop im Kurs von Prof. Oecking wurde das Vorhaben den Studierenden jetzt vorgestellt. Insbesondere die beiden Gründer von Cakerella, die einst selbst in diesem Kurs saßen und einen Businessplan schrieben, konnten mit ihrem „Augenzeugenbericht“ den Studierenden wertvolle Impulse mit an die Hand geben.

Die Anreize für die Studierenden, sich an dem Pitch zu beteiligen, sind nicht ohne: So ist das Siegerteam automatisch für das Halbfinale des Rheinland-Pitchs qualifiziert, das im November im Rahmen der Gründerwoche 2018 in Mönchengladbach stattfinden soll, und es erhält bis Ende des Jahres Gratis-Räumlichkeiten im Westend, um sich auf diesen großen Auftritt unter entsprechender Einbindung in ein Start-up-Ökosystem vorzubereiten. Für die besten drei Teams gibt es zudem Geldpreise der Sparkasse, für alle fünf teilnehmenden Teams das Angebot, im weiteren Jahresverlauf durch passgenaues, weiterführendes Coaching weiter an der eigenen Geschäftsidee zu feilen. nextMG, Sparkasse und Cakerella stellen bereits im Vorfeld des MG-Pitches Paten bereit, die den Studierenden aus dem Kurs von Prof. Oecking mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Am 12. Juni wird es vielfältige, niederschwellige Angeboten rund um die Themen Gründung und Selbstständigkeit geben. Höhepunkt wird der Pitch, anschließend wird gemeinsam gegrillt. „Deutschland, Nordrhein-Westfalen, der Niederrhein und Mönchengladbach hinken allesamt hinterher, was Gründer-Spirit angeht“, erläutert Mark Nierwetberg, Vorsitzender von nextMG, die Motivation. „Get up, start up“ wird von der Hochschule gemeinsam mit WFMG und nextMG geplant. Das Angebot soll in den kommenden Jahren verstetigt werden und nicht zuletzt dazu dienen, das Thema Entrepeneurship tiefer als bisher auch in weiteren Studiengängen der Hochschule Niederrhein zu verankern.

Weitere Informationen finden sich unter:

www.nextmg.org/get-up-start-up-2018

Fragen zum Thema:

Mark Nierwetberg, Vorstandsvorsitzender nextMG e.V.
Tel. 0160 / 97858282

Jan Schnettler, Wirtschaftsförderung Mönchengladbach
Tel. 02161 / 82379885

 

nextMG will die Digitalisierung am Wirtschaftsstandort Mönchengladbach fördern, Aktivitäten rund um die digitale Transformation unterstützen und die Stadt für Gründer attraktiver machen.

PM: nextMG bringt Mentoring-Programm an den Start

19. April 2018

nextMG bringt Mentoring-Programm an den Start

Mönchengladbach – Eine Angebotslücke wird gefüllt, ein weiterer wichtiger Baustein für eine wachsende Start-up-Szene kommt neu hinzu: Die Digital- und Gründerinitiative nextMG legt ab sofort ein Mentoring-Programm auf. „Ziel des Mentorings ist es, Erfahrungswissen weiterzugeben und den Gründerinnen und Gründern eine Art Wegweiser, Unterstützer, Kritiker, aber auch Förderer zu sein“, sagt Vorsitzender Mark Nierwetberg. Mentoring sei keine Unternehmens- oder Strategieberatung – vielmehr erklärten sich die Teilnehmer dazu bereit, einen informellen Know-how-Austausch mit ihrem Schützling einzugehen, der dazu dient, Erfahrungen zu vermitteln und Perspektiven zu bieten.

Mentor werden könne jeder, der ein spezialisiertes Know-how aus seiner langjährigen Berufs- oder Unternehmererfahrung den Gründungsinteressierten zur Verfügung stellen möchte und sich entsprechend bei nextMG bewirbt. Ein ganz wichtiger Punkt ist für Nierwetberg dabei die Tatsache, dass Mentoren während des Mentorings oder unmittelbar danach kein Geschäft mit ihren Schützlingen generieren dürfen: „Es handelt sich um ein ehrenamtliches Angebot ohne persönliches wirtschaftliches Ziel. Mentoren wollen kein Geschäft machen oder anbahnen, Mentoren haben Spaß daran, anderen dabei zu helfen, Fehler zu vermeiden oder aus Fehlern zu lernen.“

