PM Netzwerkabend zu IT Sicherheit im Texentium

Das Texentium ist ein exklusiver neuer Innovationsort an traditioneller Stelle – in der alten Villa von Van Laack (August-Pieper-Str. 4, 4.OG), ins Leben gerufen durch das nextMG-Mitglied Wegesrand GmbH & Co. KG.  Hier werden digitale und gesellschaftsrelevante Themen im besonderen Rahmen zu diskutiert. Bei der Veranstaltung „Sicher durchs digitale Zeitalter“ geht es am Donnerstag, 29. August, ab 17 Uhr um IT-Sicherheit – ein essenzielles Thema, denn mit fortschreitender Digitalisierung bieten sich Kriminellen zunehmend mehr Möglichkeiten zum Angriff.

Nach den Vorträgen zu Themen wie „Wie gehen Kriminelle vor?“ und „Ethik im Zeitalter der Digitalität“ stellen sich die Experten Ihren Fragen – und ab 19 Uhr folgt der Networking-Teil mit einem Imbiss. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt – die Anmeldung erfolgt per Email an anmeldung@wegesrand.net. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Infos sind der angehängten PDF zu entnehmen.

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#meetup.MG 07/19: Künstliche Intelligenz trifft auf kölsche Geschenkgutscheine

Was hat ein Elefant mit künstlicher Intelligenz zu tun? Dazu später mehr. Eine ungewöhnliche Kombination jedenfalls erwartete die Teilnehmer des Juli-Meetups von nextMG, bevor die Reihe sich bis zum 19. September in die Sommerpause verabschiedete. Zunächst stellte sich Masasana vor, das KI-Start-up von Jonas Becher. Der Mönchengladbacher hat 2018 gegründet und arbeitet als Software-Consultant für maschinelles Lernen und Data-Science. Jonas Becher hat erkannt, welche enormen Potenziale in der Branche liegen. Die Umsätze von KI-Geschäftsanwendungen haben in den letzten Jahren einen riesigen Schub gemacht und die prognostizierten Umsätze für die kommenden Jahre sind weiter stark wachsend. Mit der hauseigenen künstlichen Intelligenz MAI erarbeitet Masasana Lösungen zur Optimierung von Geschäftsprozessen. Datensicherheit und Datenschutz werden dabei großgeschrieben. Auf der Roadmap der nächsten Schritte des ambitionierten Startups steht deshalb auch die ISO 27001-Zertifizierung.

Als zweites Start-up des Abends stellte sich Qdega mit der Marke „Schenk Lokal Köln“ den rund 40 Teilnehmern vor. „Lokal statt online“ ist das Motto des geschäftsübergreifenden Geschenkgutscheins aus der Domstadt. Der Fokus wird dabei auf den inhabergeführten stationären Einzelhandel gelegt, welcher unter anderem durch die Konkurrenz des Onlinehandels und großer Shoppingzentren immer weiter aus den Städten verschwindet. Ziel des Start-ups ist es, die Kundenbindung sowie das Ausgabeverhalten zu stärken. Zusätzlich sollen die Verweildauer erhöht und Zugangsbarrieren wie z.B. zu hohe Parkgebühren reduziert werden. Hierzu hat das Start-up den Schenk-Lokal- Geschenkgutschein inklusive eigener Software und einem Abrechnungssystem entwickelt. Bisher gibt es in Köln ca. 200 Akzeptanzstellen. Ein großer Vorteil für die Einzelhändler sei, so Co-Geschäftsführer Thomas Hoffmann, dass keine Vorabkosten entstehen. Erst wenn ein Gutschein eingelöst wird, werden 5 % des Umsatzes als Provision fällig. Außerdem legt das Start-up Wert darauf zu betonen, dass die Gutscheine keinesfalls als Rabatt gelten, sondern der Beschenkte einen Gegenwert in Höhe des Gutscheinwertes von z.B. 10 € erhält.

Auf beide Pitches reagierten die Teilnehmer im WESTEND.MG interessiert und mit etlichen Rückfragen, welche zu einer angeregten Diskussion führten. Auch im Anschluss tauschten sich die Teilnehmer noch lange mit den Pitchern aus und nutzen die Zeit für intensives Netzwerken.

Und was hat es nun mit dem Elefanten und der künstlichen Intelligenz auf sich? Masasana, ein Elefant aus dem Krueger-Nationalpark in Südafrika, war der Namensgeber für Jonas Bechers Startup. Masasana ist nämlich Tsonga und heißt übersetzt „One can always make a plan“ (sinngemäß: Man kann sich immer etwas einfallen lassen).

Wir wünschen allen eine erholsame Sommerpause und freuen uns auf unser nächstes Meetup am 19. September im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche, über das wir rechtzeitig informieren werden. Infos zu den Meetups gibt es immer unter www.meetup.com/de-DE/meetupMG/ sowie unter www.facebook.com/nextMG.eV/events.

