PM: „FGHT CNCR“ gewinnt den Mönchengladbach-Pitch

13. Juni 2018

„FGHT CNCR“ gewinnt den Mönchengladbach-Pitch

Mönchengladbach – Eine App, die Krebspatienten und ihren Angehörigen Hilfestellung leistet: Mit dieser Idee hat das Team FGHT CNCR am Dienstagabend den „Mönchengladbach-Pitch“ (MG-Pitch) an der Hochschule Niederrhein gewonnen. Im Rahmen des „Get up start up“-Tages, der von der Digital- und Gründungsinitiative nextMG, der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG) und der Hochschule Niederrhein organisiert wurde, hatten sich insgesamt fünf studentische Teams mit ihren Geschäftsideen vor Publikum präsentiert. Allen Teilnehmern bescheinigten sowohl die Jury als auch das Publikum in der Abstimmung, gute, innovative Geschäftsideen erarbeitet zu haben. So zählten auch eine studentische Arbeitsvermittlung, personalisierte Schultaschen, ein digitaler Hochschul-Absolventenkatalog sowie Naturkosmetik für Neurodermitis-Patienten zu den vorgestellten Ideen.

Beeindruckend, was die Studierenden in nur sechs Wochen zusätzlich zu ihren eigentlichen Aufgaben da auf die Beine gestellt haben“, sagte Prof. Dr. Georg Oecking vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Oecking, zugleich Vorsitzender des Senats der Hochschule Niederrhein, hat es sich auf die Fahnen geschrieben, das Thema Entrepeneurship hochschulintern institutionalisiert zu verankern; die Pitch-Teilnehmer sind allesamt Studierenden des fünften Semesters im Studiengang Betriebswirtschaftslehre, die einen Businessplan-Kurs bei ihm und Prof. Dr. Doris Kortus-Schultes belegt haben. „Es gehört einiges dazu, sich in einem derart frühen Stadium den Fragen eines Publikums zu stellen“, fügte Sebastian Leppert, Moderator des Pitchs sowie stellvertretender Vorsitzender von nextMG, lobend hinzu. Als Hauptsponsor hatte die Stadtsparkasse Mönchengladbach die Veranstaltung unterstützt, dazu kam Hilfestellung vom Gründerzentrum Westend.MG im SMS-Businesspark, von der Aachener S-UBG-Gruppe sowie vom Start-up Cakerella, das einst den gleichen Businessplan-Kurs durchlaufen und das Vorgängerformat im vergangenen Frühjahr gewonnen hatte, seinerzeit im Rahmen eines Rheinland-Pitchs.

Das diesjährige Gewinnerteam ist nun automatisch für das Halbfinale des Rheinland-Pitchs qualifiziert, das im Rahmen der Gründerwoche in November in Mönchengladbach stattfinden wird. Außerdem gewinnt es 300 Euro und bekommt im weiteren Jahresverlauf im Westend.MG Gratis-Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, um sich auf den großen Auftritt unter entsprechender Einbindung in ein Start-up-Ökosystem vorbereiten zu können. Ebenso wird dort allen Pitch-Teilnehmern, neben der Einbindung in die lokale Gründerszene, die Möglichkeit geboten, im weiteren Jahresverlauf durch passgenaues, weiterführendes Coaching weiter an der eigenen Geschäftsidee zu feilen. Die Zweit- und Drittplatzierten Pitch-Teams – Donkey Bag mit der Schultüten-Idee sowie Find Me mit dem Absolventenkatalog – erhalten zusätzlich 200 bzw. 100 Euro.

Wir sind extrem stolz, hier und heute gewonnen zu haben. Unsere Geschäftsidee ist nicht zuletzt aus persönlicher Betroffenheit in den eigenen Familien heraus entstanden“, sagte Sascha Luhmeyer von FGHT CNCR. Man wolle die nächsten Monate nutzen, um die Idee intensiv weiter zu verfeinern und Mönchengladbach beim Rheinland-Pitch würdig zu vertreten. Die zu entwickelnde App ist als Info-Plattform konzipiert, die von Rezepten über Zugang zu Selbsthilfegruppen bis hin zur Chatfunktion mit anderen Betroffenen einen umfassenden Service für Krebspatienten und deren Angehörige bietet.

Zuvor hatten die Besucher das Angebot genutzt, sich den Pitch und das vorgeschaltete Programm anzuschauen. Denn zunächst war es an mehreren Themeninseln und in drei Barcamp-Formaten darum gegangen, Studierende für das Thema Gründen zu begeistern und die Start-up-Dynamik weiter als bisher in die Hochschule zu tragen. Neben Institutionen wie der Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein, den Wirtschaftsjunioren sowie Coworking- und Büroflächenanbietern präsentierte sich dabei auch das „Who is Who“ der noch überschaubaren, aber wachsenden Mönchengladbacher Start-up-Szene: Von Megamarsch über Bähren Mystery bis hin zu Unnormal Entertainment und der Hephata-Ausgründung Mano nella Mano reichte das Spektrum.

Bildunterschrift (v.l.): Stefan Sibum (Stadtsparkasse Mönchengladbach), Ute Schmeiser und Stefan Sturm (Westend.MG), das Gewinnerteam FGHT CNCR mit Lars Wateler, Laura Hanstein, Sascha Luhmeyer und Tanja Grieshaber sowie Prof. Dr. Georg Oecking. Foto: Hans-Peter Reichartz

Fragen zum Thema und Interviewmöglichkeiten:

Sebastian Leppert, stv. Vorstandsvorsitzender nextMG e.V.
Tel. 02166 / 91 567-89

Prof. Dr. Georg Oecking, Hochschule Niederrhein
Tel. 02161 186-6334

Jan Schnettler, Wirtschaftsförderung Mönchengladbach
Tel. 02161 / 82379-885

Sascha Luhmeyer, Gewinner-Team FGHT CNCR
Tel. 0173 2971929

 

 

Smart City MG – lasst uns anfangen! Eine Anregung von nextMG zum Thema.

Was ist eine Smart City? Eine smarte City ist mehr als eine Stadt mit Sensoren und ein paar Straßenlaternen, die bei Bewegung Licht geben und sonst schlummern.

Städte wirklich smart machen bedeutet Daten vernetzen! Aber der Weg dahin geht über einige Stufen: Sensoren und Datenerhebung sind die erste Stufe, aber die Vernetzung dieser Daten macht die Stadt erst smart. Wenn wir uns in Mönchengladbach – auch im Sinne der mg+ wachsenden Stadt – auf den Weg in die Zukunft machen wollen, müssen wir dafür Grundlagen schaffen! Jetzt! Die Digitalisierung der Welt schreitet voran und sie wird vor dem Raum Stadt nicht haltmachen.

Einige Anregungen von nextMG zu dem Thema. (sorry, ist länger geworden als gedacht)

Aktuell geht es darum Grundlagen zu schaffen und Lösungen zu pilotieren: Im Moment weiß noch niemand in der Industrie wie genau die smart und digitalisierte Stadt aussehen wird. Aber einige grundlegende Umrisse zeichnen sich ab:

  • Die smarte und digitalisierte Stadt wird mehr Kooperation erfordern und damit auch mehr kooperatives Denken. Die smarte City lebt von Daten. Ein einfaches Beispiel: Wie viele Bürgerinnen und Bürger fahren mit Autos wann wo, wie viele Fahrräder fahren wo, wie viele Parkplätze gibt es wo, welche Orte werden wann genutzt, wie sind diese Orte an den Öffentlichen Nahverkehr angebunden, etc. habe ich all diese Daten in einem – anonymisierten – Datenpool, dann kann ich bspw. Verkehr besser steuern. Im Moment noch Utopie. Aber wenn künstliche Intelligenz Programme Wirklichkeit werden, dann kann ich automatisiert, bspw. über eine Stadt-App dem Bürger sagen, wo und wann Parkplätze frei sein werden oder ob sich die Nutzung von Alternativen wie Fahrrad oder Bus lohnt. Alles Quatsch? Zukunftsgelaber? Schauen Sie in ihre Google-App und rufen sie einige ihr Lieblingsrestaurant auf. Wenn diese bei Google registriert sind, dann finden sie dort die dort die Angabe „Stosszeiten“ mit einer Grafik, die ihnen zeigt, wann der Ort mehr oder weniger frequentiert ist (siehe Foto unten). Um anonymisierte Daten intelligent zu vernetzen braucht es Datenseen, wie es der ITler nennt. Speichert jeder seine Daten in einem abgeschotteten Pool, dann kann keine Vernetzung stattfinden. Daher muss jede Datenbank der städtischen Gesellschaften, jede Datenerhebung der Verwaltung heute schon so gedacht werden, dass sie eine Schnittstelle für anonymisierte Datenübertragung hat. Es geht dabei NICHT um personenbezogene Daten, also darum, ob Peter oder Petra Müller, geboren am 5. Mai 1969, wohnhaft in der Kaiserstraße 89, etwas macht, sondern um den Datenpunkt: Bürger X. Ich kann bei dem Google-Service auch nicht sehen, wer das Restaurant besucht, nur die Anzahl. Was bedeutet das für die Stadt:
    • Diese Art der Verwertung von Daten muss den Bürgerinnen und Bürgern erklärt werden und sie muss dem Datenschutz Rechnung tragen. Die Digitalisierung von Bewegungsdaten birgt große Chancen für die Stadtplanung, aber sie muss auch vermittelt werden – und ja, sie birgt, schlechtgemacht, auch Risiken.
    • Die Stadt muss Daten als strategisches Gut denken und in die Datenerhebung investieren.
    • Alle Datenbanken müssen holistisch gedacht werden, wenn ich Auswertungen fahren will, brauche ich Schnittstellen, die miteinander Daten austauschen können.
    • Die Stadt braucht jetzt die EINE Stadt-App, in der viele Services gebündelt werden können. Erst durch eine gute App, die viele Bereiche des Lebens abdeckt (Müll, Verwaltungsvorgänge, Nahverkehr, Museen, Bibliotheken, Einritte in Bäder, etc), wird die App für die Bürgerinnen und Bürger einen Mehrwert bieten und damit attraktiv. Info-Apps sind tot; transaktionsbasierte Apps sind der Trend – die App sagt mir, wann der Sperrmüll im Viertel rausgestellt werden kann oder wann mein Personalausweis verlängert werden muss. Oder wann es wie voll im Amt xy ist, wenn ich sie danach frage.

  • Die Digitalisierung der Städte ist eine komplexe Querschnittsaufgabe, die Expertise aber vor allem Koordination bedarf (siehe Punkt zuvor). Für die einzelnen Verwaltungseinheiten und Gesellschaften wird es schwierig diese Aufgabe zu koordinieren. Seit einigen Jahren richten Unternehmen und auch einige Städte deshalb sogenannte Chief Digital Officers (CDO) ein, deren Aufgabe es ist, die digitale Entwicklung für die gesamte Stadt zu koordinieren und zu steuern – also eine Gesamtstrategie entwickeln und deren Umsetzung sicherstellen. Es ist damit die Aufgabe des CDOs für das oben genannte Szenario die richtige Strategie zu entwickeln. Die Aufgabe wird in der digitalen Zukunft so wichtig wie die traditionelle Stadtentwicklung. Was bedeutet das für die Stadt:
    • Die Stadt Mönchengladbach sollte diese Stelle eines CDO zeitnah schaffen! (Die Diskussion läuft wohl innerhalb der Verwaltung schon, was wir als nextMG sehr begrüßen!)
  • Bei aller Begeisterung, kein Aktionismus: die Technik wird sich noch entwickeln, wir brauchen Piloten. Wie gesagt, keiner weiß im Moment wie die Smart City genau aussieht. Erste Standards werden gerade entwickelt. Wir brauchen Piloten und Experimente. Der Weg wird in Mönchengladbach – auch unter Mithilfe von nextMG – gerade beschritten: Das Kompetenzzentrum Social Urban Design (SOUND) der Hochschule Niederrhein experimentiert gerade mit solchen Modellen in Mönchengladbach. Wir müssen ausprobieren, was sinnvoll ist und was vernünftige Anwendungen sind. Dieser Punkt ist in der Digitalisierung immens wichtig: Try first, scale later – erst testen, dann skalieren! Alles andere führt zu teuren Investitionsruinen! Unternehmen wie IBM oder Cisco suchen Experimentierfelder und Verwaltungen, die bereit sind, sogenannte Referenzmodelle aufzubauen, wenn sie unterstützt werden (bspw. bei Genehmigungen). Was bedeutet das für die Stadt:
    • Mehr Pilot-Projekte der Verwaltung und städtischen Gesellschaften.
    • Daran anschließend: Steal with pride – kopiere mit Stolz. Es gibt schon einige smarte Lösungen in vielen Städten. Nicht das Rad neu erfinden, sondern anwenden!
  • Der Einstieg in die Smart City sind Open Data Projekte! Der erste Schritt zur Smart City ist das Konzept „Open Data“. Mönchengladbach ist in diesem Bereich noch nicht Spitzenreiter, anders gesagt, wir sind da wirklich schlecht: Andere Kommunen wie bspw. Moers sind weiter, mutiger und aktiver! Die Blogplattform fluxMG hat dazu bereits einen längeren Blogbeitrag gebracht, inklusive Beispielen von Open Data Projekten aus anderen Städten. Open Data bedeutet die freie Verfügbar- und Nutzbarkeit von meist öffentlichen Daten. Insbesondere Verwaltungen, die eine Vielzahl von Daten erheben, könnten diese benutzerfreundlich aufbereiteten und öffentlich zugänglich machen, damit mehr Transparenz und Zusammenarbeit ermöglicht werden kann. Kurz gesagt: Diejenigen, die Daten erheben, öffnen den Zugang, damit andere die Daten nutzen können, das ist mit offenen Daten gemeint. Was bedeutet das für die Stadt:
    • Mehr Zugang bzw. Umfang von Open Data. Der CDO muss diesen Trend aktiv gestalten und fördern!
    • Smart City ist mehr als eGovernment: Mancher verwechselt eGovernment mit Smart City. eGov, also das digitalisieren von Verwaltungsvorgängen, ist EIN Teil von Smart City. Die Steuerung des Raums Stadt und die Auswertung von Echtzeitdaten, um intelligente Prozesse in der Stadt zu ermöglichen, ist jedoch ein viel weiteres Feld. Was bedeutet das für die Stadt:
    • Think big. Eine digitale Verwaltung ist gut, eine smarte, daten-intelligente Stadt ist besser! Und es ist die Zukunft!
  • Digitalisierung ist eine neue Welt – nicht analog nur auf dem Bildschirm. Digitalisierte Prozesse sind das eine, daten-intelligenten Prozesse sind etwas anders. Was ist damit gemeint: Digitalisierung und Datenverwertung bedeutet anders denken. Wenn ich weiß, dass x Menschen zum Zeitpunkt y an einem Ort sind, dann kann ich steuern und reagieren. Aber was bringt es, wenn dann bspw. kein Busfahrer oder Taxidienst mehr im Dienst ist – ich muss also meine operative Planung auf die neue Welt anpassen – bspw. durch neue Arbeitsmodelle für Busfahrer. Oder wenn ich weiß, dass Freitagnachmittag ein Engpass in der KFZ-Zulassung entsteht, aber mittwochs Leerlauf ist, dann muss ich die Dienstpläne anpassen. Das bedeutet, ich brauche vielleicht demnächst zu anderen Zeiten Kapazitäten als auf dem Papier früher geplant. Zukunftsmusik, aber wichtig um das Gesamtbild zu verstehen! Datenauswertung ohne operative Verzahnung ist Kunst um der Kunst willen. Im Management spricht man von „Embrace digital“ – nimm die Daten an und richte dein Handeln danach aus. Ein anderes Bsp.: Viele Dax-Unternehmen nutzen sogenannte digitale Vorstandsräume. Vorlagen werden eingestellt und können kommentiert und digital beschlossen werden. Der Effekt: Ich weiß im Vorfeld der Sitzung bereits, wo Fragen entstehen. „Vorstand an Fachseite: Ich verstehe die Kalkulation auf Seite 6 nicht, aus meiner Sicht ist das Risiko xy nicht abgebildet“. Resultat: Fachseite erklärt Kalkulation auf Seite 6; Vorstand: „ok, danke. Keine weiteren Fragen“. Alle sagen ok! Statt sechs Stunden „lala“ und „eh klar“ zu diskutieren, werden die wirklichen Probleme mit mehr Zeit auf der Agenda diskutiert. Die Produktivität des Gremiums steigt. Ich wette, dass das auch in einem Stadtrat funktionieren könnte! Was bedeutet das für die Stadt:
    • „Embrace digital“ – nimm die Daten & Informationen an und richte dein Handeln danach aus.

 

#meetupMG 06/18: MeetupMG geht in die Luft!

Trotz etlicher Parallelveranstaltungen – unter anderem Johnny Depp im Sparkassenpark und der Auftakt der Fußball-WM – konnte sich das jüngste #meetupMG über weltmeisterlich interessierte Teilnehmer freuen. Eine kleine, aber sehr feine Runde sorgte mit guten Diskussionen und etlichen Nachfragen dafür, dass die beiden vortragenden Gruppen extrem viel Feedback mitnehmen konnten. Zu Gast waren die Drohnengruppe und die Eiskracher, die von einem echten, eisigen Kracher begleitet wurden.

Viele Menschen sind gegenüber Drohnen sehr skeptisch und finden diese zum Teil auch sehr unheimlich. Aber auch dann, wenn Drohnen Leben retten könnte? Diese und weitere Fragen wurden beim #meetupMG diskutiert. Ein bunter Haufen von Studenten, Mitarbeitern und Professoren der Hochschule Niederrhein – das ist die Drohnengruppe. Gemeinsam haben sie ein konkretes Ziel: gemeinsam Spaß zu haben am Bau von und am Fliegen mit Multicoptern. Sie bieten für Schüler, Lehrer und Erwachsene Workshops an. Das Gesamtpaket umfasst Konstruktion, Aufbau, Informationen zu Versicherung und Recht sowie eine Flugschule – und anschließend erhalten alle Teilnehmer ein Zertifikat. Es gibt einen Einsteigerkurs – „Physik des Fliegens“ – und einen Fortgeschrittenen-Kurs – FPV 20h. Darüber hinaus entwickeln sie maßgeschneiderte Lösungen individuell auf den Kunden zugeschnitten. Ein Ansatz kann zum Beispiel ,,Simple Delivery“ sein – autonomer Flug inklusive Auslieferung von Medikamenten an schwer zugänglichen Orten. Des Weiteren ein Konzept einer ,,Search and rescue“-Drohne, die eine Meldung per Funk an die Bodenstation weitergibt.

,,Wäre es nicht ein Kracher, jederzeit einen Eismann rufen oder schauen zu können, wo sich gerade einer befindet?“ – das dachten sich Benedikt Schmeitz und sein Kollege Timothy Krechel. Sie arbeiten bei einem Bonner Start-up und validieren gerade ein Konzept zum Thema „An app that tracks the ice cream truck“. Als Beispiel zeigten sie anhand einer Karte, wie die Idee als solche aussehen könnte. Der Eiswagen wird durch einen Klick gerufen und erhält eine Bestätigung. Der Eiswagen kann in der Karte bis zur Lieferung beobachtet werden. So die Theorie – und auf einmal als Überraschung kamen die „Eisdealer“ aus der Gladbacher City vorbei und verwöhnten alle Teilnehmer mit leckerem Eis (wenn auch noch nicht über die App gerufen, denn die muss schließlich noch entwickelt werden). Vielen Dank! Die Teilnehmer waren begeistert von der Idee. Und weil sich im Publikum diesmal auch der eine oder andere Unternehmer befand, konnten beide Gruppen manch wichtige Visitenkarte einheimsen.

Das nächste #meetupMG findet am Donnerstag, 12. Juli, statt und wird voraussichtlich einen Handwerks-Schwerpunkt haben. Außerdem wird die neue Reihe „Fuck-up Nights“ vorgestellt. Wir informieren dazu wieder rechtzeitig über die gewohnten Kanäle.

 

Die FuckUp Nights kommen nach Mönchengladbach.

Wir feiern das Scheitern. Die Grundlage jeden Erfolges. Ganz offen. Auf der Bühne. Premiere: Freitag, der 13. Im Juli 2018 um 20.00 Uhr im Theater im Gründungshaus (TiG).

Die FuckUp Nights stellen unsere derzeitige furchtbar lähmende Fehlerkultur auf den Kopf. Auf unterschiedliche Arten gescheiterte Gründer & Macher berichten in lockerer Atmosphäre auf der Bühne über ihr Scheitern.

Wer ein Projekt so richtig vergeigt hat, der hat schlicht etwas zu erzählen und erinnert uns alle daran, dass Lernen von Beginn an ein Ausprobieren ist: bevor kleine Kinder das Laufen lernen, fallen sie hin. Und zwar mehrfach. Scheitern gehört zum Leben und zum Erfolg. Es ist ein wichtiger Baustein in jedem kreativen Prozess. Scheitern ist nicht das Ende, sondern der Anfang einer innovativen Entwicklung.

Die FuckUp Nights sind ein Event-Format, bei dem mutige Macher zu ihren größten Fehlern stehen und öffentlich über ihre schwierigsten Momente sprechen. Ausgehend von Mexiko ist seit 2012 eine weltweite Bewegung entstanden. Über 260 Städte in 82 Ländern veranstalten inzwischen Events rund um das Scheitern.

Jede FuckUp Night ist aufgrund der Persönlichkeiten, die den Mut haben diese Bühne zu erobern, einzigartig und spannend. Gespickt mit wichtigen, lehrreichen Erfahrungen und einer ordentlichen Portion Humor. “Gescheiterte” haben einfach sehr viel zu erzählen und wertvolle Erfahrungen weiter zu geben, aus denen es unglaublich viel zu lernen gibt! Nicht nur für (angehende) UnternehmerInnen.

