#meetup.MG 03/20: So funktioniert das NRW-Gründerstipendium

Unser MeetUp ist aus der Weihnachtspause zurück und startet mit viel frischem Wind ins neue Jahr. Wir beginnen das Meetup Jahr mit dem NRW-Gründerstipendium. Dieses Förderungsangebot wurde bereits über 1.000-mal vergeben und auch acht Gladbacher Startups nutzen diese finanzielle Unterstützung. Bei unserem ersten Meetup am 06. Februar um 18:30 Uhr pitchen Michael Feinauer und Jia Sun, die ein Startup für Tofu-Produktion gründen.  Auch sie haben sich vorab schon unserer Fragerunde gestellt. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher bei FIL MEA, Annakirchstraße 63!

Beschreibt Euch in drei Hashtags.

#Weltbürger, #ErgänzenStattErsetzen, #Allrounder

Was ist die Vision von Eurer Gründung?

Tofublätter als Proteinquelle in den alltäglichen Speisenplan der Verbraucher in Deutschland zu integrieren, und als Teil der Lösung zur bequemen Reduktion von CO2 Emissionen beitragen.

Wie seid Ihr auf die Idee gekommen?

Die genaue Idee hat sich über einen längeren Zeitraum herauskristallisiert, im Hinterkopf war sie eigentlich schon viele Jahre.

Wie war Euer Werdegang, wo kommt Ihr her?

Dipl.-Medienwirtin (FH) aus China + Industriemechaniker aus der Pfalz.

Wie sind die Reaktionen auf Eure Idee?

Distanziert -> Aktzeptiert -> Positiv

Was waren Eure größten Misserfolge oder Fehler auf dem Weg zur Gründung?

Nicht früher für Gründung entschieden zu haben.

Was bedeutet es für euch,  euer eigener Chef zu sein?

Endlich uns selbst gefunden.

Was steht als Nächstes für euer Startup an?

Geeignete Produktionsräume und die Finanzierung.

Mit wem würdet Ihr gerne mal ein Bier trinken?

Mit Freunden und uns selbst auf dem 10-jährigen Jubiläum unseres Unternehmens!

Eure Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

Durchhaltevermögen! Durchhaltevermögen! Durchhaltevermögen!

 

#meetup.MG 02/20: So funktioniert das NRW-Gründerstipendium

Unser MeetUp ist aus der Weihnachtspause zurück und startet mit viel frischem Wind ins neue Jahr. Wir beginnen das Meetup Jahr mit dem NRW-Gründerstipendium. Dieses Förderungsangebot wurde bereits über 1.000-mal vergeben und auch acht Gladbacher Startups nutzen diese finanzielle Unterstützung. Benita Görtz von der IHK Mittlerer Niederrhein stellt bei unserem Meetup am 06. Februar um 18:30 Uhr das Gründerstipendium im Detail vor. Vorab hat sie uns schon die wichtigsten Rahmenpunkte zum Gründerstipendium genannt. Wir freuen uns auf das erste Meetup in 2020 bei  FIL MEA, Annakirchstraße 63!

Das Gründerstipendium ist eine Förderung vom Land NRW für Gründungswillige und Gründer. Deren Gründung noch keine 12 Monate zurückliegt. Gerne dürfen die Bewerber sich als Team mit maximal 3 Personen bewerben. Das Land fördert mit dem Stipendium Gründer, die sich in Vollzeit auf ihre Gründung konzentrieren wollen mit 1.000 € pro Monat. Das Geld können Gründer für maximal 12 Monate beziehen.

Gefördert werden Ideen, die innovativ sind, d.h. in besonders zukunftsversprechenden Technologiezweigen angesiedelt sind oder die Verbesserung einer bestehenden Technologie darstellen. Die Idee braucht ein Alleinstellungsmerkmal. Um das Stipendium zu erhalten, müssen die Gründer ein Ideenpapier einreichen und ein Pitch vor einer Jury halten. Wenn die Jury die Idee empfiehlt, können die Gründer sich beim Projektträger Jülich für das Gründerstipendium bewerben.

 

 

 

#meetup.MG 01/20: So funktioniert das NRW-Gründerstipendium

Unser MeetUp ist aus der Weihnachtspause zurück und startet mit viel frischem Wind ins neue Jahr. Wir beginnen das Meetup Jahr mit dem NRW-Gründerstipendium. Dieses Förderungsangebot wurde bereits über 1.000-mal vergeben und auch acht Gladbacher Startups nutzen diese finanzielle Unterstützung. Auch Gizem Bulut und Judith Grünwald sind Stipendiatinnen und berichten bei unserem Meetup am 06. Februar um 18:30 Uhr von ihren Erfahrungen. Sie haben gemeinsam den Unverpackt-Laden FIL MEA eröffnet und wollen so den Alltag der Gladbacher nachhaltiger gestalten. Auch sie haben sich vorab schon unserer Fragerunde gestellt. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher bei FIL MEA, Annakirchstraße 63!

Beschreibt Euch in drei Hashtags.

#femaleentrepeneur #sustainablebusiness #greeneconomy

Was ist die Vision von FIL MEA?

Nachhaltigkeit ist kein Nischenthema mehr. Wir wollen Umweltbewusstsein neu kommunizieren: Weniger erhobene Zeigefinger, mehr Augenhöhe. Damit wollen wir Nachhaltigkeit wirklich in die Mitte der Gesellschaft bringen.

Wie seid Ihr auf die Idee gekommen?

Wir haben bereits 2 Jahre vor der Planung von FIL MEA begonnen, unseren Alltag nachhaltiger zu gestalten. In unserer Wohnung in Köln wurde der Plastikmüll drastisch reduziert – durch bewusste Vermeidung von in Plastik verpackten Produkten. Das fiel uns in Köln nicht schwer, denn Unverpacktläden sind dort keine Seltenheit. Bei den regelmäßigen Besuchen in unserer Heimatstadt Mönchengladbach fiel uns aber unweigerlich auf, dass es hier wesentlich schwieriger war, auf Plastik zu verzichten. Viele verpackungsfreie Alternativen waren dort einfach nicht erhältlich.

Die Verbundenheit zu unserer Heimatstadt addiert mit dem Wunsch, müllfreie Produkte zugänglicher zu machen sowie der Drang nach einem Job mit Sinn führten letztlich dazu, dass wir den vollständigen Sprung in die Selbstständigkeit wagten. FIL MEA war geboren. Wichtig ist uns im Zuge der Nachhaltigkeits-Thematik vor allem eines: Weniger erhobene Zeigefinger und dafür mehr Daumen hoch.

Wie war Euer Werdegang, wo kommt Ihr her?

Wir sind beide in Mönchengladbach geboren und haben uns auf dem potpourri festival kennengelernt, das von Gizem mitbegründet und von Judith moderiert wurde. Wir sind beide in Köln zusammengezogen und haben dort studiert: Judith hat ihren Abschluss in Medienmanagement, Gizem in Gesundheitmanagement.

Wie wird das Angebot angenommen? Wie waren die Reaktionen auf einen Unverpackt-Laden?

Das Angebot wird erstaunlich gut angenommen. Sehr viele Interessierte wollen einen ersten Schritt in ein nachhaltigeres Leben machen und lassen sich nicht nur von uns beraten sondern teilweise auch beruhigen: Denn die Informationsflut zum Thema „Nachhaltigkeit“ kann überfordernd und auch abschreckend sein. Da ist es von Vorteil, zu hören, dass jede_r Einzelne_r ja irgendwo anfangen muss und niemand perfekt ist – da zählen wir uns auch zu! Die Reaktionen sind durchgehend positiv. Viele freuen sich und haben nur darauf gewartet, für andere ist es total spannendes Neuland.

Was waren Eure größten Misserfolge oder Fehler auf dem Weg zur Gründung?

Den einen großen Fehler können wir nicht wirklich benennen. Es ist schon vieles anders gelaufen als geplant. Eigentlich wollten wir zum Beispiel gar nicht in den stationären Handel – denn das war in unseren Augen viel zu unsicher und finanziell ein zu großes Risiko –, sondern einen mobilen Unverpacktladen führen, mit dem wir dann von Wochenmarkt zu Wochenmarkt fahren wollten. Ein Rückschlag folgte dem anderen und naja, nun haben wir den besten Laden, den wir uns hätten vorstellen können! In unserem Fall war jeder Fehler und jeder Rückschlag im Umkehrschluss gut für uns. Wir hoffen, dass es so weitergeht!

Was bedeutet es für euch,  euer eigener Chef zu sein?

Ganz viel Freiheit und ganz viel Verantwortung.

Was steht als Nächstes für euer Startup an?

Wir wollen dieses Jahr im größeren Stil mit Kooperationen mit Institutionen wie Schulen und Kindergärten starten. Am liebsten wäre es uns, wenn wir auch schon dieses Jahr anfangen könnten, Unternehmen und Ämter dabei zu unterstützen, den Arbeitsalltag nachhaltiger zu gestalten. Außerdem überlegen wir schon fleißig, wo wir unseren nächsten Laden eröffnen könnten. Wir haben viel vor!

Mit wem würdet Ihr gerne mal ein Bier trinken?

Mit Tupoka Ogette und Serena Williams.

Eure Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

    1. Rückschläge sind wichtig und werden dich stärker und resilienter machen.
    2. Sei authentisch und stehe wirklich hinter deiner Idee: Wenn du es nur für die Selbstständigkeit tust, lass es lieber sein. In der x-ten schlaflosen Nacht voller Arbeit wird dich wahrscheinlich nur die Leidenschaft und absolute Überzeugung durchhalten lassen.
    3. Lass dir helfen! Es gibt viele Beratungsstellen oder Förderungen, die dich und deine Idee in der Anfangsphase (oder auch darüber hinaus) entlasten können. Nimm diese Unterstützung an!

#meetup.MG 10/19: Meetup goes Rheydt III

Noch bis Mitte Oktober läuft die diesjährige Schauzeit Rheydt“: Seit dem 31. August wird in Rheydt zum „Trip in Hugos Heimat“ eingeladen. Während der Schauzeit werden leerstehende Ladenlokale in der Rheydter Innenstadt von Akteuren mit innovativen und kreativen Geschäftsideen neu belebt.
Sozialunternehmer haben das Potenzial, nachhaltige und systemische Veränderung in der Gesellschaft durch soziale Innovation mit zu gestalten und damit breitflächige soziale Wirkung zu erzielen. Oft gehen die Innovationen zusätzlich mit positiven finanziellen Effekten einher, etwa durch geringere Behandlungs- oder Folgekosten dank einer frühzeitigen Beseitigung der Ursache des jeweiligen gesellschaftlichen Problems statt einer späteren kostspieligen Behandlung der Symptome.
Mönchengladbach hat eine lange soziale Tradition, der bekannt geworden ist unter dem Stichwort „Rheinischer Kapitalismus“. Mit Vorbildern wie dem Volksverein für das katholische Deutschland, Louise Gueury, Hans Jonas und der Sozial-Holding. Soziale Verantwortung und soziales Unternehmertum wurden gestärkt und ausgebaut. Doch wie sieht es heute mit dem sozialen Potential und den sozialinnovativen Ideen in Mönchengladbach aus und wie kann man sie erkennen, fördern und etablieren? Menschen aus dem sozialen Bereich gründen anders. Wie kann eine neue Gründerkultur im soziokulturellen Bereich in Mönchengladbach etabliert werden und wie wird man Unternehmer im sozialen Bereich?

Wann: 10.10.2019 von 18:30 bis 21:00 Uhr
Wo: SCHAUZEIT Zentrale, Am Neumarkt 11, 41236 Mönchengladbach

Das Berufskolleg Volksgartenstraße stellt uns sein Ghana Projekt vor. Die Schulfirma engagiert sich seit Jahren sozial in Afrika und erzählt ein spannende Geschichte von Entwicklungsgeschichte auf Augenhöhe.

Beschreibt Euch in drei Hashtags.

#Ghana-Beyond-Aid #Ghana-Partnerschaft #Diaspora-Erfolgsstory

Was ist Eure Vision?

Um Fluchtursachen zu bekämpfen, schaffen wir langfristig Jobs in Ghana.
Durch hochwertige Bildung, modere IT-Infrastruktur, einem GuestHouse für Einheimische und dem Aufbau von Fair-Tourismus.

Wie seid Ihr auf die Idee gekommen?

Wir gehen mit offenen Augen durch die Welt und versuchen auf gegebene Situationen realistische Verbesserungen zu finden. Our „think tank“ never sleeps!!!

Wie war Euer Werdegang, wo kommt Ihr her?

Erfahrungen aus dem Projekt „Schule ohne Rassismus / Schule mir Courrage“ – Ab 2011.
Erfahrungen aus dem Projekt „Schule der Zukunft“ – Ab 2013
Erfahrungen aus dem Projekt „Fairtrade Schule“ – Ab 2013
Erfahrungen aus dem Projekt „INTERESIERT/MITARBEITENDE UNESCO-Projekt-Schule“ – Ab 2015

Wie wird Euer Angebot angenommen? Wie waren die Reaktionen auf Eure Idee?

Das Projekt existiert seit 2017/2018. Das GuestHouse wurde 2018 nur vom BKVGS-Ghana-Team und Mitbürgern der Diaspora genutzt. Seit 2018/2019 stellen wir unser StarUp bei jeder Gelegenheit vor. Langsam kommen von anderen Schulen des Landes NRW konkrete Anfragen, die unser Angebot (Bildung/IT-Infrastruktur/GuestHouse/Fair-Tourismus)  ab dem Jahr 2020 unterstützen und nutzen werden.

Was war Euer größter Misserfolg oder Fehler auf dem Weg zur Gründung?

Da wir Ghana seit ca. 5 Jahren kennen, operieren wir nur „Schritt für Schritt“. Es ist wichtig, die Bevölkerung mitzunehmen und Sie in die Projekte mit einzubeziehen. Partnerschaft auf gleicher Augenhöhe. 

Was bedeutet es für Euch, Euer eigener Chef zu sein?

Freiheit heißt Verantwortung.
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
Wir schaffen Realität.

Was steht als Nächstes für Euer Startup an?

Eine sichere und nachhaltige Energieversorgung für das GuestHouse.

Mit wem würdet Ihr gerne einmal ein Bier trinken?

BMZ-Bundesminister Dr. Gerd Müller, da sein „Marshallplan mit Afrika“ richtige Antworten enthält.

Deine Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

  • Ziele lt. der SMART-Regel setzen.
  • Projekte „Schritt für Schritt“ realisieren.
  • Das Leben ist lebensgefährlich.

#meetup.MG 10/19: Meetup goes Rheydt II

Noch bis Mitte Oktober läuft die diesjährige Schauzeit Rheydt“: Seit dem 31. August wird in Rheydt zum „Trip in Hugos Heimat“ eingeladen. Während der Schauzeit werden leerstehende Ladenlokale in der Rheydter Innenstadt von Akteuren mit innovativen und kreativen Geschäftsideen neu belebt.
Sozialunternehmer haben das Potenzial, nachhaltige und systemische Veränderung in der Gesellschaft durch soziale Innovation mit zu gestalten und damit breitflächige soziale Wirkung zu erzielen. Oft gehen die Innovationen zusätzlich mit positiven finanziellen Effekten einher, etwa durch geringere Behandlungs- oder Folgekosten dank einer frühzeitigen Beseitigung der Ursache des jeweiligen gesellschaftlichen Problems statt einer späteren kostspieligen Behandlung der Symptome.
Mönchengladbach hat eine lange soziale Tradition, der bekannt geworden ist unter dem Stichwort „Rheinischer Kapitalismus“. Mit Vorbildern wie dem Volksverein für das katholische Deutschland, Louise Gueury, Hans Jonas und der Sozial-Holding. Soziale Verantwortung und soziales Unternehmertum wurden gestärkt und ausgebaut. Doch wie sieht es heute mit dem sozialen Potential und den sozialinnovativen Ideen in Mönchengladbach aus und wie kann man sie erkennen, fördern und etablieren? Menschen aus dem sozialen Bereich gründen anders. Wie kann eine neue Gründerkultur im soziokulturellen Bereich in Mönchengladbach etabliert werden und wie wird man Unternehmer im sozialen Bereich?

Wann: 10.10.2019 von 18:30 bis 21:00 Uhr
Wo: SCHAUZEIT Zentrale, Am Neumarkt 11, 41236 Mönchengladbach

Thomas Sablotny von hoch3 wird von Markus Offermann interviewt und stellt so seine Gründungsgeschichte vor. Mit erlebnispädagogischen Ansätzen unterstützt er Menschen und Gruppen dabei über sich „hinaus zu wachsen“, wie er treffend auf seiner Website schreibt. Wir sind gespannt auf weitere Erzählungen von ihm!

Beschreibe Dich in drei Hashtags.

#kreativ #offen #zielorientiert

Was ist deine Vision?

Wir wollen junge Menschen jeden Tag bei ihrer persönlichen Entwicklung unterstützen.

Wie bist Du auf die Idee gekommen?

Nach vielen ehrenamtlichen Jugendfreizeiten traf ich bärtige Menschen, die auch nach vielen Jahren Details aus der gemeinsamen Zeit (2 Wochen) kannten. Damit wuchs die Erkenntnis, dass Erlebnisse offenbar eine sehr hohe Nachhaltigkeit besitzen…die es zu professionalisieren gilt. Vor allen an der Hochschule wurde vor allem die Gründung eines Sozialunternehmens kritisch betrachtet…heute werden wir gerne als Best Practice Beispiel genommen.

Wie war dein Werdegang, wo kommst Du her?

Schreiner – Studium der sozialen Arbeit – Erlebnispädagogik FH Frankfurt

Was waren dein größter Misserfolg oder Fehler auf dem Weg zur Gründung?

Falsche Partner und Kooperationen.

Was bedeutet es für dich, dein eigener Chef zu sein?

Die Freiheit eigene Ideen schnell umzusetzen.

Was steht als Nächstes für dein Startup an?

Eigene Seminar- und Gästehäuser

Mit wem würdest Du gerne mal ein Bier trinken?

Stefan Merath (Anm. d. Red. Stefan Merath ist ein deutscher Unternehmer, Buchautor, Mentor und Unternehmercoach.)

Deine Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

  • Klare Idee mit einer guten Strategie entwickeln
  • EKS – lieber spitz statt breit in den Markt einsteigen
  • Rückschritte gehören dazu

#meetup.MG 10/19: Meetup goes Rheydt

Noch bis Mitte Oktober läuft die diesjährige Schauzeit Rheydt“: Seit dem 31. August wird in Rheydt zum „Trip in Hugos Heimat“ eingeladen. Während der Schauzeit werden leerstehende Ladenlokale in der Rheydter Innenstadt von Akteuren mit innovativen und kreativen Geschäftsideen neu belebt.
Sozialunternehmer haben das Potenzial, nachhaltige und systemische Veränderung in der Gesellschaft durch soziale Innovation mit zu gestalten und damit breitflächige soziale Wirkung zu erzielen. Oft gehen die Innovationen zusätzlich mit positiven finanziellen Effekten einher, etwa durch geringere Behandlungs- oder Folgekosten dank einer frühzeitigen Beseitigung der Ursache des jeweiligen gesellschaftlichen Problems statt einer späteren kostspieligen Behandlung der Symptome.
Mönchengladbach hat eine lange soziale Tradition, der bekannt geworden ist unter dem Stichwort „Rheinischer Kapitalismus“. Mit Vorbildern wie dem Volksverein für das katholische Deutschland, Louise Gueury, Hans Jonas und der Sozial-Holding. Soziale Verantwortung und soziales Unternehmertum wurden gestärkt und ausgebaut. Doch wie sieht es heute mit dem sozialen Potential und den sozialinnovativen Ideen in Mönchengladbach aus und wie kann man sie erkennen, fördern und etablieren? Menschen aus dem sozialen Bereich gründen anders. Wie kann eine neue Gründerkultur im soziokulturellen Bereich in Mönchengladbach etabliert werden und wie wird man Unternehmer im sozialen Bereich?

Wann: 10.10.2019 von 18:30 bis 21:00 Uhr
Wo: SCHAUZEIT Zentrale, Am Neumarkt 11, 41236 Mönchengladbach

Den Anfang mit unserer Fragerunde macht dieses Mal Pia Kremer vom veganen Café Kosmo in Rheydt. Gemeinsam mit ihrer Schwester möchte sie Rheydt und später auch die ganze Welt ein kleines bisschen nachhaltiger gestalten und verwöhnt ihre Gäste mit veganen Leckereien in dem kleinen Ladenlokal auf der Bahnhofstraße 34.

Beschreibe Dich in drei Hashtags.

#vegan #nachhaltig #weltoffen

Was ist deine Vision?

Vom kleinen Rheydt aus die Welt zu einem fairen, tierleidfreien, nachhaltigen Ort machen.

Wie bist Du auf die Idee gekommen?

Durch die Erfahrung in der eigenen Stadt kein Café zum Wohlfühlen zu haben, und durch die langjährige Leidenschaft, für Gäste zu kochen und zu backen.

Wie war dein Werdegang, wo kommst Du her?

Geboren in Rheydt. Auf dem Land, in der Natur und beim Reisen aufgewachsen. Momentan studiere ich Politikwissenschaft.

Wie wird dein Angebot angenommen? Wie waren die Reaktionen auf deine Idee?

Von Veganern wird das Angebot dankend angenommen, und auch von der Nachbarschaft sind die Reaktionen durchweg positiv. Viele mutige „Fleischesser“ haben es schon gewagt, vegane Milchalternativen im Kaffee auszuprobieren.

Was waren dein größter Misserfolg oder Fehler auf dem Weg zur Gründung?

Es gab eigentlich keine großen Misserfolge. Vielmehr waren es Kleinigkeiten, die uns hin und wieder Sorgen bereitet haben. Insgesamt ist die Gründung tatsächlich ziemlich reibungslos verlaufen.

Was bedeutet es für dich, dein eigener Chef zu sein?

Jeden Morgen einen Arschtritt von meiner Schwester verpasst zu bekommen.

Was steht als Nächstes für dein Startup an?

Der Gastraum muss noch etwas gemütlicher gestaltet werden, und wir möchten das Café sowohl an unseren Ruhetagen als auch an den Tagen, an denen wir geöffnet haben, für verschiedene Veranstaltungen anbieten. Wir brauchen noch feste Kakao- und Teelieferanten, und mehr Werbung. Die Liste ist lang!

Mit wem würdest Du gerne mal ein Bier trinken?

Ich würde gerne überhaupt mal ein Bier trinken gehen. Aber gerade gilt meine Zeit und Energie dem Café.

Deine Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

Traut Euch und seid selbstbewusst. Haltet durch! Sprecht mit vielen unterschiedlichen Menschen über Eure Idee und nehmt Kritik an.

#meetup.MG 09/19: Mobilität der Zukunft

Auch unser dritter Pitch beim Meetup im September wird natürlich nicht vergessen. Das Team von Wheesy, einem Angebot der NEW, hat uns einige Fragen zum Thema Mobilität und Carsharing beantwortet.

Skizzieren Sie bitte kurz das Angebot von Wheesy.

Wir haben mit Wheesy ein Carsharing Angebot für Mönchengladbach geschaffen und hoffen so die Kommunen in unserem Netzgebiet noch besser miteinander zu verbinden. Hierfür bieten wir verschiedene Größen von E-Fahrzeugen, sowie Hybriden. Bald auch Elektroroller, welche man sich im Geschäftsgebiet ausleihen und wieder abgeben kann.

Warum wird Elektromobilität für einen Nahverkehrsanbieter wie die NEW immer wichtiger?

Herkömmliche Verbrenner verschmutzen unsere Luft, vor allem in der Masse, wie wir sie in Deutschland haben. Elektromobilität ist also der nächste Schritt des Autos um unsere Luft auch morgen noch atmen zu können. Daher versuchen wir bereits jetzt mit unserem Ladesäulenprogramm und eben auch mit Wheesy die Mobilität der Zukunft mit zu gestalten.

Ab wann wird E-Mobilität so spannend, dass man Geld damit verdienen kann?

Das kann man nicht pauschal beantworten. Generell sollte sich jeder Gründer über sein Business Model Gedanken machen.

Wird Sharing zunehmend zur Norm, d.h., stellen Sie fest, dass junge Leute z.B. gar keinen eigenen Pkw mehr besitzen wollen?

Der Trend geht gerade bei jungen Leuten, die sich noch nicht ganz auf eine Stadt festlegen wollen zum Sharing. So ist man flexibel, hat keine Fixkosten und kann sein Auto ganz nach Bedarf ausleihen.

Wie wird das Angebot angenommen?

Allein in diesem Jahr hatten wir bereits über 2.000 dienstliche und private Buchungen unser Fahrzeuge.

Die NEW arbeitet ja schon in einigen Bereichen mit Startups zusammen. Wie verläuft die Zusammenarbeit und was ist Ihnen wichtig dabei?

Generell mussten wir uns erst einmal an die Dynamik, die einige Startups mit sich bringen gewöhnen. Unsere Blauschmiede zeigt aber: die Zusammenarbeit funktioniert in der Regel sehr schnell auch effektiv. Wichtig sind uns, aber das geht den Gründern denke ich genauso, höfliche und respektvolle Umgangsformen, so wie ein authentischer Auftritt.

Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte.

Seid authentisch! Macht Euch früh Gedanken, über Euren Umgang mit Erfolg/ Misserfolg. Sucht Euch Partner die wirklich zu Euch passen und nicht die, die das meiste Geld haben.