#meetup.MG 07/19: Auf ein Neues 2.0

Lokal statt online – die Idee unseres zweiten Pitcher. Alexander Strieder hat mit seiner Firma Qdega einen City-Gutschein ins Leben gerufen. Dieser gilt aktuell für Köln. Die Ausbreitung des Konzeptes auf andere Städte ist das nächste Ziel des Startups. Bei Schenk Lokal Köln geht es nicht um Rabatte oder Deals, sondern um einen reinen Geschenkgutschein, hinterlegt mit einer Software und einem Abrechnungssystem. Die Idee ist, eine lokale Alternative zu den Angeboten großer Onlinehändler zu schaffen und somit die lokale Wirtschaft zu stärken.

Alexander, wir freuen uns auf Dich beim Juli Meetup am 11.07 um 18:30 Uhr im WESTEND.MG.

Beschreibe Dich in drei Hashtags.

#kauflokal #kundenbindung

Was ist deine Vision?

Lokale Händler, Gastronomen und Dienstleister gegenüber den großen Filialisten und Onlinehändlern zu stärken.

Wie bist Du auf die Idee gekommen?

Geschenkgutscheine hängen in jedem Supermarkt, in jeder Tankstelle, in jeder Postfiliale. Doch das Geld, das für diese Gutscheine ausgegeben wird, fließt aus den Städten ab und kommt ausschließlich großen Unternehmen zugute. Das wollen wir mit Schenk Lokal zumindest teilweise ändern.

Wie war dein Werdegang, wo kommst Du her?

Ich habe 3 Jahre in Australien gelebt und dort an der Gold Coast Kommunikationswissenschaften studiert. Nach dem Studium habe ich Ende 2012 meine Firma – QDEGA Loyalty Solutions – gegründet und zunächst eine digitale Stempelkarte entwickelt. Nach und nach haben wir dann angefangen, umfangreiche Kundenkartensysteme und auch Software zum Betrieb und der Abwicklung von Geschenkgutscheinen zu bauen. Ende 2018 haben wir dann Schenk Lokal als eigenständiges Projekt innerhalb der Firma gegründet.

Wie wird dein Angebot angenommen? Wie waren die Reaktionen auf deine Idee?

Schenk Lokal hat sich mit mehr als 200 Akzeptanzstellen und tausenden Endkunden innerhalb von weniger als einem Jahr sehr positiv entwickelt und wächst weiter. Es scheint, als ob wir einen echten Beitrag für die lokale Wirtschaft und für das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Stadt leisten könnten.

Was waren dein größter Misserfolg oder Fehler auf dem Weg zur Gründung?

Zu oft und zu lange das „Was“ anstatt das „Warum“ zu erklären.

Was bedeutet es für dich, dein eigener Chef zu sein?

Ich glaube, man hat in der Selbstständigkeit, sehr viele Chefs – nämlich seine Kunden. Der größte Unterschied oder Vorteil gegenüber der Arbeit als Angestellter, ist allerdings, dass man sich seine Chefs aussuchen kann und auch mal einem der Chefs kündigen kann, ohne dabei selbst den Job wechseln zu müssen.

Was steht als Nächstes für dein Startup an?

Wenn es sich ergibt, würden wir uns freuen, Schenk Lokal auch in anderen Städten zum Einsatz zu bringen – dafür brauchen wir aber lokale Partner, die gemeinsam mit uns ein Zeichen für die lokale Wirtschaft setzen wollen. Außerdem betreiben wir im Rahmen zahlreicher Kundenprojekte verschiedene Ausprägungen von Kundenkarten und Gutscheinsystemen und werden auch auf diese Weise weitere Städte und Kommunen unterstützen können.

Mit wem würdest Du gerne mal ein Bier trinken?

Dave McClure von 500 Startups wäre sicherlich ein interessanter Gesprächspartner.

Deine Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

Baue kein Spaceshuttle, wenn dein Kunde nur ein Fahrrad will.
Kenne deinen Markt besser als jeder andere.
Überprüfe deinen Annahmen / Vermutungen ständig und immer wieder.

Erfolgreiche Premiere der Startup Night Digital Health

Digitales Gesundheitswesen als großes Zukunftsthema unserer Stadt erkannt

Rund 100 renommierte Entscheider, Praktiker und Startup-Gründer der Gesundheitsbranche haben sich gestern (27. Juni) auf Initiative der WFMG Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH zusammengefunden, um im kreativen Umfeld des Gründer- und Innovationszentrums WESTEND.MG die aktuellen und vor allem die Zukunftsthemen rund um die Gesundheit, Medizin, Pharmazie und Pflege zu diskutieren.

„Die Branche zählt mit rund 17.700 Beschäftigten und einem Anteil von 17,7 Prozent an der Gesamtzahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen in Mönchengladbach und verzeichnete mit das stärkste Wachstum der letzten Jahren“, untermauerte Dr. Ulrich Schückhaus von der WFMG die Bedeutung für den Standort. „Machen Sie in Mönchengladbach bitte weiter so“, honorierte Karl-Uwe Bütof, Ministerialdirigent des Wirtschaftsministerium NRW die Veranstalter der ersten „Startup Night Digital Health“ dann auch in seiner Begrüßungsansprache.

