#meetup.MG 03/20: So funktioniert das NRW-Gründerstipendium

Unser MeetUp ist aus der Weihnachtspause zurück und startet mit viel frischem Wind ins neue Jahr. Wir beginnen das Meetup Jahr mit dem NRW-Gründerstipendium. Dieses Förderungsangebot wurde bereits über 1.000-mal vergeben und auch acht Gladbacher Startups nutzen diese finanzielle Unterstützung. Bei unserem ersten Meetup am 06. Februar um 18:30 Uhr pitchen Michael Feinauer und Jia Sun, die ein Startup für Tofu-Produktion gründen.  Auch sie haben sich vorab schon unserer Fragerunde gestellt. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher bei FIL MEA, Annakirchstraße 63!

Beschreibt Euch in drei Hashtags.

#Weltbürger, #ErgänzenStattErsetzen, #Allrounder

Was ist die Vision von Eurer Gründung?

Tofublätter als Proteinquelle in den alltäglichen Speisenplan der Verbraucher in Deutschland zu integrieren, und als Teil der Lösung zur bequemen Reduktion von CO2 Emissionen beitragen.

Wie seid Ihr auf die Idee gekommen?

Die genaue Idee hat sich über einen längeren Zeitraum herauskristallisiert, im Hinterkopf war sie eigentlich schon viele Jahre.

Wie war Euer Werdegang, wo kommt Ihr her?

Dipl.-Medienwirtin (FH) aus China + Industriemechaniker aus der Pfalz.

Wie sind die Reaktionen auf Eure Idee?

Distanziert -> Aktzeptiert -> Positiv

Was waren Eure größten Misserfolge oder Fehler auf dem Weg zur Gründung?

Nicht früher für Gründung entschieden zu haben.

Was bedeutet es für euch,  euer eigener Chef zu sein?

Endlich uns selbst gefunden.

Was steht als Nächstes für euer Startup an?

Geeignete Produktionsräume und die Finanzierung.

Mit wem würdet Ihr gerne mal ein Bier trinken?

Mit Freunden und uns selbst auf dem 10-jährigen Jubiläum unseres Unternehmens!

Eure Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

Durchhaltevermögen! Durchhaltevermögen! Durchhaltevermögen!

 

#meetup.MG 02/20: So funktioniert das NRW-Gründerstipendium

Unser MeetUp ist aus der Weihnachtspause zurück und startet mit viel frischem Wind ins neue Jahr. Wir beginnen das Meetup Jahr mit dem NRW-Gründerstipendium. Dieses Förderungsangebot wurde bereits über 1.000-mal vergeben und auch acht Gladbacher Startups nutzen diese finanzielle Unterstützung. Benita Görtz von der IHK Mittlerer Niederrhein stellt bei unserem Meetup am 06. Februar um 18:30 Uhr das Gründerstipendium im Detail vor. Vorab hat sie uns schon die wichtigsten Rahmenpunkte zum Gründerstipendium genannt. Wir freuen uns auf das erste Meetup in 2020 bei  FIL MEA, Annakirchstraße 63!

Das Gründerstipendium ist eine Förderung vom Land NRW für Gründungswillige und Gründer. Deren Gründung noch keine 12 Monate zurückliegt. Gerne dürfen die Bewerber sich als Team mit maximal 3 Personen bewerben. Das Land fördert mit dem Stipendium Gründer, die sich in Vollzeit auf ihre Gründung konzentrieren wollen mit 1.000 € pro Monat. Das Geld können Gründer für maximal 12 Monate beziehen.

Gefördert werden Ideen, die innovativ sind, d.h. in besonders zukunftsversprechenden Technologiezweigen angesiedelt sind oder die Verbesserung einer bestehenden Technologie darstellen. Die Idee braucht ein Alleinstellungsmerkmal. Um das Stipendium zu erhalten, müssen die Gründer ein Ideenpapier einreichen und ein Pitch vor einer Jury halten. Wenn die Jury die Idee empfiehlt, können die Gründer sich beim Projektträger Jülich für das Gründerstipendium bewerben.

 

 

 

#meetup.MG 01/20: So funktioniert das NRW-Gründerstipendium

Unser MeetUp ist aus der Weihnachtspause zurück und startet mit viel frischem Wind ins neue Jahr. Wir beginnen das Meetup Jahr mit dem NRW-Gründerstipendium. Dieses Förderungsangebot wurde bereits über 1.000-mal vergeben und auch acht Gladbacher Startups nutzen diese finanzielle Unterstützung. Auch Gizem Bulut und Judith Grünwald sind Stipendiatinnen und berichten bei unserem Meetup am 06. Februar um 18:30 Uhr von ihren Erfahrungen. Sie haben gemeinsam den Unverpackt-Laden FIL MEA eröffnet und wollen so den Alltag der Gladbacher nachhaltiger gestalten. Auch sie haben sich vorab schon unserer Fragerunde gestellt. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher bei FIL MEA, Annakirchstraße 63!

Beschreibt Euch in drei Hashtags.

#femaleentrepeneur #sustainablebusiness #greeneconomy

Was ist die Vision von FIL MEA?

Nachhaltigkeit ist kein Nischenthema mehr. Wir wollen Umweltbewusstsein neu kommunizieren: Weniger erhobene Zeigefinger, mehr Augenhöhe. Damit wollen wir Nachhaltigkeit wirklich in die Mitte der Gesellschaft bringen.

Wie seid Ihr auf die Idee gekommen?

Wir haben bereits 2 Jahre vor der Planung von FIL MEA begonnen, unseren Alltag nachhaltiger zu gestalten. In unserer Wohnung in Köln wurde der Plastikmüll drastisch reduziert – durch bewusste Vermeidung von in Plastik verpackten Produkten. Das fiel uns in Köln nicht schwer, denn Unverpacktläden sind dort keine Seltenheit. Bei den regelmäßigen Besuchen in unserer Heimatstadt Mönchengladbach fiel uns aber unweigerlich auf, dass es hier wesentlich schwieriger war, auf Plastik zu verzichten. Viele verpackungsfreie Alternativen waren dort einfach nicht erhältlich.

Die Verbundenheit zu unserer Heimatstadt addiert mit dem Wunsch, müllfreie Produkte zugänglicher zu machen sowie der Drang nach einem Job mit Sinn führten letztlich dazu, dass wir den vollständigen Sprung in die Selbstständigkeit wagten. FIL MEA war geboren. Wichtig ist uns im Zuge der Nachhaltigkeits-Thematik vor allem eines: Weniger erhobene Zeigefinger und dafür mehr Daumen hoch.

Wie war Euer Werdegang, wo kommt Ihr her?

Wir sind beide in Mönchengladbach geboren und haben uns auf dem potpourri festival kennengelernt, das von Gizem mitbegründet und von Judith moderiert wurde. Wir sind beide in Köln zusammengezogen und haben dort studiert: Judith hat ihren Abschluss in Medienmanagement, Gizem in Gesundheitmanagement.

Wie wird das Angebot angenommen? Wie waren die Reaktionen auf einen Unverpackt-Laden?

Das Angebot wird erstaunlich gut angenommen. Sehr viele Interessierte wollen einen ersten Schritt in ein nachhaltigeres Leben machen und lassen sich nicht nur von uns beraten sondern teilweise auch beruhigen: Denn die Informationsflut zum Thema „Nachhaltigkeit“ kann überfordernd und auch abschreckend sein. Da ist es von Vorteil, zu hören, dass jede_r Einzelne_r ja irgendwo anfangen muss und niemand perfekt ist – da zählen wir uns auch zu! Die Reaktionen sind durchgehend positiv. Viele freuen sich und haben nur darauf gewartet, für andere ist es total spannendes Neuland.

Was waren Eure größten Misserfolge oder Fehler auf dem Weg zur Gründung?

Den einen großen Fehler können wir nicht wirklich benennen. Es ist schon vieles anders gelaufen als geplant. Eigentlich wollten wir zum Beispiel gar nicht in den stationären Handel – denn das war in unseren Augen viel zu unsicher und finanziell ein zu großes Risiko –, sondern einen mobilen Unverpacktladen führen, mit dem wir dann von Wochenmarkt zu Wochenmarkt fahren wollten. Ein Rückschlag folgte dem anderen und naja, nun haben wir den besten Laden, den wir uns hätten vorstellen können! In unserem Fall war jeder Fehler und jeder Rückschlag im Umkehrschluss gut für uns. Wir hoffen, dass es so weitergeht!

Was bedeutet es für euch,  euer eigener Chef zu sein?

Ganz viel Freiheit und ganz viel Verantwortung.

Was steht als Nächstes für euer Startup an?

Wir wollen dieses Jahr im größeren Stil mit Kooperationen mit Institutionen wie Schulen und Kindergärten starten. Am liebsten wäre es uns, wenn wir auch schon dieses Jahr anfangen könnten, Unternehmen und Ämter dabei zu unterstützen, den Arbeitsalltag nachhaltiger zu gestalten. Außerdem überlegen wir schon fleißig, wo wir unseren nächsten Laden eröffnen könnten. Wir haben viel vor!

Mit wem würdet Ihr gerne mal ein Bier trinken?

Mit Tupoka Ogette und Serena Williams.

Eure Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

    1. Rückschläge sind wichtig und werden dich stärker und resilienter machen.
    2. Sei authentisch und stehe wirklich hinter deiner Idee: Wenn du es nur für die Selbstständigkeit tust, lass es lieber sein. In der x-ten schlaflosen Nacht voller Arbeit wird dich wahrscheinlich nur die Leidenschaft und absolute Überzeugung durchhalten lassen.
    3. Lass dir helfen! Es gibt viele Beratungsstellen oder Förderungen, die dich und deine Idee in der Anfangsphase (oder auch darüber hinaus) entlasten können. Nimm diese Unterstützung an!

#meetup.MG 12/19: Gipfelstürmer und Weihnachtsmarkt 3.0

Das letzte Meetup des Jahres 2019 steht an. Am Donnerstag, dem 12.12.2019 um 18:30 Uhr im  CO21 Coworking (Rathausstraße 1, Mönchengladbach) pitcht Gründer Benjamin Toycu als dritter Gipfelstürmer mit dem Startup START:DIGITAL MG. Die Ausgründung der Gladbacher Steuerberatungskanzlei Karnatz & Berger hat die Digitalisierung von Belegen, von Geschäftsprozessen und weitere Digitalisierungsleistungen für Steuerberater und Unternehmer im Portfolio. Benjamin Toycu berichtet, wie die Gründung angelaufen ist und wo es mit Start Digital MG mittelfristig hingehen soll.

Beschreibe Dich in drei Hashtags.

#zukunftshungrig #problemlöser #gladbacher

Was ist die Vision deines Startups?

Unsere Vision, besser gesagt unsere Mission ist es, klein- und mittelständischen Unternehmen in unserer Region die Möglichkeit zu bieten, nach und nach ihre belegbehafteten Geschäftsprozesse so weit zu digitalisieren und automatisieren, dass sich zeitliche Freiräume ergeben, um wieder aktiv an der Weiterentwicklung des eigenen Unternehmens zu arbeiten.

Wie bist Du auf die Idee gekommen?

Als Mitarbeiter der Steuerberatungsgesellschaft Karnatz & Berger hier in Mönchengladbach ist mir schnell klargeworden, dass unsere Mandanten schlichtweg überfordert sind von den verschiedenen Möglichkeiten Geschäftsprozesse zu automatisieren und aus Angst, etwas falsch zu machen, im schlimmsten Fall gar nichts mehr verändern möchten. Gleichzeitig spüren wir als Steuerberater auch den Veränderungsdruck der auf den verschiedensten Branchen lastet und zügiges Handeln erfordert. Daher und weil ich die technische Entwicklung in verschiedenen Vorsystemen ungemein spannend finde, lag der Entschluss, hier tätig zu werden und Unternehmern zu helfen, nahe.

Wie war dein Werdegang, wo kommst Du her?

Ich bin in Mönchengladbach geboren und aufgewachsen, konnte hier verschiedene mittelständische Unternehmen kennenlernen und bin dadurch schon früh mit innovativen Geschäftsmodellen in Kontakt gekommen. Letztendlich habe ich mich für eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten entschieden und versuche nun für unsere Mandanten und Kunden einerseits die steuerrechtlichen Vorgaben und andererseits die technische Machbarkeit unter einen Hut zu bekommen.

Wie waren die Reaktionen auf deine Idee?

Der überwiegende Teil der Reaktionen war ausgesprochen positiv und nachdem ich das Geschäftsmodell herausgearbeitet habe, waren meine Chefs dazu bereit, in diese Idee zu investieren.

Was war dein größter Misserfolg oder Fehler auf dem Weg zur Gründung?

Größere Misserfolge oder Fehler konnten bisher, auch dank der umfassenden Begleitung, zum Glück vermieden werden.

Was bedeutet es für dich, dein eigener Chef zu sein?

Ganz klar die Freiheit meine Ideen in die Tat umzusetzen und gleichzeitig die Verantwortung zu haben, meinen Kunden einen echten Mehrwert zu bieten.

Was steht als Nächstes für dein Startup an?

Bisher haben wir zumeist die interessierten Bestandsmandanten der Steuerberatungsgesellschaft auf den ersten Schritten der Digitalisierung begleitet und im nächsten Jahr möchten wir unseren Kundenkreis darüber hinaus ausweiten. Damit einher gehen verstärkte Werbemaßnahmen und der schrittweise Aufbau eines Netzwerks.

Mit wem würdest Du gerne mal ein Bier trinken?

Wenn man mir die Wahl lässt, würde ich sehr gerne einmal mit Prof. Dueck oder Richard David Precht ein Bier trinken gehen, weil beide eine äußerst interessante Sicht auf die anstehenden Veränderungen der nächsten 5 bis 15 Jahre haben und ich gerne mehr über die persönlichen Einschätzungen erfahren würde.

Sollte außerhalb dieses Kreises jemand Lust auf ein Bier haben, kann er sich trotz allem gerne melden 😉

Deine Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

  1. Nicht so viel planen, dass man sich in der Folge zu sehr einengt. Kurz: Agilität behalten!
  2. Wenn man von seiner Idee überzeugt ist, kann man auch andere überzeugen an einem zu glauben.
  3. Früh in Kontakt mit anderen Gründern treten, um die eigenen Erfahrungen und Fragen mit anderen teilen zu können

 

 

#meetup.MG 12/19: Von Gipfelstürmern und Weihnachtsmarkt 2.0

Das letzte Meetup des Jahres 2019 steht an. Am Donnerstag, dem 12.12.2019 um 18:30 Uhr im  CO21 Coworking (Rathausstraße 1, Mönchengladbach) haben wir die engagierten Gewinner des ersten Startup.Starterkit.MG zu Gast. Reiner Mantsch und Steffen Gerlach stellen ihr Startup EEDEN vor. Die beiden entwickeln einen Recyclingprozess, um Alttextilien wieder verwertbar zu machen und so aus der textilen Kette einen textilen Kreislaufzu machen. Interessanter Ansatz – wir freuen uns auf den Pitch!

Beschreibe Euch in drei Hashtags.

#UPCYCLING #KREISLAUFWIRTSCHAFT #STARTUP.STARTERKIT.MG

Was ist die Vision Eures Startups?

Die Vision ist eine Wertsteigerung der weitestgehend ungenutzten Ressource Alttextilien erwirken zu können. Dies soll mittels eines innovativen Recyclingprozesses im Industriemaßstab realisiert werden.

Wie seit Ihr auf die Idee gekommen?

Die Idee entstand bei der Suche nach einem Forschungsthema für die Studienabschlussarbeit von Reiner Mantsch (Student HS Niederrhein). Durch eine starke Affinität für Naturwissenschaften und ein vorangegangenes Biologiestudium (4 Semester -> dann Wechsel zu HS NR) erkannte Reiner das Potenzial im Textilrecycling

Wie war euer Werdegang, wo kommt Ihr her?

Reiner Mantsch: Student Textilmanagement HS Niederrhein, mit Schwerpunkten Polymerchemie, textile Technologien, Veredelung & Ökologie

Steffen Gerlach: B.Sc. Betriebswirtschaftslehre der Uni Hamburg, mit Schwerpunkt Marketing, Management und Corporate Governance, zuletzt bei AIRBUS Hamburg im A320 Programm beschäftigt.

Wie waren die Reaktionen auf die Idee?

Überwiegend sehr positiv:

  • Zukunftsorientiert,
  • Innovativ,
  • am Puls der Zeit,
  • dringend notwendig
  • Teilweise skeptische Rückfrage bzgl. des Umfangs des Projektes

Was war der größter Misserfolg oder Fehler auf dem Weg zur Gründung?

Wir haben uns vergleichsweise schwergetan, den richtigen Zeitpunkt für die tatsächliche Unternehmensgründung festzulegen und sind bis heute nicht ganz sicher, ob die Förderung in einer verlängerten Vorgründungsphase besser auf die Unternehmung zugeschnitten wäre.

