PM: Im freien City-WLAN surfen und tolle Preise mit dem MG WiFi Adventskalender gewinnen

Mönchengladbach, 29. November 2019

In der Vorweihnachtszeit darf ein Adventskalender nicht fehlen: Der voll digitale Mönchengladbacher Adventskalender, der jedem mit einem Smartphone frei zugänglich ist, bringt noch mehr vorweihnachtliche Freude mit sich.

Mit der zweiten Auflage des MG-WiFi-Online Adventskalender bieten die MGMG – Marketinggesellschaft der Stadt Mönchengladbach mbH und die WFMG – Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach GmbH in Kooperation mit der lokalen Gründer- und Digitalinitiative nextMG e.V. unter dem Motto „Von Mönchengladbachern für Mönchengladbacher“, unterstützt von dem lokalen Einzelhandel und der Gastronomie auch in diesem Jahr wieder tolle Gewinne an.

Denn hinter jedem digitalen Türchen werden Produkte von Mönchengladbacher Unternehmen (vorwiegend Einzelhändler und Gastronomen) in dem lokalen Adventskalender angeboten. Ziel der Aktion ist es, die vielfältigen Angebote unserer Stadt, verknüpft mit dem kostenfreien MG WiFi Angebot, näher an die Kunden zu bringen und damit auch die Kundenfrequenzen und somit die Attraktivität in den Innenstädten zu steigern.

„Das Projekt zeigt, dass eine Verknüpfung des lokalen Einzelhandels mit digitalen Anwendungen, über das MG WiFi Netz als Infrastruktur zur erfolgreichen Vermarktung von lokalen Produkte beitragen kann.“, freut sich Alice Welters-Dahmen, Bereichsleiterin Marketing bei der MGMG – Marketinggesellschaft Mönchengladbach mbH.

Seit 15 Monaten können Besucher der Innenstädte in Mönchengladbach im kostenlosen WLAN-Netz „MG WiFi“ surfen. „Wir wollen das WLAN – Netz um weitere Orte mit hoher Aufenthaltsqualität in der Stadt erweitern und den Bürgern die Mehrwerte nahebringen und die Möglichkeit geben die Vorteile des kostenfreien MG-WiFi-Netzes zu nutzen.“ sagt Rafael Lendzion, Teamleiter für Digitalisierung bei der WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH.

In Mönchengladbach ist das Netz vom Hauptbahnhof bis in die Altstadt verfügbar, auch in Rheydt wurde es vom Marktplatz bis zur Bahnhofstraße ausgerollt. Aufgrund der großen Reichweite der Access Points wird das Netz vereinzelt, um ausgewählte Standorte erweitert. So kann mit Unterstützung der Caritas Mönchengladbach jetzt auch am Adenauerplatz gesurft werden. Auch der Tiergarten Mönchengladbach wurde zuletzt mit einem MG WiFi Hot Spot versorgt.

Zufrieden mit der Entwicklung zeigt sich auch, Sebastian Leppert, als Vorstand der lokalen Gründer- und Digitalinitiative nextMG e.V.: „Ein W-LAN Netz wird oft als ergänzender Baustein der digitalen Infrastruktur betrachtet und trägt zur Digitalisierung der Stadt bei.“ Da es sich bei der Infrastruktur um gigabitfähige Router handelt, kann es in Mönchengladbach ebenfalls zur Ergänzung der Strategie der Gigabit City MG beitragen und somit als unterstützendes Modul auf dem Weg zu einer flächendecken Versorgung mit Glasfaserinfrastruktur in Mönchengladbach dienen.

Mit über 50.000 Logins monatlich erfreut sich das Netz hoher Beliebtheit und wurde von Anfang an, gut angenommen. „Mönchengladbach geht mit einem guten Beispiel voran und steigert mit den Aktionen auch die Nutzungsfrequenz des WLAN-Netzes“: bestätigt Christoph Kuchenreuther, zuständiger Projektleiter von The Cloud Networks. Mönchengladbach gehört bereits seit Beginn der Zusammenarbeit zu den am stärksten frequentierten Städten mit einer hohen Nutzerakzeptanz bei The Cloud Networks.

In den Sommermonaten Juli und August hat das MG WiFi Netz mit den rund 90.000 Logins pro Monat und 20.000 Einzelnutzern die meistgenutzten Zugriffe seit dem Start des Projekts im September 2018 verzeichnet. In der Vorweihnachtszeit rechnet die WFMG und der Anbieter The Cloud auch erneut mit einer Steigerung der Nutzerzahlen, da auch die auswärtigen Besucher aus der Region und den benachbarten Niederlanden auf den Weihnachtsmärkten in Rheydt und Mönchengladbach das kostenfreie MG WiFi Angebot nutzen werden.

Um die Bekanntheit weiter zu steigern, werden vor Weihnachten kleine Hinweisschilder in den WiFi-Gebieten platziert und machen die Besucher der Innenstädte auf das kostenfreie Angebot der Stadt aufmerksam.

Hintergrundinformation zu MG WiFi Netz:

Basierend auf einem Stadtratsbeschluss, als Vorschlag der Großen Koalition der Fraktionen CDU und SPD wurde das MG WiFi Netz in den Innenstädten von Rheydt und Mönchengladbach auf der Grundlage einer Konzeption der WFMG über den Anbieter The Cloud für eine Laufzeit von zunächst drei Jahren aufgebaut.

Neben der Infrastruktur besteht zudem über die Landing Page vom MG WiFi die Möglichkeit, Besucher auf aktuelle Veranstaltungen oder Projekte hinzuweisen. So wurde vor einigen Wochen über das Netz eine Umfrage des Niers-Instituts zur Gestaltung des Rheydter Marktes verlinkt, in welcher Bürger ihre Wünsche schildern konnten.

MG Handel und Gastronomie im MG WiFi Netz: I. Degenhardt (Buchhandlung Degenhardt), C. Kuchenreuther (The Cloud), A. Welters-Dahmen (MGMG), E. Eichenberg, R. Lendzion (WFMG), M. Nierwetberg (nextMG e.V.), B. Schmidt (städtischer Breitbandkoordinator) bei der Buchhandlung Degenhardt auf der Friedrichstraße

Mit freundlichen Grüßen
WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH / nextMG e.V.

Ansprechpartner

Rafael Lendzion / WFMG | Telefon 02161 82379-75 | E-Mail: lendzion@wfmg.de

PM Gründerwoche Mönchengladbach #startupMG!

28 Veranstaltungen zwischen 16. und 24. November

Gründerwoche 2019 ist größer, nutzwertiger
und regionaler aufgestellt

Mönchengladbach, 6. November 2019              

Im Jahr 2019 hat sich in der Mönchengladbacher Gründerszene einiges getan: Ein Startup-Imagefilm wurde produziert, ein „Starter-Paket“ inklusive Gründer-WG geschnürt, das Gründerstipendium NRW unterstützt bereits mehrere Geschäftsmodellentwicklungen aus Stadt und Region, spannende Vorhaben gingen von der Ideenphase in die Umsetzung. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund dient die bundesweite Gründerwoche (18.-24. November, in Gladbach bereits ab 16. November) auch als Leistungsschau all dessen, was die hiesige Gründerszene ausmacht: Innovationskraft, Mut, aber auch ein starkes lokales wie regionales Netzwerk und viel gegenseitige Unterstützung.

So formuliert es Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, erneut Schirmherr der Gründerwoche, in seinem Vorwort für den 20-seitigen Flyer mit allen 28 Einzel-Events. „Das sind noch einmal 50 Prozent mehr Veranstaltungen als im vergangenen Jahr“, sagt Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG). „Die Gründerwoche ist in den letzten Jahren sukzessive gewachsen – parallel mit der örtlichen Gründerszene.“ Koordiniert durch die WFMG und die Digitalisierungs- und Gründerinitiative nextMG e.V. sowie im Verbund mit den Sponsoren IHK Mittlerer Niederrhein und Stadtsparkasse Mönchengladbach und starken 35 Partnern wie NEW Blauschmiede und CO21 Coworking werden diesmal knapp 30 Veranstaltungen angeboten, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Mal erzählen Gründer, warum sie es trotz Festanstellung mit der Selbstständigkeit versuchen, mal geht es um Risikokapital, mal wird ein kompletter Gründungsprozess an einem Tag von vorne bis hinten durchgespielt. Mal geht es um Scheitern als Chance, mal steht ein nutzwertiges Thema wie Steuern oder die DSGVO im Fokus, mal ein spannender Speaker wie Boxlegende Henry Maske oder ein Repräsentant des estnischen Technologiekonzerns Nortal auf der Bühne.

Stark besetzte Themen sind in diesem Jahr unter anderem Nachhaltigkeit und Sozialgründungen, aber auch die Kunst- und Kulturszene wird mehr als bisher mit ins Boot genommen. Zwei Aspekte heben die diesjährige Gründerwoche speziell von den vorangegangenen ab: „Zum einen übernehmen mehr Gründer inhaltliche Verantwortung und bieten eigene Events an“, sagt OB Reiners. Zum anderen wird Mönchengladbach seiner Rolle als Oberzentrum stärker als bisher gerecht und nimmt Veranstaltungen beispielsweise auch von Partnern aus Krefeld, Willich und Viersen auf – ein erklärter Wunsch aus dem nextMG-Mitgliederkreis. Im regionalen Vergleich sucht die Mönchengladbacher Gründerwoche ohnehin ihresgleichen: Wie eine Übersicht auf www.gruenderwoche.de, dem zentralen Portal des Bundeswirtschaftsministeriums, verdeutlicht, können in Sachen Veranstaltungsdichte weder die starken Gründerstandorte in Düsseldorf, Köln oder im Ruhrgebiet mit dem Gladbacher Angebot ansatzweise mithalten. Die Teilnahme an nahezu allen Veranstaltungen ist kostenfrei – für den Auftritt von Henry Maske gibt es für Startups ein Freikontingent, das die städtische Marketinggesellschaft (MGMG) bereitstellt.

Los geht es am Samstag, 16. November, mit dem „Gründercoaching kompakt – 6×60 Minuten“ in der NEW-Blauschmiede, deren Startups am zweiten Samstag (23. November) ebenfalls den kompletten Tag bespielen. Neben den eher nutzwertigen Veranstaltungen unter der Woche tagsüber können sich auch die sechs Abendevents sehen lassen. Am Montag, 18. November, stellt sich das Startup „Meet Pablo“ vor, das gerade erfolgreich den Kunstmarkt digitalisiert und soeben einen siebenstelligen Betrag an Venture Capital eingeworben hat. Am Dienstag, 19. November, laden IHK, WFMG und Stadtsparkasse zu „Startup meets Business“, einem Speed-Dating für Gründer und Unternehmer. Am Mittwoch, 20. November, spricht Henry Maske auf Einladung des Initiativkreises Mönchengladbach, tags darauf folgt die Nortal-Veranstaltung „Die digitalste Gesellschaft der Welt“ des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft (Kreisverband Mönchengladbach). Am Freitag, 22. November, gibt es eine Sonderausgabe des monatlichen Meetup-Formats von nextMG: Im renommierten Museum Abteiberg geht es um das innovative Social-Media-Marketing von Museums, Museumsverein, Stadtbibliothek und  Volkshochschule. Abschließend folgt am Samstag, 23. November, die fünfte Mönchengladbacher „Fuckup Night“, diesmal mit einem Startup-Special: Dabei berichten junge Gründer von ihren größten unternehmerischen Niederlagen.

Bei der Vermarktung der Gründerwoche geht die WFMG teilweise neue Wege. Neben den klassischen Kanälen Print, Radio und selbstverständlich auch Online/Social Media wird etwa erstmals eine LED-Wand am Alten Markt bespielt. Die MGMG stellt wieder Citylight-Posterplätze zur Verfügung. Für die Flyer- und Postermotive zeichnet erneut die Agentur Nuvista verantwortlich, die das Motiv der nach und nach aufsteigenden Rakete Jahr für Jahr ein wenig weiterentwickelt – 2019 ist beispielsweise bereits die aufgehende Sonne zu erkennen.

Die Gründerwoche Deutschland ist eine bundesweite Aktionswoche des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), bei der es um die Förderung von Firmengründungen und Gründergeist geht. Sie ist Teil der internationalen Global Entrepreneurship Week, einer weltweiten Aktionswoche zur Förderung von innovativen Ideen und Unternehmertum, die zeitgleich in 170 Ländern stattfindet. Und das alles ist selbstredend keine Spielerei, sondern zahlt auf die Entwicklung der hiesigen Wirtschaft ein. „Neue Firmen und Geschäftsmodelle fördern den Wettbewerb, schaffen Arbeitsplätze und bereichern den Wirtschaftsstandort Mönchengladbach“, sagt Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.

Das Programm mit allen Anmeldemöglichkeiten findet sich unter www.gruenderwoche-mg.de.

PM Gründung der Kanzleivision GmbH

Innovatives Startup gründet sich im Mönchengladbacher Nordpark

Kanzleivision GmbH digitalisiert und
automatisiert die Rechts- und Steuerberatungsbranche

Mönchengladbach, 5. November 2019

Die Rechts- und Steuerberatungsbranche steht genau wie alle anderen Branchen vor der Frage, wie die digitale Transformation erfolgreich gestaltet werden und wie die Kanzlei den Überblick bei den ständigen Veränderungen behalten kann. Die neugegründete Kanzleivision GmbH liefert Antworten auf diese Fragen und positioniert sich in der Schnittstelle zwischen den Kanzleien und der IT. Als Prozessberater will das Team durch Einführung und Weiterentwicklung von vorhandener Software Kanzleien individuell unterstützen und so die Transformation umsetzen.

„Wir wollen aber nicht nur beraten, Projekte durch unsere Digitalisierungs-Roadmap umsetzen und Kanzleien zusammenbringen, um den Best-Practice-Ansatz zu erarbeiten, sondern in unserem Innova-tion Lab auch eigene digitale Produkte für die Kanzleien entwickeln“, sagt Geschäftsführer Christian Weiss. Ein erstes Produkt ist bereits fertiggestellt und wird Anfang 2020 auf den Markt gehen. Das Startup will als zentraler Knotenpunkt den Synergie-Effekt nutzen und die Agilität, die Dynamik und die Umsetzungsressourcen der Kanzleien steigern. Unterstützt wird das Kanzleivision-Team dabei durch die dpk digital GmbH aus Hamburg. Die Beratungsexpertise besteht somit aus 14 ausgewiesenen Experten in unterschiedlichen Bereichen der Digitalisierungsberatung und kann mehrjährige Erfahrungen bei großen Arbeitgebern vorweisen. Hinzu kommen die Gründungserfahrung und die Vision, den Berufsstand für die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen zusammenzuführen.

Das Gründerteam besteht aus Dirk Brandt (36), Wirtschaftswissenschaftler, Emre Karakas (29), Wirtschaftsingenieur und Mediengestalter, Thorsten Risse (33), Steuerfachwirt, und Christian Weiss (28), Wirtschaftsinformatiker im Steuerrecht. Die Kanzleivision GmbH wird in absehbarer Zeit ein Büro mit ca. 300 qm im Nordpark beziehen. Außerdem hat sie bereits einen dualen Studenten der Hochschule Niederrhein eingestellt. „Durch die gute Infrastruktur und den repräsentativen Räumlichkeiten konnten wir unsere Investoren von Mönchengladbach überzeugen. Mit Mönchengladbacher Preisen können die Immobilien im Nordpark vom Innovationsgrad ohne Weiteres mit Großstadtgebäuden mithalten. Durch die Standortwahl im Nordpark sind wir für unsere deutschlandweite Tätigkeit schnell am Düsseldorfer Flughafen“, begründet Kanzleivision die Vorzüge.

Das Gründerteam der Kanzleivision GmbH (Copyright Kanzleivision GmbH)

Unterstützung erhält das Startup von Big Playern aus der Branche: Dierkes Partner, dhpg und Ebner Stolz fungieren als Partnerkanzleien und teilen die Vision der vier Gründer. Und auch lokale Kanzleien, wie beispielsweise Kniebaum Bocks und Partner, befürworten das Vorhaben der Mönchengladbacher. „Die Intention hinter dem Projekt gefällt uns und wir sehen die Notwendigkeit in der Branche. Christian Weiss und seine Mitgründer sehen ein Problem und bieten die passende Lösung an. Als Gründungs-mitglied von nextMG unterstützen wir das Startup gerne mit unserem Fachwissen“, so Dr. Matthias Johnen von dhpg.

Stefan Winden von Ebner Stolz ergänzt: „Kanzleivision nutzt die aktuellen Marktchancen, die wir gerne durch den fachlichen Austausch unterstützen. Als Nummer 1 im Mittelstand brauchen wir Netzwerk-partner, die uns bei der Umsetzung von Innovationen und der Transformation unserer Geschäftspro-zesse begleiten.“ Kanzleivision kann sich daher über breite nationale Expertise an seiner Seite freuen. Dirk Brandt von Kanzleivision berichtet: „Wir sind froh, so große und erfahrene Partner gewonnen zu haben. Es bestätigt uns, dass unser Weg der Richtige ist.“

Kanzleivision befindet sich noch in der Strukturierungsphase und wird am 01.01.2020 voll durchstarten. Mit starken, nationalen Partnern an der Seite will das Startup Kanzleien, die einer digitalen Transformation offen gegenüberstehen, akquirieren und bei der eigenen digitalen Transformation und in der Zusammenarbeit mit den Mandanten unterstützen. Kanzleivision steht sinnbildlich für die Bewegung in Mönchengladbach. Es passiert etwas in der Stadt – und dank Kanzleivision auch in der Branche. Bis 2025 strebt Kanzleivision ein Wachstum auf 40 Mitarbeiter an und möchte 10 eigene Produkte für die Steuerberatung entwickelt haben.

Zum Hintergrund


In Deutschland ist die digitale Transformation eines der meistdiskutierten Themen. Nationale und globale Konzerne haben eigene Expertenteams installiert, die die Automatisierung und Vernetzung vorantreiben sollen. Und auch Mönchengladbach selbst treibt die Vernetzung aktiv voran. Für jeden sichtbar wird das, wenn man in den Norden und Westen der Stadt schaut, wo zahlreiche Neubauten, Geschäftszentralen von Banken und weitere Bürokomplexe rasant gebaut werden. Die Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG) sieht den positiven Boom nicht zuletzt auch auf Grund ihrer Initiativen begründet, die sie mit Partnern vorantreibt. Eine solche ist der Verein nextMG, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, junge Unternehmer zu unterstützen und zum Verbleib am Niederrhein zu bewegen. „Wir wollen junge Menschen mit innovativen Ideen dazu bewegen, den Weg in die Selbstständigkeit zu wagen und sich als Unternehmer zu versuchen“, so Mark Nierwetberg, Vorsitzender von nextMG. Den Standort Mönchengladbach möchte der Verein fördern und seine Vorzüge herausstellen.

Ein großes Faustpfand bei dieser Idee ist etwa die Blauschmiede der NEW. Christian Weiss kennt die Vorzüge der Initiativen zu gut. Er hat an der Hochschule Niederrhein studiert und dort Hilfe in der Anfangsphase seines ersten Startups „WikiSolutions“ gefunden. „Durch die Nähe zur Hochschule und die tolle Ausstattung ist die Blauschmiede genau der richtige Ort für digitale Startups“, wie Christian Weiss bestätigt. Weiss ist studierter Wirtschaftsinformatiker im Steuerrecht und gut vernetzt in Mönchengladbach. Während seines Studiums und seiner Zeit als Kanzleimanager engagierte er sich bereits ehrenamtlich in vielen Vereinen der Stadt, wie nextMG. „Für uns ist Mönchengladbach der richtige Standort. Durch unsere Kontakte innerhalb der Stadt und insbesondere zur Hochschule und anderen Unternehmen konnten wir uns ein sehr gutes Netzwerk aufbauen. Außerdem gehen wir nicht in der Masse unter und bekommen individuelle Unterstützungen durch die genannten Initiativen.“

Die Gründer waren bisher im Angestelltenverhältnis als Digitalisierungsmanager in verschiedenen, teil-weise Top-10-Kanzleien tätig. Die fehlende Transparenz und Dynamik im Softwaremarkt haben den Ausschlag für die Gründung gegeben. Und genau dort sehen die Gründer ihren USP. Sie wollen durch die Vernetzung der Kanzleien die Transparenz und Umsetzungsgeschwindigkeit erhöhen und die not-wendige Agilität ermöglichen. „Wir glauben, dass der Berufsstand nur gemeinsam die zukünftigen Wettbewerber und die Veränderungen meistern kann. Das Berufsbild hat und wird sich immer weiter verändern, und wir wollen uns mit unserem Know-how darauf fokussieren, die Kanzleien bei der Transformation zu unterstützen“, so die Gründer.

Für Rückfragen steht gerne zur Verfügung:
Christian Weiss
Christian.Weiss@Kanzleivision.de
Tel. 0173 387 95 07

PM Erstes Starter-Paket für Startups geht an Gründer-Duo aus Hamburg und Mönchengladbach

Bundesweit hatten der Mönchengladbacher Digitalisierungs- und Gründerverein nextMG e.V., die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFMG) und die ebenfalls städtische Entwicklungsgesellschaft (EWMG) Gründer dazu aufgerufen, sich für das erstmals ausgeschriebene „Startup.Starterkit.MG“ zu bewerben. Nun ist die Entscheidung gefallen: Das Startup EEDEN wird ein Jahr lang in einer Gründer-WG in der Mönchengladbacher Innenstadt wohnen, bei Bedarf Ausstellungsfläche zur Verfügung gestellt bekommen, Marketing-, Netzwerk- und Mentoring-Support genießen, im Sportverein mittrainieren sowie von vergünstigter E-Mobilität profitieren. Einer der beiden Gründer, die ursprünglich aus Langenfeld stammen, zieht dafür aus Hamburg nach Gladbach, der andere studiert dort bereits an der Hochschule Niederrhein. Das Gründer-Duo setzte sich in einem Pitch vor einer nextMG-Jury gegen Bewerber aus Leverkusen sowie Mönchengladbach und Würzburg durch.

Auf Initiative des Mönchengladbacher Digitalisierungs- und Gründervereins nextMG e.V., der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFMG) und der ebenfalls städtischen Entwicklungsgesellschaft (EWMG) sowie in Kombination mit den Partnern Gladbacher Hockey- und Tennisclub e.V. (GHTC) und NEW AG wird das „Startup.Starterkit.MG“ genannte Produkt lanciert. Der Hintergedanke: die ohnehin bereits quirlige örtliche Gründerszene um zusätzliche „High Potentials“ anzureichern. „Für das Starterkit kann sich jedes Gründerteam mit einer innovativen Geschäftsidee bewerben“, sagt Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer von EWMG und WFMG. „Vorzugsweise ist sie digitaler Natur, und im Idealfall steht sie sogar in Bezug zu unseren Mönchengladbacher Leitbranchen – kommt also zum Beispiel aus Bereichen wie IT-Security, Smart Textile, eCommerce oder eHealth-Care.“ Letzteres ist jedoch kein Muss. Das Angebot richte sich generell an „Startups in der Gründungsphase, die planen, mit ihrem Produkt oder Service innerhalb von zwölf Monaten im Markt zu starten“, fügt Mark Nierwetberg, Vorsitzender von nextMG, hinzu. „Wir wollen ihnen mit dem Starterkit zwölf Monate eine Rundum-Betreuung ihres Gründungsvorhabens anbieten.“

Die Geschäftsidee von Steffen Gerlach und Reiner Mantsch: Sie wollen die Textilproduktion über einen innovativen Recyclingprozess zellulosehaltiger Alttextilien nachhaltig verändern. Ziel ist es, somit möglichst viele Alttextilien der Wiederverwertung zuzuführen. Biochemisches Recycling beziehungsweise Upcycling soll dabei eine Produktqualität garantieren, die der Qualität neuer Baumwollprodukte entspricht beziehungsweise diese sogar übertrifft. Als Standort des Unternehmens wurde gezielt Mönchengladbach ausgewählt – nicht zuletzt wegen der textilen Historie der Stadt und der Möglichkeiten, die Letztere bietet. „Wir arbeiten eng mit der Hochschule Niederrhein zusammen. Der Aufbau des Recyclingprozesses findet im Labormaßstab am Standort Mönchengladbach statt. Dort kann zudem die komplette textile Kette abgebildet werden. Dies ermöglicht uns, einen schnellen Transfer erster Forschungsergebnisse auf die Entwicklung textiler Produkte vorzunehmen“, sagt Gerlach, der an der Universität Hamburg Betriebswirtschaftslehre studiert hat. „Die Infrastruktur in Mönchengladbach im Bereich Textil ist ein Standortfaktor, der für uns wichtig ist und den wir mit unserem Beitrag zukunftsorientiert stärken möchten“, fügt Mantsch, Studierender im Bereich Textilmanagement an der Hochschule Niederrhein, hinzu.

Mit der Auswahl von EEDEN geht die Idealvorstellung von Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer von EWMG und WFMG, in Erfüllung, dass die prämierte innovative Geschäftsidee idealerweise in Bezug zu den Mönchengladbacher Leitbranchen steht, zu denen die Textil- und Bekleidungsindustrie zählt. Auch ein weiteres Finalistenteam hatte mit seiner Geschäftsidee einen Textil- bzw. Fashion-Bezug; der dritte Bewerber war mit der Idee einer B-2-B-Sport-App ins Rennen gegangen. Mark Nierwetberg, Vorsitzender von nextMG, verband die Juryentscheidung mit einem Aufruf an die städtischen Akteure, das Angebot an kostengünstigem Wohnraum auszuweiten, der explizit für Startups zur Verfügung gestellt wird – die erste Ausschreibung des Starterkits habe schnell und deutlich gezeigt, dass der Markt dafür und der Bedarf daran durchaus gegeben seien.

Hintergedanke des Starterkits, das nextMG, WFMG und EWMG gemeinsam mit den Partnern Gladbacher Hockey- und Tennisclub e.V. (GHTC) und NEW AG lanciert haben: die ohnehin bereits quirlige örtliche Gründerszene um zusätzliche „High Potentials“ anzureichern oder aber diese in der Stadt und Region zu halten. An der Mönchengladbacher Hindenburgstraße wurde dafür eigens eine 66 Quadratmeter große „Gründer-WG“ bereitgestellt, die bereits von EEDEN bezogen worden ist. Bei Bedarf können auch Arbeitsplätze sowie Ausstellungsfläche in einem städtischen Ladenlokal zur Verfügung gestellt werden. nextMG steuert Gratis-Jahresmitgliedschaften und damit den Zugang zu seinem Mentorenprogramm bei, Marketing-Support und Netzwerk-Betreuung erfolgen durch WFMG und nextMG. Darüber hinaus können verschiedenste Beratungs- und Coaching-Angebote aus dem Partnernetzwerk von WFMG und nextMG zugeschaltet und auf die individuellen und konkreten Bedürfnisse des Startups zugeschnitten werden. Der GHTC stellt Gratis-Jahresmitgliedschaften zur Verfügung, der örtliche Nahverkehrsanbieter NEW AG pro Kopf und Monat 120 Freiminuten für seine Mobilitätsplattform Wheesy.

EEDEN wird umgehend in die Aktivitäten der örtlichen Gründerszene eingebunden: So wird das Startup etwa bei der Mönchengladbacher Gründerwoche (16.-24. November, www.gruenderwoche-mg.de) einen Vortrag halten. Hinweis: Um eine parallele Förderung durch das Gründerstipendium NRW nicht zu gefährden, haben sich die Gewinner bereiterklärt, von der ursprünglich im Rahmen des Starterkits angebotenen Mietkostenfreiheit abzurücken.

Zur Gründerszene in Mönchengladbach:

Das „Startup.Starterkit.MG“ knüpft an eine ganze Reihe von Maßnahmen zur Förderung der Startup-Szene an, die nextMG, WFMG und weitere Partner initiiert haben. So wurden etwa im Frühjahr das Gründerzentrum WESTEND.MG eröffnet und ein Imagefilm für die lokale Startup-Community an den Start gebracht. Die bundesweite Gründerwoche wird in Mönchengladbach auch 2019 mit einem üppigen Programm durchgeführt. Neben regelmäßigen Community-Events wie Meetups und Fuckup-Nights werden auch Highlight-Veranstaltungen mit Partnern wie dem Digihub Düsseldorf/Rheinland angeboten, dessen Gesellschafter die WFMG ist. Auf der neuen Internetpräsenz der WFMG findet sich eine prominente und wachsende Übersicht der ortsansässigen Startups im Steckbrief-Format. Mehrere Gladbacher Gründerteams erhielten zuletzt Zuschläge für das Gründerstipendium NRW. Und auch das Mentoring-Programm des Vereins nextMG wird verstärkt nachgefragt.

Mit freundlichen Grüßen

WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH / nextMG e.V.

Ansprechpartner

Jan Schnettler / WFMG | Telefon 02161 82379-885 | E-Mail: schnettler@wfmg.de  

Mark Nierwetberg / nextMG | Telefon 0160 97858282 | E-Mail: mnierwetberg@gmail.com

PM Mietkostenfrei wohnen, arbeiten, ausstellen: Mönchengladbach schnürt Starter-Paket für Startups

Ein ganzes Jahr mietkostenfrei in einer Gründer-WG in der Mönchengladbacher Innenstadt wohnen, Arbeitsplätze und bei Bedarf Ausstellungsfläche zur Verfügung gestellt bekommen, Marketing-, Netzwerk- und Mentoring-Support genießen, im Sportverein mittrainieren und Anschluss finden sowie von vergünstigter E-Mobilität profitieren: Auf dieses attraktive Leistungspaket können sich ab sofort und noch bis 30. September Startups aus ganz Deutschland bewerben.