Mit dem STARTPLATZ, dem führender Entwickler im Rheinland für die Startup-Szene und deren innovative Geschäftsmodelle, wurde ein starker Partner gefunden. Geschäftsführer Dr. Lorenz Gräf stellte nochmals heraus, dass die Veranstaltung nicht nur eine Premiere in der Region war, sondern es ein ähnliches Format auch bundesweit bislang noch nicht gegeben habe. Thorsten Celary, Geschäftsführer der Städtischen Kliniken Mönchengladbach GmbH, konnte sich für sein Engagement belohnt sehen. Schon während der laufenden Veranstaltung wurde aus der Branche der Wunsch nach einer Wiederholung laut.

Mit dem OP-Roboter „da Vinci“ brachten die Städtischen Kliniken eine hochmoderne Medizintechnologie zur live-Vorführung mit in das WESTEND.MG. So hatten Veranstaltungsteilnehmer sogar die Möglichkeit für kurze Zeit in der Rolle eines Chirurgen einen minimalinvasiven Eingriff zu simulieren. Auf der Ausstellungsfläche präsentierten zudem diverse Startups ihre innovativen Geschäftsideen. Die Hochschule Niederrhein war mit den Kompetenzcentern eHealth und Informationssicherheit stark vertreten.

Parallel zur Ausstellung wurden auf verschiedenen Flächen interaktive Expertenvorträge zu Themen wie agile Arbeitsmethoden, das Digitale Versorgung Gesetz (DVG), Medical Apps und die neue Datenschutzgrundverordnung im Gesundheitswesen. Auch wurde die Möglichkeit präsentiert das Patientenaufkommen in einer Notaufnahme mit Hilfe von Big Data und künstlicher Intelligenz vorherzusagen.

Danach gehörte die Showbühne den vier Startups, welche jeweils exakt zehn Minuten Zeit bekamen, ihre Unternehmensidee zu präsentieren und sich dann den zahlreichen Fragen aus dem Publikum zu stellen.

Die Paneldiskussion „Digitalisierung gestalten oder Digitalisierung erleiden“ bildete mit hochkarätiger Besetzung durch Prof. Dr. Alexandra Jorzig (Kanzlei Jorzig), Prof. Dr. René Treibert (Hochschule Niederrhein), Prof. Dr. Thomas Lux (Hochschule Niederrhein), Susanne Wallrafen (Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach) und Thorsten Celary (Städtische Kliniken Mönchengladbach) den Abschluss eines kreativen und konstruktiven Tages im WESTEND.MG.

Die Fachveranstaltung richtete sich zuvorderst an Interessenten aus der Gesundheitsbranche, Medizintechnik und Ärzteschaft und wurde getragen von der städtischen Wirtschaftsförderung (WFMG), der Digitalisierungs- und Gründerinitiative nextMG, der Städtische Kliniken Mönchengladbach GmbH, der Kanzlei Jorzig sowie dem STARTPLATZ.

Zu den Veranstaltern: WFMG und nextMG haben sich dazu verpflichtet, die Digitalisierung des Mönchengladbacher Mittelstands sowie die Entwicklung der Startup-Szene voranzutreiben. Nicht zufällig zählt überdies der Sektor Gesundheitswirtschaft zu den sechs Leitbranchen der städtischen Wirtschaftsförderung. Die Städtische Kliniken Mönchengladbach GmbH – zunächst einmal ein traditionsreiches „normales“ Akutkrankenhaus mit den damit verbundenen „normalen“ und bewährten Aufgaben – hat es sich zum Ziel gesetzt, Vorreiter im Bereich Digital Health zu werden und proaktive Gesundheitslösungen anzubieten, immer unter dem Anspruch, die beste Medizin und die beste Pflege und Betreuung für die ihr anvertrauten Menschen bereitzustellen. Die Kanzlei Jorzig wiederum ist auf das Fachgebiet Medizinrecht spezialisiert.Zu den Teilnehmern: Zahlreiche Unternehmen, Startups und Akteure aus der Gesundheitsbranche haben sich im WESTEND.MG eingefunden. Die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH etwa setzt mit Forschungsprojekten zur Mensch-Technik-Interaktion und E-Mobilität für SeniorInnen Maßstäbe gezielt in den Stadtquartieren und darüber hinaus für die Zukunft der Pflegebranche. Vertreten waren auch das Competence Center eHealth (CCeHealth) an der Hochschule Niederrhein sowie das hochschuleigene Kompetenzzentrum für Informationssicherheit. Aus der Reihe der teilnehmenden Startups stach aus Berlin WhatsIn My Meds – Die Suchmaschine für Inhaltsstoffe von Arzneimitteln – hervor. An der Startup Night beteiligte sich ebenfalls der Think Tank The HealthCare Futurists, ein internationales und unabhängiges Netzwerk für Innovationen im Gesundheits- und Medizin-Bereich; und außerdem auch der digihub Düsseldorf/Rheinland, Entwickler neuer digitaler Geschäftsmodelle, Produkte und Lösungen.