Aus der ab sofort entstehenden Mentoren-Übersicht auf www.next.org wird ersichtlich sein, welcher Mentor mit seinen definierten Kernkompetenzen der passende Partner für einen Gründungswilligen wäre. Ist sich der Gründungswillige unsicher, kann er sich ratsuchend an den Verein nextMG wenden. Der Verein entscheidet über die Aufnahme von Mentoren ins Programm und beabsichtigt, einen guten Angebotsmix herbeizuführen. „Das Mentoring-Programm wird ein elementarer Bestandteil des entstehenden Ökosystems für Start-ups in Mönchengladbach werden“, sagt Rafael Lendzion, Leiter des Digitalteams bei der städtischen Wirtschaftsförderung (WFMG). „Wir versprechen uns davon wichtige Impulse für Gründer, aber auch für die Mentoren aus dem Mittelstand.“

Aktuell sucht der Verein insbesondere weibliche Mentoren.

Weitere Informationen zum Mentoring-Programm finden sich unter: https://nextmg.org/aktivitaeten/startups-foerdern/mentoring

Fragen und Interviews zum Thema:

Mark Nierwetberg, Vorstandsvorsitzender nextMG e.V. Tel. 0160 97858282

 

 

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nextMG-Arbeitsgruppen nehmen die Arbeit auf

Erstmals im Jahr 2018 haben sich jetzt die nextMG-Arbeitsgruppen zu den Themenfeldern „Gründung“ und „Transformation“ bei der Wirtschaftsförderung getroffen – und anstatt lange herumzudoktern, wurde sofort mit der Arbeit begonnen. Das Gründer-Team um Stefan Sturm (nextMG) und Jan Schnettler (WFMG) plante konkret das Programm rund um den „Get up start up„-Tag an der Hochschule Niederrhein am 12. Juni. Während das grobe Gerüst mit den wesentlichen Elementen bereits im Vorfeld festgezurrt worden war, waren noch zahlreiche programmatische Details zu klären. Die Gruppe erarbeitete in anderthalb Stunden neben dem Zeitplan des Tages die weiteren Formate, die angeboten werden sollen, sowie mögliche Partner und Personen, die man dafür ins Boot holen kann. Außerdem wurden Hausaufgaben verteilt, die bis zur nächsten Sitzung am 9. Mai von den Teilnehmern gemacht werden sollen. Das nächste reguläre Treffen der Arbeitsgruppe – angedacht ist ein Termin pro Quartal – soll noch deutlich vor den Sommerferien stattfinden. Inhaltlich soll dann bereits die Gründerwoche im November im Fokus stehen. Für diesen Termin werden dann wieder alle Vereinsmitglieder eingeladen.

Die Arbeitsgruppe „Transformation“ um Jan-Lukas Krichel (nextMG) und Michael Bahrke (WFMG), für die es anders als für die „Gründungs“-Gruppe kein Fundament aus dem Vorjahr gab, ging nach einem ersten Kennenlernen ebenfalls bereits in die Vollen. Inhaltlicher Fokus: Um die digitale Transformation des Mittelstandes in Mönchengladbach voranzutreiben, soll es demnächst neben dem #meetup für Gründer und Gründungsinteressierte eine vergleichbare Veranstaltung für den Mittelstand geben. Zur Erarbeitung eines passgenauen Angebots wird in der Runde auf Methoden zurückgegriffen, die stark kundenorientiert sind und sich an agilen Trendsetter im Unternehmensumfeld orientieren. Nach dem ersten Treffen sind die Teilnehmer daher mit der „Hausaufgabe“ nach Hause gegangen, zu evaluieren, welche Inhalte und Formate für mittelständische Unternehmer spannend sind. So wie bei der AG Gründung, gewährt ein echter Mehrwert für die Zielgruppe den Erfolg der kommenden Formate. Das nächste Treffen der AG findet bereits am 26. April um 18 Uhr in den Räumlichkeiten der WFMG in der Neuhofstraße statt. Und auch zu diesem Treffen sind wieder alle Vereinsmitglieder eingeladen.

Die dritte geplante Arbeitsgruppe – mit dem Fokus „IT-Bildung“ – hat sich noch nicht konstituiert. Hierzu wird beizeiten gesondert eingeladen.