#meetup.MG 09/19: Auf ein Neues II

Welche spannenden Startups erwarten Euch bei unserem nächsten next.mg Meetup? Unser neues Format ist auch beim Mobility-Meetup wieder mit am Start.  Jeder Pitcher stellt sich kurz vor, in dem er unsere 10 Fragen beantwortet. Heute stellt sich Jan Philipp Harmes, Mitbegründer der Roadfans GmbH vor. Das Startup entwickelte die Idee der 24/7 Wohnmobilvermietung, als sie selbst mit Freunden einen Roadtrip planten und sich das Mieten eines Campers als ein schwieriges Unterfangen darstellte. Lieber Jan Philipp, wir freuen uns auf Eure ausführliche Gründungsgeschichte beim nächsten Meetup am Donnerstag, dem 19.09.2019 um 18:30 Uhr im Gelenkbus der NEW, Gladbacher Straße 731, 41748 Viersen.

Beschreibe Dich in drei Hashtags.

#coffee #facts #execution

Was ist deine Vision?

Create millions of unforgettable days

Wie bist Du auf die Idee gekommen?

Mein Mitgründer wollte ein Wohnmobil mieten

Wie war dein Werdegang, wo kommst Du her?

Geboren in Kempen, also gebürtiger Niederrheiner, 27, seit 2018 wohnhaft hier in MG. BWL-Studium in Münster und Köln, im Studium Konzern- und Beratungserfahrung gesammelt. Dann Promotion in Supply Chain Management begonnen bis Roadfans dazwischenkam.

Wie wird dein Angebot angenommen? Wie waren die Reaktionen auf deine Idee?

Zweigeteilt. Die Endkunden finden es klasse, unsere anfänglichen Kooperationspartner, die Wohnmobilhändler, dagegen nicht. Also machen wir es jetzt ohne die und mit eigenen Fahrzeugen.

Was waren dein größter Misserfolg oder Fehler auf dem Weg zur Gründung?

Das Gründungsvorhaben ist über knapp 6 Monate gewachsen. In diesen 6 Monaten haben wir uns viel mit den Bereichen beschäftigt, aus denen wir kamen (kurz: Logistik/OR und Marketing). Im Nachhinein denke ich, dass man sich als Gründer in der Anfangsphase sehr leicht auf seine Lieblingsthemen konzentriert, die nicht unbedingt mit den wirklich wichtigsten übereinstimmen müssen.

Was bedeutet es für dich, dein eigener Chef zu sein?

Freiheit, Verantwortung, Freude. Gleichzeitig ist es unglaublich wichtig, sich regelmäßig Feedback von Coaches und anderen Externen einzuholen, um nicht zu sehr im eigenen Saft zu schmoren. Und: Du machst Fehler. Jede Menge. Einige davon hätte ein klassischer Chef über einem vielleicht aufgrund seiner größeren Erfahrung nicht in die Execution durchgelassen.

Was steht als Nächstes für dein Startup an?

Naja bislang haben wir gelernt wie man Wohnmobile aus Kundensicht besser vermietet als der Wettbewerb. Jetzt müssen wir lernen wie man gebrauchte Fahrzeuge verkauft.

Mit wem würdest Du gerne mal ein Bier trinken?

Michael Jordan. Tony Robbins. Bill Gates.

Deine Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

Focus!

Priorisiere dein Budget. Brauche ich z.B. diese Function WIRKLICH SOFORT?

Banker haben oft Recht.

#meetup.MG 09/19: Auf ein Neues

Welche spannenden Startups erwarten Euch bei unserem nächsten nextMG Meetup? Unser neues Format ist auch beim Mobility-Meetup wieder mit am Start. Jeder Pitcher stellt sich kurz vor, in dem er unsere 10 Fragen beantwortet. Heute hat sich Daniel Dietze, Mitbegründer des Familien-Startups movever unseren Fragen gestellt. Movever bringt die Mobilität von Arbeitnehmern und die gesamte Abrechnung von Reisekosten auf ein neues Level und bespielt so eines der Trendthemen der Zukunft. Lieber Daniel, wir freuen uns auf Euren Pitch beim nächsten Meetup am Donnerstag, dem 19.09.2019 um 18:30 Uhr im Gelenkbus der NEW, Gladbacher Straße 731, 41748 Viersen.

Beschreibe Dich in drei Hashtags.

#offen #neugierig #Netzwerker

Was ist deine Vision?

movever soll ein wesentlicher Bestandteil für die Incentivierung von nachhaltiger und intelligenter Arbeitnehmermobilität in Unternehmen werden und eine zentrale Funktion zur Steuerung von Arbeitnehmerincentives einnehmen.

