Startup-Imagefilm wird von Gründer-Duo erstellt

Mönchengladbach – Die beiden Mönchengladbacher Çağdaş Yüksel und Nils Bongartz haben den Zuschlag erhalten, gemeinschaftlich den Imagefilm für die örtliche Startup-Szene zu realisieren. Beim Februar-Meetup des Digitalisierungs- und Gründervereins nextMG im CO21 Coworking lagen die beiden mit ihren jeweiligen Konzepten in der Gunst von Publikum und Jury nahezu gleichauf und damit vor ihren beiden Mitbewerbern, so dass es am Ende auf die salomonische Lösung hinauslief.

Ziel des Imagefilms, der den Auftakt zu einer Reihe von markenbildenden Maßnahmen darstellen soll, ist es, die Sichtbarkeit der Startup-Szene in der Stadt durch einen gemeinsamen Außenauftritt zu erhöhen und den Mönchengladbachern ein Selbstbewusstsein im Bereich neuer technologiegetriebener Unternehmen zu vermitteln. Zudem soll Gründungsinteressierten verdeutlicht werden, dass sie in der Stadt auf ein starkes Netzwerk und einen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen können und mit ihren Vorhaben nicht in andere Städte abwandern müssen.

Çağdaş Yüksel (Cocktailfilms) bei seinem Pitch

Çağdaş Yüksel (Cocktailfilms) wurde durch die Filme „Gleis 11“ und „Asyland“ bekannt und hat vor Kurzem für 1Live das Youtube-Interview-Format „RendezWho?an den Start gebracht. Er konnte bei seinem Pitch mit Emotionalität, Fokus auf die zu präsentierenden Menschen und innovativen Schnitttechniken überzeugen. Nils Bongartz (iamnils) ist als Freelancer auf Imagefilme für Unternehmen spezialisiert. Sein Konzept für den Startup-Imagefilm unter dem Arbeitstitel „Lott Jonn“ wurde mit viel Herzblut für die Stadt Mönchengladbach präsentiert. Sowohl das rund 50-köpfige Publikum als auch die dreiköpfige Jury – besetzt mit Rafael Lendzion (Vorstandsmitglied nextMG), Alice Welters-Dahmen (MGMG) und Christoph Schlee (Gastgeber und selbst Filmemacher) – zeigten sich von der Qualität aller vorgebrachter Konzepte sehr angetan. Yüksel und Bongartz haben nun etwas mehr als einen Monat Zeit, den Film, der die Länge eines langen Kinotrailers nicht überschreiten soll, zu realisieren.

Für Rückfragen:

Jan Schnettler, WFMG
Mail: schnettler@wfmg.de
Tel. 02161 82379-885

PM Mitgliederversammlung nextMG

11. Februar 2019

nextMG fordert mehr gesamtstädtisches Handeln ein

Mönchengladbach – Der Digitalisierungs- und Gründerverein nextMG e.V. hat bei seiner zweiten jährlichen Mitgliederversammlung die Zielsetzung für 2019 skizziert. Das Jahr müsse im Zeichen zweier großer Projekte stehen, sagte der Vorsitzende Mark Nierwetberg vor rund 30 Vereinsmitgliedern: das Innovations- und Gründungszentrum WESTEND.MG an den Start bringen und die Entwicklung in Richtung IT-Kompetenz vorantreiben. Speziell für Letzteres sei eine noch stärkere Vernetzung der relevanten Akteure am Standort nötig – und vor allem noch weitaus mehr als bisher im Sinne einer gesamtstädtischen Ausrichtung, gerade mit Blick auf Geschäftsfeldentwicklung. „nextMG will nicht etwa aus Gladbach Berlin machen“, sagte Nierwetberg. „Sondern vielmehr erreichen, dass die überregionalen Cluster und Leitbranchen wie Textil und Mode, Produktionswirtschaft und Logistik zukunftsfähig werden. Das erfordert in erster Linie IT-Kompetenz, wir brauchen viel mehr junge Menschen, die programmieren können.“ 2019 müsse also unter dem Motto der Kollaboration stehen.

Im Dezember 2016 gegründet, hat der Verein im neuen Jahr bereits die Marke von 50 Mitgliedern geknackt. Zu den jüngsten Neuzugängen zählen unter anderem die Städtischen Kliniken sowie Borussia Mönchengladbach. nextMG ist in drei Säulen aktiv: Der Verein will die Stadt für Gründer attraktiver machen, die digitale Transformation des Mittelstands am Wirtschaftsstandort unterstützen sowie IT- Bildung fördern. In allen drei Säulen konnten in den ersten zwei Jahren des Bestehens bereits starke Impulse gesetzt werden, 2019 sollen diese noch intensiviert werden. Im Bereich „Gründung“ wird im März das WESTEND.MG im SMS Businesspark eröffnet, das als Nukleus des Gladbacher Ökosystems für Gründung, Transformation und Innovation konzipiert ist. Bereits im Februar wird eine Image- Kampagne für die Startup-Szene auf die Schiene gesetzt. In der Säule „Transformation“ wird es nach der erfolgreichen Auftakt-Aktivität mit dem „Smart City Forum Niederrhein“ im Sommer 2018 unter anderem weitere Formate aus der vom Land geförderten Reihe „Experimentierräume“ geben. Im Bereich „IT-Bildung“, der seitens der Wirtschaftsförderung (WFMG) über die Schiene MGconnect abgebildet wird, sind etwa ein Hackathon mit der Unternehmerschaft Metall und Elektro sowie der Aufbau einer digitalen Schülerzeitung und Computer-AG an der Heinrich-Corsten-Schule geplant.

Für Rückfragen:

Mark Nierwetberg, Vorstandsvorsitzender nextMG e.V.
E-Mail: mnierwetberg@gmail.com
Mobil: 0160 97858282

PM Image-Kampagne

30. Januar 2019

nextMG treibt Markenbildung der örtlichen Gründerszene voran

Mönchengladbach – Mönchengladbachs Startup-Szene wächst – und der Digitalisierungs- und Gründerverein nextMG, die WFMG und einige andere arbeiten intensiv an einer besseren Vernetzung der verschiedenen Akteure. Doch Startups und Gründer aus Mönchengladbach werden in der Stadt nach wie vor wenig wahrgenommen. Dieses zu ändern, den Mönchengladbachern ein neues Selbstbewusstsein im Bereich neuer technologiegetriebener Unternehmen zu vermitteln und eine neue Plattform zu schaffen, soll das Ziel einer neuen Image-Kampagne sein. Denn noch mangelt es an einer Marke, an einem gemeinsamen Außenauftritt der Szene.

Deswegen startet der Verein nextMG ab sofort eine Local-Heroes-Kampagne (Arbeitstitel), die zunächst einen professionell erstellten Imagefilm über die Startup-Szene und ihre Protagonisten zum Kern haben soll. Dafür lassen wir beim nächsten #meetupMG am Donnerstag, 14. Februar, 18.30 Uhr, CO21, mehrere Anbieter ihre ersten Ideen pitchen. Noch vor Ort wird unter Einbindung der Community entschieden, wer den Zuschlag bekommt – und damit ein Budget in Höhe von 2500 Euro erhält, die der Verein nextMG auslobt. Am Montag, 18. Februar, 17 Uhr (WFMG, Neuhofstraße 52), wird dann im Rahmen der nextMG-Arbeitsgruppe „Gründung“ zusammen mit der Community erarbeitet, wer in dem Video in welcher Form präsent sein möchte und kann. Sowohl den 14. als auch den 18. Februar sollten sich alle interessierten Gladbacher Gründer also dick im Kalender markieren! Das Video soll bis zum 14. März fertig sein und dann erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Parallel dazu soll ein professionell gestaltetes Logo erstellt werden, wofür die WFMG weitere 500 Euro auslobt. Auch die Einrichtung eines permanenten Startup-Showrooms in der Innenstadt ist durch die WFMG in Vorbereitung. Dieser soll dann entsprechend der bis dahin erarbeiteten Markenbildung gebrandet werden. Eine aus dem Video und der damit verbundenen Markenbildung abgeleitete Testimonial-Kampagne mit kurzen Einzel-Porträts von Gründern ist in einem weiteren Schritt geplant.

Fragen und Interviews zum Thema:

Mark Nierwetberg, Vorstandsvorsitzender nextMG e.V.
E-Mail: mnierwetberg@gmail.com
Mobil: 0160 97858282

PM: Gründerwoche 2018 setzt auf thematische Vielfalt

7. November 2018

Gründerwoche 2018 setzt auf thematische Vielfalt

Mönchengladbach – Innovative und kreative Ideen umsetzen, mehr über die berufliche Selbständigkeit erfahren, ein Start-up gründen oder sogar ein Unternehmen übernehmen: Vom 12. bis 16. November 2018 bieten – koordiniert durch die Wirtschaftsförderung Mönchengladbach sowie die Digitalisierungs- und Gründerinitiative nextMG – wieder zahlreiche Aktionspartner jede Menge spannende Veranstaltungen wie Workshops, Seminare, Wettbewerbe, Vorträge und Mitmach-Aktionen an. Mit rund 20 einzelnen Events wartet der diesjährige Mönchengladbacher Beitrag zur Gründerwoche Deutschland auf, einer bundesweiten Aktionswoche des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), bei der es um die Förderung von Gründergeist und Unternehmensgründungen geht.

Auch in diesem Jahr wollen wir mit der Gründerwoche zum Schritt in die Selbstständigkeit ermutigen. Dass das nicht ausschließlich in Form von Start-ups geschehen muss, zeigt das umfangreiche Programm, das auch Veranstaltungen zur Unternehmensnachfolge und zur Existenzsicherung im Einzelhandel beinhaltet“, sagt Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, der erneut die Schirmherrschaft übernommen hat. „Besonders freut mich, dass auch Themen wie Elektromobilität und Digitalisierung berücksichtigt werden – und dass jeder der fünf Gründerwochen-Tage mit einer abendlichen Veranstaltung ausklingt.

