PM: Im freien City-WLAN surfen und tolle Preise mit dem MG WiFi Adventskalender gewinnen

Mönchengladbach, 29. November 2019

In der Vorweihnachtszeit darf ein Adventskalender nicht fehlen: Der voll digitale Mönchengladbacher Adventskalender, der jedem mit einem Smartphone frei zugänglich ist, bringt noch mehr vorweihnachtliche Freude mit sich.

Mit der zweiten Auflage des MG-WiFi-Online Adventskalender bieten die MGMG – Marketinggesellschaft der Stadt Mönchengladbach mbH und die WFMG – Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach GmbH in Kooperation mit der lokalen Gründer- und Digitalinitiative nextMG e.V. unter dem Motto „Von Mönchengladbachern für Mönchengladbacher“, unterstützt von dem lokalen Einzelhandel und der Gastronomie auch in diesem Jahr wieder tolle Gewinne an.

Denn hinter jedem digitalen Türchen werden Produkte von Mönchengladbacher Unternehmen (vorwiegend Einzelhändler und Gastronomen) in dem lokalen Adventskalender angeboten. Ziel der Aktion ist es, die vielfältigen Angebote unserer Stadt, verknüpft mit dem kostenfreien MG WiFi Angebot, näher an die Kunden zu bringen und damit auch die Kundenfrequenzen und somit die Attraktivität in den Innenstädten zu steigern.

„Das Projekt zeigt, dass eine Verknüpfung des lokalen Einzelhandels mit digitalen Anwendungen, über das MG WiFi Netz als Infrastruktur zur erfolgreichen Vermarktung von lokalen Produkte beitragen kann.“, freut sich Alice Welters-Dahmen, Bereichsleiterin Marketing bei der MGMG – Marketinggesellschaft Mönchengladbach mbH.

Seit 15 Monaten können Besucher der Innenstädte in Mönchengladbach im kostenlosen WLAN-Netz „MG WiFi“ surfen. „Wir wollen das WLAN – Netz um weitere Orte mit hoher Aufenthaltsqualität in der Stadt erweitern und den Bürgern die Mehrwerte nahebringen und die Möglichkeit geben die Vorteile des kostenfreien MG-WiFi-Netzes zu nutzen.“ sagt Rafael Lendzion, Teamleiter für Digitalisierung bei der WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH.

In Mönchengladbach ist das Netz vom Hauptbahnhof bis in die Altstadt verfügbar, auch in Rheydt wurde es vom Marktplatz bis zur Bahnhofstraße ausgerollt. Aufgrund der großen Reichweite der Access Points wird das Netz vereinzelt, um ausgewählte Standorte erweitert. So kann mit Unterstützung der Caritas Mönchengladbach jetzt auch am Adenauerplatz gesurft werden. Auch der Tiergarten Mönchengladbach wurde zuletzt mit einem MG WiFi Hot Spot versorgt.

Zufrieden mit der Entwicklung zeigt sich auch, Sebastian Leppert, als Vorstand der lokalen Gründer- und Digitalinitiative nextMG e.V.: „Ein W-LAN Netz wird oft als ergänzender Baustein der digitalen Infrastruktur betrachtet und trägt zur Digitalisierung der Stadt bei.“ Da es sich bei der Infrastruktur um gigabitfähige Router handelt, kann es in Mönchengladbach ebenfalls zur Ergänzung der Strategie der Gigabit City MG beitragen und somit als unterstützendes Modul auf dem Weg zu einer flächendecken Versorgung mit Glasfaserinfrastruktur in Mönchengladbach dienen.

Mit über 50.000 Logins monatlich erfreut sich das Netz hoher Beliebtheit und wurde von Anfang an, gut angenommen. „Mönchengladbach geht mit einem guten Beispiel voran und steigert mit den Aktionen auch die Nutzungsfrequenz des WLAN-Netzes“: bestätigt Christoph Kuchenreuther, zuständiger Projektleiter von The Cloud Networks. Mönchengladbach gehört bereits seit Beginn der Zusammenarbeit zu den am stärksten frequentierten Städten mit einer hohen Nutzerakzeptanz bei The Cloud Networks.

In den Sommermonaten Juli und August hat das MG WiFi Netz mit den rund 90.000 Logins pro Monat und 20.000 Einzelnutzern die meistgenutzten Zugriffe seit dem Start des Projekts im September 2018 verzeichnet. In der Vorweihnachtszeit rechnet die WFMG und der Anbieter The Cloud auch erneut mit einer Steigerung der Nutzerzahlen, da auch die auswärtigen Besucher aus der Region und den benachbarten Niederlanden auf den Weihnachtsmärkten in Rheydt und Mönchengladbach das kostenfreie MG WiFi Angebot nutzen werden.

Um die Bekanntheit weiter zu steigern, werden vor Weihnachten kleine Hinweisschilder in den WiFi-Gebieten platziert und machen die Besucher der Innenstädte auf das kostenfreie Angebot der Stadt aufmerksam.

Hintergrundinformation zu MG WiFi Netz:

Basierend auf einem Stadtratsbeschluss, als Vorschlag der Großen Koalition der Fraktionen CDU und SPD wurde das MG WiFi Netz in den Innenstädten von Rheydt und Mönchengladbach auf der Grundlage einer Konzeption der WFMG über den Anbieter The Cloud für eine Laufzeit von zunächst drei Jahren aufgebaut.

Neben der Infrastruktur besteht zudem über die Landing Page vom MG WiFi die Möglichkeit, Besucher auf aktuelle Veranstaltungen oder Projekte hinzuweisen. So wurde vor einigen Wochen über das Netz eine Umfrage des Niers-Instituts zur Gestaltung des Rheydter Marktes verlinkt, in welcher Bürger ihre Wünsche schildern konnten.

MG Handel und Gastronomie im MG WiFi Netz: I. Degenhardt (Buchhandlung Degenhardt), C. Kuchenreuther (The Cloud), A. Welters-Dahmen (MGMG), E. Eichenberg, R. Lendzion (WFMG), M. Nierwetberg (nextMG e.V.), B. Schmidt (städtischer Breitbandkoordinator) bei der Buchhandlung Degenhardt auf der Friedrichstraße

Mit freundlichen Grüßen
WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH / nextMG e.V.

Ansprechpartner

Rafael Lendzion / WFMG | Telefon 02161 82379-75 | E-Mail: lendzion@wfmg.de

Welches Zielbild „digitalen Schule“ wollen wir in Mönchengladbach verfolgen? Eine Anregung!

Welches Zielbild „digitalen Schule“ wollen wir in Mönchengladbach verfolgen? Eine Anregung!

Durch die Teilnahme der Stadt Mönchengladbach am NRW-Landesprogramm „Gute Schule 2020“ fließen dringend benötigten Mittel für Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen in den kommunalen Haushalt. Nachdem dieser Grundstein gelegt ist, sollte die Stadt die digitale Zukunft der Schulen angehen: Wie muss die Infrastruktur der Schulen verbessert werden, damit sie die Schülerinnen und Schüler auf die Digitalisierung vorbereiten kann? Auf Bundes- und Landesebene werden weitere Förderprogramme, insbesondere für die digitale Ausstattung der Schulen, diskutiert (Stichwort „Digitalpakt“ für eine digitale Lernumgebung, Koalitionsvertrag).

Was ist das Zielbild der „digitalen Schule“ in Mönchengladbach?

Damit könnte die Stadt gezielt und vor allem bedarfsgerecht Fördermittel für die Digitalisierung der Schullandschaft in Mönchengladbach beantragen. nextMG hat daher ein Konzeptpapier verfasst, das der Frage nachgeht, wie eine solche lernfördernde IT-Ausstattung in Mönchengladbach aussehen könnte. Mit dem Konzeptpapier will nextMG frühzeitig eine Diskussion in Gang setzen, die dazu beitragen soll, das Zielbild um eine lernfördernde IT-Ausstattung in Mönchengladbachs Schulen zu formulieren. Wir wollen damit zu einer nachhaltigen und sinnvollen Verwendung der Mittel beitragen. Die Konzepte zur Digitalisierung sind zahlreich und unübersichtlich. Wir denken, dass eine Grundlage geschaffen werden muss, die auch mit den lokalen Schulen und Lehrerinnen und Lehrern rechtzeitig diskutiert werden sollte. Wir sehen das Konzept nicht als Gegenentwurf zum „Medienentwicklungsplan“, den die Stadtverwaltung gerade erstellt, sondern als Anregung und Ergänzung.

Digitalisierung der Schulen ist mehr als Bildungspolitik – es geht um die Zukunft des Standorts

„Die Investitionen in eine lernfördernde IT-Ausstattung der Schulen am Standort Mönchengladbach sollte nicht nur unter bildungspolitischen Aspekten betrachten werden. IT-Talent am Standort Mönchengladbach zu fördern, ist auch eine Investition in die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts und eine Investition in die Qualität des Wohnstandorts Mönchengladbach, der sich damit im Wettbewerb um Zuzug in die Stadt positiv positionieren kann“, so Mark Nierwetberg, Vorstandvorsitzender von nextMG.

Kernpunkte des Konzeptpapiers

Um eine lernfördernde IT-Ausstattung der Schullandschaft in Mönchengladbach zu gewährleisten, empfiehlt nextMG vor allem einen Schwerpunkt bei der Ausstattung der weiterführenden Schulen zu setzen. Weiterführende Schulen haben ein höheres technisches und infrastrukturelles Anforderungsprofil als Grundschulen, da sie bspw. im Bereich Programmierung tiefer eindringen, mehr Bandbreite brauchen und das Internet auch in anderen Bereichen als nur den IT-bezogenen Fächern einsetzen können. Zudem brauchen gerade die weiterführenden Schulen eine Infrastruktur, um Unterrichtsinhalte aus der Cloud oder in der Cloud oder auch aus dem Internet (aktuelle Medieninhalte bspw.) in den allgemeinen Unterricht zu integrieren. Die Digitalisierung der Grundschulen im pädagogischen Bereich kann durch andere Maßnahmen insbesondere ab der 3. Klasse realisiert werden, da gerade bei den Grundschulen vor allem die spielerische Heranführung an das Thema im Vordergrund steht. nextMG empfiehlt insbesondere die Budgetierung der laufenden Kosten im kommunalen Haushalt sicherzustellen, um die Administration der Netzwerke zu gewährleisten und ausreichend Software zur Nutzung bereitzustellen. Durch eine unzureichende Kalkulation der laufenden Kosten besteht die Gefahr, dass die Investition in die digitale Ausstattung der Schulen eine unzureichend genutzte Investitionsruine werden. „Die Schulen bedürfen eines zentralen WLAN-Managements. Das Schulnetz kann nicht durch Lehrkräfte gewartet werden, sondern muss durch professionelle Dienstleister zur Verfügung gestellt und angepasst werden“, so Mark Nierwetberg.

 

 

Online-Ansicht

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