 

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Die Mechanik der Start-up-Szene: Was wir von Leipzig und München lernen können!

Auch wenn das eigene Unternehmen einmal von der so genannten Old Economy und der Börse als „new business“ bezeichnet wurde, liegt dies nun über 20 Jahre zurück und auch wenn mir diese Zeit wie im Flug vorkam, gehört man inzwischen zu den etablierten Häusern in seinem Wirtschaftsbereich.

Aber auch, wenn man viel erlebt hat, die Herausforderung einer neues Start-Up Business anzugehen sind groß und spannend. Da die Prinzipien, die im heutigen StartUp-Sektor zählen, wieder ganz andere sind, ist die Herausforderung nicht nur die Unternehmensidee als solche, sondern auch wie man in einer hochkommunikativen, hochvernetzten Sharing-Gemeinschaft sein Geschäft aufbaut und dieses im besten Fall dann mit der „old community“ wieder vernetzt.

Zudem haben wir uns mit unserem neuen Start-Up einen Bereich ausgesucht, der zwischen FinTech (technik-basierte Innovationen im Finanzsektor) und eCommerce liegt – in dieser Branche tut sich vieles und die großen Banken-Player sind omnipräsent.

Im Accelerator: Die Mechanik der Start-up-Szene

2017 haben wir unsere Heimatstadt Mönchenglabdach verlassen, um an zwei Accelerator-Programmen teilzunehmen. Accelerator sind Programme, die in kurzer Zeit einem Start-Up helfen, ein Geschäftsmodel zu entwickeln. Dies hat uns extrem viel im Hinblick auf die Mechaniken der Start-up-Szene wie auch dem Sharing-Gedanken im Allgemeinen gebracht – auch wenn bei uns „alte“ Hasen an Bord sind.

Im 2. und 3. Quartal wurden wir zum Handelshochschule Leipzig SpinLab Accelerator in Leipzig eingeladen und haben unsere Zelte in dieser wunderbaren und schnell wachsenden Stadt und Region aufgeschlagen. Die aktive Unterstützung der Universität und der Stadt Leipzig waren jederzeit über gute Mentoren, ein enges Netzwerk und eine nahezu rund-um-die-Uhr Betreuung spürbar. Ein gutes halbes Jahr war unser Quartier die alte Baumwollspinnerei in Leipzig, wo wir unser hochinnovatives Unternehmen im alten Industriecharme mit viel Know-how Transfer und Netzwerk weiter reifen lassen konnten.

Es war extrem spannend, dass „unfertige“ Unternehmen in einer alten Industriebrache wachsen zu sehen – wir waren als Gruppe umgeben von einem unglaublich guten Gründer-Spirit, wie wir es bei unserer ersten eigenen Gründung nicht erlebt haben. Die „Klasse 5“ im SpinLab hatte acht weitere Start-Ups aufgenommen und alle hatten andere Geschäftsfelder – alle spannend und alle hatten ähnliche Probleme, Sorgen und Motivationen. Wir haben uns miteinander gefreut, gefiebert und wir haben auch miteinander gelitten – ein großartiger Spirit in der Gruppe!

In vielen Sessions wurden uns hochwertige Trainer und Mentoren zugeführt, die praxisnah und mit relevantem Wissen für den Aufbau eines Start-Ups, Finanzierung, rechtliches oder natürlich Kontakte in die bestehende Wirtschaftsstruktur sorgten. Wir sind eingetaucht in die Stadt Leipzig und konnten vieles als „Insider“ erleben.

Nach der spannenden Zeit in Leipzig wurden wir von MediaMarkt/Saturn zum Retail TechHub nach München eingeladen, der dort von Plug’n Play, dem größten Start-Up-Accelerator-Unternehmen der Welt, geführt wird.

Mentoren und der Austausch untereinander helfen

Es ging in München um die besten Ideen, um dem Retail neue Inspirationen, Piloten und Integrationsmöglichkeiten zu liefern und mit ihm zusammen zu arbeiten. Es ging somit im letzten Quartal 2017 und ersten Quartal 2018 im Gegensatz zu Leipzig um eine sehr konkrete Unterstützung zur Anbindung an einen Konzern.

Dazu wurden uns sehr internationale und erfahren Mentoren und Trainer aus dem weltweilten Plug’n Play Netzwerk angeboten und wir haben die 4,5 Monate in München eine sehr gute Übersicht darüber bekommen, wie man als Start-Up ein Unternehmen aufbauen, den Spirit halten und als Gründer gut bestehen kann – auch mit oder sogar in einem Konzernumfeld.

Auch in München hatten wir in unserem Batch (Klassen wurden hier zu Batches) ein buntes Starterfeld von sechs weiteren Unternehmen – auch hier war wie in Leipzig der Zusammenhalt in der Klasse herausragend. Wir haben uns gegenseitig unterstützt – bis hin zur Weitergabe von Investorenlisten.

Nachdem ich auch noch die Chance hatte, im September 2017 an der IHK/nextMG Start-Up-Reise nach Israel teilnehmen zu können und dort mit vielen interessanten Investoren und Start-Ups der dortigen Szene kennenlernen durfte – ebenso wie weitere wissbegierige Start-Ups aus Deutschland, die ebenfalls in der Delegation waren bin ich nun wieder in Mönchengladbach.

In meiner Heimatstadt will ich als Vorstand von nextMG mitwirken diese ganzen Eindrücke, möglichen Wege und Methoden auch eine Heimat zu geben.

Was kann man davon lernen? Teilen, Austauschen, Treffen …

Was allen diesen Reisezielen in Leipzig, Tel Aviv und München gemeinsam hatten:

  • Eine starke Community – die Start-Up Szene lebt von unglaublich intensivem Austausch.
  • Man versteht innerhalb dieser Community nicht den beruflichen Austausch darin, dass man von 8-20 Uhr in einem Bürogebäude „hockt“ und ggf. an vielen sehr kreativen Meetings teilnimmt – man teilt sein Leben. Vom Frühstück bis zum Club-Besuch – aber eben ungezwungen. Mal ist man dabei, mal nicht – man hat ein permanentes hop-on, hop-off um sich auszutauschen, um sich gegenseitig weiter zu bringen – es ist ungezwungen und gleichzeitig hochgradig inspirierend.
  • Die „Klassenkameraden“ liefern immer eine neue Idee und Inspiration auf die man selbst nicht kommt und auf der anderen Seite liefert man selbst durch eine kleine Bemerkung dem Anderen den möglichen Durchbruch bei seinem Problem.

Aber wie machen wir das in MG Action-Town? Wie übertrage ich den gemeinsamen Nenner?

  • Wir müssen natürlich die Nähe zur Hochschule nutzen, wir sollten StartUps innerhalb der Themen der Hochschule ansiedeln (natürlich sind weitere Ideen immer willkommen). Wir sollten zunächst einen, vielleicht später einen zweiten „Ballungspunkt“ für Start-Ups bilden, wo man im permanenten Austausch ist.
  • Im besten Fall leben die Start-Ups auf Zeit auch direkt in der Umgebung, um auch in diesem permanenten Austausch kontinuierlich zu bleiben.
  • Diese Gründer-Keimzellen – vielleicht in Ergänzung mit einem Accelerator- Programm – müssen wir in MG schaffen.

Es gibt viele Beispiele in Deutschland und in der ganzen Welt, warum nicht auf in Mönchengladbach?

Warum nicht an solchen Orten wie dem WESTEND.MG oder dem (alten) Polizeipräsidium? Ein weiterer wesentlicher Baustein zum Erfolg solcher Projekte ist, dass diese Dinge vor Ort gewollt sind:

Es müssen Stadtverwaltung, Wirtschaftsförderer, lokaler Mittelstand, Fördervereine, Investoren und Hochschule an einem Strang ziehen – denn bei der Nutzung von Accelerator-Programmen ist für jeden Förderer und seine Ziele etwas dabei!

Für mich habe ich aus dem letzten sehr intensiven Dreivierteljahr mitgenommen:

Wenn jemand eine Reise tut, wird er immer etwas lernen … und dies mit nach Hause mitbringen und weitergeben. Wir sehen uns in Mönchengladbach!

 

Technologie und Digitalisierungsspezialst. 25 Jahre im Onlinegeschäft tätig – gestartet mit eigener Mailbox, gearbeitet für Microsoft Inc., AOL Deutschland. Seit gut 20 Jahren eine Agentur für digitale Kommunikation.