Los geht es am Montag, 12. November, 18 Uhr, mit dem Halbfinale des Rheinland-Pitchs, ausgerichtet vom Startplatz Düsseldorf und der WFMG“, sagt Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der WFMG. Der mittlerweile größte Startup-Pitch-Wettbewerb Deutschlands gibt sich in der Textilakademie die Ehre. Ehrengast und Speaker ist ein Ex-Borusse und Mönchengladbacher, die sich längst auch in der Startup-Branche einen sehr guten Namen gemacht hat: der frühere Nationalspieler Marcell Jansen. Am Dienstag, 20 Uhr, folgt die zweite Mönchengladbacher Fuckup-Night im Westend MG (SMS Businesspark), bei der Gründer und Macher in lockerer Atmosphäre von ihren größten beruflichen Niederlagen berichten.

Am Mittwoch ab 18 Uhr steigt an selber Stelle die „MaschBau Innovation Night“ von Digihub Düsseldorf/Rheinland und WFMG, bei der Startups, Unternehmen und Wissenschaftler ihre digitalen Innovationen für den Maschinenbau vorstellen. Am Donnerstag, 18 Uhr, geht es bei der Veranstaltung „Money makes the world go round“ des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft um moderne Finanzierungsformen – mit von der Partie ist Wendelin Abresch, Mitbegründer von 1&1. Am Freitag schließlich (18.30 Uhr, Westend MG) präsentieren die Unternehmer Frank Kindervatter (NEW), Hans Peter Schlegelmilch (imat-uve) und Helmut Gather (Gather Mönchengladbach) bei einem „Reverse Pitch“ ihre aktuellen

Geschäftsmodelle vor der Startup-Community und hoffen, Impulse für die Zukunft abzugreifen – während ansonsten Gründer vor Investoren und Unternehmern bestehen müssen. Der Abend geht über in eine Abschlussparty der Gründerwoche.

An allen fünf Tagen gibt es darüber hinaus auch tagsüber spannende Veranstaltungen, bei der neben WFMG und nextMG als weitere Hauptsponsoren die IHK Mittlerer Niederrhein und die Stadtsparkasse Mönchengladbach mit im Boot sind sowie zahlreiche weitere Partner von der Kreishandwerkerschaft über die Arbeitsagentur und den Handelsverband NRW-Rheinland bis hin zur Hochschule Niederrhein u.v.m. Auch überregionale Startups und Jungunternehmen wie Silexica (Köln, Software für autonomes Fahren) und Wallbe (Ostwestfalen, E-Mobilitätslösungen) sind in das Programm integriert. Mit einer einzigen Ausnahme – der MaschBau Innovation Night – sind alle Veranstaltungen überdies kostenfrei. Das Programm mit allen Anmeldemöglichkeiten findet sich unter www.gruenderwoche-mg.de.

Pressekontakt

i.A. Jan Schnettler
Telefon 02161 82379-885
Mobil 0162 293-2721
E-Mail: schnettler@wfmg.de

Eh du, du willst gründen? Wir müssen über Tricks reden!

Liebe Gründerinnen und Gründer, liebe Träumerinnen und Träumer, wir müssen reden! Nach 1,5 Jahren nextMG haben wir über die Gründerszene der Stadt viel gelernt. Hier ist in letzter Zeit viel los, aber es fehlt an einigen Basics und – die WM ist ja gerade vorbei, da darf ich solche Bilder noch nutzen – der Zug zum Tor! Dem Willen es zu tun!

Wir haben auf unserem monatlichen Treffen, dem meetupMG, viele gute Ideen kennengelernt. Aber vielen von euch fehlt der systematische Angang an die Sache. Wer ein Start-up gründen will, der geht immer ein Risiko ein – sich anstellen lassen ist bei der aktuellen Arbeitsmarktlage bestimmt einfacher. Aber „was gründen“ ist zu 100 Prozent dein Ding und die Erfahrungen, die du da machst, kann dir kein Studium vermittelten. Scheitern ist keine Niederlage, sondern eine Erfahrung! Winners are not those who never fail, but those who never quite… (Banksy)

Be brave, but don’t be stupid!

Aber es gibt ein paar Tricks, die ihr euch aneignen solltet, denn damit könnt ihr das Risiko begrenzen: Diese Tricks heißen: Minimum Viable Product, Business Model Canvas, Customer (agile) Development! Sagt euch nix? Ich empfehle schon seit langem jeder Gründerin und jedem Gründer das Buch von Eric Ries „The Lean Startup“ Leute, lest das, bevor ihr zur Bank geht und bevor ihr 100e Stunden in den Traum investiert! Be brave, but don’t be stupid!