#meetup.MG 07/19: Auf ein Neues

Welche spannenden Startups erwarten Euch bei unserem nächsten next.mg Meetup? Um die Frage zu klären, haben wir ein neues Format für Euch. Jeder Pitcher stellt sich kurz vor, in dem er unsere 10 Fragen beantwortet. Den Anfang macht heute Jonas Becher von Masasana , einem Mönchengladbacher Software-Consultant für maschinelles Lernen und Data Science. Er entwickelt persönliche KI-gestützte Lösungen zur Optimierung von Geschäftsprozessen.

Jonas, wir freuen uns auf Dich beim Juli Meetup am 11.07 um 18:30 Uhr im WESTEND.MG.

Beschreibe Dich in drei Hashtags.

#Balanced #MachineLearningExpert #NatureHigh

Was ist deine Vision?

Ich lasse mich von meinen Träumen leiten und versuche, im Leben nur das zu machen, worauf ich auch wirklich Bock habe. Was natürlich nicht heißt, nicht auch mal in den sauren Apfel zu beißen. Denn das gehört definitiv dazu! Es ist vielleicht etwas altbacken, aber am Ende seines Lebens auf dies zurück zu schauen und sagen zu können „F**k war das geil“.

Wie bist Du auf die Idee gekommen?

Während meiner Ausbildungen und meines Studiums habe ich mich immer wieder mit der Entwicklung verschiedener Anwendungen beschäftigt und habe daher erste Erfahrungen in der Programmierung sammeln können. Viele Gespräche mit meinem jetzigen Head of Development, Tobias Freund, haben mir die Möglichkeiten und Risiken von künstlicher Intelligenz nähergebracht. Um so mehr ich mich mit der Thematik beschäftigt habe, um so mehr wurde ich von einem unsichtbaren Band gefangen. Die Welt um mich herum bestand nur noch aus Prozessen, die geradezu danach schrien durch KI optimiert zu werden.

Wie war dein Werdegang, wo kommst Du her?

Ich bin gebürtiger Gladbacher und stolz drauf. Meine Heimatstadt hatte immer sowohl beruflich als auch privat einiges zu bieten und so bin ich nie dazu gekommen, sie zu verlassen. Für die Informatik entschied ich mich, nachdem ich meine Mittlere Reife nach der zehnten Klasse erhalten habe. Ein normales Abitur war mir zu langweilig und so entschloss ich mich, eine duale Ausbildung zum Informationstechnischen Assistenten inkl. Fachabitur zu absolvieren. Direkt im Anschluss habe ich eine Berufsausbildung zum Fachinformatiker begonnen und erfolgreich beendet. Die kommenden Jahre habe ich als Projektmanager bei einem lokalen Payment Service Provider, CommDoo GmbH, gearbeitet, bevor ich beschloss ein Studium zum Wirtschaftsinformatiker nachzuholen. Die Möglichkeiten an der Hochschule Niederrhein und viele Gespräche mit Professoren, wie z.B. Herrn Prof. Brell und Herrn Prof. Freund, haben mich neu beflügelt und so beschloss, ich mein eigenes Unternehmen zu gründen.

Wie wird dein Angebot angenommen? Wie waren die Reaktionen auf deine Idee?

Viele, denen ich von meiner Idee berichtete, haben zunächst gar nicht verstanden, was ich genau vorhabe. Ich bin sicher, aus meiner Familie könnte es heute noch keiner genau sagen. Der Beratungsbedarf im Bereich der maßgeschneiderten KI Lösungen ist aktuell jedoch so groß, dass ich schon mit dem Gedanken spiele, weitere Angestellte mit ins Team zu holen. Das freut mich und zeigt mir, dass ich mich auf einem richtigen Weg bin.

Was waren dein größter Misserfolg oder Fehler auf dem Weg zur Gründung?

Tatsächlich muss ich gestehen, bisher keine wirklichen Misserfolge erlebt zu haben. Sicher liegt das aber auch an meiner generellen Lebenseinstellung. Herausforderungen begegne ich gerne und liebe es, schwierige Situationen zu meistern. Ich habe jedoch feststellen müssen, dass eine langfristige Planung von deutlich größerer Bedeutung ist, als ich zunächst annahm. Bis ein Kunde einen Auftrag freigibt oder ein neuer Prozess integriert ist, kann doch schon der ein oder andere Monate verstreichen.

Was bedeutet es für dich, dein eigener Chef zu sein?

Morgens die Freiheit zu haben, etwas länger zu Hause zu bleiben und etwas Klavier üben zu können, auch wenn das bedeutet, bis spät nachts im Büro zu sitzen.

Was steht als Nächstes für dein Startup an?

Uns ist der Schutz von Kundendaten enorm wichtig. Um dies auch gewährleisten zu können, arbeiten wir aktuell an einer ISO 27001 Zertifizierung. Ziel ist, eine eigene Cloud auf den Markt zu bringen, auf der Kunden auf ihre ganz individuell zugeschnittene KI zugreifen können.

Mit wem würdest Du gerne mal ein Bier trinken?

Wenn Zeit keine Rolle spielen würde, würde es mich begeistern an einer Diskussion mit Tanizaki Jun’ichirō und Stanisław Lem teilnehmen zu können. Bei lebenden Charakteren würde ich mich für Bob Dylan entscheiden.

Deine Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

Lasst euch nicht sagen, was Ihr nicht könnt. Lasst euch stärken in dem, was Ihr könnt.
Seid immer offen für neues und das nicht nur in Bezug auf eure Geschäftsidee.
Fangt gar nicht erst an, wenn es euch darum geht, viel Geld zu verdienen. Solche „Geschäftsleute“ haben wir schon im Überfluss.

#meetupMG/6/19: Im Zeichen der Frauen-Power

Kindern ein Strahlen in die Augen zu zaubern, während sie sogar noch etwas lernen – wie das geht, erfuhren jetzt die Teilnehmer des Juni-Meetups des Vereins nextMG. Denn das war ein ganz besonderes, handelte sich doch zugleich um den ersten „fe:male Founders Circle“ des fe:male Innovation Hub in Mönchengladbach. Diese Netzwerkveranstaltung findet regelmäßig an unterschiedlichen Standorten in NRW statt und soll den Gründergeist von Frauen mobilisieren. Sie bietet eine Plattform für Gründerinnen aus dem Bereich Innovation und Digitales und allen, die es noch werden wollen – diesmal an der Hochschule Niederrhein.

Zunächst stellte Kira Tillmanns, die Gründerin der Freiluftbande, den rund 20 Teilnehmern ihre beeindruckende Gründerstory vor und ermutigte die Anwesenden, sich trotz aller Widerstände zu gründen zu trauen. Die erst 26-jährige hat gemeinsam mit ihrer „Bande hinter der Bande“ ein alternatives Lernkonzept entwickelt, um Kindern spielerisch Wissen beizubringen. Die Schnitzeljagd mit Lerneffekt führt die Kinder durch die Stadt und stellt ihnen viele spannende Fragen und Aufgaben. Die Kinder können so forschen, beobachten und entdecken. Durch viele kleine Lernerfolge wird das Selbstbewusstsein der Kinder gestärkt, welches oftmals durch ausbleibende Lernerfolge in der Schule gelitten hat.

https://www.freiluftbande.de/

Danach staunten die Teilnehmer nicht schlecht, als sie mit Stift und Zettel selbst aktiv werden sollten. Als zweite Referentin entführte Nathaly Nagler die Teilnehmer in die Welt der Kreativitätstechniken. Gemeinsam wurden so einige Techniken ausprobiert, und es wurde festgestellt, dass Innovation kein Zufall ist und man Kreativität erlernen kann. Den Anfang machte die Backsteinmethode. Unter der Fragestellung „Was kann ich alles damit tun?“ wurden innerhalb von kürzester Zeit so einige ungewöhnliche Möglichkeiten ausgemacht. Als weitere Technik wurde eine Denkmustermatrix erstellt, um dem Format neue Anreize für Themen und Orte zu geben. Am Ende war klar: Kreativität braucht Räume, um sich zu entfalten. Die kreative Phase bot reichlich Gesprächsstoff für das anschließende Networking.

Ein großes Dankeschön geht an den fe:male Innovation Hub, Stefanie Kutsch von der Hochschule Niederrhein, die WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH sowie den Digihub Düsseldorf/Rheinland.

Das nächste #meetupMG findet statt am 11. Juli, es ist das letzte vor den Sommerferien. Infos dazu werden zeitnah bekanntgegeben.

1000 Euro pro Gründer und Monat

Kürzlich wurde landesweit bereits das 500. Gründerstipendium NRW vergeben. Am Niederrhein ist das Instrument derzeit noch relativ unbekannt. Doch das Interesse wächst, und das zurecht – denn es stellt eine durchaus attraktive Möglichkeit der Förderung für Gründerinnen und Gründer dar. Elke Hohmann (IHK Mittlerer Niederrhein) und Jan Schnettler (Wirtschaftsförderung Mönchengladbach) erklären, worum es geht, was beachtet werden muss und welche Vorteile das Stipendium bietet.

Frau Hohmann, wie läuft die Bewerbung fürs Gründerstipendium ab?

Elke Hohmann: Das ist ein ganz einfacher und unkomplizierter Prozess. Entweder direkt bei uns, dem Gründernetzwerk Niederrhein, oder bei unseren Partnern anrufen, dann informieren wir über das Gründerstipendium NRW und senden den Antrag bzw. das auszufüllende Ideenpapier zu. Oder ganz einfach das Ideenpapier unter www.gruenderstipendium.nrw herunterladen und uns zusenden.

Wie läuft eine typische Jurysitzung ab?

Jan Schnettler: Nachdem man ein Ideenpapier eingereicht hat, wird man zu einer Jurysitzung eingeladen, wo man sein Vorhaben in einem kurzen Pitch vorstellt. Für die Sitzungen gibt es keinen festen Turnus – sie werden aber auf jeden Fall zeitnah einberufen, sobald eine gewisse Anzahl an Bewerbungen vorliegt und auch damit die Bewerber nicht zu lange warten müssen. Die Jury, die aus Vertretern der Gründerregion Niederrhein besteht, prüft anhand mehrerer Kriterien unmittelbar und auch anhand von Rückfragen, ob ein Vorhaben für förderungsfähig erachtet wird. Für die tatsächliche Bewilligung der Anträge zeichnet am Ende dann übrigens der Projektträger Jülich verantwortlich.

