#meetup.MG 05/20: Çağdaş Yüksel

Im September freuen wir uns nun auf unser zweites #meetupMG nach der längeren Corona-Pause: wir besuchen den erfolgreichen Mehrfach-Gründer Çağdaş Yüksel.

Çağdaş hat nicht nur seine erfolgreiche Firma Cocktailfilms GmbH ins Leben gerufen, die zuletzt mit dem Kreativwirtschaftspreis der Bundesregierung ausgezeichnet wurde. Seit diesem Sommer ist er auch Gründer seines eigenen Coworking-Space. 111 CoWorking an der Hindenburgstraße 111 ist gleichzeitig die neue Heimat für seine Filmproduktion – aber auch ein kreativer Hotspot für Gründerinnen und Gründer aller Branchen.

Wie es zur Gründung kam, welche Schwierigkeiten dabei zu überwinden waren und warum er es sofort wieder tun würde – darüber berichtet Cagdas am Donnerstag, 10. September, 18.30 Uhr, im 111 Coworking. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher und einen spannenden Abend!

Beschreibe Dich in drei Hashtags.

#nachtmodus #kreativität #bingewatching

Was ist die Vision deines Startups?

Ein kreativer Hotspot und Ort für smarte Ideen, spannende Menschen und guten Kaffee – im Herzen der Mönchengladbacher Innenstadt.

Wie bist Du auf die Idee gekommen?

In den vergangenen drei Jahren war ich beruflich in vielen Co-Working-Offices in ganz Deutschland. Statt nun aber langfristig mit meiner Firma nach Berlin oder Köln zu ziehen, wollte ich als junger Gladbacher gerne ein Stück vom kreativen Großstadt-Spirit in die Hindenburgstraße bringen.

Wie war dein Werdegang, wo kommst Du her?

Während meines Studiums an der Uni Köln habe ich mit ASYLAND meinen ersten Film produziert. Mit dem Erfolg des Films entstand eine kleine Mönchengladbacher Filmproduktion, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, gesellschaftspolitische Inhalte auf die großen Leinwände zu bringen. Im Auftrag für Sender, Streamingplattformen und Unternehmen produzieren wir Filme fürs Kino, TV und Internet. Wir produzieren deutschlandweit und wollten dennoch ganz bewusst auch in Mönchengladbach bleiben. So entstand mit 111 CoWorking unser eigenes CoWorking im Herzen der Stadt.

Wie wird dein Angebot angenommen? Wie waren die Reaktionen auf deine Idee?

Es ist unglaublich spannend zu sehen, wie viele kreative Gründerinnen und Gründer schon auf unseren Hotspot aufmerksam geworden sind. Das zeigt eines ganz klar und deutlich: Es gibt so viele kreative Ideen und StartUps bei uns in der Stadt!

Was waren dein größter Misserfolg oder Fehler auf dem Weg zur Gründung?

Wir hatten gerade die Renovierungs- und Ausbaupläne fertig, als plötzlich Corona vor unseren Türen stand. Inmitten einer so gewaltigen Pandemie die Nachfrage für einen physischen Ort zu schaffen war nicht ganz einfach. Ganz abgesehen davon, dass die Umbau und Renovierungsarbeiten sich durch die Folgen der Pandemie natürlich erheblich verzögert haben.

Was bedeutet es für dich, dein eigener Chef zu sein?

Das ist für mich ganz großes Glück. Aber viel mehr als der Status sind es die vielen spannenden Menschen und Gedanken, die ich innerhalb und außerhalb des 111 CoWorkings kennenlernen darf.

Was steht als Nächstes für dein Startup an?

Nachdem der physische Ort ja nun steht, möchten wir unseren CoWorkern viel mehr Networking ermöglichen: Gemeinsame Filmabende, Creative Brunches, Pitches und so viel mehr.

Mit wem würdest Du gerne mal ein Bier trinken?

Oh diese Liste ist tatsächlich ziemlich lang. Aber ziemlich weit oben stünde auch Albert Einstein. Kreativität bereichert nicht nur die Filmbranche oder die jungen Marketingteams der Großkonzerne – sondern gilt genauso auch etwa für die Physik. Ein so unglaublich kreativer Kerl, der nicht zuletzt durch sein Engagement auch den Nazis ein Dorn im Auge war.

Deine Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

Erstens: Mutig zu sein. Es einfach zu tun, statt es nur zu denken.
Zweitens: Networking. Da draußen (oder bei uns im CoWorking) gibt es so viele spannende Menschen. Schaffe Synergien, statt den Weg ganz alleine zu gehen.
Drittens: Sprich mit vielen Menschen. Erzähl von deiner Idee und sei offen für Kritik. Das hat mir seit Stunde Null unglaublich viel gebracht.

#meetup.MG 04/20: #Restart für das #meetupMG

Ein Gründer, eine Gründerin oder ein Gründerteam und die dazugehörige Gründerstory, dazu noch viel mehr Gelegenheit zum geselligen Austausch: So wird das neue #meetupMG ab August 2020 aussehen. Der Digitalisierungs- und Gründerverein nextMG e.V. und die WFMG haben die Corona-bedingte Veranstaltungspause genutzt, um das beliebte monatliche Format für Gründer und Gründungsinteressierte zu verschlanken und gewissermaßen „back to the roots“ zu führen.

Bewusst wird künftig auf thematische Klammern verzichtet, um das Format einer breitestmöglichen Zielgruppe zugänglich zu machen. Auch wird die Zahl der Pitches reduziert. Im Fokus steht der Gründerspirit: Warum habe ich gegründet oder möchte ich gründen, wer sind/waren meine Vorbilder, welche Schwierigkeiten habe ich überwunden, welche Lektionen habe ich gelernt und möchte ich weitergeben? Nach einem wie bisher siebenminütigen Gründer-Pitch und einer ebenfalls siebenminütigen Fragerunde wird künftig bereits in den inoffiziellen Teil übergeleitet.

Auf Basis der einleitenden „Hashtag-Runde“, in der sich jeder Teilnehmer anhand von drei Hashtags vorstellt, die ihn oder sie beschreiben, besteht die Möglichkeit, mit anderen bei einem Kaltgetränk ins Gespräch zu kommen. nextMG wird ab sofort zusätzlich mit jeweils mindestens einem seiner Mentoren bei den Meetups vertreten sein.

Der Eintritt ist wie immer frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Infos zu den Meetups unter https://www.meetup.com/de-DE/meetupMG/.

Auftakt zum „Restart“ des #meetupMG nach Corona ist am Donnerstag, 13. August, 18.30 Uhr, im CO21 Rheydt, Hauptstraße 91. Dann stellt sich Michael Bahrke, Gründer von Die Eisdealer, dem Publikum vor – der Gründungsvorstand von nextMG wurde mit seinem Laden soeben zur beliebtesten Eisdiele NRWs gewählt.

Beschreibt Euch in drei Hashtags.

#offen #neugierig #rommégott

Was ist die Vision von Eurer Gründung?

Qualität setzt sich durch!

Wie seid Ihr auf die Idee gekommen?

Beim Essen von zu viel schlechtem Eis.

Wie war Euer Werdegang, wo kommt Ihr her?

Ohne Gastroerfahrung direkt ins Abenteuer.

Wie wird dein Angebot angenommen? Wie waren die Reaktionen auf deine Idee?

In 2 Jahren und 52 Tagen zur „beliebtesten Eisdiele in NRW“ gewählt worden.

Was waren Eure größten Misserfolge oder Fehler auf dem Weg zur Gründung?

Es ging alles so schnell, da gab es sicherlich viele Fehler aber keinen folgenschweren Misserfolg.

Was bedeutet es für euch, euer eigener Chef zu sein?

Freiheit, Selbstbestimmung und Verantwortung

Was steht als Nächstes für euer Startup an?

Winterpause

Mit wem würdet Ihr gerne mal ein Bier trinken?

Madeleine aus Bielefeld, sie hat es geschafft in gefühlten 52 Tagen auf Platz 2 der Fallstaff-Abstimmung zur Beliebtesten Eisdiele zu landen.

Eure Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

Trau Dich. Mach Fehler. Hör auf Deine Kunden.

 

nextMG entwickelt sich weiter – auch und gerade in Corona Zeiten

Seit der letzten Mitgliederversammlung ist erst gut ein halbes Jahr vergangen und schon wieder werden die Mitglieder zusammengerufen – aus gutem Grund!

Es tut sich etwas im Verein, der durch den vergrößerten Vorstand nun mehr Dinge in gleicher Zeit anpacken kann.

Daher auch das Treffen als außerordentliche Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 13.08.2020 um 17.30 Uhr beim CO21 Rheydt.

Wir wollen mit Ihnen über den Verein reden und über den Arbeitsauftrag der Mitglieder sprechen „Welche Vor- und Nachteile bzw. wie ist der Weg, um aus nextMG e.V. einen gemeinnützigen Verein zu machen?“.

Effizienter und schneller

Hier hat der Vorstand mit Spezialisten aus diesem Bereich zusammengearbeitet und möchte auf der einen Seite über diese Ergebnisse berichten und gleichzeitig die Umwandlung und damit einhergehende Satzungsänderung empfehlen bzw. beschließen lassen. Der Verein wird damit deutlich effektiver werden, um mehr eigene Mittel durch Spenden aufbauen zu können als das bis dato der Fall war. Dies soll auch eigenfinanzierten Projekten helfen, um diese schneller und effektiver anschieben zu können.

Es passiert nichts Gutes, außer man tut es

Die Performance der letzten Monate war – auch mit den bekannten Einschränkungen – wirklich sehr gut und wir wollen hier im weiteren Verlauf noch „eine Schippe drauflegen“.

Vor diesem Hintergrund laden wir Sie sehr herzlich zu dieser wichtigen Versammlung ein, an deren Anschluss direkt unser erstes „reales“ #meetUp in der Corona-Zeit anschließt – auch hierzu gilt unsere herzliche Einladung!

Der Strukturwandel der Digitalisierung frisst unsere Innenstädte auf

Es wird Zeit das Thema City in der Wirtschaft 4.0 neu zu denken

Es ist ein Schock für Rheydt. Aber der Schock war absehbar: Der Karstadt am Markt wird wohl schließen und dem real-Supermarkt an der Moses-Stern-Straße steht dasselbe Schicksal bevor.

Leerstand breitet sich aus

Aus vielen Schaufenstern in den Innenstädten von Rheydt und Mönchengladbach schreit einen schon seit Jahren der Leerstand an. Wo es Belegung gibt, ist diese immer öfter im eher preiswerten Segment angesiedelt.

Aber das ist nicht nur in Mönchengladbach und Rheydt so, daher war der Schock absehbar: In Deutschland zeigt sich, was über den Einzelhandel in den USA schon wie ein Tsunami hereinbricht: eCommerce und digitale Plattformen locken immer mehr Käuferinnen und Käufer ins Internet. Vor allem jüngere Zielgruppen nutzen diese Form des Einkaufens – sie werden dieses gelernte Verhalten nicht mehr fundamental ändern. In Mönchengladbach und Rheydt zeigen jetzt alle mit dem Finger auf alle anderen, um einen Schuldigen ausfindig zu machen: Politik, Verwaltung, Betreiber, Immobilienbesitzer, Kunden – alle sagen, der andere sei schuld. Das stimmt so nicht. Es ist der Strukturwandel der Digitalisierung der unsere Innenstädte auffrisst.

Strukturwandel im Handel

Es vollzieht sich seit Jahren ein Strukturwandel im Handel, der durch die Corona-Krise nur noch beschleunigt wurde, aber er war vorher schon da und er hat mit der Digitalisierung der Wirtschaft mehr zu tun als mit den Entscheidungen der Politik und der Verwaltung: Experten nennen moderne Konsumenten Hybridkonsumenten, das heißt sie kaufen Online und im stationären Handel ein. Fast jede und jeder von uns kauft auch Online ein: einige von uns tätigen nur 10 Prozent, andere 20 Prozent ihrer Einkäufe online, aber diese Prozente fehlen am Ende, um die Innenstädte von Rheydt und Mönchengladbach dauerhaft zu 100 Prozent mit qualitativ hochwertigem Einzelhandel zu füllen. Die Entwicklung ist eindeutig erdrückend: Der Umsatz im Online-Handel ist in den vergangenen zehn Jahren in Deutschland laut des Handelsverbands Deutschland (HDE) von 15,6 Milliarden Euro auf 57,8 Milliarden Euro gestiegen, der Anteil des Online-Handels am Gesamthandel ist von 3,7 Prozent in 2009 auf 10,9 Prozent in 2019 gestiegen (HDE Online-Monitor 2020).

Zeit umzudenken

Es mag für einige in der Stadt eine unbequeme Wahrheit sein, aber die Götterdämmerung des Einzelhandels ist in vollem Gange – wir müssen der Realität ins Auge blicken, Mönchengladbach und Rheydt werden in Deutschland kein gallisches Dorf des blühenden Einzelhandels alter Schule sein. Der Wandel der Zeit erfordert ein Umdenken und es müssen alle umdenken: Politik, Verwaltung, Betreiber, Immobilienbesitzer und Kunden.

Liebe Immobilienbesitzer, Mietpreise für Einzelhandelsflächen von 20 Euro den Quadratmeter aufwärts sind Vergangenheit.
Liebe Betreiber, Konzepte „alles für alle“ sind passé, Qualität und regionale besondere Produkte, lokal produziert werden überleben.
Liebe Politik und Verwaltung, die Entwicklung von Innenstädten muss neu gedacht werden – die Droge Einzelhandel ist aufgebraucht, noch mehr neue Flächen in Neubauprojekten werden das Problem eher verschärfen als lösen.
Liebe Kunden, ihr wollt Belebung in euren Innenstädten? Euer Kaufverhalten ist der größte Hebel in dieser Entwicklung.

Mut zum Wandel

Wir brauchen für die Innenstädte von Mönchengladbach und Rheydt neue Konzepte: Gerrit Heinemann, Professor für Handel an der Hochschule Niederrhein, bringt es mit seinem Zitat auf SPIEGEL ONLINE auf den Punkt: „(…) abreißen, zurückbauen, Fußgängerzonen verkleinern und dann die Baunutzungsverordnungen so ändern, dass Wohnen in der Innenstadt wieder möglich werde. „Es macht ja keinen Sinn, Leerstand in der Innenstadt zu haben, aber Wohnraum dringend zu brauchen“, sagt Heinemann. „Lieber eine schöne Schlafstadt, als eine hässliche Einkaufsstadt.“ Das braucht Mut zum Wandel auf allen Seiten.

Wir müssen in der sich digitalisierenden Wirtschaft Innenstadt neu denken.

Wenn wir von Verödung sprechen, dann meinen wir damit, dass es keinen Einzelhandel und Konsumangebote gibt. Da machen wir schon den ersten Fehler. Wer sagt, dass eine Innenstadt immer mit Konsumbetrieb gleich zu setzen ist? Warum soll es in der Innenstadt nicht mehr Fläche für Arbeit, Kunst und Kultur geben? Warum sollen sich in ehemaligen Ladenlokalen nicht kleine Agenturen ansiedeln oder Bürogemeinschaften, die Menschen zum Arbeiten in die Stadt holen? Warum denken wir nicht über Event- und Veranstaltungsflächen für Ausstellungen und Events oder anderes in der Innenstadt nach? Heißt Ödnis nur Abwesenheit von Konsumangeboten? Aber auch der Handel muss sich wandeln, wenn er eine Zukunft haben will.

Wir brauchen in Mönchengladbach eine Diskussion, wo wir hinwollen – und die Einsicht, dass das Ideal „solvente Mieter aus dem Einzelhandel“ am Markt nicht mehr in ausreichender Menge verfügbar ist. Die Wirtschaft 4.0 hat einen Strukturwandel in Gang gesetzt, der auch unsere Innenstädte verändern wird. Wir sollten in Mönchengladbach Vorreiter dieser Entwicklung werden, daher brauchen wir ein Umbauprogramm, das Anreize für Immobilien-Besitzer schafft, Einzelhandelsflächen in eine neue Nutzung zu überführen – und sich damit von den hohen Renditen zu verabschieden. Ein weiterer Ausbau von Flächen für den Einzelhandel oder Nahversorgung ist ein Irrweg.

#restart für das #meetupMG

Es geht wieder los

Ein Gründer, eine Gründerin oder ein Gründerteam und die dazugehörige Gründerstory, dazu noch viel mehr Gelegenheit zum geselligen Austausch: So wird das neue #meetupMG ab August 2020 aussehen. Der Digitalisierungs- und Gründerverein nextMG und die WFMG haben die Corona-bedingte Veranstaltungspause genutzt, um das beliebte monatliche Format für Gründer und auch Gründungsinteressierte zu verschlanken und gewissermaßen „back to the roots“ zu führen.

Bewusst wird künftig auf thematische Klammern verzichtet, um das Format einer breitestmöglichen Zielgruppe zugänglich zu machen. Auch wird die Zahl der Pitches reduziert. Im Fokus steht der Gründerspirit: Warum habe ich gegründet oder möchte ich gründen, wer sind/waren meine Vorbilder, welche Schwierigkeiten habe ich überwunden, welche Lektionen habe ich gelernt und möchte ich weitergeben? Nach einem wie bisher siebenminütigen Gründer-Pitch und einer ebenfalls siebenminütigen Fragerunde wird künftig bereits in den inoffiziellen Teil übergeleitet.

Auf Basis der einleitenden „Hashtag-Runde“, in der sich jeder Teilnehmer anhand von drei Hashtags vorstellt, die ihn oder sie beschreiben, besteht die Möglichkeit, mit anderen bei einem Kaltgetränk ins Gespräch zu kommen. nextMG wird ab sofort zusätzlich mit jeweils mindestens einem seiner Mentoren bei den Meetups vertreten sein.

Der Auftakt zum „Restart“ des #meetupMG nach Corona findet

am Donnerstag, 13. August, 18.30 Uhr
i
m CO21 Rheydt, Hauptstraße 91 statt.

Dann stellt sich Michael Bahrke, Gründer von „Die Eisdealer“, dem Publikum vor – der Gründungsvorstand von nextMG wurde mit seinem Laden soeben zur beliebtesten Eisdiele NRWs gewählt.

Der Eintritt ist wie immer frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Infos auch auf Facebook.

Hinweis an alle Mitglieder:
Am gleichen Tag und am gleichen Ort findet um 17.00 Uhr eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt. Die Einladungen gehen den Mitgliedern in den nächsten Tagen per Post zu. Der Besuch beider Veranstaltungen ist somit für alle Mitglieder bequem möglich.

nextMG war live beim WFMG Business Talk

Digitalisierung – Wie machen wir Mönchengladbach digitaler?

Im zweiten WFMG Business Talk am 25.06.2020 waren unsere neugewählten Vorstände Sebastian Leppert und Susanne Feldges sowie WFMG Teamleiter Rafael Lendzion gemeinsam mit Moderator Axel Tillmanns in der Hensen Brauerei zu Gast. Sie unterhielten sich angeregt über die Themen Gründung und Digitale Transformation in der Stadt. Beides sind wichtige Themen, mit denen wir uns als nextMG beschäftigen und die wir allen Bürgerinnen und Bürgern näher bringen möchten (unser Arbeitsprogramm 2020 – 2023 finden Sie hier).

Trotz sommerlicher Hitze im Hensen-Studio behielten Leppert und Feldges einen kühlen Kopf und freuten sich über Fragen aus dem „virtuellen“ Publikum.

Die Digitalinitiative nextMG und das WFMG Business-Talk Team bedanken sich bei 357 Zuschauern, von denen über 300 von Anfang bis Ende den Business-Talk mitverfolgt haben.

Für alle, die die Ausstrahlung verpasst haben, haben wir hier den Link zu Podcast und Video.

nextMG Arbeitsprogramm 2020 – 2023

Der neue Vorstand von nextMG hat sich einiges vorgenommen für seine Amtszeit von 2020 – 2023. Doch der große Zuspruch von seinen Mitgliedern  im neuen Format Digital Lounge bei der internen Präsentation am 9. Juni zeigte, dass die Umsetzung der Bausteine und die genannten Aktivitäten absolut im Bereich des Machbaren liegt.

Viele Mitglieder kündigten bereits an, sich mit eigenen Ideen in die geplanten Projekte einzubringen und die Aktivitäten in ihren Netzwerken zu unterstützen. Der breiten Öffentlichkeit wird nextMG die Pläne während verschiedenerer Veranstaltungen in den nächsten Wochen vorstellen.

Die nächste Veranstaltung ist der Business-Talk der WFMG am 25.06.20 um 12.30 Uhr.  

Losgelöst davon können Interessenten das Programm in oben stehendem PDF nachlesen.

Für Fragen, Anregungen und auch Kritik steht der Vorstand unter vorstand@nextmg.org jederzeit gerne zur Verfügung.

Exklusiv für Mitglieder

Digital Lounge am 09.06.20

Der aktuellen Situation geschuldet präsentiert der Vorstand sein Arbeitsprogramm 2020 – 2023 seinen Mitgliedern rein virtuell

in der nextMG Digital Lounge am Dienstag, den 9. Juni 2020, um 17.30 Uhr.

Teilnehmen kann jedes Mitglied von nextMG inklusive all seiner Mitarbeiter. Der neue Vorstand berücksichtigt in seinem Programm die Interessen aller Mitglieder: Von StartUps und Gründern über Lehrerinnen und Lehrer bis hin zu Fachkräften in den Unternehmen.

Bei wem der Link zum neuen Format nicht angekommen ist, möge sich melden unter vorstand@nextmg.org.

Lasst uns doch!

Kommentar von Susanne Feldges und Heike Grünert, Mitglieder des Vorstands der Digitalinitiative nextMG e.V., zur Nutzung der Digitalisierung nach und während der Corona-Krise in Mönchengladbacher Schulen.

Jede Krise ist auch immer eine Chance.

Eine Chance, weil wir gewohnte Routinen verlassen müssen. Immer wenn wir neue Wege gehen müssen, entdecken wir neue Möglichkeiten, die wir vorher nicht gesehen hätten. Die Corona-Krise ist so eine Chance für unser Schulsystem. Wir lernen gerade, wie wichtig die persönliche Interaktion zwischen Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrenden ist. Wir lernen gerade, dass nicht alles Online geht. Aber wir lernen auch, dass da Möglichkeiten sind.

Redet man in diesen Tagen mit Mönchengladbacher Lehrerinnen und Lehrern, dann wird klar, dass die vergangenen Wochen viel verändert haben. Viele haben Möglichkeiten im Digitalen entdeckt, die sie früher nicht für möglich gehalten hätten. Das ist der Anfang. Jeder, der sich in der Welt des Digitalen bewegt, weiß, dass man ausprobieren muss.

Die digitale Welt verändert sich so rasant und bietet so viele Möglichkeiten, dass es selbst für Kenner schnell unübersichtlich wird. Das muss man auch Lehrern zugestehen; auch sie brauchen Zeit, um sich zurecht zu finden. Lang schon wurde gefordert, dass das System Schule sich mit den digitalen Möglichkeiten auseinandersetzt und sie nutzt. Aber fairerweise muss man auch zugestehen: Wann hätte das System Schule, das jeden Tag unter Hochlast läuft, denn spielerisch Erfahrungen sammeln sollen, wo noch nicht einmal die entsprechende Technik vorhanden war und ist?

Durch die Corona-Krise sind viele Akteure – Lehrer, Schulleiter, Schüler, Eltern – in das Ausprobieren und das Sammeln von Erfahrungen reingestolpert. Für viele eine harte Erfahrung!

Alles auf Anfang? Nein!

Corona ist eine Unbekannte, die uns eine ganze Zeit lang begleiten könnte, bis irgendwo auf der Welt ein Impf-Schutz gefunden wird. Erste Schulen mussten nach kurzer Öffnung wieder schließen. Digitaler Unterricht wird uns also weiter begleiten. Doch selbst, wenn eine schnelle Lösung für Corona gefunden würde: Warum sollten wir die Erfahrung aus dieser Zeit dann im Nichts versanden lassen? Wir alle haben gelernt. Vieles davon sollte uns von einem „Zurück wie vorher“ abhalten. Denn es ist viel Gutes dabei.

Lasst uns den wertvollsten Schatz bergen, den die Krise produziert hat: Erfahrung. Viele Lehrerinnen und Lehrer haben in den vergangenen Wochen mit der erzwungenen Art des Lehrens und Lernens Erfahrungen gesammelt. Gute wie schlechte. Lasst uns diesen Schatz heben und allen zugängig machen. Lasst uns das machen, was wir von allen fordern: Lernen. Lernen mit solchen Situationen umzugehen und damit vielleicht sogar einen besseren Unterricht als vorher bieten zu können. Einen Unterricht, über den wir mehr Jugendliche erreichen und begeistern für lebenslanges Lernen. In dem wir aber auch Lehrerinnen und Lehrer als das Wertvollste im System Schule wieder zu schätzen und zu achten lernen. Lasst uns erheben, welche Unterstützung das System Schule dabei benötigt: Technisch – sowohl in den Schulen als auch bei den Schülerinnen und Schülern. Systemisch – durch Weiterbildungsangebote für die Lehrenden, die auf den Erfahrungen des erlebten Trial & Errors aufsetzen. Gesellschaftlich – durch das Fortsetzen des Miteinanders von Schule und Familie sowie unterstützenden Angeboten für jene Personen, die, aus welchen Gründen auch immer, sonst nicht mitgenommen würden.

Gemeinsam neue Wege beschreiten

Lasst uns doch jetzt damit anfangen. Denn so schwierig und wechselhaft der Wiedereinstieg ist, steht das System Schule derzeit noch nicht wieder unter Volllast. Lasst uns die Expertise jener Lehrerinnen und Lehrer nutzen, die beispielsweise derzeit als Risikogruppe zuhause bleiben müssen, aber dennoch mit ihren Kollegen im regen Austausch stehen. Lasst uns jetzt in einen Erfahrungsaustausch gehen und einen Weg finden, der alle Akteure weiterbringt. Denn wir alle wissen nicht, wie lange die Krise noch anhält. Vielleicht wird sie zu einem Dauerzustand. Dann sollten wir beweisen, dass unser Schulsystem genau das leisten kann, wofür es steht: Für Lehren und Lernen. Voneinander und miteinander.

 

Mitglied kurz vorgestellt: Yannic Sieben (CA7 GmbH)

Unserem neuen Mitglied Yannic Sieben der CA7 GmbH haben wir fünf Fragen gestellt. Noch ist die Webpräsenz in Arbeit, daher hier einen exklusiven Einblick in das sportliche Gründerkonzept.

nextMG: Was prädestiniert Dein Unternehmen für eine Mitgliedschaft bei der Digitalisierunginitiative nextMG?

Yannic: CA7 ist Sport meets Tech. Kommend aus dem Action Sports, ist die Suche nach innovativen, digitalen Lösungen, um sich neben den großen Sportarten beweisen zu können, quasi unser täglich Brot. Damit haben wir eine ganz spezielle Sichtweise auf gewisse Situationen und können selbst dem Fußball noch was beibringen. Wir freuen uns in der nextMG-Community wertvolle Kontakte zu knüpfen. Wir möchten mit neuen Partnern den Sport und seinen Stellenwert in Mönchengladbach stärken.

nextMG: Weshalb möchtest Du Dich bei nextMG engagieren?

Yannic: Sport ist eine wichtige Komponente unseres Alltags, wird aber zu oft im digitalen Wandel hinten angestellt. nextMG engagiert sich Mönchengladbach voranzutreiben und wir möchten unseren Beitrag leisten, mit speziellem Fokus auf den Sport in Mönchengladbach.

nextMG: Was erwartest Du von Deiner Mitgliedschaft?

Yannic: Gleichgesinnte pro-aktive Köpfe, um gesellschaftsrelevante Themen rund um Mönchengladbach anzugehen. Mönchengladbach bietet viel Potential, das leider oft nicht ausgeschöpft wird. Räder drehen sich (vor allem politisch motiviert) sehr langsam. Hier möchte ich meinen Beitrag leisten, Dinge nachhaltig anzustoßen.

nextMG: Welches der drei Kernthemen der nextMG interessiert Dich besonders?

Yannic: Digitale Transformation. Wie schon erwähnt, findet diese vor allem im Breitensport nur sehr verhalten statt. Dabei mangelt es nicht an smarten Lösungen, sondern oft an der Kompetenz die richtigen Lösungen zielbringend einzusetzen. Digitalisierung wird zunehmend zu einem Generationenproblem, da die Entwicklung exponentiell schnell voranschreitet.

Möchengladbach möchte sich als Smart City positionieren und da sollt Sport eine relevante Rolle spielen. Angefangen beim Seepferdchen über den Schulsport bis hin zur Amateur- (und später vielleicht Profi-)Karriere im Verein.

nextMG: Was hast Du in letzter Zeit für Dich entdeckt, was Du den Mitgliedern empfehlen könntest?

Bill Gates Ted Talk über Pandemien aus dem Jahr 2015.

Vielen Dank für das Gespräch