Auf Initiative des Mönchengladbacher Digitalisierungs- und Gründervereins nextMG e.V., der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFMG) und der ebenfalls städtischen Entwicklungsgesellschaft (EWMG) sowie in Kombination mit den Partnern Gladbacher Hockey- und Tennisclub e.V. (GHTC) und NEW AG wird das „Startup.Starterkit.MG“ genannte Produkt lanciert. Der Hintergedanke: die ohnehin bereits quirlige örtliche Gründerszene um zusätzliche „High Potentials“ anzureichern. „Für das Starterkit kann sich jedes Gründerteam mit einer innovativen Geschäftsidee bewerben“, sagt Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer von EWMG und WFMG. „Vorzugsweise ist sie digitaler Natur, und im Idealfall steht sie sogar in Bezug zu unseren Mönchengladbacher Leitbranchen – kommt also zum Beispiel aus Bereichen wie IT-Security, Smart Textile, eCommerce oder eHealth-Care.“ Letzteres ist jedoch kein Muss. Das Angebot richte sich generell an „Startups in der Gründungsphase, die planen, mit ihrem Produkt oder Service innerhalb von zwölf Monaten im Markt zu starten“, fügt Mark Nierwetberg, Vorsitzender von nextMG, hinzu. „Wir wollen ihnen mit dem Starterkit zwölf Monate eine Rundum-Betreuung ihres Gründungsvorhabens anbieten.“

An der Mönchengladbacher Hindenburgstraße – mitten in der Stadt – wird eigens eine 66 Quadratmeter große „Gründer-WG“ inklusive brandneuer Küche eingerichtet, mit lichtdurchfluteten Räumen und großem Balkon. Es fällt keine Miete an, lediglich die Betriebskosten sind durch die Gründer zu tragen. Dasselbe gilt für zur Verfügung gestellte Arbeitsplätze sowie, bei Bedarf, Ausstellungsfläche in einem städtischen Ladenlokal. nextMG stellt Gratis-Jahresmitgliedschaften und damit den Zugang zu seinem Mentorenprogramm zur Verfügung, Marketing-Support und Netzwerk-Betreuung erfolgen durch die WFMG. Darüber hinaus können jederzeit verschiedenste Beratungs- und Coaching-Angebote aus dem umfangreiche Partnernetzwerk von WFMG und nextMG zugeschaltet und auf die individuellen und konkreten Bedürfnisse der Startups zugeschnitten werden. 

„Unser Ziel ist es in erster Linie, Mönchengladbach auf der Gründer-Landkarte zu verankern und die ausgewählten Startups davon zu überzeugen, ihr Unternehmen dann auch hier vor Ort aufzubauen“, sagt Jan Schnettler, der zuständige WFMG-Projektmanager. Deswegen beinhaltet das „Startup.Starterkit.MG“ durchaus auch „weiche Faktoren“ wie die Gratis-Mitgliedschaft im renommierten GHTC. „Auch Sportvereine müssen sich, etwa bei der Nachwuchsgewinnung und -förderung, den Herausforderungen der digitalen Transformation stellen. Deshalb unterstreichen wir in unserem 100. Jubiläumsjahr die guten Beziehungen zu unserer Heimatstadt sehr gerne durch unser Engagement in diesem vielversprechenden Startup-Projekt“, sagt Präsident Florian Kunz. Der örtliche Nahverkehrsanbieter NEW AG bringt sich ebenfalls ein und stellt pro Kopf und Monat 120 Freiminuten für seine Mobilitätsplattform Wheesy zur Verfügung. „Wir beteiligen uns gerne an dem Projekt von WFMG und nextMG, damit sich die Gründer auch ohne eigenes Auto ganz bequem elektrisch fortbewegen können und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, sagt NEW-Vorstand Frank Kindervatter.

Bereits im Oktober soll der Zuschlag an den oder die Gewinner erteilt werden, schon Anfang November kann dann der Einzug in die Gründer-WG erfolgen. Alle Informationen zum Starterkit und zum Bewerbungsprozess finden sich auf www.startupmg.de.

Zur Gründerszene in Mönchengladbach:

Das „Startup.Starterkit.MG“ knüpft an eine ganze Reihe von Maßnahmen zur Förderung der Startup-Szene an, die nextMG, WFMG und weitere Partner initiiert haben. So wurden etwa im Frühjahr das Gründerzentrum WESTEND.MG eröffnet und ein Imagefilm für die lokale Startup-Community an den Start gebracht. Die bundesweite Gründerwoche wird in Mönchengladbach auch 2019 mit einem üppigen Programm durchgeführt. Neben regelmäßigen Community-Events wie Meetups und Fuckup-Nights werden auch Highlight-Veranstaltungen mit Partnern wie dem Digihub Düsseldorf/Rheinland angeboten, dessen Gesellschafter die WFMG ist. Auf der neuen Internetpräsenz der WFMG findet sich eine prominente und wachsende Übersicht der ortsansässigen Startups im Steckbrief-Format. Mehrere Gladbacher Gründerteams erhielten zuletzt Zuschläge für das Gründerstipendium NRW. Und auch das Mentoring-Programm des Vereins nextMG wird verstärkt nachgefragt.

Mit freundlichen Grüßen

WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH / nextMG e.V.

Ansprechpartner

i.A. Jan Schnettler

Telefon 02161 82379-885  E-Mail: schnettler@wfmg.de

Erfolgreiche Premiere der Startup Night Digital Health

Digitales Gesundheitswesen als großes Zukunftsthema unserer Stadt erkannt

Rund 100 renommierte Entscheider, Praktiker und Startup-Gründer der Gesundheitsbranche haben sich gestern (27. Juni) auf Initiative der WFMG Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH zusammengefunden, um im kreativen Umfeld des Gründer- und Innovationszentrums WESTEND.MG die aktuellen und vor allem die Zukunftsthemen rund um die Gesundheit, Medizin, Pharmazie und Pflege zu diskutieren.

„Die Branche zählt mit rund 17.700 Beschäftigten und einem Anteil von 17,7 Prozent an der Gesamtzahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen in Mönchengladbach und verzeichnete mit das stärkste Wachstum der letzten Jahren“, untermauerte Dr. Ulrich Schückhaus von der WFMG die Bedeutung für den Standort. „Machen Sie in Mönchengladbach bitte weiter so“, honorierte Karl-Uwe Bütof, Ministerialdirigent des Wirtschaftsministerium NRW die Veranstalter der ersten „Startup Night Digital Health“ dann auch in seiner Begrüßungsansprache.

Mit dem STARTPLATZ, dem führender Entwickler im Rheinland für die Startup-Szene und deren innovative Geschäftsmodelle, wurde ein starker Partner gefunden. Geschäftsführer Dr. Lorenz Gräf stellte nochmals heraus, dass die Veranstaltung nicht nur eine Premiere in der Region war, sondern es ein ähnliches Format auch bundesweit bislang noch nicht gegeben habe. Thorsten Celary, Geschäftsführer der Städtischen Kliniken Mönchengladbach GmbH, konnte sich für sein Engagement belohnt sehen. Schon während der laufenden Veranstaltung wurde aus der Branche der Wunsch nach einer Wiederholung laut.