Was wir von FuckUp Nights lernen bezieht sich nicht nur auf die konkreten Fehler. Menschen, die bereits mit einem Geschäft gescheitert sind, können uns noch viel mehr vermitteln. Kein Mensch ist unfehlbar und oftmals ist es auch eine Verkettung von Umständen, die letztlich zu einem Scheitern führen. Erfolgreiche Unternehmer werden immer Fehler machen, da sie einfach den Mut haben etwas zu wagen. Und eine der wichtigsten Lehren aus den FuckUps von anderen Unternehmern ist, sich einfach selbst wieder zu verzeihen.

Scheitern ist eine wichtige Voraussetzung für Innovationen und fast schon eine Notwendigkeit, um erfolgreich zu sein. Scheitern gehört dazu und wer nicht gescheitert ist, hatte auch weniger Gelegenheit zu lernen.

Scheitern ist in erfolgreichen Start-ups Teil der Unternehmenskultur. Dies wird in Leitsätzen, wie „fail fast, learn fast“ deutlich. Solche zielführenden Denkweisen beschleunigen Innovationsprozesse ungemein“, sagt Peter Godulla, Geschäftsführer der Unternehmensberatung Dyck • Godulla • Sellier GmbH, der die FuckUp Nights für nextMG nach Mönchengladbach geholt hat.

Dort, wo die FuckUp Nights stattfinden, entwickeln sie sich zu einem festen Bestandteil im Startup- und Gründer-Ökosystem. „Das wird uns auch in Mönchengladbach gelingen“, ist sich Godulla sicher.

Die Redner bei der FuckUp Night Mönchengladbach (FUN-MG) werden nach und nach auf www.fun-mg.de, Facebook und Twitter veröffentlicht.

Der Eintritt für die Premiere der FUN-MG am Freitag, den 13. Juli ist frei.

Wir freuen uns auf Sie!

Weitere Informationen unter:
www.fun-mg.de
Fragen zur FuckUp Night
Peter Godulla, Arbeitsgruppe Digitale Transformation
Tel: 0151 664 64 642

 

PM: „Get up start up“ an der Hochschule Niederrhein

28. Mai 2018

„Get up start up“ an der Hochschule Niederrhein

Mönchengladbach – Studierende für das Thema Gründen begeistern, die Start-up-Dynamik in die Hochschule Niederrhein tragen: Darum geht es bei „Get up start up“ am Dienstag, 12. Juni, im Z-Gebäude an der Richard-Wagner-Straße 97. Ab 15 Uhr können Studierende und alle weiteren Interessierten zunächst an mehreren Themeninseln thematisch den Gründungsprozess in all seinen Facetten nachverfolgen – angefangen von der Ideenfindung bis zu Finanzierungs- und Rechtsfragen. „Dabei berichten Experten und Gründer aus der Praxis und stehen mit Rat und Tat zur Seite, ganz egal, welche Vorkenntnisse die Besucher mitbringen“, sagt Mark Nierwetberg, Vorsitzender der Mönchengladbacher Gründer- und Digitalinitiative nextMG. „Wir wollen einen niederschwelligen Einstieg in das Gründungsthema bieten und dabei Interesse wecken und Lust machen.“

In drei Barcamps werden die Fragestellungen anschließend vertieft. Höhepunkt des Tages wird ab 17.30 Uhr jedoch der „Mönchengladbach-Pitch“ (MG-Pitch): Dabei präsentieren Gründungsinteressierte ihre Geschäftsideen einer prominent besetzten Jury. Die Teilnehmer speisen sich im Wesentlichen aus Studierenden des fünften Semesters des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre, die einen Businessplan-Kurs bei Prof. Dr. Doris Kortus-Schultes und Prof. Dr. Georg Oecking belegt haben. „Ich kann schon jetzt verraten, dass die eine oder andere richtig starke Idee dabei sein wird“, sagt Prof. Oecking. Im Anschluss an den Pitch wird gegrillt und genetzwerkt.

Das bewährte Format von „Get up start up“ wurde in diesem Jahr etwas angepasst, um einen sommerlichen Gegenpol zur Gründerwoche im November anbieten zu können. nextMG, die Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG), die Hochschule Niederrhein, die Stadtsparkasse Mönchengladbach als Hauptsponsor sowie das derzeit entstehende Gründerzentrum Westend MG im SMS-Businesspark zeichnen für Planung und Realisierung verantwortlich. Mit im Boot ist außerdem das Start-up Cakerella, das im Vorjahr den Sieg beim Pitch davongetragen hatte.

Auch die Anreize für die Pitch-Teilnehmer wurden im Zusammenspiel der genannten Akteure gesetzt. So qualifiziert sich das Siegerteam automatisch für das Halbfinale des Rheinland-Pitches, das im Rahmen der Gründerwoche im Herbst in Mönchengladbach stattfinden wird. Für die besten drei Gruppen loben die Stadtsparkasse und die Aachener S-UBG-Gruppe insgesamt zudem 600 Euro aus. Das Westend stellt für das Siegerteam bis Jahresende Gratis-Räumlichkeiten zur Verfügung, damit dieses sich auf den großen Auftritt im November unter entsprechender Einbindung in ein Start-up-Ökosystem vorbereiten kann. Ebenso wird allen Pitch-Teilnehmern, neben der Einbindung in die lokale Gründerszene, die Möglichkeit geboten, im weiteren Jahresverlauf durch passgenaues, weiterführendes Coaching weiter an der eigenen Geschäftsidee zu feilen.

Das Angebot soll in den kommenden Jahren verstetigt werden und nicht zuletzt dazu dienen, das Thema Entrepeneurship tiefer als bisher auch in weiteren Studiengängen der Hochschule Niederrhein zu verankern. „In einem nächsten Schritt werden wir ein Angebot für die Wirtschaftsinformatiker anbieten“, sagt Prof. Oecking.

Weitere Informationen finden sich unter:

www.nextmg.org/get-up-start-up-2018
www.facebook.com/GetUpStartUpDE

Fragen zum Thema:

Mark Nierwetberg, Vorstandsvorsitzender nextMG e.V.
Tel. 0160 / 97858282

Jan Schnettler, Wirtschaftsförderung Mönchengladbach
Tel. 02161 / 82379-885

 

 

#meetupMG 05/18: #DigitalisierungimEinzelhandel

„In fünf bis zehn Jahren wird alles anders sein“ – die Digitalisierung schreitet immer weiter voran, auch im Einzelhandel kommen stets neue Entwicklungen hinzu, die auch bei kleineren Dienstleistern an Bedeutung gewinnen werden. Wird demnächst nur noch im Netz eingekauft? Oder bieten sich durch die Digitalisierung des Einzelhandels sogar völlig neue Chancen für die Innenstädte?

Um solche und ähnliche Fragen zu diskutieren, fand das #meetupMG mit rund 35 Teilnehmern diesmal im Alberto Concept Store an der Hindenburgstraße statt. Es wurden insgesamt drei Vorträge gehalten, zu einem von dem Hosenhersteller selbst, von Resolvr und takelocal.

Das Mönchengladbacher Familienunternehmen Alberto ist an der oberen Hindenburgstraße gleich mit zwei Ladenlokalen präsent – beide mit innovativen Konzepten. Im Concept Store spiegelt sich der klassische Einzelhandel wider, berichtete Store-Manager Patrick Lanowy. Darüber hinaus wurde eine digitale Store-Assistentin eingestellt – Alexa. Lanowy fügte hinzu, dass die Digitalisierung in den Ladenlokalen aber längst unabdingbarer Bestandteil ist – beispielsweise mit Blick auf die Internetseite, auf der man den Concept Store vorab begehen kann und eine Rundumsicht von 360° erreicht.

Einen weiteren Aspekt, den Einzelhandel durch innovative und digitale Handelsprodukte zu fördern, zeigte das Gladbacher Start-up Resolvr. Die Digitalagentur half beim Aufbau der Online-Plattforum Babafresh, einem Lebensmittel-Lieferservice für türkische Lebensmittel-Einzelhändler. Darauf kann rund um die Uhr gemütlich von zu Hause aus online bestellt werden. Christopher Neugebauer, Geschäftsführer der Agentur, berichtete auch davon, dass viele türkische Händler durch Babafresh eine digitale Warenwirtschaft kennengelernt haben und nun nicht mehr alles nur auf Zetteln notieren. Ein weiterer Vorteil ergebe sich auch für die Kunden, die eine Vielzahl von vielleicht noch unbekannten Händlern kennenlernen.

Stadtbummeln online? – Vom Trend zur Normalität? – dies veranschaulichte Luigi Stella vom Startup takelocal, das ein komplettes digitales Ökosystem als Service für den stationären Handel entwickelt. Spannende Panoramafotografien sowie virtuelle Rundgänge stellt takelocal aktuell bereits her. Zukünftig wird die gesamte Wertschöpfungskette des On- und Offlinehandels miteinander verwoben, vom Einkauf bis zur Citylogistik. Einen ersten Blick in diese Zukunft des Einzelhandels ist auf der takelocal-Internetseite zu erhaschen, auf der man ein Ladenlokal virtuell begehen kann.

PM: Studierende für das Thema Gründen begeistern

3. Mai 2018

Studierende für das Thema Gründen begeistern

Mönchengladbach – Formal gute Businesspläne sind das eine – marktfähige, innovative Geschäftsideen noch eine Ausbaustufe mehr. Diesen Extraschritt gehen sollen in diesem Semester Studierende der Hochschule Niederrhein im fünften Semester des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre bei Prof. Dr. Doris Kortus-Schultes und Prof. Dr. Georg Oecking. „Wir wollen möglichst viele Studierende dazu bewegen, sich beim ,Get up, start up‘-Tag am 12. Juni mit ihren Ideen zu präsentieren“, sagt Oecking. Beim so genannten „Mönchengladbach-Pitch“ (MG-Pitch) im Z-Gebäude der Hochschule werden dann maximal fünf Gruppen – aus dem Kurs, die Teilnahme ist aber auch offen für interessierte Studierende aus anderen Fachbereichen und Studiengängen sowie Absolventen der Hochschule Niederrhein – ins Rennen gehen.

Möglich wird das durch eine Kooperation mit der Wirtschaftsförderung (WFMG), der Digital- und Gründerinitiative nextMG, der Stadtsparkasse Mönchengladbach als Hauptsponsor, dem entstehenden Gründerzentrum Westend MG im SMS-Businesspark sowie dem örtlichen Start-up Cakerella. Bei einem Auftakt-Workshop im Kurs von Prof. Oecking wurde das Vorhaben den Studierenden jetzt vorgestellt. Insbesondere die beiden Gründer von Cakerella, die einst selbst in diesem Kurs saßen und einen Businessplan schrieben, konnten mit ihrem „Augenzeugenbericht“ den Studierenden wertvolle Impulse mit an die Hand geben.

Die Anreize für die Studierenden, sich an dem Pitch zu beteiligen, sind nicht ohne: So ist das Siegerteam automatisch für das Halbfinale des Rheinland-Pitchs qualifiziert, das im November im Rahmen der Gründerwoche 2018 in Mönchengladbach stattfinden soll, und es erhält bis Ende des Jahres Gratis-Räumlichkeiten im Westend, um sich auf diesen großen Auftritt unter entsprechender Einbindung in ein Start-up-Ökosystem vorzubereiten. Für die besten drei Teams gibt es zudem Geldpreise der Sparkasse, für alle fünf teilnehmenden Teams das Angebot, im weiteren Jahresverlauf durch passgenaues, weiterführendes Coaching weiter an der eigenen Geschäftsidee zu feilen. nextMG, Sparkasse und Cakerella stellen bereits im Vorfeld des MG-Pitches Paten bereit, die den Studierenden aus dem Kurs von Prof. Oecking mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Am 12. Juni wird es vielfältige, niederschwellige Angeboten rund um die Themen Gründung und Selbstständigkeit geben. Höhepunkt wird der Pitch, anschließend wird gemeinsam gegrillt. „Deutschland, Nordrhein-Westfalen, der Niederrhein und Mönchengladbach hinken allesamt hinterher, was Gründer-Spirit angeht“, erläutert Mark Nierwetberg, Vorsitzender von nextMG, die Motivation. „Get up, start up“ wird von der Hochschule gemeinsam mit WFMG und nextMG geplant. Das Angebot soll in den kommenden Jahren verstetigt werden und nicht zuletzt dazu dienen, das Thema Entrepeneurship tiefer als bisher auch in weiteren Studiengängen der Hochschule Niederrhein zu verankern.

Weitere Informationen finden sich unter:

www.nextmg.org/get-up-start-up-2018

Fragen zum Thema:

Mark Nierwetberg, Vorstandsvorsitzender nextMG e.V.
Tel. 0160 / 97858282

Jan Schnettler, Wirtschaftsförderung Mönchengladbach
Tel. 02161 / 82379885

 

PM: nextMG bringt Mentoring-Programm an den Start

19. April 2018

nextMG bringt Mentoring-Programm an den Start

Mönchengladbach – Eine Angebotslücke wird gefüllt, ein weiterer wichtiger Baustein für eine wachsende Start-up-Szene kommt neu hinzu: Die Digital- und Gründerinitiative nextMG legt ab sofort ein Mentoring-Programm auf. „Ziel des Mentorings ist es, Erfahrungswissen weiterzugeben und den Gründerinnen und Gründern eine Art Wegweiser, Unterstützer, Kritiker, aber auch Förderer zu sein“, sagt Vorsitzender Mark Nierwetberg. Mentoring sei keine Unternehmens- oder Strategieberatung – vielmehr erklärten sich die Teilnehmer dazu bereit, einen informellen Know-how-Austausch mit ihrem Schützling einzugehen, der dazu dient, Erfahrungen zu vermitteln und Perspektiven zu bieten.

Mentor werden könne jeder, der ein spezialisiertes Know-how aus seiner langjährigen Berufs- oder Unternehmererfahrung den Gründungsinteressierten zur Verfügung stellen möchte und sich entsprechend bei nextMG bewirbt. Ein ganz wichtiger Punkt ist für Nierwetberg dabei die Tatsache, dass Mentoren während des Mentorings oder unmittelbar danach kein Geschäft mit ihren Schützlingen generieren dürfen: „Es handelt sich um ein ehrenamtliches Angebot ohne persönliches wirtschaftliches Ziel. Mentoren wollen kein Geschäft machen oder anbahnen, Mentoren haben Spaß daran, anderen dabei zu helfen, Fehler zu vermeiden oder aus Fehlern zu lernen.“

Aus der ab sofort entstehenden Mentoren-Übersicht auf www.next.org wird ersichtlich sein, welcher Mentor mit seinen definierten Kernkompetenzen der passende Partner für einen Gründungswilligen wäre. Ist sich der Gründungswillige unsicher, kann er sich ratsuchend an den Verein nextMG wenden. Der Verein entscheidet über die Aufnahme von Mentoren ins Programm und beabsichtigt, einen guten Angebotsmix herbeizuführen. „Das Mentoring-Programm wird ein elementarer Bestandteil des entstehenden Ökosystems für Start-ups in Mönchengladbach werden“, sagt Rafael Lendzion, Leiter des Digitalteams bei der städtischen Wirtschaftsförderung (WFMG). „Wir versprechen uns davon wichtige Impulse für Gründer, aber auch für die Mentoren aus dem Mittelstand.“

Aktuell sucht der Verein insbesondere weibliche Mentoren.

Weitere Informationen zum Mentoring-Programm finden sich unter: https://nextmg.org/aktivitaeten/startups-foerdern/mentoring

Fragen und Interviews zum Thema:

Mark Nierwetberg, Vorstandsvorsitzender nextMG e.V. Tel. 0160 97858282

 

 

#meetupMG 04/18: Düsseldorf? Köln? Gladbach!

Düsseldorf? Köln? Gladbach! Unter diesem Motto stand das vierte #meetupMG des Jahres im SMS Businesspark, mit diesmal über 50 Teilnehmern. Es wurden insgesamt drei Vorträge gehalten zu den Themen Startups, Gründung und neue Ideen. Zunächst fand die traditionelle Vorstellungsrunde statt, in der sich jeder Teilnehmer mit drei #hashtags beschreibt.

Anschließend berichteten Andi und Dirk vom Düsseldorfer #axastartupcenter, wie das mit einem Startup in einem Konzern so funktioniert. Sie unterstützen Startups in allen Entwicklungsphasen mit Kapital, Kooperationsmöglichkeiten oder Versicherungsschutz. Sowohl Dirk und Andi kennen die Startup- als auch die Konzernwelt und stellten Ideen wie den #kitchenpitch vor. Dabei pitchen die Teilnehmer ihre Ideen während des Kochens und Essens in einer Küche. Anschließend kommt der Gewinner in das dreimonatige Accelerator-Programm „Schnellkochtopf“ und hat darüber Zugang zu Experten, Coaches und zum Netzwerk des AXA-Startup-Centers und bekommt einen Arbeitsplatz.

Wer benutzt von euch Siri & Co.? So startete der zweite Vortrag. Sprachassistenten ersparen bereits viel Klickerei und Handarbeit, ob am Handy oder in den eigenen vier Wänden. Michael Eichholz von der Agenturgruppe TeamWFP möchte mit Unterstützung von #WFMG, #NextMG und der städtischen Marketinggesellschaft #MGMG einen Alexa-Skill für Amazon Echo entwickeln, der alle Veranstaltungen in Mönchengladbach nennen soll. „In Köln gibt es das bereits, wir wären nach unserer Kenntnis immerhin noch die zweite Stadt mit einem solchen Angebot“, sagte Eichholz.
Dafür wurden beim #meetup programmierfreudige Mitstreiter gesucht, die Folgendes mitbringen: Erfahrung als Benutzer mit Amazon Alexa und Amazon Echo sowie Programmier-Erfahrung mit Amazon Web Services AWS, der Programmiersprache PHP oder besser noch JavaScript. Ein Interessent fand sich bereits vor Ort, weitere sollen im Nachgang gesucht werden. Allerdings wurde auch deutlich: Es gibt hier und da durchaus noch Vorbehalte gegenüber Sprachassistenten, auch ablehnende Stimmen waren zu hören.

Apropos Köln: Das Team von Artig Marketing, eine junge Digitalagentur, hat sich gegen die Domstadt entschieden, wo das Unternehmen eigentlich gegründet werden sollte – was nun stattdessen in Gladbach geschehen ist. „Wir waren an einem Mittwoch beim Gewerbeamt in Köln – das hatte da leider zu“, stellte Joshua von Söhnen von Artig Marketing lapidar fest und hatte damit die Lacher auf seiner Seite. Das bisher dreiköpfige Team hat das Ziel, Komplettlösungen im Bereich Marketing für Unternehmen, Künstler und Vereine anzubieten. Unter anderem für die Hochschule Niederrhein haben sie bereits gearbeitet – konkret für die Campus-Festivals.
Im Anschluss wurde in den Räumen neben dem Start-up Cakerella noch lange genetzwerkt. Das #meetupMG findet immer am ersten oder zweiten Donnerstag des Monats statt, das nächste Mal am 17. Mai. Dafür einfach auf Facebook die Gruppe Startup Mönchengladbach oder die nextMG-Facebook-Seite checken.

 

nextMG-Arbeitsgruppen nehmen die Arbeit auf

Erstmals im Jahr 2018 haben sich jetzt die nextMG-Arbeitsgruppen zu den Themenfeldern „Gründung“ und „Transformation“ bei der Wirtschaftsförderung getroffen – und anstatt lange herumzudoktern, wurde sofort mit der Arbeit begonnen. Das Gründer-Team um Stefan Sturm (nextMG) und Jan Schnettler (WFMG) plante konkret das Programm rund um den „Get up start up„-Tag an der Hochschule Niederrhein am 12. Juni. Während das grobe Gerüst mit den wesentlichen Elementen bereits im Vorfeld festgezurrt worden war, waren noch zahlreiche programmatische Details zu klären. Die Gruppe erarbeitete in anderthalb Stunden neben dem Zeitplan des Tages die weiteren Formate, die angeboten werden sollen, sowie mögliche Partner und Personen, die man dafür ins Boot holen kann. Außerdem wurden Hausaufgaben verteilt, die bis zur nächsten Sitzung am 9. Mai von den Teilnehmern gemacht werden sollen. Das nächste reguläre Treffen der Arbeitsgruppe – angedacht ist ein Termin pro Quartal – soll noch deutlich vor den Sommerferien stattfinden. Inhaltlich soll dann bereits die Gründerwoche im November im Fokus stehen. Für diesen Termin werden dann wieder alle Vereinsmitglieder eingeladen.

Die Arbeitsgruppe „Transformation“ um Jan-Lukas Krichel (nextMG) und Michael Bahrke (WFMG), für die es anders als für die „Gründungs“-Gruppe kein Fundament aus dem Vorjahr gab, ging nach einem ersten Kennenlernen ebenfalls bereits in die Vollen. Inhaltlicher Fokus: Um die digitale Transformation des Mittelstandes in Mönchengladbach voranzutreiben, soll es demnächst neben dem #meetup für Gründer und Gründungsinteressierte eine vergleichbare Veranstaltung für den Mittelstand geben. Zur Erarbeitung eines passgenauen Angebots wird in der Runde auf Methoden zurückgegriffen, die stark kundenorientiert sind und sich an agilen Trendsetter im Unternehmensumfeld orientieren. Nach dem ersten Treffen sind die Teilnehmer daher mit der „Hausaufgabe“ nach Hause gegangen, zu evaluieren, welche Inhalte und Formate für mittelständische Unternehmer spannend sind. So wie bei der AG Gründung, gewährt ein echter Mehrwert für die Zielgruppe den Erfolg der kommenden Formate. Das nächste Treffen der AG findet bereits am 26. April um 18 Uhr in den Räumlichkeiten der WFMG in der Neuhofstraße statt. Und auch zu diesem Treffen sind wieder alle Vereinsmitglieder eingeladen.

Die dritte geplante Arbeitsgruppe – mit dem Fokus „IT-Bildung“ – hat sich noch nicht konstituiert. Hierzu wird beizeiten gesondert eingeladen.