Was bedeutet es für euch, eure eigenen Chefs zu sein?

Zum einen eine Menge Freiheiten den Tag selbst zu strukturieren.

Zum anderen sagt einem keiner was zu tun ist. Entscheidungen zu treffen kann manchmal schwerer sein, als gedacht. Vor allem, wenn davon potenziell Erfolg oder Misserfolg abhängen kann.

Was steht als Nächstes für EEDEN an?

Wir arbeiten mit Hochdruck am Aufbau des Recyclingprozesses zur Produktion bewertbarer Fasern. Diese könnten in ersten Prototypen textiler Produkte verarbeitet werden

Mit wem würdet Ihr gerne mal ein Bier trinken?

Steffen: Toto Wolff, Team Chef/ Manager & Shareholder bei Mercedes AMG Petronas Formel 1 Team

Reiner: Andras Thorkildsen, norwegischer Speerwerfer, Europameister, Weltmeister und Sieger bei den Olympischen Spielen

Eure Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

  • Vor einer Gründung hinsichtlich verschiedener Förderprogramme gut informieren/ beraten lassen, strategisch herangehen und beste Lösung für das Projekt identifizieren
  • Hinterfragen, ob man in der richtigen Stadt gründet. Es gibt Städte, die tun mehr als andere. Wir haben festgestellt, dass gute Voraussetzungen in einer Stadt beschleunigend wirken.
  • Eigene Stärken und Schwächen im Team besprechen, reflektieren und den Umgang im Team kontinuierlich verbessern.

#meetup.MG 12/19: Von Gipfelstürmern und Weihnachtsmarkt

Das letzte Meetup des Jahres 2019 steht an. Am Donnerstag, dem 12.12.2019 um 18:30 Uhr im  CO21 Coworking (Rathausstraße 1, Mönchengladbach) ermöglicht CO21-Gründer Christoph Schlee einen Einblick in die neuen Räumlichkeiten am Alten Markt. Vorab hat er schon einmal das neue Konzept mit dem Social Impact Lab kurz skizziert. Mehr dazu erfahrt ihr am Donnerstag. Anschließend lassen wir den Abend im Weihnachtsdorf mit dem ein oder anderen Glühwein ausklingen.

Beschreibe Dich in drei Hashtags.

neugierig, vermittelnd, motiviert zur Veränderung

Was ist das Konzept des „neuen“ Co21?

Sozialunternehmen und Change Projekten in der Region Räume geben und Türen öffnen.

Wie hat sich Co21 entwickelt?

Wir haben Anfang 2016 ziemlich aus dem Bauch heraus angefangen, um aus einem zentralen Leerstand gegenüber dem Minto etwas zu machen. Die Förderung von Existenzgründern und das Engagement für Startups in Mönchengladbach in der Gründerwoche ist dann hinzugekommen, ein paar Mitstreiter wie z. B. Carola Schneider, die damals in der Wirtschaftsförderung Düsseldorf gearbeitet hat, haben mich dazu motiviert. Wir haben immer mehr Zulauf bekommen, aber irgendwann wurde klar, dass es nebenberuflich und ohne Mitarbeiter nicht richtig funktioniert. Bei mir kamen dann ein paar private Dinge hinzu, wie z. B. meine zweite Vaterschaft. Schon Ende 2017 habe ich mich auf die Suche nach neuen, langfristigen Objekten begeben, denn CO21 am Minto war ja nur eine Zwischennutzung, es war ja klar, dass das Haus abgerissen wird. Sonst hätten wir es nicht so günstig mieten können. Die Verhandlungen bezüglich der Rathausstraße mit dem Eigentümer Sparkasse haben sich hingezogen, sie hätten natürlich gern mehr Miete bekommen. Genauso war es mit dem holländischen Eigentümer in Rheydt, wo wir zeitgleich Mitte dieses Jahres die Passage gemietet haben. Nun konnte ich auch die Verhandlungen mit der Social Impact gGmbH in Berlin abschließen. Hier ist CO21 mit matching Generations eine Kooperation eingegangen, genauso wie wir auch mit Social Impact kooperieren. Und jetzt haben wir auch Mitarbeiter, das entwickelt sich jetzt in die richtige Richtung.

Wie war dein Werdegang, wo kommst Du her?

Ich komme aus Bochum, habe in Freiburg und Berlin studiert und dann längere Zeit als Fernsehjournalist gearbeitet, vor allem für Deutsche Wellt und WDR. Als ziemlich politischer Mensch habe ich mich Ende 2006 für Grundeinkommen begeistert und eine Initiative in Köln gegründet, gleichzeitig bundesweit Öffentlichkeitsarbeit für das Netzwerk Grundeinkommen gemacht und dabei mit Leuten wie Katja Kipping und Götz Werner zusammengearbeitet. Danach folgte ein Abstecher nach Kenia, wo ich mir fast zwei Jahre den Traum erfüllt habe, mal ganz woanders zu sein und eine Ecke der Welt kennenzulernen, die von uns doch ziemlich weit entfernt ist. Dann ging es 2014 zurück, ich habe eine Coaching-Ausbildung gemacht und ich habe dadurch einen tollen Job in Mönchengladbach bekommen, das ich bis dahin gar nicht kannte. Das Coworking hat dann meinem Wunsch nach gesellschaftlicher Veränderung wieder eine neue Richtung gegeben.

Wie sind die Reaktionen auf die neuen Räumlichkeiten?

Bisher ziemlich positiv. Auch von Leuten, die den Standort unten kennen. Hier in der Rathausstraße haben wir einfach die Gelegenheit, langfristig zu planen, und wir konnten dadurch alles ein bisschen liebevoller renovieren. Wobei jeder Ort seinen eigenen Charme hat. Unsere Gäste in der Gründerwoche waren glaube ich ziemlich angetan, und wir haben auch einige doch recht anspruchsvolle und kritische Leute als Mieter gewinnen können. Aber das ist erst der Anfang.

