Gründerwoche #startupMG: Facebook Workshop für Startups mit wertvollen Tipps nicht nur für Gründer

Im Rahmen der Gründerwoche 2017 in Mönchengladbach #startupMG fand am Mittwoch im Spiegelsaal des SMS Businesspark ein Facebook-Workshop statt. Ute Schmeiser, Inhaberin und Marketingstrategieberaterin, lud Gründerinnen und Gründer, aber auch alle, die Facebook besser verstehen und nutzen wollten, ein, mehr zu erfahren. Mehr als 20 Teilnehmer fanden sich ein und füllten den ehrwürdigen Spiegelsaal. Die große Nachfrage zeigt den Informationsbedarf nicht nur bei Gründerinnen und Gründern.

In einem kurzweiligen und praxisnahen Vortrag vermittelte die erfahrene Referentin viele  Informationen, die für Unternehmen wichtig sind, insbesondere bevor sie auf Facebook mit einer Unternehmensseite loslegen. Die Referentin legte Wert auf eine strategische Ausrichtung, die auf konkreten Zielen basiert. Ziele, Strategie, Ressourcen und Content waren Schlagwörter. Sie wies darauf hin, dass Facebook kein heiliger Gral ist, der alles schon richtet, sondern ein Teil einer crossmedialen Marketingstrategie sein muss. Sie betonte, dass sich der Trend zum bewegten Bild weiter verstärkt. Videos sollten ein fester Teil der Beiträge auf Facebook sein.  Für schnelle Einblicke in das Unternehmen genügt das Smartphone. Ist es ein professioneller Film, sollten Untertitel nicht vergessen werden. Rund 90% der Videos werden lt. Facebook ohne Ton gehört.

Im Verlauf des Vortrages stand Ute Schmeiser den Zuhörern Rede und Antwort rund um Content & Co. Es gab viele Anmerkungen aus eigener Erfahrung, die lebhaft nach Veranstaltung ausgetauscht wurden.  Als Fazit zog sie, dass Facebook hervorragend für Gründer funktioniert, insbesondere in Form eines Storytelling bereits vor der Gründung. Die Nutzer möchten die Menschen hinter dem Unternehmen sehen und verfolgen mit dem berühmten Blick hinter die Kulissen, wie sich Gründer entwickeln. Sie feiern Erfolge mit ihnen, verfolgen Rückschläge, aber ermuntern und geben Feedback. Sie werden so zu einer ersten, stabilen Fanbase. Auf diese können die noch jungen Unternehmer aufbauen und sich ausprobieren. Mit auf den Weg gab Ute Schmeiser am Ende des Vortrages, zu starten, auszuprobieren, persönlich zu werden und Spaß an dieser Plattform zu haben.

Nach etwa 90 Minuten und einer kurzen Pause erzählten die beiden Gründer des Mönchengladbacher Startups CAKERELLA, Jan-Niclas Müller und Delia Großmann von ihren Erfahrungen mit Facebook. Sie starten mit ihren Motivtorten in Form von Do-it-yourself Backboxen Anfang 2018, setzen aber bereits seit einigen Monaten Facebook ein. Sie posten regelmäßig und platzieren auch gezielt Facebook Anzeigen. Besonders erfolgreich war das Gewinnspiel, genauso wie emotionale Sprüche, die gern geliked und geteilt werden. Weil es viele Fragen gab, wurde das Format ein wenig überzogen. Die Zuhörer waren ausgesprochen  interessiert und engagiert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gaben dem Workshop ein positives Feedback und waren rundum zufrieden mit Inhalt, Referenten und Location.

Vielen Dank den Referenten Ute Schmeiser (Schmeiser Marketing), Jan-Niclas Müller und Delia Großmann (CAKERELLA)

 

Workshop Rapid Prototyping – schnelle Produktmodelle helfen Fehler zu vermeiden

Hugo Junkers, das Küchenwunder Thermomix von Vorwerk, Lego-Bausteine und Post-it von 3M in einer Veranstaltung? Der DigiHub Düsseldorf/Rheinland hat in der vergangenen Woche gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach gezeigt, dass sich diese Themen nicht ausschließen. Viel mehr ergänzen sie sich im Rahmen einer Innovations-, Transformations-, Rapid Prototyping Veranstaltung in spannender Art und Weise.

Im ehrwürdigen Schatten der JU-52 im Hugo Junkers Hangar am Mönchengladbacher Flughafen fanden sich rund 200 Unternehmer und Interessierte zusammen, um vormittags (Innovations-)Kultur aufzusaugen und sich nachmittags selber im Rapid Design und Rapid Prototyping zu probieren. Rapid Prototyping, was sich mit schneller Modellbau übersetzen lässt, ist der Überbegriff für verschiedene Verfahren zur schnellen Herstellung von Musterbauteilen und ersten Produktversionen. Das schnelle Erstellen von Prototypen soll dabei helfen, die Produkte früh im Entstehungsprozess auf Anwendbarkeit und Kundennutzen zu testen und so langwierige und teure Konstruktionsfehler zu vermieden.

Diese erste Veranstaltung des DiguHubs, der außerhalb Düsseldorfs stattfand, zeigte exemplarisch und zum Anfassen, welche neuen Möglichkeiten sich dem Mittelstand bieten, die eigenen Innovationsprozesse zu befruchten oder ganz neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

„Man muss nicht ins Silicon Valley reisen um Innovationen zu erleben – das geht auch in Mönchengladbach“, so Dr. Stefan Hilgers, Vorwerk, Vice President, International Product Management, Division Thermomix.

Ein Bericht über den Rapid Prototyping Event erschien auch in der Rheinsichen Post.