Wie bist Du auf die Idee gekommen?

movever ist ein Familien-Startup. Gemeinsam mit meinem Vater und meinem kleinen Bruder Tim haben wir uns im April 2018 über den Trend ausgetauscht, dass das eigene Fahrzeug immer mehr an Bedeutung verliert. Der Gedanke, innerhalb der Familie ein eigenes Unternehmen zu gründen, reifte schon länger in den Köpfen. Kurzerhand haben wir entschlossen sehr bald zu gründen und sind direkt in die Vorbereitung gestartet.

Wie war dein Werdegang, wo kommst Du her?

Geboren in Neuss und mittlerweile stark verwurzelt in Mönchengladbach habe ich nach meinem Abitur eine Ausbildung zum Automobilkaufmann absolviert, worauf ein Studium in Wirtschaftsingenieurwesen folgte. Bis Ende Q1 2019 habe ich als Projektmanager im Bereich Business Development Mobility für die Santander Consumer Bank AG gearbeitet. Dort war Trendscouting ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit, wodurch ich den Mobility-Markt tiefer kennenlernen konnte.

Wie wird dein Angebot angenommen? Wie waren die Reaktionen auf deine Idee?

Wir haben noch vor dem eigentlichen Markteintritt eine Fuhrparkmesse in Düsseldorf besucht und dort unseren Prototypen vorgestellt. Vom Start weg haben wir bis heute fast nur positives Feedback bekommen und sind guter Dinge, den laufenden Feinschliff erfolgreich umzusetzen. Wir belegen ein Trendthema und sind definitiv zur richtigen Zeit gestartet.

Was waren dein größter Misserfolg oder Fehler auf dem Weg zur Gründung?

Einen richtigen Misserfolg gab es bei uns bislang nicht, wenngleich das Glas bei uns sowieso eher halb voll ist. Es ist wichtig die Aufgaben direkt zu Beginn gut zu priorisieren, um die sehr geringen personellen Ressourcen möglichst effizient einzusetzen.

Was bedeutet es für dich, dein eigener Chef zu sein?

Der Arbeitsplatz ist dort wo der Laptop ist und Raum und Zeit verschieben sich. Jeden Morgen aufzustehen und die eigene Zukunft maßgeblich zu beeinflussen, ist ein tolles Gefühl. Anders als im Konzern passiert Nichts, wenn man selbst nicht aktiv wird. Neben dem vollen Backlog ist es wichtig Teilerfolge zu feiern und die Motivation auf das Unternehmensziel hoch zu halten.

Was steht als Nächstes für dein Startup an?

Derzeit bereiten wir uns für einen Finanzierung vor. Zudem wird die Vertriebsmaschine auf die nächste Stufe gestellt, um möglichst viel für 2020 in Gang zu bringen.

Mit wem würdest Du gerne mal ein Bier trinken?

Mit dem Geschäftsführer von der movever GmbH in 2029. Die Person könnten mir dann erzählen, wie es mit movever nach 2019 hoffentlich erfolgreich weiterging

Deine Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

Tipp 1: Schreibe ganz zu Beginn Deinen Businessplan! Das schärft das eigene Verständnis von Deinem Produkt.

Tipp 2: Gehe so früh wie möglich mit Deiner Idee raus und sammle Feedback ein. Sei es von potentiellen Kunden oder von Freunden und Familienmitgliedern.

Tipp 3: Zögere nicht, mache es einfach. Eine Gründung lässt sich oftmals gut neben dem derzeitigen Hauptjob vorbereiten und durchführen.

#meetupMG macht mobil: Meetup Spezial zur Europäischen Mobilitätswoche

Liebe Freunde, Unterstützer und Mitglieder von nextMG,

wir sind zurück. Unsere Sommerpause ist zu Ende und wir starten in einen veranstaltungsreichen Jahresendspurt mit unserem #meetupMG!

Für das nächste Meetup am 19.09.2019 haben wir uns etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Als Location stellt uns unser Mitglied NEW Energie einen Gelenkbus am Sportheim „Am Wegweiser“, Gladbacher Straße 731, 41748 Viersen zur Verfügung. Hintergrund ist die Europäische Mobilitätswoche, die diesmal den Rahmen für unser Meetup bildet. Mehrere Gründer und Unternehmen stellen euch ab 18:30 Uhr innovative, zukunftsgerichtete Mobilitätsansätze vor.