Mit dem OP-Roboter „da Vinci“ brachten die Städtischen Kliniken eine hochmoderne Medizintechnologie zur live-Vorführung mit in das WESTEND.MG. So hatten Veranstaltungsteilnehmer sogar die Möglichkeit für kurze Zeit in der Rolle eines Chirurgen einen minimalinvasiven Eingriff zu simulieren. Auf der Ausstellungsfläche präsentierten zudem diverse Startups ihre innovativen Geschäftsideen. Die Hochschule Niederrhein war mit den Kompetenzcentern eHealth und Informationssicherheit stark vertreten.

Parallel zur Ausstellung wurden auf verschiedenen Flächen interaktive Expertenvorträge zu Themen wie agile Arbeitsmethoden, das Digitale Versorgung Gesetz (DVG), Medical Apps und die neue Datenschutzgrundverordnung im Gesundheitswesen. Auch wurde die Möglichkeit präsentiert das Patientenaufkommen in einer Notaufnahme mit Hilfe von Big Data und künstlicher Intelligenz vorherzusagen.

Danach gehörte die Showbühne den vier Startups, welche jeweils exakt zehn Minuten Zeit bekamen, ihre Unternehmensidee zu präsentieren und sich dann den zahlreichen Fragen aus dem Publikum zu stellen.

Die Paneldiskussion „Digitalisierung gestalten oder Digitalisierung erleiden“ bildete mit hochkarätiger Besetzung durch Prof. Dr. Alexandra Jorzig (Kanzlei Jorzig), Prof. Dr. René Treibert (Hochschule Niederrhein), Prof. Dr. Thomas Lux (Hochschule Niederrhein), Susanne Wallrafen (Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach) und Thorsten Celary (Städtische Kliniken Mönchengladbach) den Abschluss eines kreativen und konstruktiven Tages im WESTEND.MG.

Die Fachveranstaltung richtete sich zuvorderst an Interessenten aus der Gesundheitsbranche, Medizintechnik und Ärzteschaft und wurde getragen von der städtischen Wirtschaftsförderung (WFMG), der Digitalisierungs- und Gründerinitiative nextMG, der Städtische Kliniken Mönchengladbach GmbH, der Kanzlei Jorzig sowie dem STARTPLATZ.

Zu den Veranstaltern: WFMG und nextMG haben sich dazu verpflichtet, die Digitalisierung des Mönchengladbacher Mittelstands sowie die Entwicklung der Startup-Szene voranzutreiben. Nicht zufällig zählt überdies der Sektor Gesundheitswirtschaft zu den sechs Leitbranchen der städtischen Wirtschaftsförderung. Die Städtische Kliniken Mönchengladbach GmbH – zunächst einmal ein traditionsreiches „normales“ Akutkrankenhaus mit den damit verbundenen „normalen“ und bewährten Aufgaben – hat es sich zum Ziel gesetzt, Vorreiter im Bereich Digital Health zu werden und proaktive Gesundheitslösungen anzubieten, immer unter dem Anspruch, die beste Medizin und die beste Pflege und Betreuung für die ihr anvertrauten Menschen bereitzustellen. Die Kanzlei Jorzig wiederum ist auf das Fachgebiet Medizinrecht spezialisiert.Zu den Teilnehmern: Zahlreiche Unternehmen, Startups und Akteure aus der Gesundheitsbranche haben sich im WESTEND.MG eingefunden. Die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH etwa setzt mit Forschungsprojekten zur Mensch-Technik-Interaktion und E-Mobilität für SeniorInnen Maßstäbe gezielt in den Stadtquartieren und darüber hinaus für die Zukunft der Pflegebranche. Vertreten waren auch das Competence Center eHealth (CCeHealth) an der Hochschule Niederrhein sowie das hochschuleigene Kompetenzzentrum für Informationssicherheit. Aus der Reihe der teilnehmenden Startups stach aus Berlin WhatsIn My Meds – Die Suchmaschine für Inhaltsstoffe von Arzneimitteln – hervor. An der Startup Night beteiligte sich ebenfalls der Think Tank The HealthCare Futurists, ein internationales und unabhängiges Netzwerk für Innovationen im Gesundheits- und Medizin-Bereich; und außerdem auch der digihub Düsseldorf/Rheinland, Entwickler neuer digitaler Geschäftsmodelle, Produkte und Lösungen.

WESTEND.MG offiziell eröffnet

Mit einem interessanten Mix an ersten Nutzern und Mietern ist am gestrigen Mittwoch, 8. Mai, das WESTEND.MG im SMS Businesspark offiziell an den Start gegangen. „Unabhängig von vielen guten Einzel- Initiativen fehlte bislang ein zentraler Ort für Gründer, Innovation und digitale Transformation in Mönchengladbach“, sagt Mark Nierwetberg, Vorsitzender des Digitalisierungs- und Gründervereins nextMG, der das Projekt angestoßen und konzipiert hatte. „Diesen Kristallisationspunkt für das Gesamt-Ökosystem schaffen wir nun mit dem WESTEND.MG – endlich.“ Federführend sind dabei neben nextMG die Wirtschaftsförderung (WFMG) mit der Entwicklungsgesellschaft EWMG, die SMS Group als Bereitsteller der Flächen sowie die Stadtsparkasse als Hauptsponsor. Unterstützung gibt es außerdem im Rahmen der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt. Als weitere Sponsoren sind ferner bis dato imat-uve sowie Bienen & Partner mit an Bord.

„Wir versprechen uns vom WESTEND.MG, dass das räumliche, aber auch inhaltliche Miteinander von Startups, Mittelständlern, Kreativen und Bildungseinrichtungen sehr großes Potenzial für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts birgt“, sagt WFMG-Geschäftsführer Dr. Ulrich Schückhaus. Ganz ähnlich sieht es Hartmut Wnuck, Vorstand der Stadtsparkasse: „Unsere Stadt braucht eine kreative, innovative Gründerszene, um die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts nachhaltig zu steigern.“ Andre Rahmen, Geschäftsführer der SMS Businesspark City GmbH, schlägt in dieselbe Kerbe: „Im Businesspark sitzen bereits rund 40 Firmen aus den unterschiedlichsten Branchen, darunter auch mehrere Bildungseinrichtungen. Vielfältige Synergien mit den Nutzern des WESTEND sind denkbar und ausdrücklich gewünscht.“

Mit der jungen Eventmanagement-Firma hundert24 GmbH (Megamarsch) und dem Kunstprojekt Änderungen aller Art / Designbüro Königshaus hatten die ersten Mieter bereits 2018 ihre Bleibe in dem nun sukzessive wachsenden Containerdorf in einer traditionsreichen ehemaligen Schlafhorst-Halle gefunden. „Mit dem WESTEND.MG gelingt es uns, ein Stück Mönchengladbacher Industriegeschichte mit der Zukunft zu verbinden“, sagt Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners. Im angrenzenden Businesspark, also ebenfalls als Teil der entstehenden Community, sind weitere Startups wie J.Clay, Hausheld und Beyondcode aktiv, die auf ein eher klassisches Büroumfeld setzen. Im Zuge der Eröffnung kommt nun weitere Bewegung in den WESTEND-Mix.

Die Sponsoren-Container von Stadtsparkasse sowie WFMG/EWMG werden in Kürze ersten ausgewählten Startups mietkostenfrei, aber für begrenzte Zeit zur Verfügung gestellt, der Auswahlprozess ist angelaufen. „Es ist schön zu sehen, dass jetzt eine Dynamik entsteht und die ersten interessierten Gründer bereits aktiv auf uns zukommen“, sagt Jan Schnettler, bei der WFMG der für das WESTEND.MG zuständige Projektmanager. Das Design- und Engineering-Unternehmen imat-uve hingegen wird seinen Container einem festen Nutzerkreis zur Verfügung stellen: dem CodeClubMG des Gymnasiums am Geroweiher. Dieser fördert Schüler und Schülerinnen darin, Fähigkeiten im Programmieren und in der Webentwicklung aufzubauen. „Wir bieten den Fachkräften von morgen ein attraktives Arbeitsumfeld und schaffen Bindungen, um die Kompetenz auch in der Stadt zu halten“, erläutert Dr. Hans Peter Schlegelmilch, Geschäftsführer der imat-uve group, sein Engagement im WESTEND.MG.

Die Marketing- und Eventagentur 2increase hat sich in Form eines Wohnmobil-Büros angesiedelt. Als weitere neue Mieter werden in Kürze außerdem die Steuerberatungskanzlei Karnatz & Berger, die vor Ort ein Digitalisierungsprojekt vorantreiben wird, sowie eine Ausgründung der Aachener P3-Group, die vom WESTEND.MG aus eine digitale Lösung für die Gastronomieszene namens „La Kart“ pilotmäßig in Mönchengladbach implementiert, in eigene Containerbüros einziehen. Auch räumlich hat sich das WESTEND.MG weiterentwickelt, ist aber noch lange nicht bei der vollen Ausbaustufe angelangt. Eine größere Veranstaltungsfläche ist bereits entstanden, in naher Zukunft soll ein „Makerspace“ hinzukommen, in dem moderne industrielle Produktionsverfahren für Einzelstücke ausgetestet werden können. Der „Demo Day“ für virtuelle und erweiterte Realität, der rund um die Eröffnung im WESTEND.MG stattfand und -findet, könnte bereits einen ersten Fingerzeig bezüglich der konkreten Ausrichtung geben – muss aber nicht. In Form eines ehemaligen Linienbusses gibt es einen ungewöhnlichen Raum für kleinere Workshops, mittelfristig könnte ein größerer Coworking-Container hinzukommen.

Doch eine Community besteht natürlich aus mehr als nur Infrastruktur. Daher wird das WESTEND.MG ab sofort auch mit einem attraktiven Veranstaltungsprogramm bespielt. „Von niederschwelligen, spielerischen Formaten über Meetups und Bühnenveranstaltungen bis hin zu Workshops und Sprechstunden reicht das Angebot“, sagt Community-Manager Stefan Sturm. Hierbei bringen sich beispielsweise auch die IHK Mittlerer Niederrhein und die Innovationspartner Niederrhein ein. Bis zu den Ferien geplant sind des Weiteren unter anderem eine Veranstaltung mit Startups aus den Bereichen Fashion Tech und Smart Textiles (23. Mai), die an die textile Tradition Mönchengladbachs anknüpft und nicht zuletzt den Mittelstand ansprechen soll, sowie ein „Table Tennis Talk“, ein lockeres Matchmaking-Tischtennisturnier für Gründer und Unternehmer (5. Juli). Auch der „Zukunftszirkel MG“, in dem sich Entscheider zu digitaler Transformation austauschen, trifft sich im WESTEND.MG (18. Juni). Hier ist das Veranstaltungsprogramm nachzulesen.

Um das WESTEND.MG und damit auch das Veranstaltungsprogramm weiter auf- und ausbauen zu können, sind die Projektpartner auf weitere Sponsoren angewiesen. Interessenten für Sponsoring, aber auch für reine Mietnutzung oder anderweitiges Einbringen, können sich ebenfalls unter www.westend.mg über die jeweiligen Ansprechpartner und Möglichkeiten informieren. Und auch unter www.facebook.com/WESTEND.MG gibt es regelmäßige Updates.

So berichtet CityVision über die Eröffnung.

PM Mitgliederversammlung nextMG

11. Februar 2019

nextMG fordert mehr gesamtstädtisches Handeln ein

Mönchengladbach – Der Digitalisierungs- und Gründerverein nextMG e.V. hat bei seiner zweiten jährlichen Mitgliederversammlung die Zielsetzung für 2019 skizziert. Das Jahr müsse im Zeichen zweier großer Projekte stehen, sagte der Vorsitzende Mark Nierwetberg vor rund 30 Vereinsmitgliedern: das Innovations- und Gründungszentrum WESTEND.MG an den Start bringen und die Entwicklung in Richtung IT-Kompetenz vorantreiben. Speziell für Letzteres sei eine noch stärkere Vernetzung der relevanten Akteure am Standort nötig – und vor allem noch weitaus mehr als bisher im Sinne einer gesamtstädtischen Ausrichtung, gerade mit Blick auf Geschäftsfeldentwicklung. „nextMG will nicht etwa aus Gladbach Berlin machen“, sagte Nierwetberg. „Sondern vielmehr erreichen, dass die überregionalen Cluster und Leitbranchen wie Textil und Mode, Produktionswirtschaft und Logistik zukunftsfähig werden. Das erfordert in erster Linie IT-Kompetenz, wir brauchen viel mehr junge Menschen, die programmieren können.“ 2019 müsse also unter dem Motto der Kollaboration stehen.

Im Dezember 2016 gegründet, hat der Verein im neuen Jahr bereits die Marke von 50 Mitgliedern geknackt. Zu den jüngsten Neuzugängen zählen unter anderem die Städtischen Kliniken sowie Borussia Mönchengladbach. nextMG ist in drei Säulen aktiv: Der Verein will die Stadt für Gründer attraktiver machen, die digitale Transformation des Mittelstands am Wirtschaftsstandort unterstützen sowie IT- Bildung fördern. In allen drei Säulen konnten in den ersten zwei Jahren des Bestehens bereits starke Impulse gesetzt werden, 2019 sollen diese noch intensiviert werden. Im Bereich „Gründung“ wird im März das WESTEND.MG im SMS Businesspark eröffnet, das als Nukleus des Gladbacher Ökosystems für Gründung, Transformation und Innovation konzipiert ist. Bereits im Februar wird eine Image- Kampagne für die Startup-Szene auf die Schiene gesetzt. In der Säule „Transformation“ wird es nach der erfolgreichen Auftakt-Aktivität mit dem „Smart City Forum Niederrhein“ im Sommer 2018 unter anderem weitere Formate aus der vom Land geförderten Reihe „Experimentierräume“ geben. Im Bereich „IT-Bildung“, der seitens der Wirtschaftsförderung (WFMG) über die Schiene MGconnect abgebildet wird, sind etwa ein Hackathon mit der Unternehmerschaft Metall und Elektro sowie der Aufbau einer digitalen Schülerzeitung und Computer-AG an der Heinrich-Corsten-Schule geplant.

Für Rückfragen:

Mark Nierwetberg, Vorstandsvorsitzender nextMG e.V.
E-Mail: mnierwetberg@gmail.com

PM Image-Kampagne

30. Januar 2019

nextMG treibt Markenbildung der örtlichen Gründerszene voran

Mönchengladbach – Mönchengladbachs Startup-Szene wächst – und der Digitalisierungs- und Gründerverein nextMG, die WFMG und einige andere arbeiten intensiv an einer besseren Vernetzung der verschiedenen Akteure. Doch Startups und Gründer aus Mönchengladbach werden in der Stadt nach wie vor wenig wahrgenommen. Dieses zu ändern, den Mönchengladbachern ein neues Selbstbewusstsein im Bereich neuer technologiegetriebener Unternehmen zu vermitteln und eine neue Plattform zu schaffen, soll das Ziel einer neuen Image-Kampagne sein. Denn noch mangelt es an einer Marke, an einem gemeinsamen Außenauftritt der Szene.