Was da mancher auf der Uni gelernt hat und was euch manche Leute über Business-Pläne erzählen, ist NICHT das, was euch erfolgreich macht. Die alte Schule des Business-Plans geht davon aus, dass man einen Markt einschätzen und erfassen kann – vom Schreibtisch aus! Blödsinn! Märkte sind nichts anders als Kundenbedürfnisse und die muss man er-testen und ausprobieren. Hohe Kapitalbindung und hohe Investments aufgrund eines Business-Plans sind „old school“ und risikoreich! Unternehmertum ist immer mit Risiko verbunden, aber ihr könnt das auch smart angehen!

„The Lean Start-Up“ ist eine Methode!

Steve Blank, Professor an der Stanford University, hat es mal so zusammengefasst:

“It’s a methodology called the “lean start-up,” and it favors experimentation over elaborate planning, customer feedback over intuition, and iterative design over traditional “big design up front” development.” Wer keine Zeit hat, das Buch von Eric Ries zu lesen, sollte wenigstens den Artikel von Steve Blank in der Harvard Business Review lesen!

Kommt zum meetupMG wir werden dazu immer mal wieder was sagen und euch unterstützen! Check unsere Facebook-Seite für die Termine.

#meetupMG 07/18: #meetupMG in der Manufaktur

Handwerk – eine Branche, die trotz aller Bemühungen in Sachen Außendarstellung nicht auf jeden jungen Menschen attraktiv wirkt. Viele junge Leute möchten lieber auf Teufel komm raus studieren. Ein junges Gründerteam, bestehend aus Fabian Küppers und Gregor Bottermann von B & K Design, ist der Gladbacher Beweis dafür, dass Gründungen auch im Handwerk eine Zukunft haben können.. Diese und weitere Themen wurden beim „#meetupMG in der Manufaktur“ bei B&K Design an der Martinstraße 88 in Eicken vorgestellt und diskutiert.

Vor ca. 2 Jahren haben sich Fabian Küppers und Gregor Bottermann selbständig gemacht. Zu zweit starteten sie mit 200 € und rüsteten Produkte von Ebay neu auf. Heute haben sie insgesamt fünf Mitarbeiter und ein extrem erfolgreiches Jungunternehmen, das Handwerk und Design verbindet. An der Martinstraße bietet das Unternehmen exklusives Möbel- & Produktdesign aus Beton, Holz und Metall an. Es überzeugt nicht nur mit eigenem Vertrieb und eigenem Design, sondern auch mit der eigenen Produktion, die sich direkt im Anschluss an den Showroom verbirgt. Somit kann jeder Kunde hautnah miterleben, wie die Produkte hergestellt werden. Das Team berät, entwirft und produziert immer ganz individuell. Darüber hinaus liefern sie selber und bauen auf – Spitzenmöbel made in MG!

bundk.design

Den zweiten Vortrag hielt Daniel Penders von den Handwerksjunioren Mönchengladbach – er berichtete darüber, warum sich Betriebsgründungen/-übernahmen auch oder besonders im Handwerk lohnen können. „Berufe im Bereich Handwerk bieten unbegrenzte Möglichkeiten für Kreativität und Entwicklungen“, sagte Penders. Sein Credo: „Einfach machen!“ Er musste jedoch auch mitteilen, dass die Zahl der Ausbildungen zurückgeht, aber dafür die Studienabschlüsse steigen. Im Bereich Handwerk, sagte Penders, werde noch einiges passieren; die Handwerksjunioren verstünden sich als Sprachrohr für junger Gesellen und Meister und würden gerne Hilfestellung geben. Insbesondere im Bereich Digitalisierung hätten viele Mönchengladbacher Handwerksunternehmen noch massiven Nachholbedarf.

www.hwj-nrw.de

Anschließend stellte Peter Godulla noch die „Fuckup Night MG“ vor, die am Tag nach dem Meetup erstmals stattfinden sollte. Ursprünglich kommt dieses Format aus Mexico, wird aber weltweit bereits in 301 Städten durchgeführt. Dabei berichten Speaker von ihren größten Niederlagen und Pleiten – Geschichten vom Scheitern ebnen.

fuckupnights.com/monchengladbach/

Das Meetup verabschiedet sich damit in die Sommerpause: Weiter geht es am 13. September mit einem Hochschulschwerpunkt.

PM: „FGHT CNCR“ gewinnt den Mönchengladbach-Pitch

13. Juni 2018

„FGHT CNCR“ gewinnt den Mönchengladbach-Pitch

Mönchengladbach – Eine App, die Krebspatienten und ihren Angehörigen Hilfestellung leistet: Mit dieser Idee hat das Team FGHT CNCR am Dienstagabend den „Mönchengladbach-Pitch“ (MG-Pitch) an der Hochschule Niederrhein gewonnen. Im Rahmen des „Get up start up“-Tages, der von der Digital- und Gründungsinitiative nextMG, der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG) und der Hochschule Niederrhein organisiert wurde, hatten sich insgesamt fünf studentische Teams mit ihren Geschäftsideen vor Publikum präsentiert. Allen Teilnehmern bescheinigten sowohl die Jury als auch das Publikum in der Abstimmung, gute, innovative Geschäftsideen erarbeitet zu haben. So zählten auch eine studentische Arbeitsvermittlung, personalisierte Schultaschen, ein digitaler Hochschul-Absolventenkatalog sowie Naturkosmetik für Neurodermitis-Patienten zu den vorgestellten Ideen.

