PM: „Get up start up“ an der Hochschule Niederrhein

28. Mai 2018

„Get up start up“ an der Hochschule Niederrhein

Mönchengladbach – Studierende für das Thema Gründen begeistern, die Start-up-Dynamik in die Hochschule Niederrhein tragen: Darum geht es bei „Get up start up“ am Dienstag, 12. Juni, im Z-Gebäude an der Richard-Wagner-Straße 97. Ab 15 Uhr können Studierende und alle weiteren Interessierten zunächst an mehreren Themeninseln thematisch den Gründungsprozess in all seinen Facetten nachverfolgen – angefangen von der Ideenfindung bis zu Finanzierungs- und Rechtsfragen. „Dabei berichten Experten und Gründer aus der Praxis und stehen mit Rat und Tat zur Seite, ganz egal, welche Vorkenntnisse die Besucher mitbringen“, sagt Mark Nierwetberg, Vorsitzender der Mönchengladbacher Gründer- und Digitalinitiative nextMG. „Wir wollen einen niederschwelligen Einstieg in das Gründungsthema bieten und dabei Interesse wecken und Lust machen.“

In drei Barcamps werden die Fragestellungen anschließend vertieft. Höhepunkt des Tages wird ab 17.30 Uhr jedoch der „Mönchengladbach-Pitch“ (MG-Pitch): Dabei präsentieren Gründungsinteressierte ihre Geschäftsideen einer prominent besetzten Jury. Die Teilnehmer speisen sich im Wesentlichen aus Studierenden des fünften Semesters des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre, die einen Businessplan-Kurs bei Prof. Dr. Doris Kortus-Schultes und Prof. Dr. Georg Oecking belegt haben. „Ich kann schon jetzt verraten, dass die eine oder andere richtig starke Idee dabei sein wird“, sagt Prof. Oecking. Im Anschluss an den Pitch wird gegrillt und genetzwerkt.

Das bewährte Format von „Get up start up“ wurde in diesem Jahr etwas angepasst, um einen sommerlichen Gegenpol zur Gründerwoche im November anbieten zu können. nextMG, die Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG), die Hochschule Niederrhein, die Stadtsparkasse Mönchengladbach als Hauptsponsor sowie das derzeit entstehende Gründerzentrum Westend MG im SMS-Businesspark zeichnen für Planung und Realisierung verantwortlich. Mit im Boot ist außerdem das Start-up Cakerella, das im Vorjahr den Sieg beim Pitch davongetragen hatte.

Auch die Anreize für die Pitch-Teilnehmer wurden im Zusammenspiel der genannten Akteure gesetzt. So qualifiziert sich das Siegerteam automatisch für das Halbfinale des Rheinland-Pitches, das im Rahmen der Gründerwoche im Herbst in Mönchengladbach stattfinden wird. Für die besten drei Gruppen loben die Stadtsparkasse und die Aachener S-UBG-Gruppe insgesamt zudem 600 Euro aus. Das Westend stellt für das Siegerteam bis Jahresende Gratis-Räumlichkeiten zur Verfügung, damit dieses sich auf den großen Auftritt im November unter entsprechender Einbindung in ein Start-up-Ökosystem vorbereiten kann. Ebenso wird allen Pitch-Teilnehmern, neben der Einbindung in die lokale Gründerszene, die Möglichkeit geboten, im weiteren Jahresverlauf durch passgenaues, weiterführendes Coaching weiter an der eigenen Geschäftsidee zu feilen.

Das Angebot soll in den kommenden Jahren verstetigt werden und nicht zuletzt dazu dienen, das Thema Entrepeneurship tiefer als bisher auch in weiteren Studiengängen der Hochschule Niederrhein zu verankern. „In einem nächsten Schritt werden wir ein Angebot für die Wirtschaftsinformatiker anbieten“, sagt Prof. Oecking.

Weitere Informationen finden sich unter:

www.nextmg.org/get-up-start-up-2018
www.facebook.com/GetUpStartUpDE

Fragen zum Thema:

Mark Nierwetberg, Vorstandsvorsitzender nextMG e.V.
Tel. 0160 / 97858282

Jan Schnettler, Wirtschaftsförderung Mönchengladbach
Tel. 02161 / 82379-885

 

 

Das Polizeipräsidium – schlummerndes Potential für den Innovationstransfer in Mönchengladbach

Am Wirtschaftsstandort Mönchengladbach schlummert Potential, tief und fest. Mönchengladbach hat als einer der Standorte der Hochschule Niederrhein rund 8.000 Studentinnen und Studenten in verschiedenen Fachrichtungen, die jeden Tag in der Stadt lernen und ihr Wissen erweitern. Was geschieht mit diesem Potential? Viele der Studierenden werden die Stadt verlassen, weil sie in anderen Städten attraktive Arbeitgeber finden, einige werden bleiben und am Standort Arbeit finden. Wie können wir letzteres verstärkt für die Stadt nutzen?

Was wir in Mönchengladbach dazu brauchen ist ein Ökosystem, dass Gründungen aus der Hochschule heraus fördert und den technik- und wissensbasierten Innovationstransfer in die ansässigen Unternehmen unterstützt. Dabei geht es nicht nur um technisch-orientierte Studiengänge. Textilien werden immer mehr als Material in der Industrie als technische Textilien eingesetzt, Mönchengladbach hat die entsprechenden Nachwuchskräfte und Innovationsträger; der Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik in Mönchengladbach gehört zu den größten Studienorten für den textilen Ingenieurnachwuchs in Europa. Smarte Textilien, die mit Sensoren ausgestattet sind und so Daten erheben oder sich steuern lassen, gelten als Zukunftsthema. Ein anderer Bereich, der an der Hochschule Niederrhein stark ist, wird in Zukunft eine immer größere Bedeutung bekommen: Ernährung. Der entsprechende Fachbereich an der Hochschule Niederrhein, Oecotrophologie, ist mit rund 900 Studierenden der größte Oecotrophologie-Fachbereich an deutschen Fachhochschulen.

Was Mönchengladbach braucht, um dieses Potential für die Stadt unternehmerisch nutzbar zu machen, ist ein Ort an dem sich verschiedene Kreise treffen – Experten sprechen von der Triple Helix (siehe auch Präsentation). Die drei Elemente, Hochschule, Wirtschaft und Politik schaffen durch einen stärkeren Austausch ein positives Umfeld, um wissensbasierte Innovationen zu befördern und nutzbar zu machen.

Mit dem freiwerdenden Polizeipräsidium an der Theodor-Heuss-Straße, in der unmittelbaren Nähe zur Hochschule, hat Mönchengladbach die einmalige Chance, einen solchen Ort zu schaffen. Dort könnten Unternehmen, Studierende und Gründer einen Austausch in Gang setzen, der sich am Ende nur positiv auf den Wirtschaftsstandort Mönchengladbach, seine Innovationsfähigkeit und seine Beschäftigung auswirken wird. Als nextMG würden wir eine entsprechende Planung begrüßen, damit sich ein dynamisches Ökosystem für Gründer und eine Basis für wissensbasierten Innovationstransfer in der Stadt nachhaltig entwickeln kann.

 

 

Online-Ansicht

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meetupMG: Aufruf zum Mitmachen! Netzwerken, Austausch, Ideen vorstellen …

Das meetupMG ist das monatliche Treffen des Vereins nextMG zum Thema Gründer und Start-ups. Wir wollen Start-ups, Gründer, Interessierte und Unternehmer zusammenbringen, damit es in der Stadt zu einem Austausch zum Thema kommt und ein Netzwerk entsteht. Jeden ersten Dienstag im Monat treffen wir uns. Checkt die Facebook-Seite oder unsere Webpage zu den Details.

Das meetupMG gibt jedem mit einer Geschäftsidee die Chance sich und die Idee in einem Pitch vorzustellen und Feedback zu bekommen. Gerade für Gründer ist es wichtig, ihre Ideen mit anderen zu diskutieren und sich Perspektiven und Feedback einzuholen. Daher: Wer es wissen will, der kommt vorbei und stellt was vor. Zudem versuchen wir immer wieder Experten aus dem Bereich Gründung / Start-ups zu Vorträgen einzuladen, die Wissenswertes präsentieren. Wer Interesse hat, der schreibt eine eMail an: ak-gruender@nextmg.org

#meetupMG 09/17: Wie wollen wir ein Ökosystem für Gründer aufbauen und welche Rolle spielt westend.mg

Diesmal waren wir mit dem meetupMG nicht im Café Kontor, sondern als Gast beim SMS Businesspark City an der Blumenberger Straße. Das hatte einen speziellen Grund: Dort soll das Startup-Center WESTEND.MG entstehen. Mit einer Mischung unterschiedlichster Industriezweige im Businesspark, dem Know-how der SMS group und dem Support durch engagierte Partner bietet WESTEND.MG motivierten Gründungswilligen Unterstützung verschiedenster Art an. Dazu zählen Beratung, Coaching, fachliches Know-how, technisches Umfeld, Praxisbezug, Aufgabenfelder und letztendlich Kundenkontakte für ihre Geschäftsidee. Auf einer Fläche von 3.000 m² entstehen in einer ehemaligen Fabrikhalle für Startups designte Arbeitsplätze als Coworking-Space, eine interaktive Veranstaltungsfläche und moderne Räumlichkeiten für Labs.