Was bedeutet es für dich, dein eigener Chef zu sein?

Mein eigener Chef zu sein ist etwas, was ich mir permanent hart erkämpfen muss. Als freier Journalist bist du das ja nur bedingt, mit meiner Filmproduktion ist mir das auch ein paar Jahre geglückt, aber es gab auch totale Crashs. Ich gehöre nicht zu den Typen, denen alles so zufliegt. Ich habe totale Lust darauf, jetzt in den nächsten Monaten nicht mehr zu unterrichten, sondern im CO21 und im Social Impact Lab Vollgas zu geben. Selbständig zu arbeiten ist wirklich ein großes Glück, aber es erfordert eine gewisse Stärke, die ich nicht immer in meinem Leben hatte. Vor allem auch zu wissen, was du willst. Bei mir war es oft so, dass ich zu vieles auf einmal wollte, und ich mich auf das eine nicht richtig fokussieren konnte.

Was steht als Nächstes an?

Das nächste für mich ist tatsächlich, dass ich mit meinem Nebenjob durch bin, das ist schon am 11.12. der Fall, und mich voll auf die Aufgabe Coworking plus Social Impact Lab konzentriere. Dazu gehört auch die Organisation und Neuordnung der buchhalterischen, steuerlichen und finanziellen Seite, die ich gerne vernachlässige. Der Turbo wird angeworfen, und im März/April wird der alte Space am Minto abgewickelt, das ist schon ein kleiner Kraftakt. Zugleich machen wird im Februar die erste Veranstaltung mit dem Social Impact Lab, unser Meetup Social Business. Der Plan ist auch, dass wir bis zum Frühjahrsbeginn in der Rathausstraße nahezu Vollvermietung haben, was uns unsere Aktivitäten erleichtert. Bisher sind wir voll im Plan, was die Vermietung angeht, und das wird auch so weitergehen.

Mit wem würdest Du gerne mal ein Bier trinken?

Robert Habeck wäre vielleicht ganz interessant. Wir haben fast zur gleichen Zeit in Freiburg fast das gleiche studiert. Die Frage zielt ja nach einer besonderen Person, die nicht so leicht erreichbar ist. Aber im realen Leben gibt es da natürlich ganz viele andere Leute.

Deine Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

Gründungsinteressierte sollten das, was sie anfangen wollen, mit dem ganzen Herzen tun, nicht nur mit dem Kopf, auf irgendetwas kalkulierend. Dann werden es wirklich spannende Unternehmen. Ich glaube der Austausch mit anderen Gründern oder jungen Unternehmen ist sicher auch sehr hilfreich. Dazu gehört dann noch, wirklich offen für das zu sein, was andere tun. Sehr interessiert für andere zu sein. Dann wird auch eher was aus den eigenen Sachen.

PM Gründerwoche Mönchengladbach #startupMG!

28 Veranstaltungen zwischen 16. und 24. November

Gründerwoche 2019 ist größer, nutzwertiger
und regionaler aufgestellt

Mönchengladbach, 6. November 2019              

Im Jahr 2019 hat sich in der Mönchengladbacher Gründerszene einiges getan: Ein Startup-Imagefilm wurde produziert, ein „Starter-Paket“ inklusive Gründer-WG geschnürt, das Gründerstipendium NRW unterstützt bereits mehrere Geschäftsmodellentwicklungen aus Stadt und Region, spannende Vorhaben gingen von der Ideenphase in die Umsetzung. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund dient die bundesweite Gründerwoche (18.-24. November, in Gladbach bereits ab 16. November) auch als Leistungsschau all dessen, was die hiesige Gründerszene ausmacht: Innovationskraft, Mut, aber auch ein starkes lokales wie regionales Netzwerk und viel gegenseitige Unterstützung.

So formuliert es Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, erneut Schirmherr der Gründerwoche, in seinem Vorwort für den 20-seitigen Flyer mit allen 28 Einzel-Events. „Das sind noch einmal 50 Prozent mehr Veranstaltungen als im vergangenen Jahr“, sagt Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG). „Die Gründerwoche ist in den letzten Jahren sukzessive gewachsen – parallel mit der örtlichen Gründerszene.“ Koordiniert durch die WFMG und die Digitalisierungs- und Gründerinitiative nextMG e.V. sowie im Verbund mit den Sponsoren IHK Mittlerer Niederrhein und Stadtsparkasse Mönchengladbach und starken 35 Partnern wie NEW Blauschmiede und CO21 Coworking werden diesmal knapp 30 Veranstaltungen angeboten, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Mal erzählen Gründer, warum sie es trotz Festanstellung mit der Selbstständigkeit versuchen, mal geht es um Risikokapital, mal wird ein kompletter Gründungsprozess an einem Tag von vorne bis hinten durchgespielt. Mal geht es um Scheitern als Chance, mal steht ein nutzwertiges Thema wie Steuern oder die DSGVO im Fokus, mal ein spannender Speaker wie Boxlegende Henry Maske oder ein Repräsentant des estnischen Technologiekonzerns Nortal auf der Bühne.

