Erfolgreiche Premiere der Startup Night Digital Health

Digitales Gesundheitswesen als großes Zukunftsthema unserer Stadt erkannt

Rund 100 renommierte Entscheider, Praktiker und Startup-Gründer der Gesundheitsbranche haben sich gestern (27. Juni) auf Initiative der WFMG Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH zusammengefunden, um im kreativen Umfeld des Gründer- und Innovationszentrums WESTEND.MG die aktuellen und vor allem die Zukunftsthemen rund um die Gesundheit, Medizin, Pharmazie und Pflege zu diskutieren.

„Die Branche zählt mit rund 17.700 Beschäftigten und einem Anteil von 17,7 Prozent an der Gesamtzahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen in Mönchengladbach und verzeichnete mit das stärkste Wachstum der letzten Jahren“, untermauerte Dr. Ulrich Schückhaus von der WFMG die Bedeutung für den Standort. „Machen Sie in Mönchengladbach bitte weiter so“, honorierte Karl-Uwe Bütof, Ministerialdirigent des Wirtschaftsministerium NRW die Veranstalter der ersten „Startup Night Digital Health“ dann auch in seiner Begrüßungsansprache.

Mit dem STARTPLATZ, dem führender Entwickler im Rheinland für die Startup-Szene und deren innovative Geschäftsmodelle, wurde ein starker Partner gefunden. Geschäftsführer Dr. Lorenz Gräf stellte nochmals heraus, dass die Veranstaltung nicht nur eine Premiere in der Region war, sondern es ein ähnliches Format auch bundesweit bislang noch nicht gegeben habe. Thorsten Celary, Geschäftsführer der Städtischen Kliniken Mönchengladbach GmbH, konnte sich für sein Engagement belohnt sehen. Schon während der laufenden Veranstaltung wurde aus der Branche der Wunsch nach einer Wiederholung laut.

Mit dem OP-Roboter „da Vinci“ brachten die Städtischen Kliniken eine hochmoderne Medizintechnologie zur live-Vorführung mit in das WESTEND.MG. So hatten Veranstaltungsteilnehmer sogar die Möglichkeit für kurze Zeit in der Rolle eines Chirurgen einen minimalinvasiven Eingriff zu simulieren. Auf der Ausstellungsfläche präsentierten zudem diverse Startups ihre innovativen Geschäftsideen. Die Hochschule Niederrhein war mit den Kompetenzcentern eHealth und Informationssicherheit stark vertreten.

Parallel zur Ausstellung wurden auf verschiedenen Flächen interaktive Expertenvorträge zu Themen wie agile Arbeitsmethoden, das Digitale Versorgung Gesetz (DVG), Medical Apps und die neue Datenschutzgrundverordnung im Gesundheitswesen. Auch wurde die Möglichkeit präsentiert das Patientenaufkommen in einer Notaufnahme mit Hilfe von Big Data und künstlicher Intelligenz vorherzusagen.

Danach gehörte die Showbühne den vier Startups, welche jeweils exakt zehn Minuten Zeit bekamen, ihre Unternehmensidee zu präsentieren und sich dann den zahlreichen Fragen aus dem Publikum zu stellen.

Die Paneldiskussion „Digitalisierung gestalten oder Digitalisierung erleiden“ bildete mit hochkarätiger Besetzung durch Prof. Dr. Alexandra Jorzig (Kanzlei Jorzig), Prof. Dr. René Treibert (Hochschule Niederrhein), Prof. Dr. Thomas Lux (Hochschule Niederrhein), Susanne Wallrafen (Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach) und Thorsten Celary (Städtische Kliniken Mönchengladbach) den Abschluss eines kreativen und konstruktiven Tages im WESTEND.MG.

Die Fachveranstaltung richtete sich zuvorderst an Interessenten aus der Gesundheitsbranche, Medizintechnik und Ärzteschaft und wurde getragen von der städtischen Wirtschaftsförderung (WFMG), der Digitalisierungs- und Gründerinitiative nextMG, der Städtische Kliniken Mönchengladbach GmbH, der Kanzlei Jorzig sowie dem STARTPLATZ.

Zu den Veranstaltern: WFMG und nextMG haben sich dazu verpflichtet, die Digitalisierung des Mönchengladbacher Mittelstands sowie die Entwicklung der Startup-Szene voranzutreiben. Nicht zufällig zählt überdies der Sektor Gesundheitswirtschaft zu den sechs Leitbranchen der städtischen Wirtschaftsförderung. Die Städtische Kliniken Mönchengladbach GmbH – zunächst einmal ein traditionsreiches „normales“ Akutkrankenhaus mit den damit verbundenen „normalen“ und bewährten Aufgaben – hat es sich zum Ziel gesetzt, Vorreiter im Bereich Digital Health zu werden und proaktive Gesundheitslösungen anzubieten, immer unter dem Anspruch, die beste Medizin und die beste Pflege und Betreuung für die ihr anvertrauten Menschen bereitzustellen. Die Kanzlei Jorzig wiederum ist auf das Fachgebiet Medizinrecht spezialisiert.Zu den Teilnehmern: Zahlreiche Unternehmen, Startups und Akteure aus der Gesundheitsbranche haben sich im WESTEND.MG eingefunden. Die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH etwa setzt mit Forschungsprojekten zur Mensch-Technik-Interaktion und E-Mobilität für SeniorInnen Maßstäbe gezielt in den Stadtquartieren und darüber hinaus für die Zukunft der Pflegebranche. Vertreten waren auch das Competence Center eHealth (CCeHealth) an der Hochschule Niederrhein sowie das hochschuleigene Kompetenzzentrum für Informationssicherheit. Aus der Reihe der teilnehmenden Startups stach aus Berlin WhatsIn My Meds – Die Suchmaschine für Inhaltsstoffe von Arzneimitteln – hervor. An der Startup Night beteiligte sich ebenfalls der Think Tank The HealthCare Futurists, ein internationales und unabhängiges Netzwerk für Innovationen im Gesundheits- und Medizin-Bereich; und außerdem auch der digihub Düsseldorf/Rheinland, Entwickler neuer digitaler Geschäftsmodelle, Produkte und Lösungen.

#meetup.MG 07/19: Auf ein Neues

Welche spannenden Startups erwarten Euch bei unserem nächsten next.mg Meetup? Um die Frage zu klären, haben wir ein neues Format für Euch. Jeder Pitcher stellt sich kurz vor, in dem er unsere 10 Fragen beantwortet. Den Anfang macht heute Jonas Becher von Masasana , einem Mönchengladbacher Software-Consultant für maschinelles Lernen und Data Science. Er entwickelt persönliche KI-gestützte Lösungen zur Optimierung von Geschäftsprozessen.

Jonas, wir freuen uns auf Dich beim Juli Meetup am 11.07 um 18:30 Uhr im WESTEND.MG.

Beschreibe Dich in drei Hashtags.

#Balanced #MachineLearningExpert #NatureHigh

Was ist deine Vision?

Ich lasse mich von meinen Träumen leiten und versuche, im Leben nur das zu machen, worauf ich auch wirklich Bock habe. Was natürlich nicht heißt, nicht auch mal in den sauren Apfel zu beißen. Denn das gehört definitiv dazu! Es ist vielleicht etwas altbacken, aber am Ende seines Lebens auf dies zurück zu schauen und sagen zu können „F**k war das geil“.

Wie bist Du auf die Idee gekommen?

Während meiner Ausbildungen und meines Studiums habe ich mich immer wieder mit der Entwicklung verschiedener Anwendungen beschäftigt und habe daher erste Erfahrungen in der Programmierung sammeln können. Viele Gespräche mit meinem jetzigen Head of Development, Tobias Freund, haben mir die Möglichkeiten und Risiken von künstlicher Intelligenz nähergebracht. Um so mehr ich mich mit der Thematik beschäftigt habe, um so mehr wurde ich von einem unsichtbaren Band gefangen. Die Welt um mich herum bestand nur noch aus Prozessen, die geradezu danach schrien durch KI optimiert zu werden.

Wie war dein Werdegang, wo kommst Du her?

Ich bin gebürtiger Gladbacher und stolz drauf. Meine Heimatstadt hatte immer sowohl beruflich als auch privat einiges zu bieten und so bin ich nie dazu gekommen, sie zu verlassen. Für die Informatik entschied ich mich, nachdem ich meine Mittlere Reife nach der zehnten Klasse erhalten habe. Ein normales Abitur war mir zu langweilig und so entschloss ich mich, eine duale Ausbildung zum Informationstechnischen Assistenten inkl. Fachabitur zu absolvieren. Direkt im Anschluss habe ich eine Berufsausbildung zum Fachinformatiker begonnen und erfolgreich beendet. Die kommenden Jahre habe ich als Projektmanager bei einem lokalen Payment Service Provider, CommDoo GmbH, gearbeitet, bevor ich beschloss ein Studium zum Wirtschaftsinformatiker nachzuholen. Die Möglichkeiten an der Hochschule Niederrhein und viele Gespräche mit Professoren, wie z.B. Herrn Prof. Brell und Herrn Prof. Freund, haben mich neu beflügelt und so beschloss, ich mein eigenes Unternehmen zu gründen.

Wie wird dein Angebot angenommen? Wie waren die Reaktionen auf deine Idee?

Viele, denen ich von meiner Idee berichtete, haben zunächst gar nicht verstanden, was ich genau vorhabe. Ich bin sicher, aus meiner Familie könnte es heute noch keiner genau sagen. Der Beratungsbedarf im Bereich der maßgeschneiderten KI Lösungen ist aktuell jedoch so groß, dass ich schon mit dem Gedanken spiele, weitere Angestellte mit ins Team zu holen. Das freut mich und zeigt mir, dass ich mich auf einem richtigen Weg bin.

Was waren dein größter Misserfolg oder Fehler auf dem Weg zur Gründung?

Tatsächlich muss ich gestehen, bisher keine wirklichen Misserfolge erlebt zu haben. Sicher liegt das aber auch an meiner generellen Lebenseinstellung. Herausforderungen begegne ich gerne und liebe es, schwierige Situationen zu meistern. Ich habe jedoch feststellen müssen, dass eine langfristige Planung von deutlich größerer Bedeutung ist, als ich zunächst annahm. Bis ein Kunde einen Auftrag freigibt oder ein neuer Prozess integriert ist, kann doch schon der ein oder andere Monate verstreichen.

Was bedeutet es für dich, dein eigener Chef zu sein?

Morgens die Freiheit zu haben, etwas länger zu Hause zu bleiben und etwas Klavier üben zu können, auch wenn das bedeutet, bis spät nachts im Büro zu sitzen.

Was steht als Nächstes für dein Startup an?

Uns ist der Schutz von Kundendaten enorm wichtig. Um dies auch gewährleisten zu können, arbeiten wir aktuell an einer ISO 27001 Zertifizierung. Ziel ist, eine eigene Cloud auf den Markt zu bringen, auf der Kunden auf ihre ganz individuell zugeschnittene KI zugreifen können.

Mit wem würdest Du gerne mal ein Bier trinken?

Wenn Zeit keine Rolle spielen würde, würde es mich begeistern an einer Diskussion mit Tanizaki Jun’ichirō und Stanisław Lem teilnehmen zu können. Bei lebenden Charakteren würde ich mich für Bob Dylan entscheiden.

Deine Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

Lasst euch nicht sagen, was Ihr nicht könnt. Lasst euch stärken in dem, was Ihr könnt.
Seid immer offen für neues und das nicht nur in Bezug auf eure Geschäftsidee.
Fangt gar nicht erst an, wenn es euch darum geht, viel Geld zu verdienen. Solche „Geschäftsleute“ haben wir schon im Überfluss.

#meetupMG/6/19: Im Zeichen der Frauen-Power

Kindern ein Strahlen in die Augen zu zaubern, während sie sogar noch etwas lernen – wie das geht, erfuhren jetzt die Teilnehmer des Juni-Meetups des Vereins nextMG. Denn das war ein ganz besonderes, handelte sich doch zugleich um den ersten „fe:male Founders Circle“ des fe:male Innovation Hub in Mönchengladbach. Diese Netzwerkveranstaltung findet regelmäßig an unterschiedlichen Standorten in NRW statt und soll den Gründergeist von Frauen mobilisieren. Sie bietet eine Plattform für Gründerinnen aus dem Bereich Innovation und Digitales und allen, die es noch werden wollen – diesmal an der Hochschule Niederrhein.

Zunächst stellte Kira Tillmanns, die Gründerin der Freiluftbande, den rund 20 Teilnehmern ihre beeindruckende Gründerstory vor und ermutigte die Anwesenden, sich trotz aller Widerstände zu gründen zu trauen. Die erst 26-jährige hat gemeinsam mit ihrer „Bande hinter der Bande“ ein alternatives Lernkonzept entwickelt, um Kindern spielerisch Wissen beizubringen. Die Schnitzeljagd mit Lerneffekt führt die Kinder durch die Stadt und stellt ihnen viele spannende Fragen und Aufgaben. Die Kinder können so forschen, beobachten und entdecken. Durch viele kleine Lernerfolge wird das Selbstbewusstsein der Kinder gestärkt, welches oftmals durch ausbleibende Lernerfolge in der Schule gelitten hat.

https://www.freiluftbande.de/

Danach staunten die Teilnehmer nicht schlecht, als sie mit Stift und Zettel selbst aktiv werden sollten. Als zweite Referentin entführte Nathaly Nagler die Teilnehmer in die Welt der Kreativitätstechniken. Gemeinsam wurden so einige Techniken ausprobiert, und es wurde festgestellt, dass Innovation kein Zufall ist und man Kreativität erlernen kann. Den Anfang machte die Backsteinmethode. Unter der Fragestellung „Was kann ich alles damit tun?“ wurden innerhalb von kürzester Zeit so einige ungewöhnliche Möglichkeiten ausgemacht. Als weitere Technik wurde eine Denkmustermatrix erstellt, um dem Format neue Anreize für Themen und Orte zu geben. Am Ende war klar: Kreativität braucht Räume, um sich zu entfalten. Die kreative Phase bot reichlich Gesprächsstoff für das anschließende Networking.

Ein großes Dankeschön geht an den fe:male Innovation Hub, Stefanie Kutsch von der Hochschule Niederrhein, die WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH sowie den Digihub Düsseldorf/Rheinland.

Das nächste #meetupMG findet statt am 11. Juli, es ist das letzte vor den Sommerferien. Infos dazu werden zeitnah bekanntgegeben.

WESTEND.MG offiziell eröffnet

Mit einem interessanten Mix an ersten Nutzern und Mietern ist am gestrigen Mittwoch, 8. Mai, das WESTEND.MG im SMS Businesspark offiziell an den Start gegangen. „Unabhängig von vielen guten Einzel- Initiativen fehlte bislang ein zentraler Ort für Gründer, Innovation und digitale Transformation in Mönchengladbach“, sagt Mark Nierwetberg, Vorsitzender des Digitalisierungs- und Gründervereins nextMG, der das Projekt angestoßen und konzipiert hatte. „Diesen Kristallisationspunkt für das Gesamt-Ökosystem schaffen wir nun mit dem WESTEND.MG – endlich.“ Federführend sind dabei neben nextMG die Wirtschaftsförderung (WFMG) mit der Entwicklungsgesellschaft EWMG, die SMS Group als Bereitsteller der Flächen sowie die Stadtsparkasse als Hauptsponsor. Unterstützung gibt es außerdem im Rahmen der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt. Als weitere Sponsoren sind ferner bis dato imat-uve sowie Bienen & Partner mit an Bord.

„Wir versprechen uns vom WESTEND.MG, dass das räumliche, aber auch inhaltliche Miteinander von Startups, Mittelständlern, Kreativen und Bildungseinrichtungen sehr großes Potenzial für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts birgt“, sagt WFMG-Geschäftsführer Dr. Ulrich Schückhaus. Ganz ähnlich sieht es Hartmut Wnuck, Vorstand der Stadtsparkasse: „Unsere Stadt braucht eine kreative, innovative Gründerszene, um die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts nachhaltig zu steigern.“ Andre Rahmen, Geschäftsführer der SMS Businesspark City GmbH, schlägt in dieselbe Kerbe: „Im Businesspark sitzen bereits rund 40 Firmen aus den unterschiedlichsten Branchen, darunter auch mehrere Bildungseinrichtungen. Vielfältige Synergien mit den Nutzern des WESTEND sind denkbar und ausdrücklich gewünscht.“

Mit der jungen Eventmanagement-Firma hundert24 GmbH (Megamarsch) und dem Kunstprojekt Änderungen aller Art / Designbüro Königshaus hatten die ersten Mieter bereits 2018 ihre Bleibe in dem nun sukzessive wachsenden Containerdorf in einer traditionsreichen ehemaligen Schlafhorst-Halle gefunden. „Mit dem WESTEND.MG gelingt es uns, ein Stück Mönchengladbacher Industriegeschichte mit der Zukunft zu verbinden“, sagt Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners. Im angrenzenden Businesspark, also ebenfalls als Teil der entstehenden Community, sind weitere Startups wie J.Clay, Hausheld und Beyondcode aktiv, die auf ein eher klassisches Büroumfeld setzen. Im Zuge der Eröffnung kommt nun weitere Bewegung in den WESTEND-Mix.

Die Sponsoren-Container von Stadtsparkasse sowie WFMG/EWMG werden in Kürze ersten ausgewählten Startups mietkostenfrei, aber für begrenzte Zeit zur Verfügung gestellt, der Auswahlprozess ist angelaufen. „Es ist schön zu sehen, dass jetzt eine Dynamik entsteht und die ersten interessierten Gründer bereits aktiv auf uns zukommen“, sagt Jan Schnettler, bei der WFMG der für das WESTEND.MG zuständige Projektmanager. Das Design- und Engineering-Unternehmen imat-uve hingegen wird seinen Container einem festen Nutzerkreis zur Verfügung stellen: dem CodeClubMG des Gymnasiums am Geroweiher. Dieser fördert Schüler und Schülerinnen darin, Fähigkeiten im Programmieren und in der Webentwicklung aufzubauen. „Wir bieten den Fachkräften von morgen ein attraktives Arbeitsumfeld und schaffen Bindungen, um die Kompetenz auch in der Stadt zu halten“, erläutert Dr. Hans Peter Schlegelmilch, Geschäftsführer der imat-uve group, sein Engagement im WESTEND.MG.

Die Marketing- und Eventagentur 2increase hat sich in Form eines Wohnmobil-Büros angesiedelt. Als weitere neue Mieter werden in Kürze außerdem die Steuerberatungskanzlei Karnatz & Berger, die vor Ort ein Digitalisierungsprojekt vorantreiben wird, sowie eine Ausgründung der Aachener P3-Group, die vom WESTEND.MG aus eine digitale Lösung für die Gastronomieszene namens „La Kart“ pilotmäßig in Mönchengladbach implementiert, in eigene Containerbüros einziehen. Auch räumlich hat sich das WESTEND.MG weiterentwickelt, ist aber noch lange nicht bei der vollen Ausbaustufe angelangt. Eine größere Veranstaltungsfläche ist bereits entstanden, in naher Zukunft soll ein „Makerspace“ hinzukommen, in dem moderne industrielle Produktionsverfahren für Einzelstücke ausgetestet werden können. Der „Demo Day“ für virtuelle und erweiterte Realität, der rund um die Eröffnung im WESTEND.MG stattfand und -findet, könnte bereits einen ersten Fingerzeig bezüglich der konkreten Ausrichtung geben – muss aber nicht. In Form eines ehemaligen Linienbusses gibt es einen ungewöhnlichen Raum für kleinere Workshops, mittelfristig könnte ein größerer Coworking-Container hinzukommen.

Doch eine Community besteht natürlich aus mehr als nur Infrastruktur. Daher wird das WESTEND.MG ab sofort auch mit einem attraktiven Veranstaltungsprogramm bespielt. „Von niederschwelligen, spielerischen Formaten über Meetups und Bühnenveranstaltungen bis hin zu Workshops und Sprechstunden reicht das Angebot“, sagt Community-Manager Stefan Sturm. Hierbei bringen sich beispielsweise auch die IHK Mittlerer Niederrhein und die Innovationspartner Niederrhein ein. Bis zu den Ferien geplant sind des Weiteren unter anderem eine Veranstaltung mit Startups aus den Bereichen Fashion Tech und Smart Textiles (23. Mai), die an die textile Tradition Mönchengladbachs anknüpft und nicht zuletzt den Mittelstand ansprechen soll, sowie ein „Table Tennis Talk“, ein lockeres Matchmaking-Tischtennisturnier für Gründer und Unternehmer (5. Juli). Auch der „Zukunftszirkel MG“, in dem sich Entscheider zu digitaler Transformation austauschen, trifft sich im WESTEND.MG (18. Juni). Hier ist das Veranstaltungsprogramm nachzulesen.

Um das WESTEND.MG und damit auch das Veranstaltungsprogramm weiter auf- und ausbauen zu können, sind die Projektpartner auf weitere Sponsoren angewiesen. Interessenten für Sponsoring, aber auch für reine Mietnutzung oder anderweitiges Einbringen, können sich ebenfalls unter www.westend.mg über die jeweiligen Ansprechpartner und Möglichkeiten informieren. Und auch unter www.facebook.com/WESTEND.MG gibt es regelmäßige Updates.

So berichtet CityVision über die Eröffnung.

Mönchengladbachs Zukunftsschwalbe: Ein gutes Zeichen, aber noch kein Sommer!

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, sagt man. Und ein Ort für Innovationstransfer und Gründerkultur macht noch keinen Strukturwandel. Am 8. Mai wir in der Stadt feierlich das WESTEND.MG eröffnet: Ein Ort, der das Miteinander von Startups, Mittelständlern, Kreativen und Bildungseinrichtungen fördern soll. Das ist für den Wirtschaftsstandort Mönchengladbach existenziell wichtig.

In der sich immer stärker digitalisierenden Wirtschaft, die immer kürzere Produktzyklen ermöglicht und erwartet, ist Innovation ein Treibstoff geworden – wesentlich wichtiger als er es bisher schon war.

Aber kreative Lösungen und innovative Ideen entstehen nur unter bestimmten Bedingungen. Innovationen entstehen nicht dienstags, um 15:30 Uhr in Raum B4.32. Innovationen entstehen durch das Zusammenfinden von Menschen mit Ideen. Innovationen entstehen aus dem Transfer von einer Idee in eine anwendbare Umsetzung, die dann unternehmerisch genutzt werden kann: Dieser Prozess nennt sich Innovationstransfer. Dieser Prozess braucht Plattformen. Das WESTEND.MG könnte so eine Plattform sein, vielleicht auch in einem weiteren Schritt das leerstehende Polizeipräsidium – mit seiner Nähe zur Hochschule Niederrhein ein idealer Ort.

Die Eröffnung des WESTEND.MG sollte somit Anfang einer Entwicklung sein. Jetzt braucht es mehr und konzentrierte Arbeit am Wandel, denn Mönchengladbach braucht den nächsten Strukturwandel: Der Fokus und die Ausrichtung muss weg von den großen Gewerbegebiets-fressenden und im Durchschnitt schlechter entlohnenden Logistik-Anbietern hin zu einer kleinteiligeren, innovativen Wirtschaftsstruktur.

Eine konsequentere Ausrichtung auf die Zukunft ist notwendig.

Neben dem WESTEND.MG und einem Ökosystem für Unternehmensgründungen und Innovationstransfer braucht es mehr digitale Bildungsangebote am Standort. Die Zukunft der Wirtschaft wird digital. Ein Standort ohne ausreichendes Talent in diesem Bereich (IT, Programmierung) ist wie ein Gewerbegebiet ohne Autobahnanschluss. Und es braucht eine stärkere Vernetzung aller Akteure und den Fokus auf ein Ziel: Strukturwandel.

Wenn sich die Stadt Mönchengladbach als Wirtschaftsstandort weiter entwickeln und damit auch eine Rolle in der digitalisierten Wirtschaft der Zukunft spielen will, dann braucht die Stadt eine konzertierte Aktion aller Akteure (Standverwaltung, städtische Gesellschaften, Hochschule, Bildungseinrichtungen, Verbände und Unternehmen) in drei Dimensionen: 

  • Ökosystem für Gründungen aufbauen (Rahmenbedingungen schaffen)
  • Talent am Standort aufbauen & halten (Ressource Talent ausbauen)
  • InnovationsnetzwerkMG aufbauen (Austausch fördern)

In der Konsequenz des Handels liegt der Schlüssel, denn nur die Standorte, die diese Themen nachhaltig, konsequent und unter Weglassen von abweichendem Handeln ihren Weg in die digitalisierte Wirtschaft gehen, werden am Ende des (Struktur)Wandels die erhofften und gewünschten Ergebnisse erhalten. Wer hier nur „ein bisschen“ wagt, wird am Ende gar keinen Erfolg haben. Für zaghaftes Handeln ist der Wettkampf der Standorte schon zu weit fortgeschritten.

Das WESTEND.MG ist dabei nur einer der Bausteine. Eine Schwalbe, kein Sommer.

Blog-Gesamtkonzept-Ökosystem-MG

Eröffnung des WESTEND.MG mit VR, AR und Startups

Am Mittwoch, 8. Mai, 18 Uhr, wird das WESTEND.MG eröffnet – der bislang im Gladbacher Startup-Ökosystem noch fehlende zentrale Ort, an dem Gründer, Kreative, Forschung, Mittelstand und (Aus-)Bildungseinrichtungen aufeinandertreffen. Darüber hatten wir im März-Newsletter bereits berichtet. Die WFMG, die Stadt Mönchengladbach über die Stadtentwicklungsstrategie mg+, die SMS Businesspark City GmbH, die Stadtsparkasse und der Digitalisierungs- und Gründerverein nextMG bringen das Projekt im SMS Businesspark an der Blumenberger Straße gemeinsam an den Start, in der Zwischenzeit gibt es bereits den einen oder anderen zusätzlichen Nutzer und Mieter.

Rund um die Eröffnung werden nun auch mehrere Anwendungsbeispiele aus den Bereichen Virtual- sowie Augmented-Reality präsentiert. Außerdem erhalten Gladbacher Startups die Möglichkeit, sich und ihre Leistungen zu präsentieren. Die Möglichkeit zur Anmeldung für die Eröffnungs-Veranstaltung finden Sie hier: www.eventbrite.de/e/from-virtual-to-reality-eroffnung-des-westendmg-tickets-57407551532

Ansprechpartner bei der WFMG, auch für interessierte Sponsoren oder Nutzer:

Jan Schnettler, schnettler@wfmg.de, 02161 82379-885.

Hier gibt es die Broschüre.

#meetupMG 04/18: Düsseldorf? Köln? Gladbach!

Düsseldorf? Köln? Gladbach! Unter diesem Motto stand das vierte #meetupMG des Jahres im SMS Businesspark, mit diesmal über 50 Teilnehmern. Es wurden insgesamt drei Vorträge gehalten zu den Themen Startups, Gründung und neue Ideen. Zunächst fand die traditionelle Vorstellungsrunde statt, in der sich jeder Teilnehmer mit drei #hashtags beschreibt.

Anschließend berichteten Andi und Dirk vom Düsseldorfer #axastartupcenter, wie das mit einem Startup in einem Konzern so funktioniert. Sie unterstützen Startups in allen Entwicklungsphasen mit Kapital, Kooperationsmöglichkeiten oder Versicherungsschutz. Sowohl Dirk und Andi kennen die Startup- als auch die Konzernwelt und stellten Ideen wie den #kitchenpitch vor. Dabei pitchen die Teilnehmer ihre Ideen während des Kochens und Essens in einer Küche. Anschließend kommt der Gewinner in das dreimonatige Accelerator-Programm „Schnellkochtopf“ und hat darüber Zugang zu Experten, Coaches und zum Netzwerk des AXA-Startup-Centers und bekommt einen Arbeitsplatz.

Wer benutzt von euch Siri & Co.? So startete der zweite Vortrag. Sprachassistenten ersparen bereits viel Klickerei und Handarbeit, ob am Handy oder in den eigenen vier Wänden. Michael Eichholz von der Agenturgruppe TeamWFP möchte mit Unterstützung von #WFMG, #NextMG und der städtischen Marketinggesellschaft #MGMG einen Alexa-Skill für Amazon Echo entwickeln, der alle Veranstaltungen in Mönchengladbach nennen soll. „In Köln gibt es das bereits, wir wären nach unserer Kenntnis immerhin noch die zweite Stadt mit einem solchen Angebot“, sagte Eichholz.
Dafür wurden beim #meetup programmierfreudige Mitstreiter gesucht, die Folgendes mitbringen: Erfahrung als Benutzer mit Amazon Alexa und Amazon Echo sowie Programmier-Erfahrung mit Amazon Web Services AWS, der Programmiersprache PHP oder besser noch JavaScript. Ein Interessent fand sich bereits vor Ort, weitere sollen im Nachgang gesucht werden. Allerdings wurde auch deutlich: Es gibt hier und da durchaus noch Vorbehalte gegenüber Sprachassistenten, auch ablehnende Stimmen waren zu hören.

Apropos Köln: Das Team von Artig Marketing, eine junge Digitalagentur, hat sich gegen die Domstadt entschieden, wo das Unternehmen eigentlich gegründet werden sollte – was nun stattdessen in Gladbach geschehen ist. „Wir waren an einem Mittwoch beim Gewerbeamt in Köln – das hatte da leider zu“, stellte Joshua von Söhnen von Artig Marketing lapidar fest und hatte damit die Lacher auf seiner Seite. Das bisher dreiköpfige Team hat das Ziel, Komplettlösungen im Bereich Marketing für Unternehmen, Künstler und Vereine anzubieten. Unter anderem für die Hochschule Niederrhein haben sie bereits gearbeitet – konkret für die Campus-Festivals.
Im Anschluss wurde in den Räumen neben dem Start-up Cakerella noch lange genetzwerkt. Das #meetupMG findet immer am ersten oder zweiten Donnerstag des Monats statt, das nächste Mal am 17. Mai. Dafür einfach auf Facebook die Gruppe Startup Mönchengladbach oder die nextMG-Facebook-Seite checken.

 

#meetupMG 03/18: Vier Wege, um IT-Kompetenz zu stärken

Vom frustrierten Holland-Rückkehrer bis zum Hochschul-Professor, der der nur vermeintlich so technikaffinen Generation iPhone mit Met-Brauen und Meisen-Nistkästen zu Leibe rücken will: So weit reichte das Spektrum beim dritten #meetupMG des Jahres. Unter der großen Überschrift „IT-Bildung“ waren rund 35 Teilnehmer der Einladung des Vereins nextMG in den SMS Businesspark gefolgt. Sie erlebten vier Vorträge über denkbar unterschiedliche Ansätze, wie IT-Kompetenz – das A&O einer digitalen Wissensgesellschaft – verstärkt werden kann.

Zunächst stellte Axel Tillmanns, seit Jahresbeginn neuer Vorstand der MGconnect-Stiftung, die Arbeit dieser 2010 gegründeten Stiftung vor – nachdem er den Frust infolge seines Niederlande-Besuchs erläutert hatte. In Roermond hatte er erlebt, wie unsere Nachbarn das Thema IT-Bildung pushen – „sie sind uns um Lichtjahre voraus“, so Tillmanns‘ Fazit. Als er auf seine eigene Arbeit zu sprechen kam, war es dann aber auch schnell vorbei mit dem Frust, denn MGconnect versteht sich als Brückenbauer zwischen Schulen und heimischer Wirtschaft – und verzeichnet dabei durchaus beachtliche Erfolge. Ziel ist es, Jugendliche ab Klasse 9 frühzeitig fürs Mönchengladbacher Berufsleben zu begeistern. Gearbeitet wird bei MGconnect in drei Säulen: Im Bereich Berufsorientierung werden, im engen Zusammenspiel mit der Agentur für Arbeit, unter anderem Business- und Hochschultage angeboten. Im Bereich zdi-Zentrum reicht das Spektrum vom am Franz-Meyers-Gymnasium eingerichteten Legostudio MG bis hin zum neuen IT-Schülerlabor an der Hochschule Niederrhein. Die eigentliche Stiftung wiederum kann sich, zusammen mit anderen Partnern, beispielsweise die Einrichtung des CodeClubMG am Gymnasium am Geroweiher auf die Fahnen schreiben. 2018 sollen unter anderem zusätzliche Akzente im Bereich Gaming sowie Youtube-Formate hinzukommen.

Im Anschluss wurden zwei unterschiedliche Initiativen vorgestellt, die innovative Herangehensweisen an IT-Bildung vertreten. Patrick Kathöfers Modell heißt „Think-Digi„. Damit möchte er das Umfeld und die Infrastruktur schaffen, damit künftig mehr „digitale Baumhäuser“ gebaut werden – darunter versteht er alles, was sich mit Programmierung und Elektrotechnik herstellen lässt. Denn Kathöfer, der bereits mit neun Jahren sein erstes Computerspiel programmierte, hat konstatiert: Schülern ein iPad in die Hand zu drücken, führt noch lange nicht dazu, dass sie digitale Werkzeuge auch wirklich beherrschen. Konkret bietet Think-Digi Roboterbaukurse für Anfänger an, stellt dabei Hard- und Software, stellt die entsprechenden Trainer – und bildet weitere Multiplikatoren fort. Ab Mitte März werden die Kurse auch in Mönchengladbach angeboten, und zwar im Westend MG. Zunächst für Lehrer, in den Osterferien dann auch für Schüler.

Lucas Mosigs Projekt „IT 4 Kids„, aus dem ein Unternehmen entstehen soll, verfolgt das Ziel, jedem Kind einen Zugang zu Informatik zu verschaffen. Angeboten wird eine Komplettlösung für Schüler der Klassen 3 bis 6. Bisher setzen sich die 15 Studierenden an Aachener Schulen für die Einrichtung von Computerkursen ein, haben bereits 300 Kinder erreicht und mehr als 35 Kurse absolviert. Den Schulen werden dabei Tutoren gestellt – beispielsweise Studenten -, die mit den Schülern dann nicht etwa komplizierte Codes schreiben, sondern mit der grafischen Programmieroberfläche Scratch arbeiten, ganz niederschwellig. Die Materialien sind unter Open-Source-Lizenzen veröffentlicht. www.it-for-kids.org

Zu guter Letzt präsentierte Prof. Dr. Claus Brell, Wirtschaftsinformatiker der Hochschule Niederrhein, warum er so stark auf den Gamification-Ansatz setzt – also auf die Anwendung spiel­typischer Elemente in einem spielfremden Kontext. Technikfeindlichkeit sei gesellschaftsfähig, seine Studenten oft nicht einmal in der Lage, eine Datei auf Laufwerk C abzulegen – geschweige denn zu programmieren. Sein Lösungsansatz: spielerische Formate entwickeln, die bedeutungsvoll und einfach sind sowie nicht im Theoriestadium steckenbleiben, sondern auch umgesetzt werden. So hat er eine Roboter-Challenge für Erstsemester ins Leben gerufen, entwickelt er interaktive Nistkästen, will er beim nächsten Girls‘ Day als „Einstiegsdroge“ den Einplatinencomputer Calliope mini einsetzen und braut mit Studenten besagten Honigwein – mithilfe eines Internetservers, eines Raspberry Pi, eines Terrarienheizkabel und ein wenig Elektronik. Als höchste Ausbaustufe werden mit Fünftsemestern Web-Anwendungen programmiert – etwa ein neuer Internetauftritt für die Leprahilfe Schiefbahn. www.claus-brell.de

Im Anschluss wurde in den Räumen neben dem Start-up Cakerella noch lange genetzwerkt. Das #meetupMG findet immer am ersten Donnerstag des Monats statt, das nächste Mal am 5. April. Dafür einfach auf Facebook die Gruppe Startup Mönchengladbach oder die nextMG-Facebook-Seite checken.

#meetupMG 01/18: Wo die Reise 2018 hingehen soll

#meetupMG 2018 01 - Impressionen

61 Würstchen – auch wer sonst keinerlei Input aus dem ersten #meetupMG des Jahres mitgenommen haben sollte, diese stolze Zahl hat sich einfach jeder gemerkt. Sie war auch Stunden, nachdem der Verein nextMG seine Jahresbilanz für 2017 anhand etlicher knackiger Zahlen wie dieser präsentiert hatte, noch immer in aller Munde. 61 Würstchen nämlich wurden bei den #meetups im vergangenen Jahr vertilgt. Nun, streng genommen nur bei einem einzigen, beim Grill-Event im Sommer nämlich, aber Statistik ist eben Statistik! In der tauchten übrigens auch noch einige härtere Zahlen auf, wie etwa die 371 Facebook-Mitglieder und die 41 gewonnenen Vereinsmitglieder, die sich nextMG 2017 auf die Fahne schreiben konnte … und natürlich noch die 27 bei den diversen #meetups geleerten Bierkästen.

Gestern Abend beim #meetupMG

Rund 40 Teilnehmer waren der Einladung ins Coworking CO21 gefolgt, und selten war das Spektrum derart breit gefächert: vom gründungswilligen Studenten-Azubi-Duo in der absoluten Frühphase bis zum interessierten Rentner reichte die Bandbreite. Sie alle hatten diesmal die Möglichkeit sich einzubringen und nutzten diese auch rege: Der Verein nextMG wollte von den Teilnehmern nämlich in drei Themengebieten – Start-up-Förderung, Transformation und die offene Frage „Was darf es noch sein?“ – in einem World-Café-Format wissen, wo die Reise 2018 ihrer Meinung nach hingehen sollte.

Keine Überraschung: Im Bereich Start-up-Förderung waren die Wünsche und Vorschläge dabei am konkretesten, betrifft dies die Szene doch am unmittelbarsten. Eine kompakte Übersicht aller örtlichen Start-ups etwa wurde angeregt, auf die Unternehmen zugreifen können, die in eine Matchmaking-Plattform münden könnte. „Entrepeneurs in Residence“, ein Modell, bei dem Gründungswillige in Start-ups hospitieren oder temporär angestellt werden, war eine weitere Idee aus der Runde. Formate zu Förderungsmöglichkeiten, örtliche Fördertöpfe für Pitches und ein Portal, das sowohl Erfolgsgeschichten der Start-up-Branche als auch spektakuläre Geschichten vom Scheitern erzählt, wurden vorgeschlagen. Ein weiteres Thema: analog zum Coworking-Gedanken Lösungen zu finden, damit mehrere Start-ups gemeinsam auf Infrastrukturen wie Lager- und Verkaufsflächen zugreifen können. Aber auch ganz konkrete und durchaus praktikable Ideen für die Weiterentwicklung der #meetups kamen zur Sprache: Warum nicht Namensschilder einführen, auf denen jeder in aller Kürze beschreibt, wofür er Experte ist, um sofort zu wissen, wem man da gerade gegenübersteht? Eine Anregung, die der Verein nextMG und die Wirtschaftsförderung gerne mitnehmen. Erfreulich außerdem: Viele der Anregungen, die aus der Runde kamen, sind bei nextMG und WFMG bereits auf der Agenda und sollen zeitnah umgesetzt werden.

Eine Auswertung

Im Anschluss an die bereits sehr kommunikative Diskussionsrunde war aber noch lange nicht Schluss. Danach wurde noch eifrig genetzwerkt, wenn auch diesmal ohne Würstchen. Aber es wäre doch gelacht, wenn die Zahl von 61 dieses Jahr nicht locker getoppt werden würde. Gelegenheit dazu wird es reichlich geben: Das meetupMG findet immer am ersten Dienstag des Monats statt. Dafür einfach auf facebook die Gruppe Startup Mönchengladbach oder die nextMG-Facebook-Seite checken.

 

meetupMG: Aufruf zum Mitmachen! Netzwerken, Austausch, Ideen vorstellen …

Das meetupMG ist das monatliche Treffen des Vereins nextMG zum Thema Gründer und Start-ups. Wir wollen Start-ups, Gründer, Interessierte und Unternehmer zusammenbringen, damit es in der Stadt zu einem Austausch zum Thema kommt und ein Netzwerk entsteht. Jeden ersten Dienstag im Monat treffen wir uns. Checkt die Facebook-Seite oder unsere Webpage zu den Details.

Das meetupMG gibt jedem mit einer Geschäftsidee die Chance sich und die Idee in einem Pitch vorzustellen und Feedback zu bekommen. Gerade für Gründer ist es wichtig, ihre Ideen mit anderen zu diskutieren und sich Perspektiven und Feedback einzuholen. Daher: Wer es wissen will, der kommt vorbei und stellt was vor. Zudem versuchen wir immer wieder Experten aus dem Bereich Gründung / Start-ups zu Vorträgen einzuladen, die Wissenswertes präsentieren. Wer Interesse hat, der schreibt eine eMail an: ak-gruender@nextmg.org