Welche Voraussetzungen muss meine Geschäftsidee erfüllen, damit sie für eine Förderungsempfehlung durch die Jury infrage kommt?

Elke Hohmann: Ein wichtiges Kriterium ist der innovative und zukunftsweisende Charakter einer Idee. Dabei ist es ganz gleich, ob es sich um Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen handelt. Ob eine IT-Lösung für Verwaltung, ein neues Sortiersystem für die Warenlogistik, verbesserte Schutzkleidung für die Industrie oder auch ein Café mit sozialen Förderelementen – jede gute Gründungsidee ist willkommen. Wer bereits erste Ideen entwickelt hat, kurz vor der Gründung steht oder sogar einen Schritt weiter ist und innerhalb der vergangenen zwölf Monate ein Startup ins Leben gerufen hat, kann sich um das Gründerstipendium bewerben. Angesprochen sind einzelne Gründer und Teams bis zu drei Personen.

Wie viele Bewerbungen gab es bisher?

Jan Schnettler: In der ersten Jahreshälfte 2019 haben bereits zwei Jurysitzungen stattgefunden, einmal mit sechs und einmal mit zwei Bewerbern, weitere werden sicherlich zeitnah folgen. Mehrere Bewerbungen alleine aus Mönchengladbach sind in der Pipeline, das weiß ich alleine aus unserem örtlichen Gründernetzwerk nextMG. Langsam scheint sich herumgesprochen zu haben, dass es das Gründerstipendium gibt und dass es eine tolle Unterstützungsmöglichkeit für Gründer darstellt!

Warum ist das Gründerstipendium denn ein so gutes Instrument für Gründer?

Elke Hohmann: Das Gründerstipendium NRW bietet jungen Gründerinnen und Gründern die Möglichkeit, ihre innovative Geschäftsidee auf den Weg zu bringen und in die Gründerszene ihrer Region einzusteigen. Das Stipendium mit monatlich 1.000 Euro über ein ganzes Jahr bietet Gründerinnen und Gründer vor und zu Beginn ihrer Existenzgründung den Freiraum, sich voll und ganz auf die Vorbereitung und Umsetzung ihrer Geschäftsidee zu konzentrieren. Aber das Stipendium ist weit mehr als nur eine finanzielle Unterstützung. Die Stipendiaten sind bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee nicht auf sich gestellt, sondern werden in die Gründernetzwerke der Region eingebunden und von erfahrenen Coaches aus der Region ein Jahr lang intensiv begleitet.

Eine Bewerbung für das Gründerstipendium NRW ist bei allen unter www.gruenderstipendium.nrw verzeichneten Netzwerken möglich. Ansprechpartner bei der IHK Mittlerer Niederrhein ist Bert Mangels, Tel. 02151 635-335, E-Mail: mangels@krefeld.ihk.de. Weitere Informationen unter: www.gruenderregion-niederrhein.de und www.mittlerer-niederrhein.ihk.de/19011.

Bildtext: Die Jury des Gründerstipendiums der Gründerregion Niederrhein hat sich nun zum ersten Mal getroffen (v.l.): Elke Hohmann (IHK Mittlerer Niederrhein), Bert Mangels (IHK Mittlerer Niederrhein), Tobias Vogel (Handwerkskammer Düsseldorf), Petra Rice (Wirtschaftsförderung Krefeld) und Jan Schnettler (Wirtschaftsförderung Mönchengladbach).

Fotohinweis: IHK Mittlerer Niederrhein

Die alten Quellen des „Wachstums“ versiegen! Mönchengladbach steht vor einem neuen Strukturwandel

Mönchengladbach steht vor einem weiteren Strukturwandel, die Ansiedelung von Logistik, die in den vergangenen Jahren für Beschäftigung gesorgt hat, kommt durch den Verbrauch der Flächen an ein Ende. Wir müssen über die kommenden Wachstumstreiber nachdenken.

Mönchengladbachs bisheriges Wachstum kommt aus dem, wie Ökonomen es nennen, tertiären Sektor (Handel- und Dienstleistung – insb. Logistik), der industrielle Kern (sekundärer Sektor) schrumpft. Es kommt zu einer „schleichenden Verschiebung“ in Richtung des tertiären Sektors (siehe Präsentation, Teil I). Das ist ein allgemeiner Trend.  In Mönchengladbach aber konzentriert sich dieser Wandel in Branchen mit geringer Wertschöpfung und führt damit auch zu geringeren Löhnen: „Mönchengladbach ist, was die Höhe des Einkommens angeht, in den vergangenen fünf Jahren im NRW-Vergleich deutlich abgerutscht. Im Jahr 2012 lag die Stadt noch mit 19.840 Euro verfügbares Einkommen je Einwohner auf Rang 243 im Land.“ (Rheinische Post, 2. Oktober, 2018)

Wie kann diese Entwicklung positiver für die Stadt gestaltet werden? Das ist die Frage, die uns am Standort umtreiben sollte. Eine Enttäuschung vorab: Es wird nicht „die eine Lösung“ geben! Konzepte für die Ansiedelung neuer Branchen mit höherer Wertschöpfung zu entwickeln ist eine komplexe Aufgabe! Aber einige Teile eines erfolgreichen Konzepts scheinen immer klarer zu werden, wenn man die erfolgreichen Standorte in Deutschland analysiert.

Der Mix am Standort muss sich verändern – wir brauchen alte und neue Welt!

Wenn sich die Stadt Mönchengladbach als Wirtschaftsstandort weiter entwickeln will und eine Rolle in der digitalisierten Wirtschaft der Zukunft spielen will, dann braucht die Stadt neben der Ansiedelung von Bürofläche eine Strategie um kleinteiligere, innovative Unternehmen am Standort anzusiedeln. Unternehmen aus dem Bereich IT, Gründungen und das Prinzip des Innovationstransfers haben das Potential Beschäftigung mit höherer Wertschöpfung an den Standort zu bringen. In diesen Bereichen sollte sich Mönchengladbach aus Sicht von nextMG stärker positionieren: Wir brauchen jetzt mehr Mut bei der Förderung von Infrastruktur für kleinteilige, innovative Gründer und die Stadt muss den Innovationstransfer konsequenter angehen. Ein Ort der Zukunft könnte das Polizeipräsidium werden. Denn die Stadt braucht mehr Orte an denen Innovationstransfer und Gründerkultur aufeinandertreffen! Wichtig ist bei der zukünftigen Entwicklung des Standorts vor allem eins: Wir brauchen einen Mix am Standort, nur auf Gründung und Innovationstransfer zu setzen, wäre falsch. Genauso falsch wie auf eine reine Büroflächenentwicklung zu setzen. Der Mix wird entscheidend für die Zukunft, daher müssen wir den Aufbau der bisher am Standort unterentwickelten Bereiche JETZT angehen!

Strukturwandel gestalten – jetzt alle Akteure zusammenbringen!

Mönchengladbach als Wirtschaftsstandort in diese Richtung weiterzuentwickeln – und damit den Mix aus Wachstumstreibern zu verbessern – erfordert den Strukturwandel jetzt aktiv zu gestalten! Wir brauchen dazu eine konzertierte Aktion aller Akteure der Stadt (Standverwaltung, städtische Gesellschaften, Hochschule, Bildungseinrichtungen, Verbände und Unternehmen) in drei Dimensionen: 

  • Ökosystem für Gründungen aufbauen (Rahmenbedingungen & Plattformen schaffen)
  • Talent am Standort aufbauen & halten (Ressource Talent ausbauen)
  • InnovationsnetzwerkMG aufbauen (Austausch fördern)
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Den Standort Mönchengladbach für die Champions League qualifizieren: Tore schießen beim Thema Digitalisierung und Gründung!

Es gibt die Initiative nextMG jetzt 2,5 Jahre. Im Dezember 2016 gegründet haben wir in den vergangenen Monaten viele Impulse setzen können und sind mit vielen Verantwortlichen aus Verwaltung, Politik und Unternehmen in einem guten Dialog. Wir sind als Stadt auf dem Weg und das Glas ist da halbvoll, aber eben nur halb!

Wenn wir die Stadt in dem Hochgeschwindigkeitsrennen Digitalisierung und wirtschaftlicher Wandel nach vorne bringen wollen, brauchen wir mehr als guten Willen und ein paar Evangelisten, die durch Vorträge turnen und das hohe Lied der kommenden Digitalisierung singen. Wir brauchen ein volles Glas!

Mönchengladbach steht vor einem weiteren Strukturwandel, die Ansiedelung von Logistik, die in den vergangenen Jahren für Beschäftigung gesorgt hat, kommt durch den Verbrauch der Flächen an ein Ende. Wir müssen über die kommenden Wachstumstreiber nachdenken.

nextMG hat diesen kommenden Strukturwandel schon vor 2,5 Jahren kommen sehen und sich daher zwei Hauptziele gesetzt: Gründerkultur fördern und den Standort Mönchengladbach auf die Digitalisierung ausrichten. Wir sind überzeugt davon, dass sich der Strukturwandel der Wirtschaft nicht aufhalten lässt, aber er lässt sich gestalten. Daher unser Motto: „Zukunft gestalten“!