Deswegen startet der Verein nextMG ab sofort eine Local-Heroes-Kampagne (Arbeitstitel), die zunächst einen professionell erstellten Imagefilm über die Startup-Szene und ihre Protagonisten zum Kern haben soll. Dafür lassen wir beim nächsten #meetupMG am Donnerstag, 14. Februar, 18.30 Uhr, CO21, mehrere Anbieter ihre ersten Ideen pitchen. Noch vor Ort wird unter Einbindung der Community entschieden, wer den Zuschlag bekommt – und damit ein Budget in Höhe von 2500 Euro erhält, die der Verein nextMG auslobt. Am Montag, 18. Februar, 17 Uhr (WFMG, Neuhofstraße 52), wird dann im Rahmen der nextMG-Arbeitsgruppe „Gründung“ zusammen mit der Community erarbeitet, wer in dem Video in welcher Form präsent sein möchte und kann. Sowohl den 14. als auch den 18. Februar sollten sich alle interessierten Gladbacher Gründer also dick im Kalender markieren! Das Video soll bis zum 14. März fertig sein und dann erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Parallel dazu soll ein professionell gestaltetes Logo erstellt werden, wofür die WFMG weitere 500 Euro auslobt. Auch die Einrichtung eines permanenten Startup-Showrooms in der Innenstadt ist durch die WFMG in Vorbereitung. Dieser soll dann entsprechend der bis dahin erarbeiteten Markenbildung gebrandet werden. Eine aus dem Video und der damit verbundenen Markenbildung abgeleitete Testimonial-Kampagne mit kurzen Einzel-Porträts von Gründern ist in einem weiteren Schritt geplant.

Fragen und Interviews zum Thema:

Mark Nierwetberg, Vorstandsvorsitzender nextMG e.V.
E-Mail: mnierwetberg@gmail.com

PM: „FGHT CNCR“ gewinnt den Mönchengladbach-Pitch

13. Juni 2018

„FGHT CNCR“ gewinnt den Mönchengladbach-Pitch

Mönchengladbach – Eine App, die Krebspatienten und ihren Angehörigen Hilfestellung leistet: Mit dieser Idee hat das Team FGHT CNCR am Dienstagabend den „Mönchengladbach-Pitch“ (MG-Pitch) an der Hochschule Niederrhein gewonnen. Im Rahmen des „Get up start up“-Tages, der von der Digital- und Gründungsinitiative nextMG, der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG) und der Hochschule Niederrhein organisiert wurde, hatten sich insgesamt fünf studentische Teams mit ihren Geschäftsideen vor Publikum präsentiert. Allen Teilnehmern bescheinigten sowohl die Jury als auch das Publikum in der Abstimmung, gute, innovative Geschäftsideen erarbeitet zu haben. So zählten auch eine studentische Arbeitsvermittlung, personalisierte Schultaschen, ein digitaler Hochschul-Absolventenkatalog sowie Naturkosmetik für Neurodermitis-Patienten zu den vorgestellten Ideen.

Beeindruckend, was die Studierenden in nur sechs Wochen zusätzlich zu ihren eigentlichen Aufgaben da auf die Beine gestellt haben“, sagte Prof. Dr. Georg Oecking vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Oecking, zugleich Vorsitzender des Senats der Hochschule Niederrhein, hat es sich auf die Fahnen geschrieben, das Thema Entrepeneurship hochschulintern institutionalisiert zu verankern; die Pitch-Teilnehmer sind allesamt Studierenden des fünften Semesters im Studiengang Betriebswirtschaftslehre, die einen Businessplan-Kurs bei ihm und Prof. Dr. Doris Kortus-Schultes belegt haben. „Es gehört einiges dazu, sich in einem derart frühen Stadium den Fragen eines Publikums zu stellen“, fügte Sebastian Leppert, Moderator des Pitchs sowie stellvertretender Vorsitzender von nextMG, lobend hinzu. Als Hauptsponsor hatte die Stadtsparkasse Mönchengladbach die Veranstaltung unterstützt, dazu kam Hilfestellung vom Gründerzentrum Westend.MG im SMS-Businesspark, von der Aachener S-UBG-Gruppe sowie vom Start-up Cakerella, das einst den gleichen Businessplan-Kurs durchlaufen und das Vorgängerformat im vergangenen Frühjahr gewonnen hatte, seinerzeit im Rahmen eines Rheinland-Pitchs.

Das diesjährige Gewinnerteam ist nun automatisch für das Halbfinale des Rheinland-Pitchs qualifiziert, das im Rahmen der Gründerwoche in November in Mönchengladbach stattfinden wird. Außerdem gewinnt es 300 Euro und bekommt im weiteren Jahresverlauf im Westend.MG Gratis-Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, um sich auf den großen Auftritt unter entsprechender Einbindung in ein Start-up-Ökosystem vorbereiten zu können. Ebenso wird dort allen Pitch-Teilnehmern, neben der Einbindung in die lokale Gründerszene, die Möglichkeit geboten, im weiteren Jahresverlauf durch passgenaues, weiterführendes Coaching weiter an der eigenen Geschäftsidee zu feilen. Die Zweit- und Drittplatzierten Pitch-Teams – Donkey Bag mit der Schultüten-Idee sowie Find Me mit dem Absolventenkatalog – erhalten zusätzlich 200 bzw. 100 Euro.

Wir sind extrem stolz, hier und heute gewonnen zu haben. Unsere Geschäftsidee ist nicht zuletzt aus persönlicher Betroffenheit in den eigenen Familien heraus entstanden“, sagte Sascha Luhmeyer von FGHT CNCR. Man wolle die nächsten Monate nutzen, um die Idee intensiv weiter zu verfeinern und Mönchengladbach beim Rheinland-Pitch würdig zu vertreten. Die zu entwickelnde App ist als Info-Plattform konzipiert, die von Rezepten über Zugang zu Selbsthilfegruppen bis hin zur Chatfunktion mit anderen Betroffenen einen umfassenden Service für Krebspatienten und deren Angehörige bietet.

Zuvor hatten die Besucher das Angebot genutzt, sich den Pitch und das vorgeschaltete Programm anzuschauen. Denn zunächst war es an mehreren Themeninseln und in drei Barcamp-Formaten darum gegangen, Studierende für das Thema Gründen zu begeistern und die Start-up-Dynamik weiter als bisher in die Hochschule zu tragen. Neben Institutionen wie der Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein, den Wirtschaftsjunioren sowie Coworking- und Büroflächenanbietern präsentierte sich dabei auch das „Who is Who“ der noch überschaubaren, aber wachsenden Mönchengladbacher Start-up-Szene: Von Megamarsch über Bähren Mystery bis hin zu Unnormal Entertainment und der Hephata-Ausgründung Mano nella Mano reichte das Spektrum.

Bildunterschrift (v.l.): Stefan Sibum (Stadtsparkasse Mönchengladbach), Ute Schmeiser und Stefan Sturm (Westend.MG), das Gewinnerteam FGHT CNCR mit Lars Wateler, Laura Hanstein, Sascha Luhmeyer und Tanja Grieshaber sowie Prof. Dr. Georg Oecking. Foto: Hans-Peter Reichartz

Fragen zum Thema und Interviewmöglichkeiten:

Sebastian Leppert, stv. Vorstandsvorsitzender nextMG e.V.
Tel. 02166 / 91 567-89

Prof. Dr. Georg Oecking, Hochschule Niederrhein
Tel. 02161 186-6334

Jan Schnettler, Wirtschaftsförderung Mönchengladbach
Tel. 02161 / 82379-885

Sascha Luhmeyer, Gewinner-Team FGHT CNCR
Tel. 0173 2971929