Der Verein nextMG hat den SMS Businesspark City bei der Konzeption unterstützt und freut sich über die positive Entwicklung die das Projekt nimmt.

Warum ist so ein Projekt wie WESTEND.MG wichtig für Mönchengladbach und seine Startup-Szene? Mönchengladbach hat keine Großstadt-Szene mit Leuten, die interessiert sind und sich eh irgendwo und irgendwie treffen. Wir brauchen Mund-zu-Mund-Propaganda und einen Ort an dem sich die Szene kristallisieren kann, da geht man hin und trifft schon jemanden, der auch so tickt – eine Art Licht, das die Gründer-Motten anzieht… Zudem brauchen wir Räume für Unternehmensgründer und Start-ups und Kreative nah bei einander, damit sich die Projekte untereinander unterstützen können und sich mit Erfahrungen untereinander helfen. Darum ist bei aller Digitalisierung ein Ort wie WESTEND.MG für die Entwicklung der lokalen Szene so wichtig.
Das meetupMG findet immer am ersten Dienstag des Monats statt. Check auf facebook die Gruppe Startup Mönchengladbach oder die nextMG facebook Seite.

Ein Bericht zum meetupMG und dem Projekt westend.mg auch in der Rheinischen Post.

MM: Digitaloffensive nextMG gegründet: Für digitale Gründung und Transformation

Medienmitteilung nextMG

14. Dezember 2016
Digitaloffensive nextMG gegründet: Für digitale Gründung und Transformation

Mönchengladbach – Der Verein nextMG hat sich zur Aufgabe gemacht die Digitalisierung am Wirtschaftsstandort Mönchengladbach zu forcieren und die Aktivitäten rund um die digitale Transformation zu fördern. Hierzu verfolgen die Mitglieder im Wesentlichen drei Hauptziele: Gründungsintensität zu erhöhen und Start-Ups zu fördern, die Digitalisierung in der Wirtschaft und damit einhergehend die Transformationsprozesse auch in der Industrie voranzubringen sowie die Bildungsangebote, insbesondere mit dem Fokus auf IT/Digital zu erweitern.

Die Gründungs- sowie die Start-Up-Szene will man insbesondere durch ein gründerfreundliches Klima mit einem vielfältigen Veranstaltungs- und Beratungsangebot fördern. Um die Transformationsprozesse in der lokalen Wirtschaft aktiv zu unterstützen, strebt man eine stärkere Vernetzung der Leitbranchen Mönchengladbachs an, so z.B. der Produktions- und IT-Wirtschaft an, um gemeinsam Themenstellungen rund um Industrie 4.0 zu meistern.

Aufgrund der hohen Komplexität der digitalen Arbeitswelt, möchte der Verein sich für eine vielfältige Bildungslandschaft einsetzen. Das Ziel hierbei ist es, ein attraktives Bildungsangebot rund um die Digitalisierung in der Schule zu schaffen und dieses fest im Unterricht zu verankern. Um eine Stärkung der Bildungsangebote auf lokaler und regionaler Ebene zu erreichen, ist auch die Hochschule Niederrhein in dem Verein aktiv und gehört daher auch zu den Gründungsmitgliedern.

Bei der Gründungsversammlung verabschiedeten die Gründungsmitglieder die Satzung und wählten den Vorstand, bestehend aus Mark Nierwetberg (fluxMG) als Vorsitzenden und die Stellvertreter Prof. Rene Treibert (Hochschule Niederrhein) sowie Sebastian Leppert (Elements of Art) und Rafael Lendzion (WFMG) als Kassenwart. Darüber hinaus wählten die Gründungsmitglieder satzungsgemäß fünf Beisitzer: Torsten Glatz (Impress Media), Andree Haack (Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein), Dr. Bodo Karnbach (ITK Rheinland), Christian Kemler (Stadt Mönchengladbach), Felix Nattermann (Gymnasium am Geroweiher).

„Der Verein will die Digitalisierung am Wirtschaftsstandort Mönchengladbach forcieren, Aktivitäten rund um die digitale Transformation unterstützen und die Stadt für Gründer attraktiver machen“, sagt Mark Nierwetberg, der neu gewählte Vorsitzende des Vereins. Der Verein leistet einen wesentlichen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Mönchengladbach im Sinne der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt.