Sharing is caring: Mentor sucht Mentee

Mentoring hat in unserer komplexen Wirtschaftswelt Hochkonjunktur. Was klingt wie ein Marketing-Modewort, ist beinahe so alt wie die Welt. Der Begriff des Mentors entstammt der griechischen Mythologie, genauer gesagt dem Epos Odyssee des Dichters Homer. Danach zog der Held Odysseus in den Trojanischen Krieg und übertrug die Erziehung seines Sohnes Telemachos an Mentor, seinen Vertrauten.

Die Digitalinitiative nextMG will die Gründerkultur des Standorts Mönchengladbach beleben, die Stadt unterstützen und Aktivitäten rund um das Thema Digitalisierung und Stadtentwicklung voranbringen.

Mentoring als wichtiger Baustein unserer Wirtschaft

Mentoring spielt dabei eine entscheidende Rolle – nicht nur in etablierten Unternehmen. Gerade die Partnerschaft zwischen erfahrenen Persönlichkeiten und dem Unternehmernachwuchs ist wertvoll und eine Win-Win-Situation für Mentor und Mentee gleichermaßen.

NextMG bietet jungen Gründerinnen und Gründern ein umfangreiches Mentoring-Programm. Derzeitig stehen 14 Experten*innen aus Technologie, Marketing, Steuern, Recht und den verschiedenen Disziplinen der Betriebswirtschaft zur Verfügung. Leiter des Programms ist Thorsten Unger, gleichzeitig auch Vorstand Digitale Transformation von nextMG. Er stellt aber auch klar, dass Mentoring kein klassisches Coaching ist:

„Wer erwartet, an einer Schulung teilzunehmen, irrt. Es handelt sich weder um eine Fortbildungsmaßnahme noch um ein Sprungbrett für schnelle Karrieren, es gibt auch keine Garantie für 100%-Problemlösungen.“

Mentor und Mentee – eine Partnerschaft auf Zeit

Mentoring lässt sich unter den Schlagworten Vertrauen und Vertraulichkeit, Offenheit, Engagement und soziale Verantwortung subsumieren. Ziel ist es, Erfahrungswissen weiterzugeben und jungen Unternehmer*innen Wegweiser, Unterstützer, Kritiker aber auch Förderer zu sein. Alle Maßnahmen wie z.B. Know-how-Vermittlung oder Netzwerk-Arbeit dienen letztlich als Hilfe zur Selbsthilfe.

Daher werden im Prozess auch konkrete Ziele definiert, die es gemeinschaftlich zu erreichen gilt. Das kann z.B. die die Formulierung einer Geschäftsstrategie oder auch die Teilnahme an einem Förderwettbewerb. Natürlich steht dem Mentee der Mentor oder die Mentorin nach Möglichkeit jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite.

Jedem Mentee wird eine feste, vertraute Bezugsperson zugeordnet werden. Es werden jedoch weitere, additiv benötigte Kompetenzen nach einem einführenden Orientierungsgespräch in den anderen Disziplinen angeboten, die dann in einer Art Sprechstunde gemeinschaftlich oder auch allein konsultiert werden können.

Mitzubringen für Mentees wie Mentor*innen sind die Bereitschaft, sich vertrauensvoll auszutauschen, langfristiges Interesse sowie flexible „Arbeitszeiten“, denn Mentorenarbeit ist Ehrenamt und erfolgt sowohl für den Mentor als auch für die Mentee unentgeltlich.

NextMG hat auf seiner Website einen ausführlichen Leitfaden zu seinem Mentorenprogramm veröffentlicht. Hier erfährt man alles über Anforderungen, Rechte und Pflichten, Formen der Zusammenarbeit und Kommunikation auf beiden Seiten.

Über Anfragen zum Mentorenprogramm von potentiellen Mentees freuen wir uns sehr!
Ansprechpartner: Thorsten Unger


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