Beeindruckend, was die Studierenden in nur sechs Wochen zusätzlich zu ihren eigentlichen Aufgaben da auf die Beine gestellt haben“, sagte Prof. Dr. Georg Oecking vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Oecking, zugleich Vorsitzender des Senats der Hochschule Niederrhein, hat es sich auf die Fahnen geschrieben, das Thema Entrepeneurship hochschulintern institutionalisiert zu verankern; die Pitch-Teilnehmer sind allesamt Studierenden des fünften Semesters im Studiengang Betriebswirtschaftslehre, die einen Businessplan-Kurs bei ihm und Prof. Dr. Doris Kortus-Schultes belegt haben. „Es gehört einiges dazu, sich in einem derart frühen Stadium den Fragen eines Publikums zu stellen“, fügte Sebastian Leppert, Moderator des Pitchs sowie stellvertretender Vorsitzender von nextMG, lobend hinzu. Als Hauptsponsor hatte die Stadtsparkasse Mönchengladbach die Veranstaltung unterstützt, dazu kam Hilfestellung vom Gründerzentrum Westend.MG im SMS-Businesspark, von der Aachener S-UBG-Gruppe sowie vom Start-up Cakerella, das einst den gleichen Businessplan-Kurs durchlaufen und das Vorgängerformat im vergangenen Frühjahr gewonnen hatte, seinerzeit im Rahmen eines Rheinland-Pitchs.

Das diesjährige Gewinnerteam ist nun automatisch für das Halbfinale des Rheinland-Pitchs qualifiziert, das im Rahmen der Gründerwoche in November in Mönchengladbach stattfinden wird. Außerdem gewinnt es 300 Euro und bekommt im weiteren Jahresverlauf im Westend.MG Gratis-Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, um sich auf den großen Auftritt unter entsprechender Einbindung in ein Start-up-Ökosystem vorbereiten zu können. Ebenso wird dort allen Pitch-Teilnehmern, neben der Einbindung in die lokale Gründerszene, die Möglichkeit geboten, im weiteren Jahresverlauf durch passgenaues, weiterführendes Coaching weiter an der eigenen Geschäftsidee zu feilen. Die Zweit- und Drittplatzierten Pitch-Teams – Donkey Bag mit der Schultüten-Idee sowie Find Me mit dem Absolventenkatalog – erhalten zusätzlich 200 bzw. 100 Euro.

Wir sind extrem stolz, hier und heute gewonnen zu haben. Unsere Geschäftsidee ist nicht zuletzt aus persönlicher Betroffenheit in den eigenen Familien heraus entstanden“, sagte Sascha Luhmeyer von FGHT CNCR. Man wolle die nächsten Monate nutzen, um die Idee intensiv weiter zu verfeinern und Mönchengladbach beim Rheinland-Pitch würdig zu vertreten. Die zu entwickelnde App ist als Info-Plattform konzipiert, die von Rezepten über Zugang zu Selbsthilfegruppen bis hin zur Chatfunktion mit anderen Betroffenen einen umfassenden Service für Krebspatienten und deren Angehörige bietet.

Zuvor hatten die Besucher das Angebot genutzt, sich den Pitch und das vorgeschaltete Programm anzuschauen. Denn zunächst war es an mehreren Themeninseln und in drei Barcamp-Formaten darum gegangen, Studierende für das Thema Gründen zu begeistern und die Start-up-Dynamik weiter als bisher in die Hochschule zu tragen. Neben Institutionen wie der Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein, den Wirtschaftsjunioren sowie Coworking- und Büroflächenanbietern präsentierte sich dabei auch das „Who is Who“ der noch überschaubaren, aber wachsenden Mönchengladbacher Start-up-Szene: Von Megamarsch über Bähren Mystery bis hin zu Unnormal Entertainment und der Hephata-Ausgründung Mano nella Mano reichte das Spektrum.

Bildunterschrift (v.l.): Stefan Sibum (Stadtsparkasse Mönchengladbach), Ute Schmeiser und Stefan Sturm (Westend.MG), das Gewinnerteam FGHT CNCR mit Lars Wateler, Laura Hanstein, Sascha Luhmeyer und Tanja Grieshaber sowie Prof. Dr. Georg Oecking. Foto: Hans-Peter Reichartz

Fragen zum Thema und Interviewmöglichkeiten:

Sebastian Leppert, stv. Vorstandsvorsitzender nextMG e.V.
Tel. 02166 / 91 567-89

Prof. Dr. Georg Oecking, Hochschule Niederrhein
Tel. 02161 186-6334

Jan Schnettler, Wirtschaftsförderung Mönchengladbach
Tel. 02161 / 82379-885

Sascha Luhmeyer, Gewinner-Team FGHT CNCR
Tel. 0173 2971929

 

 

Smart City MG – lasst uns anfangen! Eine Anregung von nextMG zum Thema.

Was ist eine Smart City? Eine smarte City ist mehr als eine Stadt mit Sensoren und ein paar Straßenlaternen, die bei Bewegung Licht geben und sonst schlummern.

Städte wirklich smart machen bedeutet Daten vernetzen! Aber der Weg dahin geht über einige Stufen: Sensoren und Datenerhebung sind die erste Stufe, aber die Vernetzung dieser Daten macht die Stadt erst smart. Wenn wir uns in Mönchengladbach – auch im Sinne der mg+ wachsenden Stadt – auf den Weg in die Zukunft machen wollen, müssen wir dafür Grundlagen schaffen! Jetzt! Die Digitalisierung der Welt schreitet voran und sie wird vor dem Raum Stadt nicht haltmachen.

Einige Anregungen von nextMG zu dem Thema. (sorry, ist länger geworden als gedacht)

Aktuell geht es darum Grundlagen zu schaffen und Lösungen zu pilotieren: Im Moment weiß noch niemand in der Industrie wie genau die smart und digitalisierte Stadt aussehen wird. Aber einige grundlegende Umrisse zeichnen sich ab:

  • Die smarte und digitalisierte Stadt wird mehr Kooperation erfordern und damit auch mehr kooperatives Denken. Die smarte City lebt von Daten. Ein einfaches Beispiel: Wie viele Bürgerinnen und Bürger fahren mit Autos wann wo, wie viele Fahrräder fahren wo, wie viele Parkplätze gibt es wo, welche Orte werden wann genutzt, wie sind diese Orte an den Öffentlichen Nahverkehr angebunden, etc. habe ich all diese Daten in einem – anonymisierten – Datenpool, dann kann ich bspw. Verkehr besser steuern. Im Moment noch Utopie. Aber wenn künstliche Intelligenz Programme Wirklichkeit werden, dann kann ich automatisiert, bspw. über eine Stadt-App dem Bürger sagen, wo und wann Parkplätze frei sein werden oder ob sich die Nutzung von Alternativen wie Fahrrad oder Bus lohnt. Alles Quatsch? Zukunftsgelaber? Schauen Sie in ihre Google-App und rufen sie einige ihr Lieblingsrestaurant auf. Wenn diese bei Google registriert sind, dann finden sie dort die dort die Angabe „Stosszeiten“ mit einer Grafik, die ihnen zeigt, wann der Ort mehr oder weniger frequentiert ist (siehe Foto unten). Um anonymisierte Daten intelligent zu vernetzen braucht es Datenseen, wie es der ITler nennt. Speichert jeder seine Daten in einem abgeschotteten Pool, dann kann keine Vernetzung stattfinden. Daher muss jede Datenbank der städtischen Gesellschaften, jede Datenerhebung der Verwaltung heute schon so gedacht werden, dass sie eine Schnittstelle für anonymisierte Datenübertragung hat. Es geht dabei NICHT um personenbezogene Daten, also darum, ob Peter oder Petra Müller, geboren am 5. Mai 1969, wohnhaft in der Kaiserstraße 89, etwas macht, sondern um den Datenpunkt: Bürger X. Ich kann bei dem Google-Service auch nicht sehen, wer das Restaurant besucht, nur die Anzahl. Was bedeutet das für die Stadt:
    • Diese Art der Verwertung von Daten muss den Bürgerinnen und Bürgern erklärt werden und sie muss dem Datenschutz Rechnung tragen. Die Digitalisierung von Bewegungsdaten birgt große Chancen für die Stadtplanung, aber sie muss auch vermittelt werden – und ja, sie birgt, schlechtgemacht, auch Risiken.
    • Die Stadt muss Daten als strategisches Gut denken und in die Datenerhebung investieren.
    • Alle Datenbanken müssen holistisch gedacht werden, wenn ich Auswertungen fahren will, brauche ich Schnittstellen, die miteinander Daten austauschen können.
    • Die Stadt braucht jetzt die EINE Stadt-App, in der viele Services gebündelt werden können. Erst durch eine gute App, die viele Bereiche des Lebens abdeckt (Müll, Verwaltungsvorgänge, Nahverkehr, Museen, Bibliotheken, Einritte in Bäder, etc), wird die App für die Bürgerinnen und Bürger einen Mehrwert bieten und damit attraktiv. Info-Apps sind tot; transaktionsbasierte Apps sind der Trend – die App sagt mir, wann der Sperrmüll im Viertel rausgestellt werden kann oder wann mein Personalausweis verlängert werden muss. Oder wann es wie voll im Amt xy ist, wenn ich sie danach frage.

  • Die Digitalisierung der Städte ist eine komplexe Querschnittsaufgabe, die Expertise aber vor allem Koordination bedarf (siehe Punkt zuvor). Für die einzelnen Verwaltungseinheiten und Gesellschaften wird es schwierig diese Aufgabe zu koordinieren. Seit einigen Jahren richten Unternehmen und auch einige Städte deshalb sogenannte Chief Digital Officers (CDO) ein, deren Aufgabe es ist, die digitale Entwicklung für die gesamte Stadt zu koordinieren und zu steuern – also eine Gesamtstrategie entwickeln und deren Umsetzung sicherstellen. Es ist damit die Aufgabe des CDOs für das oben genannte Szenario die richtige Strategie zu entwickeln. Die Aufgabe wird in der digitalen Zukunft so wichtig wie die traditionelle Stadtentwicklung. Was bedeutet das für die Stadt:
    • Die Stadt Mönchengladbach sollte diese Stelle eines CDO zeitnah schaffen! (Die Diskussion läuft wohl innerhalb der Verwaltung schon, was wir als nextMG sehr begrüßen!)
  • Bei aller Begeisterung, kein Aktionismus: die Technik wird sich noch entwickeln, wir brauchen Piloten. Wie gesagt, keiner weiß im Moment wie die Smart City genau aussieht. Erste Standards werden gerade entwickelt. Wir brauchen Piloten und Experimente. Der Weg wird in Mönchengladbach – auch unter Mithilfe von nextMG – gerade beschritten: Das Kompetenzzentrum Social Urban Design (SOUND) der Hochschule Niederrhein experimentiert gerade mit solchen Modellen in Mönchengladbach. Wir müssen ausprobieren, was sinnvoll ist und was vernünftige Anwendungen sind. Dieser Punkt ist in der Digitalisierung immens wichtig: Try first, scale later – erst testen, dann skalieren! Alles andere führt zu teuren Investitionsruinen! Unternehmen wie IBM oder Cisco suchen Experimentierfelder und Verwaltungen, die bereit sind, sogenannte Referenzmodelle aufzubauen, wenn sie unterstützt werden (bspw. bei Genehmigungen). Was bedeutet das für die Stadt:
    • Mehr Pilot-Projekte der Verwaltung und städtischen Gesellschaften.
    • Daran anschließend: Steal with pride – kopiere mit Stolz. Es gibt schon einige smarte Lösungen in vielen Städten. Nicht das Rad neu erfinden, sondern anwenden!
  • Der Einstieg in die Smart City sind Open Data Projekte! Der erste Schritt zur Smart City ist das Konzept „Open Data“. Mönchengladbach ist in diesem Bereich noch nicht Spitzenreiter, anders gesagt, wir sind da wirklich schlecht: Andere Kommunen wie bspw. Moers sind weiter, mutiger und aktiver! Die Blogplattform fluxMG hat dazu bereits einen längeren Blogbeitrag gebracht, inklusive Beispielen von Open Data Projekten aus anderen Städten. Open Data bedeutet die freie Verfügbar- und Nutzbarkeit von meist öffentlichen Daten. Insbesondere Verwaltungen, die eine Vielzahl von Daten erheben, könnten diese benutzerfreundlich aufbereiteten und öffentlich zugänglich machen, damit mehr Transparenz und Zusammenarbeit ermöglicht werden kann. Kurz gesagt: Diejenigen, die Daten erheben, öffnen den Zugang, damit andere die Daten nutzen können, das ist mit offenen Daten gemeint. Was bedeutet das für die Stadt:
    • Mehr Zugang bzw. Umfang von Open Data. Der CDO muss diesen Trend aktiv gestalten und fördern!
    • Smart City ist mehr als eGovernment: Mancher verwechselt eGovernment mit Smart City. eGov, also das digitalisieren von Verwaltungsvorgängen, ist EIN Teil von Smart City. Die Steuerung des Raums Stadt und die Auswertung von Echtzeitdaten, um intelligente Prozesse in der Stadt zu ermöglichen, ist jedoch ein viel weiteres Feld. Was bedeutet das für die Stadt:
    • Think big. Eine digitale Verwaltung ist gut, eine smarte, daten-intelligente Stadt ist besser! Und es ist die Zukunft!
  • Digitalisierung ist eine neue Welt – nicht analog nur auf dem Bildschirm. Digitalisierte Prozesse sind das eine, daten-intelligenten Prozesse sind etwas anders. Was ist damit gemeint: Digitalisierung und Datenverwertung bedeutet anders denken. Wenn ich weiß, dass x Menschen zum Zeitpunkt y an einem Ort sind, dann kann ich steuern und reagieren. Aber was bringt es, wenn dann bspw. kein Busfahrer oder Taxidienst mehr im Dienst ist – ich muss also meine operative Planung auf die neue Welt anpassen – bspw. durch neue Arbeitsmodelle für Busfahrer. Oder wenn ich weiß, dass Freitagnachmittag ein Engpass in der KFZ-Zulassung entsteht, aber mittwochs Leerlauf ist, dann muss ich die Dienstpläne anpassen. Das bedeutet, ich brauche vielleicht demnächst zu anderen Zeiten Kapazitäten als auf dem Papier früher geplant. Zukunftsmusik, aber wichtig um das Gesamtbild zu verstehen! Datenauswertung ohne operative Verzahnung ist Kunst um der Kunst willen. Im Management spricht man von „Embrace digital“ – nimm die Daten an und richte dein Handeln danach aus. Ein anderes Bsp.: Viele Dax-Unternehmen nutzen sogenannte digitale Vorstandsräume. Vorlagen werden eingestellt und können kommentiert und digital beschlossen werden. Der Effekt: Ich weiß im Vorfeld der Sitzung bereits, wo Fragen entstehen. „Vorstand an Fachseite: Ich verstehe die Kalkulation auf Seite 6 nicht, aus meiner Sicht ist das Risiko xy nicht abgebildet“. Resultat: Fachseite erklärt Kalkulation auf Seite 6; Vorstand: „ok, danke. Keine weiteren Fragen“. Alle sagen ok! Statt sechs Stunden „lala“ und „eh klar“ zu diskutieren, werden die wirklichen Probleme mit mehr Zeit auf der Agenda diskutiert. Die Produktivität des Gremiums steigt. Ich wette, dass das auch in einem Stadtrat funktionieren könnte! Was bedeutet das für die Stadt:
    • „Embrace digital“ – nimm die Daten & Informationen an und richte dein Handeln danach aus.

 

#meetupMG 06/18: MeetupMG geht in die Luft!

Trotz etlicher Parallelveranstaltungen – unter anderem Johnny Depp im Sparkassenpark und der Auftakt der Fußball-WM – konnte sich das jüngste #meetupMG über weltmeisterlich interessierte Teilnehmer freuen. Eine kleine, aber sehr feine Runde sorgte mit guten Diskussionen und etlichen Nachfragen dafür, dass die beiden vortragenden Gruppen extrem viel Feedback mitnehmen konnten. Zu Gast waren die Drohnengruppe und die Eiskracher, die von einem echten, eisigen Kracher begleitet wurden.

Viele Menschen sind gegenüber Drohnen sehr skeptisch und finden diese zum Teil auch sehr unheimlich. Aber auch dann, wenn Drohnen Leben retten könnte? Diese und weitere Fragen wurden beim #meetupMG diskutiert. Ein bunter Haufen von Studenten, Mitarbeitern und Professoren der Hochschule Niederrhein – das ist die Drohnengruppe. Gemeinsam haben sie ein konkretes Ziel: gemeinsam Spaß zu haben am Bau von und am Fliegen mit Multicoptern. Sie bieten für Schüler, Lehrer und Erwachsene Workshops an. Das Gesamtpaket umfasst Konstruktion, Aufbau, Informationen zu Versicherung und Recht sowie eine Flugschule – und anschließend erhalten alle Teilnehmer ein Zertifikat. Es gibt einen Einsteigerkurs – „Physik des Fliegens“ – und einen Fortgeschrittenen-Kurs – FPV 20h. Darüber hinaus entwickeln sie maßgeschneiderte Lösungen individuell auf den Kunden zugeschnitten. Ein Ansatz kann zum Beispiel ,,Simple Delivery“ sein – autonomer Flug inklusive Auslieferung von Medikamenten an schwer zugänglichen Orten. Des Weiteren ein Konzept einer ,,Search and rescue“-Drohne, die eine Meldung per Funk an die Bodenstation weitergibt.

,,Wäre es nicht ein Kracher, jederzeit einen Eismann rufen oder schauen zu können, wo sich gerade einer befindet?“ – das dachten sich Benedikt Schmeitz und sein Kollege Timothy Krechel. Sie arbeiten bei einem Bonner Start-up und validieren gerade ein Konzept zum Thema „An app that tracks the ice cream truck“. Als Beispiel zeigten sie anhand einer Karte, wie die Idee als solche aussehen könnte. Der Eiswagen wird durch einen Klick gerufen und erhält eine Bestätigung. Der Eiswagen kann in der Karte bis zur Lieferung beobachtet werden. So die Theorie – und auf einmal als Überraschung kamen die „Eisdealer“ aus der Gladbacher City vorbei und verwöhnten alle Teilnehmer mit leckerem Eis (wenn auch noch nicht über die App gerufen, denn die muss schließlich noch entwickelt werden). Vielen Dank! Die Teilnehmer waren begeistert von der Idee. Und weil sich im Publikum diesmal auch der eine oder andere Unternehmer befand, konnten beide Gruppen manch wichtige Visitenkarte einheimsen.

Das nächste #meetupMG findet am Donnerstag, 12. Juli, statt und wird voraussichtlich einen Handwerks-Schwerpunkt haben. Außerdem wird die neue Reihe „Fuck-up Nights“ vorgestellt. Wir informieren dazu wieder rechtzeitig über die gewohnten Kanäle.