Stark besetzte Themen sind in diesem Jahr unter anderem Nachhaltigkeit und Sozialgründungen, aber auch die Kunst- und Kulturszene wird mehr als bisher mit ins Boot genommen. Zwei Aspekte heben die diesjährige Gründerwoche speziell von den vorangegangenen ab: „Zum einen übernehmen mehr Gründer inhaltliche Verantwortung und bieten eigene Events an“, sagt OB Reiners. Zum anderen wird Mönchengladbach seiner Rolle als Oberzentrum stärker als bisher gerecht und nimmt Veranstaltungen beispielsweise auch von Partnern aus Krefeld, Willich und Viersen auf – ein erklärter Wunsch aus dem nextMG-Mitgliederkreis. Im regionalen Vergleich sucht die Mönchengladbacher Gründerwoche ohnehin ihresgleichen: Wie eine Übersicht auf www.gruenderwoche.de, dem zentralen Portal des Bundeswirtschaftsministeriums, verdeutlicht, können in Sachen Veranstaltungsdichte weder die starken Gründerstandorte in Düsseldorf, Köln oder im Ruhrgebiet mit dem Gladbacher Angebot ansatzweise mithalten. Die Teilnahme an nahezu allen Veranstaltungen ist kostenfrei – für den Auftritt von Henry Maske gibt es für Startups ein Freikontingent, das die städtische Marketinggesellschaft (MGMG) bereitstellt.

Los geht es am Samstag, 16. November, mit dem „Gründercoaching kompakt – 6×60 Minuten“ in der NEW-Blauschmiede, deren Startups am zweiten Samstag (23. November) ebenfalls den kompletten Tag bespielen. Neben den eher nutzwertigen Veranstaltungen unter der Woche tagsüber können sich auch die sechs Abendevents sehen lassen. Am Montag, 18. November, stellt sich das Startup „Meet Pablo“ vor, das gerade erfolgreich den Kunstmarkt digitalisiert und soeben einen siebenstelligen Betrag an Venture Capital eingeworben hat. Am Dienstag, 19. November, laden IHK, WFMG und Stadtsparkasse zu „Startup meets Business“, einem Speed-Dating für Gründer und Unternehmer. Am Mittwoch, 20. November, spricht Henry Maske auf Einladung des Initiativkreises Mönchengladbach, tags darauf folgt die Nortal-Veranstaltung „Die digitalste Gesellschaft der Welt“ des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft (Kreisverband Mönchengladbach). Am Freitag, 22. November, gibt es eine Sonderausgabe des monatlichen Meetup-Formats von nextMG: Im renommierten Museum Abteiberg geht es um das innovative Social-Media-Marketing von Museums, Museumsverein, Stadtbibliothek und  Volkshochschule. Abschließend folgt am Samstag, 23. November, die fünfte Mönchengladbacher „Fuckup Night“, diesmal mit einem Startup-Special: Dabei berichten junge Gründer von ihren größten unternehmerischen Niederlagen.

Bei der Vermarktung der Gründerwoche geht die WFMG teilweise neue Wege. Neben den klassischen Kanälen Print, Radio und selbstverständlich auch Online/Social Media wird etwa erstmals eine LED-Wand am Alten Markt bespielt. Die MGMG stellt wieder Citylight-Posterplätze zur Verfügung. Für die Flyer- und Postermotive zeichnet erneut die Agentur Nuvista verantwortlich, die das Motiv der nach und nach aufsteigenden Rakete Jahr für Jahr ein wenig weiterentwickelt – 2019 ist beispielsweise bereits die aufgehende Sonne zu erkennen.

Die Gründerwoche Deutschland ist eine bundesweite Aktionswoche des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), bei der es um die Förderung von Firmengründungen und Gründergeist geht. Sie ist Teil der internationalen Global Entrepreneurship Week, einer weltweiten Aktionswoche zur Förderung von innovativen Ideen und Unternehmertum, die zeitgleich in 170 Ländern stattfindet. Und das alles ist selbstredend keine Spielerei, sondern zahlt auf die Entwicklung der hiesigen Wirtschaft ein. „Neue Firmen und Geschäftsmodelle fördern den Wettbewerb, schaffen Arbeitsplätze und bereichern den Wirtschaftsstandort Mönchengladbach“, sagt Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.

Das Programm mit allen Anmeldemöglichkeiten findet sich unter www.gruenderwoche-mg.de.

#meetup.MG 10/19: Meetup goes Rheydt III

Noch bis Mitte Oktober läuft die diesjährige Schauzeit Rheydt“: Seit dem 31. August wird in Rheydt zum „Trip in Hugos Heimat“ eingeladen. Während der Schauzeit werden leerstehende Ladenlokale in der Rheydter Innenstadt von Akteuren mit innovativen und kreativen Geschäftsideen neu belebt.
Sozialunternehmer haben das Potenzial, nachhaltige und systemische Veränderung in der Gesellschaft durch soziale Innovation mit zu gestalten und damit breitflächige soziale Wirkung zu erzielen. Oft gehen die Innovationen zusätzlich mit positiven finanziellen Effekten einher, etwa durch geringere Behandlungs- oder Folgekosten dank einer frühzeitigen Beseitigung der Ursache des jeweiligen gesellschaftlichen Problems statt einer späteren kostspieligen Behandlung der Symptome.
Mönchengladbach hat eine lange soziale Tradition, der bekannt geworden ist unter dem Stichwort „Rheinischer Kapitalismus“. Mit Vorbildern wie dem Volksverein für das katholische Deutschland, Louise Gueury, Hans Jonas und der Sozial-Holding. Soziale Verantwortung und soziales Unternehmertum wurden gestärkt und ausgebaut. Doch wie sieht es heute mit dem sozialen Potential und den sozialinnovativen Ideen in Mönchengladbach aus und wie kann man sie erkennen, fördern und etablieren? Menschen aus dem sozialen Bereich gründen anders. Wie kann eine neue Gründerkultur im soziokulturellen Bereich in Mönchengladbach etabliert werden und wie wird man Unternehmer im sozialen Bereich?

Wann: 10.10.2019 von 18:30 bis 21:00 Uhr
Wo: SCHAUZEIT Zentrale, Am Neumarkt 11, 41236 Mönchengladbach

Das Berufskolleg Volksgartenstraße stellt uns sein Ghana Projekt vor. Die Schulfirma engagiert sich seit Jahren sozial in Afrika und erzählt ein spannende Geschichte von Entwicklungsgeschichte auf Augenhöhe.

Beschreibt Euch in drei Hashtags.

#Ghana-Beyond-Aid #Ghana-Partnerschaft #Diaspora-Erfolgsstory

Was ist Eure Vision?

Um Fluchtursachen zu bekämpfen, schaffen wir langfristig Jobs in Ghana.
Durch hochwertige Bildung, modere IT-Infrastruktur, einem GuestHouse für Einheimische und dem Aufbau von Fair-Tourismus.

Wie seid Ihr auf die Idee gekommen?

Wir gehen mit offenen Augen durch die Welt und versuchen auf gegebene Situationen realistische Verbesserungen zu finden. Our „think tank“ never sleeps!!!

Wie war Euer Werdegang, wo kommt Ihr her?

Erfahrungen aus dem Projekt „Schule ohne Rassismus / Schule mir Courrage“ – Ab 2011.
Erfahrungen aus dem Projekt „Schule der Zukunft“ – Ab 2013
Erfahrungen aus dem Projekt „Fairtrade Schule“ – Ab 2013
Erfahrungen aus dem Projekt „INTERESIERT/MITARBEITENDE UNESCO-Projekt-Schule“ – Ab 2015

Wie wird Euer Angebot angenommen? Wie waren die Reaktionen auf Eure Idee?

Das Projekt existiert seit 2017/2018. Das GuestHouse wurde 2018 nur vom BKVGS-Ghana-Team und Mitbürgern der Diaspora genutzt. Seit 2018/2019 stellen wir unser StarUp bei jeder Gelegenheit vor. Langsam kommen von anderen Schulen des Landes NRW konkrete Anfragen, die unser Angebot (Bildung/IT-Infrastruktur/GuestHouse/Fair-Tourismus)  ab dem Jahr 2020 unterstützen und nutzen werden.

Was war Euer größter Misserfolg oder Fehler auf dem Weg zur Gründung?

Da wir Ghana seit ca. 5 Jahren kennen, operieren wir nur „Schritt für Schritt“. Es ist wichtig, die Bevölkerung mitzunehmen und Sie in die Projekte mit einzubeziehen. Partnerschaft auf gleicher Augenhöhe. 

Was bedeutet es für Euch, Euer eigener Chef zu sein?

Freiheit heißt Verantwortung.
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
Wir schaffen Realität.

Was steht als Nächstes für Euer Startup an?

Eine sichere und nachhaltige Energieversorgung für das GuestHouse.

Mit wem würdet Ihr gerne einmal ein Bier trinken?

BMZ-Bundesminister Dr. Gerd Müller, da sein „Marshallplan mit Afrika“ richtige Antworten enthält.

Deine Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

  • Ziele lt. der SMART-Regel setzen.
  • Projekte „Schritt für Schritt“ realisieren.
  • Das Leben ist lebensgefährlich.

#meetup.MG 10/19: Meetup goes Rheydt II

Noch bis Mitte Oktober läuft die diesjährige Schauzeit Rheydt“: Seit dem 31. August wird in Rheydt zum „Trip in Hugos Heimat“ eingeladen. Während der Schauzeit werden leerstehende Ladenlokale in der Rheydter Innenstadt von Akteuren mit innovativen und kreativen Geschäftsideen neu belebt.
Sozialunternehmer haben das Potenzial, nachhaltige und systemische Veränderung in der Gesellschaft durch soziale Innovation mit zu gestalten und damit breitflächige soziale Wirkung zu erzielen. Oft gehen die Innovationen zusätzlich mit positiven finanziellen Effekten einher, etwa durch geringere Behandlungs- oder Folgekosten dank einer frühzeitigen Beseitigung der Ursache des jeweiligen gesellschaftlichen Problems statt einer späteren kostspieligen Behandlung der Symptome.
Mönchengladbach hat eine lange soziale Tradition, der bekannt geworden ist unter dem Stichwort „Rheinischer Kapitalismus“. Mit Vorbildern wie dem Volksverein für das katholische Deutschland, Louise Gueury, Hans Jonas und der Sozial-Holding. Soziale Verantwortung und soziales Unternehmertum wurden gestärkt und ausgebaut. Doch wie sieht es heute mit dem sozialen Potential und den sozialinnovativen Ideen in Mönchengladbach aus und wie kann man sie erkennen, fördern und etablieren? Menschen aus dem sozialen Bereich gründen anders. Wie kann eine neue Gründerkultur im soziokulturellen Bereich in Mönchengladbach etabliert werden und wie wird man Unternehmer im sozialen Bereich?

Wann: 10.10.2019 von 18:30 bis 21:00 Uhr
Wo: SCHAUZEIT Zentrale, Am Neumarkt 11, 41236 Mönchengladbach

Thomas Sablotny von hoch3 wird von Markus Offermann interviewt und stellt so seine Gründungsgeschichte vor. Mit erlebnispädagogischen Ansätzen unterstützt er Menschen und Gruppen dabei über sich „hinaus zu wachsen“, wie er treffend auf seiner Website schreibt. Wir sind gespannt auf weitere Erzählungen von ihm!

Beschreibe Dich in drei Hashtags.

#kreativ #offen #zielorientiert

Was ist deine Vision?

Wir wollen junge Menschen jeden Tag bei ihrer persönlichen Entwicklung unterstützen.

Wie bist Du auf die Idee gekommen?

Nach vielen ehrenamtlichen Jugendfreizeiten traf ich bärtige Menschen, die auch nach vielen Jahren Details aus der gemeinsamen Zeit (2 Wochen) kannten. Damit wuchs die Erkenntnis, dass Erlebnisse offenbar eine sehr hohe Nachhaltigkeit besitzen…die es zu professionalisieren gilt. Vor allen an der Hochschule wurde vor allem die Gründung eines Sozialunternehmens kritisch betrachtet…heute werden wir gerne als Best Practice Beispiel genommen.

Wie war dein Werdegang, wo kommst Du her?

Schreiner – Studium der sozialen Arbeit – Erlebnispädagogik FH Frankfurt

Was waren dein größter Misserfolg oder Fehler auf dem Weg zur Gründung?

Falsche Partner und Kooperationen.

Was bedeutet es für dich, dein eigener Chef zu sein?

Die Freiheit eigene Ideen schnell umzusetzen.

Was steht als Nächstes für dein Startup an?

Eigene Seminar- und Gästehäuser

Mit wem würdest Du gerne mal ein Bier trinken?

Stefan Merath (Anm. d. Red. Stefan Merath ist ein deutscher Unternehmer, Buchautor, Mentor und Unternehmercoach.)

Deine Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

  • Klare Idee mit einer guten Strategie entwickeln
  • EKS – lieber spitz statt breit in den Markt einsteigen
  • Rückschritte gehören dazu

#meetup.MG 10/19: Meetup goes Rheydt

Noch bis Mitte Oktober läuft die diesjährige Schauzeit Rheydt“: Seit dem 31. August wird in Rheydt zum „Trip in Hugos Heimat“ eingeladen. Während der Schauzeit werden leerstehende Ladenlokale in der Rheydter Innenstadt von Akteuren mit innovativen und kreativen Geschäftsideen neu belebt.
Sozialunternehmer haben das Potenzial, nachhaltige und systemische Veränderung in der Gesellschaft durch soziale Innovation mit zu gestalten und damit breitflächige soziale Wirkung zu erzielen. Oft gehen die Innovationen zusätzlich mit positiven finanziellen Effekten einher, etwa durch geringere Behandlungs- oder Folgekosten dank einer frühzeitigen Beseitigung der Ursache des jeweiligen gesellschaftlichen Problems statt einer späteren kostspieligen Behandlung der Symptome.
Mönchengladbach hat eine lange soziale Tradition, der bekannt geworden ist unter dem Stichwort „Rheinischer Kapitalismus“. Mit Vorbildern wie dem Volksverein für das katholische Deutschland, Louise Gueury, Hans Jonas und der Sozial-Holding. Soziale Verantwortung und soziales Unternehmertum wurden gestärkt und ausgebaut. Doch wie sieht es heute mit dem sozialen Potential und den sozialinnovativen Ideen in Mönchengladbach aus und wie kann man sie erkennen, fördern und etablieren? Menschen aus dem sozialen Bereich gründen anders. Wie kann eine neue Gründerkultur im soziokulturellen Bereich in Mönchengladbach etabliert werden und wie wird man Unternehmer im sozialen Bereich?

Wann: 10.10.2019 von 18:30 bis 21:00 Uhr
Wo: SCHAUZEIT Zentrale, Am Neumarkt 11, 41236 Mönchengladbach

Den Anfang mit unserer Fragerunde macht dieses Mal Pia Kremer vom veganen Café Kosmo in Rheydt. Gemeinsam mit ihrer Schwester möchte sie Rheydt und später auch die ganze Welt ein kleines bisschen nachhaltiger gestalten und verwöhnt ihre Gäste mit veganen Leckereien in dem kleinen Ladenlokal auf der Bahnhofstraße 34.

Beschreibe Dich in drei Hashtags.

#vegan #nachhaltig #weltoffen

Was ist deine Vision?

Vom kleinen Rheydt aus die Welt zu einem fairen, tierleidfreien, nachhaltigen Ort machen.

Wie bist Du auf die Idee gekommen?

Durch die Erfahrung in der eigenen Stadt kein Café zum Wohlfühlen zu haben, und durch die langjährige Leidenschaft, für Gäste zu kochen und zu backen.

Wie war dein Werdegang, wo kommst Du her?

Geboren in Rheydt. Auf dem Land, in der Natur und beim Reisen aufgewachsen. Momentan studiere ich Politikwissenschaft.

Wie wird dein Angebot angenommen? Wie waren die Reaktionen auf deine Idee?

Von Veganern wird das Angebot dankend angenommen, und auch von der Nachbarschaft sind die Reaktionen durchweg positiv. Viele mutige „Fleischesser“ haben es schon gewagt, vegane Milchalternativen im Kaffee auszuprobieren.

Was waren dein größter Misserfolg oder Fehler auf dem Weg zur Gründung?

Es gab eigentlich keine großen Misserfolge. Vielmehr waren es Kleinigkeiten, die uns hin und wieder Sorgen bereitet haben. Insgesamt ist die Gründung tatsächlich ziemlich reibungslos verlaufen.

Was bedeutet es für dich, dein eigener Chef zu sein?

Jeden Morgen einen Arschtritt von meiner Schwester verpasst zu bekommen.

Was steht als Nächstes für dein Startup an?

Der Gastraum muss noch etwas gemütlicher gestaltet werden, und wir möchten das Café sowohl an unseren Ruhetagen als auch an den Tagen, an denen wir geöffnet haben, für verschiedene Veranstaltungen anbieten. Wir brauchen noch feste Kakao- und Teelieferanten, und mehr Werbung. Die Liste ist lang!

Mit wem würdest Du gerne mal ein Bier trinken?

Ich würde gerne überhaupt mal ein Bier trinken gehen. Aber gerade gilt meine Zeit und Energie dem Café.

Deine Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

Traut Euch und seid selbstbewusst. Haltet durch! Sprecht mit vielen unterschiedlichen Menschen über Eure Idee und nehmt Kritik an.