1000 Euro pro Gründer und Monat

Kürzlich wurde landesweit bereits das 500. Gründerstipendium NRW vergeben. Am Niederrhein ist das Instrument derzeit noch relativ unbekannt. Doch das Interesse wächst, und das zurecht – denn es stellt eine durchaus attraktive Möglichkeit der Förderung für Gründerinnen und Gründer dar. Elke Hohmann (IHK Mittlerer Niederrhein) und Jan Schnettler (Wirtschaftsförderung Mönchengladbach) erklären, worum es geht, was beachtet werden muss und welche Vorteile das Stipendium bietet.

Frau Hohmann, wie läuft die Bewerbung fürs Gründerstipendium ab?

Elke Hohmann: Das ist ein ganz einfacher und unkomplizierter Prozess. Entweder direkt bei uns, dem Gründernetzwerk Niederrhein, oder bei unseren Partnern anrufen, dann informieren wir über das Gründerstipendium NRW und senden den Antrag bzw. das auszufüllende Ideenpapier zu. Oder ganz einfach das Ideenpapier unter www.gruenderstipendium.nrw herunterladen und uns zusenden.

Wie läuft eine typische Jurysitzung ab?

Jan Schnettler: Nachdem man ein Ideenpapier eingereicht hat, wird man zu einer Jurysitzung eingeladen, wo man sein Vorhaben in einem kurzen Pitch vorstellt. Für die Sitzungen gibt es keinen festen Turnus – sie werden aber auf jeden Fall zeitnah einberufen, sobald eine gewisse Anzahl an Bewerbungen vorliegt und auch damit die Bewerber nicht zu lange warten müssen. Die Jury, die aus Vertretern der Gründerregion Niederrhein besteht, prüft anhand mehrerer Kriterien unmittelbar und auch anhand von Rückfragen, ob ein Vorhaben für förderungsfähig erachtet wird. Für die tatsächliche Bewilligung der Anträge zeichnet am Ende dann übrigens der Projektträger Jülich verantwortlich.

Welche Voraussetzungen muss meine Geschäftsidee erfüllen, damit sie für eine Förderungsempfehlung durch die Jury infrage kommt?

Elke Hohmann: Ein wichtiges Kriterium ist der innovative und zukunftsweisende Charakter einer Idee. Dabei ist es ganz gleich, ob es sich um Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen handelt. Ob eine IT-Lösung für Verwaltung, ein neues Sortiersystem für die Warenlogistik, verbesserte Schutzkleidung für die Industrie oder auch ein Café mit sozialen Förderelementen – jede gute Gründungsidee ist willkommen. Wer bereits erste Ideen entwickelt hat, kurz vor der Gründung steht oder sogar einen Schritt weiter ist und innerhalb der vergangenen zwölf Monate ein Startup ins Leben gerufen hat, kann sich um das Gründerstipendium bewerben. Angesprochen sind einzelne Gründer und Teams bis zu drei Personen.

Wie viele Bewerbungen gab es bisher?

Jan Schnettler: In der ersten Jahreshälfte 2019 haben bereits zwei Jurysitzungen stattgefunden, einmal mit sechs und einmal mit zwei Bewerbern, weitere werden sicherlich zeitnah folgen. Mehrere Bewerbungen alleine aus Mönchengladbach sind in der Pipeline, das weiß ich alleine aus unserem örtlichen Gründernetzwerk nextMG. Langsam scheint sich herumgesprochen zu haben, dass es das Gründerstipendium gibt und dass es eine tolle Unterstützungsmöglichkeit für Gründer darstellt!

Warum ist das Gründerstipendium denn ein so gutes Instrument für Gründer?

Elke Hohmann: Das Gründerstipendium NRW bietet jungen Gründerinnen und Gründern die Möglichkeit, ihre innovative Geschäftsidee auf den Weg zu bringen und in die Gründerszene ihrer Region einzusteigen. Das Stipendium mit monatlich 1.000 Euro über ein ganzes Jahr bietet Gründerinnen und Gründer vor und zu Beginn ihrer Existenzgründung den Freiraum, sich voll und ganz auf die Vorbereitung und Umsetzung ihrer Geschäftsidee zu konzentrieren. Aber das Stipendium ist weit mehr als nur eine finanzielle Unterstützung. Die Stipendiaten sind bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee nicht auf sich gestellt, sondern werden in die Gründernetzwerke der Region eingebunden und von erfahrenen Coaches aus der Region ein Jahr lang intensiv begleitet.

Eine Bewerbung für das Gründerstipendium NRW ist bei allen unter www.gruenderstipendium.nrw verzeichneten Netzwerken möglich. Ansprechpartner bei der IHK Mittlerer Niederrhein ist Bert Mangels, Tel. 02151 635-335, E-Mail: mangels@krefeld.ihk.de. Weitere Informationen unter: www.gruenderregion-niederrhein.de und www.mittlerer-niederrhein.ihk.de/19011.

Bildtext: Die Jury des Gründerstipendiums der Gründerregion Niederrhein hat sich nun zum ersten Mal getroffen (v.l.): Elke Hohmann (IHK Mittlerer Niederrhein), Bert Mangels (IHK Mittlerer Niederrhein), Tobias Vogel (Handwerkskammer Düsseldorf), Petra Rice (Wirtschaftsförderung Krefeld) und Jan Schnettler (Wirtschaftsförderung Mönchengladbach).

Fotohinweis: IHK Mittlerer Niederrhein

Die alten Quellen des „Wachstums“ versiegen! Mönchengladbach steht vor einem neuen Strukturwandel

Mönchengladbach steht vor einem weiteren Strukturwandel, die Ansiedelung von Logistik, die in den vergangenen Jahren für Beschäftigung gesorgt hat, kommt durch den Verbrauch der Flächen an ein Ende. Wir müssen über die kommenden Wachstumstreiber nachdenken.

Mönchengladbachs bisheriges Wachstum kommt aus dem, wie Ökonomen es nennen, tertiären Sektor (Handel- und Dienstleistung – insb. Logistik), der industrielle Kern (sekundärer Sektor) schrumpft. Es kommt zu einer „schleichenden Verschiebung“ in Richtung des tertiären Sektors (siehe Präsentation, Teil I). Das ist ein allgemeiner Trend.  In Mönchengladbach aber konzentriert sich dieser Wandel in Branchen mit geringer Wertschöpfung und führt damit auch zu geringeren Löhnen: „Mönchengladbach ist, was die Höhe des Einkommens angeht, in den vergangenen fünf Jahren im NRW-Vergleich deutlich abgerutscht. Im Jahr 2012 lag die Stadt noch mit 19.840 Euro verfügbares Einkommen je Einwohner auf Rang 243 im Land.“ (Rheinische Post, 2. Oktober, 2018)

Wie kann diese Entwicklung positiver für die Stadt gestaltet werden? Das ist die Frage, die uns am Standort umtreiben sollte. Eine Enttäuschung vorab: Es wird nicht „die eine Lösung“ geben! Konzepte für die Ansiedelung neuer Branchen mit höherer Wertschöpfung zu entwickeln ist eine komplexe Aufgabe! Aber einige Teile eines erfolgreichen Konzepts scheinen immer klarer zu werden, wenn man die erfolgreichen Standorte in Deutschland analysiert.

Der Mix am Standort muss sich verändern – wir brauchen alte und neue Welt!

Wenn sich die Stadt Mönchengladbach als Wirtschaftsstandort weiter entwickeln will und eine Rolle in der digitalisierten Wirtschaft der Zukunft spielen will, dann braucht die Stadt neben der Ansiedelung von Bürofläche eine Strategie um kleinteiligere, innovative Unternehmen am Standort anzusiedeln. Unternehmen aus dem Bereich IT, Gründungen und das Prinzip des Innovationstransfers haben das Potential Beschäftigung mit höherer Wertschöpfung an den Standort zu bringen. In diesen Bereichen sollte sich Mönchengladbach aus Sicht von nextMG stärker positionieren: Wir brauchen jetzt mehr Mut bei der Förderung von Infrastruktur für kleinteilige, innovative Gründer und die Stadt muss den Innovationstransfer konsequenter angehen. Ein Ort der Zukunft könnte das Polizeipräsidium werden. Denn die Stadt braucht mehr Orte an denen Innovationstransfer und Gründerkultur aufeinandertreffen! Wichtig ist bei der zukünftigen Entwicklung des Standorts vor allem eins: Wir brauchen einen Mix am Standort, nur auf Gründung und Innovationstransfer zu setzen, wäre falsch. Genauso falsch wie auf eine reine Büroflächenentwicklung zu setzen. Der Mix wird entscheidend für die Zukunft, daher müssen wir den Aufbau der bisher am Standort unterentwickelten Bereiche JETZT angehen!

Strukturwandel gestalten – jetzt alle Akteure zusammenbringen!

Mönchengladbach als Wirtschaftsstandort in diese Richtung weiterzuentwickeln – und damit den Mix aus Wachstumstreibern zu verbessern – erfordert den Strukturwandel jetzt aktiv zu gestalten! Wir brauchen dazu eine konzertierte Aktion aller Akteure der Stadt (Standverwaltung, städtische Gesellschaften, Hochschule, Bildungseinrichtungen, Verbände und Unternehmen) in drei Dimensionen: 

  • Ökosystem für Gründungen aufbauen (Rahmenbedingungen & Plattformen schaffen)
  • Talent am Standort aufbauen & halten (Ressource Talent ausbauen)
  • InnovationsnetzwerkMG aufbauen (Austausch fördern)
Meta-Konzept-Standortentwicklung-MG

Den Standort Mönchengladbach für die Champions League qualifizieren: Tore schießen beim Thema Digitalisierung und Gründung!

Es gibt die Initiative nextMG jetzt 2,5 Jahre. Im Dezember 2016 gegründet haben wir in den vergangenen Monaten viele Impulse setzen können und sind mit vielen Verantwortlichen aus Verwaltung, Politik und Unternehmen in einem guten Dialog. Wir sind als Stadt auf dem Weg und das Glas ist da halbvoll, aber eben nur halb!

Wenn wir die Stadt in dem Hochgeschwindigkeitsrennen Digitalisierung und wirtschaftlicher Wandel nach vorne bringen wollen, brauchen wir mehr als guten Willen und ein paar Evangelisten, die durch Vorträge turnen und das hohe Lied der kommenden Digitalisierung singen. Wir brauchen ein volles Glas!

Mönchengladbach steht vor einem weiteren Strukturwandel, die Ansiedelung von Logistik, die in den vergangenen Jahren für Beschäftigung gesorgt hat, kommt durch den Verbrauch der Flächen an ein Ende. Wir müssen über die kommenden Wachstumstreiber nachdenken.

nextMG hat diesen kommenden Strukturwandel schon vor 2,5 Jahren kommen sehen und sich daher zwei Hauptziele gesetzt: Gründerkultur fördern und den Standort Mönchengladbach auf die Digitalisierung ausrichten. Wir sind überzeugt davon, dass sich der Strukturwandel der Wirtschaft nicht aufhalten lässt, aber er lässt sich gestalten. Daher unser Motto: „Zukunft gestalten“!

Ein paar persönliche Anregungen aus den Erfahrungen und Dialogen in den vergangenen 2,5 Jahren: Was braucht Mönchengladbach, um als Standort in einer digitalisierten Welt und veränderten Wirtschaft in die Champions League Qualifikation zu kommen (kleiner Seitenhieb auf unseren Imageträger Nummer eins – musste sein😉)?:

  • MG braucht mehr Mut bei der Förderung von Infrastruktur für kleinteilige, innovative Gründer und die Stadt muss den Innovationstransfer konsequenter angehen: In der sich immer stärker digitalisierenden Wirtschaft, die immer kürzere Produktzyklen ermöglicht und erwartet, ist Innovation ein Treibstoff geworden – wesentlich wichtiger als er es bisher schon war. Dieser Prozess braucht Plattformen. Das WESTEND.MG könnte so eine Plattform sein, vielleicht auch in einem weiteren Schritt das leerstehende Polizeipräsidium – mit seiner Nähe zur Hochschule Niederrhein ein idealer Ort. Aber es braucht Investitionen in dieses Ökosystem. Wenn ein Gewerbegebiet erschlossen wird, dann zahlt die Stadt auch Straßen und Infrastruktur. Wir müssen da umdenken: Die Infrastruktur für diese neue Wirtschaft sind nicht Straßen und Gebäude, sondern Talent (siehe nächsten Punkt) und Investitionen in neue Arten der Infrastruktur wie das WESTEND.MG, MakerSpaces, Experimentierräume, etc. Siehe dazu auch andere Beiträge in unserem Blog. Wir dürfen diese Investitionen nicht scheuen!
  • MG braucht mehr Initiative beim Thema digitale Bildung: Wir brauchen mehr IT-Ausbildung am Standort! IT-Kompetenz ist das Ingenieurwesen des 21. Jahrhunderts: Ohne Ingenieure gäbe es keine Industrieproduktion, keine Straßen, keine Brücken – ohne IT-Kompetenz wird es keine Vernetzung, keine Datenauswertung, keine Wertschöpfung in der digitalisierten Wirtschaft geben! Darum ist digitale Aus- und Weiterbildung für den Standort eines der relevantesten Zukunftsthemen! Ein Standort ohne ausreichende IT-Kompetenz wird im Zeitalter der sich digitalisierenden Industrie & Wirtschaft nicht am Wachstum partizipieren können! Wir müssen IT-Ausbildung am Standort Mönchengladbach fördern! Der CodeCubMG ist ein guter Anfang, wir brauchen mehr davon!
  • MG sollte sich noch stärker in der digital Kommunikation positionieren: Die Stadt und ihre Gesellschaften brauchen eine modernere Kommunikation: Blogs, die Wissensquellen vernetzten, einen Bürger-Blog, der Inhalte über die Stadt produziert – auch über kleine Initiativen, Vereine und Stadtteile, eine klare Facebook- und Twitter-Positionierung und Abstimmung der Kanäle. Was in den vergangenen Monaten bei mit der Kampagne DeinMG passiert ist, geht schon etwas in diese Richtung (hier fehlt noch ein wenig die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Initiativen). Mehr davon. Beim Thema Transparenz machen Städte wie Mannheim im Netz mehr her als MG – das sollte so nicht bleiben. Die „wachsende Stadt“ braucht ein Image und eine klare Positionierung im Netz, denn die Zielgruppe der 30- bis 40jährigen, die in all die neuen Wohnungen ziehen sollen, die in der Stadt in den kommenden Jahren entstehen sollen, sind eher im Netz zu erreichen als über die klassischen Medien (google it, if you don’t belive it). Standortmarketing geht in diesen Zielgruppen fast ausschließlich über digitale Kanäle. Wir müssen die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation konsequenter nutzen!
  • MG sollte das Thema Smart City / eGovernment aktiver angehen:
  1. Wir brauchen als Stadt mehr eGovernment Initiative! Eine echte Open Data Initiative wäre ein Anfang. Die Stadt und ihre Gesellschaften sollten ihre Datenbestände stärker öffnen und mehr Open Data Projekte fördern, andere Städte machen es vor! Wir brauchen da mehr Initiative aus der Verwaltung.
  2. Erste Prozesse sollten Ende-zu-Ende digitalisiert werden. Die Prozesse und Lösungen kann man von anderen Städten übernehmen. So hat die Stadt Bonn bereits einen digitalen Prozess für die Anmeldung von Neubürgern.
  3. Ein Traum im Bereich Digitalisierung der Stadt wäre der Ansatz, den die Stadt Amsterdam verfolgt, die eine digitale Partizipationsplattform etabliert hat. Das Konzept ist einer der Gründe, warum Amsterdam im Moment Schauplatz vieler ungewöhnlicher digitaler und nachhaltiger Projekte ist. Die Stadt Mannheim geht einen ähnlichen Weg.

Mit der Stabsstelle „Digitale Transformation“ hat die Stadt einen wichtigen Schritt in diese Richtung unternommen. Jetzt braucht es Willen und Mut zur Umsetzung: Wir müssen in Pilotprojekten experimentieren und gute Konzepte aus anderen Städten kopieren!   

Lasst uns das Glas zum Überlaufen bringen – das Image der Stadt wird davon nachhaltig profitieren! Zukunft gestalten!

nextMG fördert Imagefilm der Szene

nextMG hat in Kooperation mit der Stadtsparkasse Mönchengladbach einen Imagefilm für die Mönchengladbacher Startup-Community produzieren lassen. Dieser wurde im Rahmen der Eröffnung des WESTEND.MG erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Das Werk der beiden Gladbacher Filmemacher Cagdas Yüksel und Nils Bongartz ist hier zu sehen:

WESTEND.MG offiziell eröffnet

Mit einem interessanten Mix an ersten Nutzern und Mietern ist am gestrigen Mittwoch, 8. Mai, das WESTEND.MG im SMS Businesspark offiziell an den Start gegangen. „Unabhängig von vielen guten Einzel- Initiativen fehlte bislang ein zentraler Ort für Gründer, Innovation und digitale Transformation in Mönchengladbach“, sagt Mark Nierwetberg, Vorsitzender des Digitalisierungs- und Gründervereins nextMG, der das Projekt angestoßen und konzipiert hatte. „Diesen Kristallisationspunkt für das Gesamt-Ökosystem schaffen wir nun mit dem WESTEND.MG – endlich.“ Federführend sind dabei neben nextMG die Wirtschaftsförderung (WFMG) mit der Entwicklungsgesellschaft EWMG, die SMS Group als Bereitsteller der Flächen sowie die Stadtsparkasse als Hauptsponsor. Unterstützung gibt es außerdem im Rahmen der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt. Als weitere Sponsoren sind ferner bis dato imat-uve sowie Bienen & Partner mit an Bord.

„Wir versprechen uns vom WESTEND.MG, dass das räumliche, aber auch inhaltliche Miteinander von Startups, Mittelständlern, Kreativen und Bildungseinrichtungen sehr großes Potenzial für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts birgt“, sagt WFMG-Geschäftsführer Dr. Ulrich Schückhaus. Ganz ähnlich sieht es Hartmut Wnuck, Vorstand der Stadtsparkasse: „Unsere Stadt braucht eine kreative, innovative Gründerszene, um die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts nachhaltig zu steigern.“ Andre Rahmen, Geschäftsführer der SMS Businesspark City GmbH, schlägt in dieselbe Kerbe: „Im Businesspark sitzen bereits rund 40 Firmen aus den unterschiedlichsten Branchen, darunter auch mehrere Bildungseinrichtungen. Vielfältige Synergien mit den Nutzern des WESTEND sind denkbar und ausdrücklich gewünscht.“

Mit der jungen Eventmanagement-Firma hundert24 GmbH (Megamarsch) und dem Kunstprojekt Änderungen aller Art / Designbüro Königshaus hatten die ersten Mieter bereits 2018 ihre Bleibe in dem nun sukzessive wachsenden Containerdorf in einer traditionsreichen ehemaligen Schlafhorst-Halle gefunden. „Mit dem WESTEND.MG gelingt es uns, ein Stück Mönchengladbacher Industriegeschichte mit der Zukunft zu verbinden“, sagt Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners. Im angrenzenden Businesspark, also ebenfalls als Teil der entstehenden Community, sind weitere Startups wie J.Clay, Hausheld und Beyondcode aktiv, die auf ein eher klassisches Büroumfeld setzen. Im Zuge der Eröffnung kommt nun weitere Bewegung in den WESTEND-Mix.

Die Sponsoren-Container von Stadtsparkasse sowie WFMG/EWMG werden in Kürze ersten ausgewählten Startups mietkostenfrei, aber für begrenzte Zeit zur Verfügung gestellt, der Auswahlprozess ist angelaufen. „Es ist schön zu sehen, dass jetzt eine Dynamik entsteht und die ersten interessierten Gründer bereits aktiv auf uns zukommen“, sagt Jan Schnettler, bei der WFMG der für das WESTEND.MG zuständige Projektmanager. Das Design- und Engineering-Unternehmen imat-uve hingegen wird seinen Container einem festen Nutzerkreis zur Verfügung stellen: dem CodeClubMG des Gymnasiums am Geroweiher. Dieser fördert Schüler und Schülerinnen darin, Fähigkeiten im Programmieren und in der Webentwicklung aufzubauen. „Wir bieten den Fachkräften von morgen ein attraktives Arbeitsumfeld und schaffen Bindungen, um die Kompetenz auch in der Stadt zu halten“, erläutert Dr. Hans Peter Schlegelmilch, Geschäftsführer der imat-uve group, sein Engagement im WESTEND.MG.

Die Marketing- und Eventagentur 2increase hat sich in Form eines Wohnmobil-Büros angesiedelt. Als weitere neue Mieter werden in Kürze außerdem die Steuerberatungskanzlei Karnatz & Berger, die vor Ort ein Digitalisierungsprojekt vorantreiben wird, sowie eine Ausgründung der Aachener P3-Group, die vom WESTEND.MG aus eine digitale Lösung für die Gastronomieszene namens „La Kart“ pilotmäßig in Mönchengladbach implementiert, in eigene Containerbüros einziehen. Auch räumlich hat sich das WESTEND.MG weiterentwickelt, ist aber noch lange nicht bei der vollen Ausbaustufe angelangt. Eine größere Veranstaltungsfläche ist bereits entstanden, in naher Zukunft soll ein „Makerspace“ hinzukommen, in dem moderne industrielle Produktionsverfahren für Einzelstücke ausgetestet werden können. Der „Demo Day“ für virtuelle und erweiterte Realität, der rund um die Eröffnung im WESTEND.MG stattfand und -findet, könnte bereits einen ersten Fingerzeig bezüglich der konkreten Ausrichtung geben – muss aber nicht. In Form eines ehemaligen Linienbusses gibt es einen ungewöhnlichen Raum für kleinere Workshops, mittelfristig könnte ein größerer Coworking-Container hinzukommen.

Doch eine Community besteht natürlich aus mehr als nur Infrastruktur. Daher wird das WESTEND.MG ab sofort auch mit einem attraktiven Veranstaltungsprogramm bespielt. „Von niederschwelligen, spielerischen Formaten über Meetups und Bühnenveranstaltungen bis hin zu Workshops und Sprechstunden reicht das Angebot“, sagt Community-Manager Stefan Sturm. Hierbei bringen sich beispielsweise auch die IHK Mittlerer Niederrhein und die Innovationspartner Niederrhein ein. Bis zu den Ferien geplant sind des Weiteren unter anderem eine Veranstaltung mit Startups aus den Bereichen Fashion Tech und Smart Textiles (23. Mai), die an die textile Tradition Mönchengladbachs anknüpft und nicht zuletzt den Mittelstand ansprechen soll, sowie ein „Table Tennis Talk“, ein lockeres Matchmaking-Tischtennisturnier für Gründer und Unternehmer (5. Juli). Auch der „Zukunftszirkel MG“, in dem sich Entscheider zu digitaler Transformation austauschen, trifft sich im WESTEND.MG (18. Juni). Hier ist das Veranstaltungsprogramm nachzulesen.

Um das WESTEND.MG und damit auch das Veranstaltungsprogramm weiter auf- und ausbauen zu können, sind die Projektpartner auf weitere Sponsoren angewiesen. Interessenten für Sponsoring, aber auch für reine Mietnutzung oder anderweitiges Einbringen, können sich ebenfalls unter www.westend.mg über die jeweiligen Ansprechpartner und Möglichkeiten informieren. Und auch unter www.facebook.com/WESTEND.MG gibt es regelmäßige Updates.

So berichtet CityVision über die Eröffnung.

Mönchengladbachs Zukunftsschwalbe: Ein gutes Zeichen, aber noch kein Sommer!

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, sagt man. Und ein Ort für Innovationstransfer und Gründerkultur macht noch keinen Strukturwandel. Am 8. Mai wir in der Stadt feierlich das WESTEND.MG eröffnet: Ein Ort, der das Miteinander von Startups, Mittelständlern, Kreativen und Bildungseinrichtungen fördern soll. Das ist für den Wirtschaftsstandort Mönchengladbach existenziell wichtig.

In der sich immer stärker digitalisierenden Wirtschaft, die immer kürzere Produktzyklen ermöglicht und erwartet, ist Innovation ein Treibstoff geworden – wesentlich wichtiger als er es bisher schon war.

Aber kreative Lösungen und innovative Ideen entstehen nur unter bestimmten Bedingungen. Innovationen entstehen nicht dienstags, um 15:30 Uhr in Raum B4.32. Innovationen entstehen durch das Zusammenfinden von Menschen mit Ideen. Innovationen entstehen aus dem Transfer von einer Idee in eine anwendbare Umsetzung, die dann unternehmerisch genutzt werden kann: Dieser Prozess nennt sich Innovationstransfer. Dieser Prozess braucht Plattformen. Das WESTEND.MG könnte so eine Plattform sein, vielleicht auch in einem weiteren Schritt das leerstehende Polizeipräsidium – mit seiner Nähe zur Hochschule Niederrhein ein idealer Ort.

Die Eröffnung des WESTEND.MG sollte somit Anfang einer Entwicklung sein. Jetzt braucht es mehr und konzentrierte Arbeit am Wandel, denn Mönchengladbach braucht den nächsten Strukturwandel: Der Fokus und die Ausrichtung muss weg von den großen Gewerbegebiets-fressenden und im Durchschnitt schlechter entlohnenden Logistik-Anbietern hin zu einer kleinteiligeren, innovativen Wirtschaftsstruktur.

Eine konsequentere Ausrichtung auf die Zukunft ist notwendig.

Neben dem WESTEND.MG und einem Ökosystem für Unternehmensgründungen und Innovationstransfer braucht es mehr digitale Bildungsangebote am Standort. Die Zukunft der Wirtschaft wird digital. Ein Standort ohne ausreichendes Talent in diesem Bereich (IT, Programmierung) ist wie ein Gewerbegebiet ohne Autobahnanschluss. Und es braucht eine stärkere Vernetzung aller Akteure und den Fokus auf ein Ziel: Strukturwandel.

Wenn sich die Stadt Mönchengladbach als Wirtschaftsstandort weiter entwickeln und damit auch eine Rolle in der digitalisierten Wirtschaft der Zukunft spielen will, dann braucht die Stadt eine konzertierte Aktion aller Akteure (Standverwaltung, städtische Gesellschaften, Hochschule, Bildungseinrichtungen, Verbände und Unternehmen) in drei Dimensionen: 

  • Ökosystem für Gründungen aufbauen (Rahmenbedingungen schaffen)
  • Talent am Standort aufbauen & halten (Ressource Talent ausbauen)
  • InnovationsnetzwerkMG aufbauen (Austausch fördern)

In der Konsequenz des Handels liegt der Schlüssel, denn nur die Standorte, die diese Themen nachhaltig, konsequent und unter Weglassen von abweichendem Handeln ihren Weg in die digitalisierte Wirtschaft gehen, werden am Ende des (Struktur)Wandels die erhofften und gewünschten Ergebnisse erhalten. Wer hier nur „ein bisschen“ wagt, wird am Ende gar keinen Erfolg haben. Für zaghaftes Handeln ist der Wettkampf der Standorte schon zu weit fortgeschritten.

Das WESTEND.MG ist dabei nur einer der Bausteine. Eine Schwalbe, kein Sommer.

Blog-Gesamtkonzept-Ökosystem-MG

Eröffnung des WESTEND.MG mit VR, AR und Startups

Am Mittwoch, 8. Mai, 18 Uhr, wird das WESTEND.MG eröffnet – der bislang im Gladbacher Startup-Ökosystem noch fehlende zentrale Ort, an dem Gründer, Kreative, Forschung, Mittelstand und (Aus-)Bildungseinrichtungen aufeinandertreffen. Darüber hatten wir im März-Newsletter bereits berichtet. Die WFMG, die Stadt Mönchengladbach über die Stadtentwicklungsstrategie mg+, die SMS Businesspark City GmbH, die Stadtsparkasse und der Digitalisierungs- und Gründerverein nextMG bringen das Projekt im SMS Businesspark an der Blumenberger Straße gemeinsam an den Start, in der Zwischenzeit gibt es bereits den einen oder anderen zusätzlichen Nutzer und Mieter.

Rund um die Eröffnung werden nun auch mehrere Anwendungsbeispiele aus den Bereichen Virtual- sowie Augmented-Reality präsentiert. Außerdem erhalten Gladbacher Startups die Möglichkeit, sich und ihre Leistungen zu präsentieren. Die Möglichkeit zur Anmeldung für die Eröffnungs-Veranstaltung finden Sie hier: www.eventbrite.de/e/from-virtual-to-reality-eroffnung-des-westendmg-tickets-57407551532

Ansprechpartner bei der WFMG, auch für interessierte Sponsoren oder Nutzer:

Jan Schnettler, schnettler@wfmg.de, 02161 82379-885.

Hier gibt es die Broschüre.

Startup-Imagefilm wird von Gründer-Duo erstellt

Mönchengladbach – Die beiden Mönchengladbacher Çağdaş Yüksel und Nils Bongartz haben den Zuschlag erhalten, gemeinschaftlich den Imagefilm für die örtliche Startup-Szene zu realisieren. Beim Februar-Meetup des Digitalisierungs- und Gründervereins nextMG im CO21 Coworking lagen die beiden mit ihren jeweiligen Konzepten in der Gunst von Publikum und Jury nahezu gleichauf und damit vor ihren beiden Mitbewerbern, so dass es am Ende auf die salomonische Lösung hinauslief.

Ziel des Imagefilms, der den Auftakt zu einer Reihe von markenbildenden Maßnahmen darstellen soll, ist es, die Sichtbarkeit der Startup-Szene in der Stadt durch einen gemeinsamen Außenauftritt zu erhöhen und den Mönchengladbachern ein Selbstbewusstsein im Bereich neuer technologiegetriebener Unternehmen zu vermitteln. Zudem soll Gründungsinteressierten verdeutlicht werden, dass sie in der Stadt auf ein starkes Netzwerk und einen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen können und mit ihren Vorhaben nicht in andere Städte abwandern müssen.

Çağdaş Yüksel (Cocktailfilms) bei seinem Pitch

Çağdaş Yüksel (Cocktailfilms) wurde durch die Filme „Gleis 11“ und „Asyland“ bekannt und hat vor Kurzem für 1Live das Youtube-Interview-Format „RendezWho?an den Start gebracht. Er konnte bei seinem Pitch mit Emotionalität, Fokus auf die zu präsentierenden Menschen und innovativen Schnitttechniken überzeugen. Nils Bongartz (iamnils) ist als Freelancer auf Imagefilme für Unternehmen spezialisiert. Sein Konzept für den Startup-Imagefilm unter dem Arbeitstitel „Lott Jonn“ wurde mit viel Herzblut für die Stadt Mönchengladbach präsentiert. Sowohl das rund 50-köpfige Publikum als auch die dreiköpfige Jury – besetzt mit Rafael Lendzion (Vorstandsmitglied nextMG), Alice Welters-Dahmen (MGMG) und Christoph Schlee (Gastgeber und selbst Filmemacher) – zeigten sich von der Qualität aller vorgebrachter Konzepte sehr angetan. Yüksel und Bongartz haben nun etwas mehr als einen Monat Zeit, den Film, der die Länge eines langen Kinotrailers nicht überschreiten soll, zu realisieren.

Für Rückfragen:

Jan Schnettler, WFMG
Mail: schnettler@wfmg.de
Tel. 02161 82379-885

PM Mitgliederversammlung nextMG

11. Februar 2019

nextMG fordert mehr gesamtstädtisches Handeln ein

Mönchengladbach – Der Digitalisierungs- und Gründerverein nextMG e.V. hat bei seiner zweiten jährlichen Mitgliederversammlung die Zielsetzung für 2019 skizziert. Das Jahr müsse im Zeichen zweier großer Projekte stehen, sagte der Vorsitzende Mark Nierwetberg vor rund 30 Vereinsmitgliedern: das Innovations- und Gründungszentrum WESTEND.MG an den Start bringen und die Entwicklung in Richtung IT-Kompetenz vorantreiben. Speziell für Letzteres sei eine noch stärkere Vernetzung der relevanten Akteure am Standort nötig – und vor allem noch weitaus mehr als bisher im Sinne einer gesamtstädtischen Ausrichtung, gerade mit Blick auf Geschäftsfeldentwicklung. „nextMG will nicht etwa aus Gladbach Berlin machen“, sagte Nierwetberg. „Sondern vielmehr erreichen, dass die überregionalen Cluster und Leitbranchen wie Textil und Mode, Produktionswirtschaft und Logistik zukunftsfähig werden. Das erfordert in erster Linie IT-Kompetenz, wir brauchen viel mehr junge Menschen, die programmieren können.“ 2019 müsse also unter dem Motto der Kollaboration stehen.

Im Dezember 2016 gegründet, hat der Verein im neuen Jahr bereits die Marke von 50 Mitgliedern geknackt. Zu den jüngsten Neuzugängen zählen unter anderem die Städtischen Kliniken sowie Borussia Mönchengladbach. nextMG ist in drei Säulen aktiv: Der Verein will die Stadt für Gründer attraktiver machen, die digitale Transformation des Mittelstands am Wirtschaftsstandort unterstützen sowie IT- Bildung fördern. In allen drei Säulen konnten in den ersten zwei Jahren des Bestehens bereits starke Impulse gesetzt werden, 2019 sollen diese noch intensiviert werden. Im Bereich „Gründung“ wird im März das WESTEND.MG im SMS Businesspark eröffnet, das als Nukleus des Gladbacher Ökosystems für Gründung, Transformation und Innovation konzipiert ist. Bereits im Februar wird eine Image- Kampagne für die Startup-Szene auf die Schiene gesetzt. In der Säule „Transformation“ wird es nach der erfolgreichen Auftakt-Aktivität mit dem „Smart City Forum Niederrhein“ im Sommer 2018 unter anderem weitere Formate aus der vom Land geförderten Reihe „Experimentierräume“ geben. Im Bereich „IT-Bildung“, der seitens der Wirtschaftsförderung (WFMG) über die Schiene MGconnect abgebildet wird, sind etwa ein Hackathon mit der Unternehmerschaft Metall und Elektro sowie der Aufbau einer digitalen Schülerzeitung und Computer-AG an der Heinrich-Corsten-Schule geplant.

Für Rückfragen:

Mark Nierwetberg, Vorstandsvorsitzender nextMG e.V.
E-Mail: mnierwetberg@gmail.com

PM Image-Kampagne

30. Januar 2019

nextMG treibt Markenbildung der örtlichen Gründerszene voran

Mönchengladbach – Mönchengladbachs Startup-Szene wächst – und der Digitalisierungs- und Gründerverein nextMG, die WFMG und einige andere arbeiten intensiv an einer besseren Vernetzung der verschiedenen Akteure. Doch Startups und Gründer aus Mönchengladbach werden in der Stadt nach wie vor wenig wahrgenommen. Dieses zu ändern, den Mönchengladbachern ein neues Selbstbewusstsein im Bereich neuer technologiegetriebener Unternehmen zu vermitteln und eine neue Plattform zu schaffen, soll das Ziel einer neuen Image-Kampagne sein. Denn noch mangelt es an einer Marke, an einem gemeinsamen Außenauftritt der Szene.

Deswegen startet der Verein nextMG ab sofort eine Local-Heroes-Kampagne (Arbeitstitel), die zunächst einen professionell erstellten Imagefilm über die Startup-Szene und ihre Protagonisten zum Kern haben soll. Dafür lassen wir beim nächsten #meetupMG am Donnerstag, 14. Februar, 18.30 Uhr, CO21, mehrere Anbieter ihre ersten Ideen pitchen. Noch vor Ort wird unter Einbindung der Community entschieden, wer den Zuschlag bekommt – und damit ein Budget in Höhe von 2500 Euro erhält, die der Verein nextMG auslobt. Am Montag, 18. Februar, 17 Uhr (WFMG, Neuhofstraße 52), wird dann im Rahmen der nextMG-Arbeitsgruppe „Gründung“ zusammen mit der Community erarbeitet, wer in dem Video in welcher Form präsent sein möchte und kann. Sowohl den 14. als auch den 18. Februar sollten sich alle interessierten Gladbacher Gründer also dick im Kalender markieren! Das Video soll bis zum 14. März fertig sein und dann erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Parallel dazu soll ein professionell gestaltetes Logo erstellt werden, wofür die WFMG weitere 500 Euro auslobt. Auch die Einrichtung eines permanenten Startup-Showrooms in der Innenstadt ist durch die WFMG in Vorbereitung. Dieser soll dann entsprechend der bis dahin erarbeiteten Markenbildung gebrandet werden. Eine aus dem Video und der damit verbundenen Markenbildung abgeleitete Testimonial-Kampagne mit kurzen Einzel-Porträts von Gründern ist in einem weiteren Schritt geplant.

Fragen und Interviews zum Thema:

Mark Nierwetberg, Vorstandsvorsitzender nextMG e.V.
E-Mail: mnierwetberg@gmail.com