Ein paar persönliche Anregungen aus den Erfahrungen und Dialogen in den vergangenen 2,5 Jahren: Was braucht Mönchengladbach, um als Standort in einer digitalisierten Welt und veränderten Wirtschaft in die Champions League Qualifikation zu kommen (kleiner Seitenhieb auf unseren Imageträger Nummer eins – musste sein😉)?:

  • MG braucht mehr Mut bei der Förderung von Infrastruktur für kleinteilige, innovative Gründer und die Stadt muss den Innovationstransfer konsequenter angehen: In der sich immer stärker digitalisierenden Wirtschaft, die immer kürzere Produktzyklen ermöglicht und erwartet, ist Innovation ein Treibstoff geworden – wesentlich wichtiger als er es bisher schon war. Dieser Prozess braucht Plattformen. Das WESTEND.MG könnte so eine Plattform sein, vielleicht auch in einem weiteren Schritt das leerstehende Polizeipräsidium – mit seiner Nähe zur Hochschule Niederrhein ein idealer Ort. Aber es braucht Investitionen in dieses Ökosystem. Wenn ein Gewerbegebiet erschlossen wird, dann zahlt die Stadt auch Straßen und Infrastruktur. Wir müssen da umdenken: Die Infrastruktur für diese neue Wirtschaft sind nicht Straßen und Gebäude, sondern Talent (siehe nächsten Punkt) und Investitionen in neue Arten der Infrastruktur wie das WESTEND.MG, MakerSpaces, Experimentierräume, etc. Siehe dazu auch andere Beiträge in unserem Blog. Wir dürfen diese Investitionen nicht scheuen!
  • MG braucht mehr Initiative beim Thema digitale Bildung: Wir brauchen mehr IT-Ausbildung am Standort! IT-Kompetenz ist das Ingenieurwesen des 21. Jahrhunderts: Ohne Ingenieure gäbe es keine Industrieproduktion, keine Straßen, keine Brücken – ohne IT-Kompetenz wird es keine Vernetzung, keine Datenauswertung, keine Wertschöpfung in der digitalisierten Wirtschaft geben! Darum ist digitale Aus- und Weiterbildung für den Standort eines der relevantesten Zukunftsthemen! Ein Standort ohne ausreichende IT-Kompetenz wird im Zeitalter der sich digitalisierenden Industrie & Wirtschaft nicht am Wachstum partizipieren können! Wir müssen IT-Ausbildung am Standort Mönchengladbach fördern! Der CodeCubMG ist ein guter Anfang, wir brauchen mehr davon!
  • MG sollte sich noch stärker in der digital Kommunikation positionieren: Die Stadt und ihre Gesellschaften brauchen eine modernere Kommunikation: Blogs, die Wissensquellen vernetzten, einen Bürger-Blog, der Inhalte über die Stadt produziert – auch über kleine Initiativen, Vereine und Stadtteile, eine klare Facebook- und Twitter-Positionierung und Abstimmung der Kanäle. Was in den vergangenen Monaten bei mit der Kampagne DeinMG passiert ist, geht schon etwas in diese Richtung (hier fehlt noch ein wenig die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Initiativen). Mehr davon. Beim Thema Transparenz machen Städte wie Mannheim im Netz mehr her als MG – das sollte so nicht bleiben. Die „wachsende Stadt“ braucht ein Image und eine klare Positionierung im Netz, denn die Zielgruppe der 30- bis 40jährigen, die in all die neuen Wohnungen ziehen sollen, die in der Stadt in den kommenden Jahren entstehen sollen, sind eher im Netz zu erreichen als über die klassischen Medien (google it, if you don’t belive it). Standortmarketing geht in diesen Zielgruppen fast ausschließlich über digitale Kanäle. Wir müssen die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation konsequenter nutzen!
  • MG sollte das Thema Smart City / eGovernment aktiver angehen:
  1. Wir brauchen als Stadt mehr eGovernment Initiative! Eine echte Open Data Initiative wäre ein Anfang. Die Stadt und ihre Gesellschaften sollten ihre Datenbestände stärker öffnen und mehr Open Data Projekte fördern, andere Städte machen es vor! Wir brauchen da mehr Initiative aus der Verwaltung.
  2. Erste Prozesse sollten Ende-zu-Ende digitalisiert werden. Die Prozesse und Lösungen kann man von anderen Städten übernehmen. So hat die Stadt Bonn bereits einen digitalen Prozess für die Anmeldung von Neubürgern.
  3. Ein Traum im Bereich Digitalisierung der Stadt wäre der Ansatz, den die Stadt Amsterdam verfolgt, die eine digitale Partizipationsplattform etabliert hat. Das Konzept ist einer der Gründe, warum Amsterdam im Moment Schauplatz vieler ungewöhnlicher digitaler und nachhaltiger Projekte ist. Die Stadt Mannheim geht einen ähnlichen Weg.

Mit der Stabsstelle „Digitale Transformation“ hat die Stadt einen wichtigen Schritt in diese Richtung unternommen. Jetzt braucht es Willen und Mut zur Umsetzung: Wir müssen in Pilotprojekten experimentieren und gute Konzepte aus anderen Städten kopieren!   

Lasst uns das Glas zum Überlaufen bringen – das Image der Stadt wird davon nachhaltig profitieren! Zukunft gestalten!

nextMG fördert Imagefilm der Szene

nextMG hat in Kooperation mit der Stadtsparkasse Mönchengladbach einen Imagefilm für die Mönchengladbacher Startup-Community produzieren lassen. Dieser wurde im Rahmen der Eröffnung des WESTEND.MG erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Das Werk der beiden Gladbacher Filmemacher Cagdas Yüksel und Nils Bongartz ist hier zu sehen: