Gründercoaching start-upMG: Wie macht man aus einer Idee ein Geschäftsmodell – und wie geht es dann weiter?

Als Teil der Gründerwoche start-upMG fand am Dienstag zum erstmal das Gründercoaching kompakt statt, das nextMG zusammen mit der Hochschule Niederrhein, steuerwerk consulting GmbH und der NEW Blauschmiede organisiert hatte. Ziel dieser Veranstaltung war es, dass Gründerinnen und Gründer an einem Tag einen Überblick über die wichtigsten Aspekte zum Thema Gründung bekommen können.

Auftakt war die Frage, wie macht man aus einer Idee ein funktionierendes Geschäftsmodell? „Für Gründerinnen und Gründer ist es entscheidend, dass sie sich nicht nur mit Leidenschaft ihre Idee verfolgen, sondern sich auch Gedanken machen, wie die Idee am Ende wirtschaftlich umsetzbar ist“, erklärte der Referent Mark Nierwetberg, Vorstand von nextMG e.V. Anhand des Business Model Canvas führte er die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Bausteine zum Aufbau eines Geschäftsmodells. Einer seiner wichtigsten Punkte: „Geschäftsideen werden nicht am Schreibtisch, in der Kneipe oder im Freundeskreis zu Geschäftsmodellen, sondern durch Kundenkontakt! Geht raus, probiert eure Idee aus und testet sie mit echten Kunden – nicht mit Freunden“.

Coach und Gründerin des Female Innovation Hub, Zerrin Börcek, zeigte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf, was es heißt ein gutes Team zu haben und zu sein. Geduld und Vertrauen sind Grundpfeiler einer guten Zusammenarbeit und schließlich eminent wichtig für das erfolgreiche Gelingen und Umsetzen der eigenen Geschäftsidee.

Stefan Sibum von der Stadtsparkasse Mönchengladbach erklärte, welche Voraussetzungen ein Start-up aus Sicht von Banken für eine erfolgreiche Finanzierung erfüllen muss. Dazu gehört in erster Linie ein guter Businessplan, sowie die Persönlichkeit der Gründer. Wichtig ist der erste Eindruck, sowie das Wissen und Verstehen des eigenen Businessplans. Gründerinnen und Gründer müssen auch verstehen, dass, ihr Geschäftsplan auch dem Gegenüber, der nicht so tief in der Materie ist, verständlich sein muss.

Für neue Unternehmen immer ein Thema: Wie erreiche ich meine Kunden – gerade im Zeitalter der digitalen Medien? Patrick Faaßen von der Mönchengladbacher Social-Media Agentur Rubivision führte ins Thema Online-Marketing ein. Dabei ging er gezielt auf die Fragestellungen des Publikums ein und führte sie durch seine zehn Thesen zum Thema Online-Marketing. Faaßen betonte die Wichtigkeit von Marketing, insbesondere die Planung, Struktur und Abstimmung der Einzelmaßnahmen auf die Unternehmensziele. „Die Online-Welt muss auf die reale Welt angepasst werden. Versprecht Nichts was ihr im realen Leben nicht halten könnt und nehmt das Thema nicht auf die leichte Schulter“, mahnte der Coach. Zeitgleich zeigte er wirksame Werkzeuge für den richtigen Start auf.

Über rechtliche Rahmenbedingungen informierte Dr. Christian Hof von Gilliand & Collegen. Dabei referierte er über die möglichen Gesellschaftsformen und führte juristische Vor- und Nachteile auf. Die Theorie belegte er anhand anonymisierter Fälle aus der Praxis und beantwortete allgemeine Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Denkt bei der Gründung bereits an das Ende des Unternehmens, zum Zeitpunkt der Gründung versteht ihr euch gut, trotzdem muss Streitpotenzial geregelt werden“.

Und über Fallstricke aus steuerlicher Sicht klärten Karsten Sievers und Christian Weiss vom steuerwerk auf. Dabei führten die beiden die Gründerinnen und Gründer durch die Grundzüge des Steuerrechts und gingen gezielt auf die bedeutsamen Steuerarten für Gründer ein. „Das Steuerrecht ist komplex, wir wollen aber, dass ihr die Grundlagen versteht und wisst, wann ihr uns oder einen Kollegen einschaltet solltet“, war die Kernaussage des Vortrags. „Innerhalb von 60 Minuten können wir euch nicht das gesamte Steuerrecht vermittelt, als Gründer und Unternehmer solltet ihr aber mögliche Risiken kennen“. Im Anschluss des Vortrags wurden allgemeine steuer- und betriebswirtschaftliche Fragen erörtert. Christian Weiss zeigte zudem die Möglichkeiten von Fördermittel und Gründerzuschüssen auf.

nextMG bedankt sich bei allen Referentinnen und Referenten, die ehrenamtlich und kostenlos ihre Expertise zur Verfügung gestellt haben.

 

meetup Oktober Vorschau: Marketing in Zeiten von Online-Handel und Web2.0

Waren an Kunden zu bringen hat sich im Zeitalter von Social Media und Internet-Commerce grundlegend verändert. Irgendwo im Netz einen Online-Shop zu betreiben reicht nicht mehr. Man wird im Web 2.0 nicht einfach gefunden, man muss auf sich aufmerksam machen. Das ist gerade für junge Unternehmen und Start-ups ein wichtiger Aspekt, um die Kunden zu erreichen. Auch etablierte Unternehmen und Händler müssen neue Wege gehen. Diese Themen will nextMG am Dienstag, 10. Oktober beim #meetupMG diskutieren. Dazu haben wir uns einige lokale Experten eingeladen:

Patrick Faaßen von der Agentur Rubivision wird Einblicke in seine Erfahrungen geben und konkrete Tipps liefern.

Valentin Wessels, Inhaber der Ehren Zuckerwarenfabrik und Schokoschurke aus Leidenschaft, berichtet von Instagram, Facebook und Social Media Kundenkontakten.

Rolf Krichel vom Kunsthaus Krichel erklärt welche Erfahrungen er mit seinem Shop bei eBay macht und wie sich das Projekt eBay City Mönchengladbach auf sein Geschäft auswirkt.

Wir starten ab 18:00 Uhr bei den Ehren Schokoschurken, Limitenstraße 58, 41236 Mönchengladbach.

Die Vorträge werden gegen 18:30 Uhr beginnen. Der Eintritt ist frei.

Workshop Rapid Prototyping – schnelle Produktmodelle helfen Fehler zu vermeiden

Hugo Junkers, das Küchenwunder Thermomix von Vorwerk, Lego-Bausteine und Post-it von 3M in einer Veranstaltung? Der DigiHub Düsseldorf/Rheinland hat in der vergangenen Woche gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach gezeigt, dass sich diese Themen nicht ausschließen. Viel mehr ergänzen sie sich im Rahmen einer Innovations-, Transformations-, Rapid Prototyping Veranstaltung in spannender Art und Weise.

Im ehrwürdigen Schatten der JU-52 im Hugo Junkers Hangar am Mönchengladbacher Flughafen fanden sich rund 200 Unternehmer und Interessierte zusammen, um vormittags (Innovations-)Kultur aufzusaugen und sich nachmittags selber im Rapid Design und Rapid Prototyping zu probieren. Rapid Prototyping, was sich mit schneller Modellbau übersetzen lässt, ist der Überbegriff für verschiedene Verfahren zur schnellen Herstellung von Musterbauteilen und ersten Produktversionen. Das schnelle Erstellen von Prototypen soll dabei helfen, die Produkte früh im Entstehungsprozess auf Anwendbarkeit und Kundennutzen zu testen und so langwierige und teure Konstruktionsfehler zu vermieden.

Diese erste Veranstaltung des DiguHubs, der außerhalb Düsseldorfs stattfand, zeigte exemplarisch und zum Anfassen, welche neuen Möglichkeiten sich dem Mittelstand bieten, die eigenen Innovationsprozesse zu befruchten oder ganz neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

„Man muss nicht ins Silicon Valley reisen um Innovationen zu erleben – das geht auch in Mönchengladbach“, so Dr. Stefan Hilgers, Vorwerk, Vice President, International Product Management, Division Thermomix.

Ein Bericht über den Rapid Prototyping Event erschien auch in der Rheinsichen Post.

Hallo #Mönchengladbach – wir sind da und jetzt auch hier

Na endlich: Die Website ist live … nextMG ist eine Initiative von Institutionen, Unternehmen und privaten Personen, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Digitalisierung am Wirtschaftsstandort Mönchengladbach voranzubringen und die Stadt für Gründer attraktiver zu machen.

Wir haben uns im Dezember 2016 gegründet und haben seitdem erst einmal an Projekten und Themen gearbeitet. Darum hatten wir als ehrenamtlicher Verein leider kaum Zeit eine Webseite zu bauen; zumal wir nicht nur einfach irgendwas im Netz haben wollten. Jetzt haben wir die ersten Inhalte unserer Arbeit angestoßen und haben auch was zu sagen.

Daher freuen wir uns, dass wir jetzt auch endlich eine Internetpräsenz haben. In unserem Blog werden wir regelmäßig über unsere Projekte, unsere Ziele und Motivation und auch über die Arbeit des Vereins berichten.

Wir hoffen, dass sie auch genutzt wird…

#nextMG wir sehen uns…

Im Namen des Vorstands Mark Nierwetberg – Vorstandsvorsitzender nextMG

 

MM: nextMG ermöglicht Mönchengladbacher Startups Reise nach Tel Aviv

Medienmitteilung nextMG

Mönchengladbach, 31. Juli 2017
nextMG ermöglicht Mönchengladbacher Startups Reise nach Tel Aviv

Mönchengladbach – Die Digitalinitiative nextMG sponsert gemeinsam mit der IHK Mittlerer Niederrhein und der WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH vom 2. bis 8. September eine Reise ins israelische „Silicon Wadi“. Der Standort beheimatet eine der weltweit führenden Hightech-Communities mit über 6.000 Startups, mehr als 70 Wagniskapitalfonds sowie über 200 Inkubatoren und Acceleratoren.

Die einwöchige Tour, die von NRW.International veranstaltet wird, bietet Gründungswilligen und Startups einmalige Einblicke in die israelische Gründer-Szene, Kontakte zu Venture-Capital-Investoren sowie Tech-Scouts und somit wichtigen Input zur Weiterentwicklung des eigenen Geschäftsmodells. Neben Unternehmensbesuchen und zahlreichen Workshops zur Startup Metropole Tel Aviv, Finanzierungsmöglichkeiten und Inkubator-Programmen, stehen u.a. der Besuch des DLD Tel Aviv Innovation Festivals (eines der größten Branchenevents des Landes) und ein Elevatorpitch im Rahmen der German-Israeli Pitch Night auf dem umfangreichen Programm.

Während der Reise können die Jungunternehmer die dynamische Startup-Szene des Silicon Wadi kennenlernen und ihr Geschäftsmodell vor einem hochkarätigen Publikum aus Investoren, Business Angels und Kunden präsentieren.

 

MM: Digitaloffensive nextMG gegründet: Für digitale Gründung und Transformation

Medienmitteilung nextMG

14. Dezember 2016
Digitaloffensive nextMG gegründet: Für digitale Gründung und Transformation

Mönchengladbach – Der Verein nextMG hat sich zur Aufgabe gemacht die Digitalisierung am Wirtschaftsstandort Mönchengladbach zu forcieren und die Aktivitäten rund um die digitale Transformation zu fördern. Hierzu verfolgen die Mitglieder im Wesentlichen drei Hauptziele: Gründungsintensität zu erhöhen und Start-Ups zu fördern, die Digitalisierung in der Wirtschaft und damit einhergehend die Transformationsprozesse auch in der Industrie voranzubringen sowie die Bildungsangebote, insbesondere mit dem Fokus auf IT/Digital zu erweitern.

Die Gründungs- sowie die Start-Up-Szene will man insbesondere durch ein gründerfreundliches Klima mit einem vielfältigen Veranstaltungs- und Beratungsangebot fördern. Um die Transformationsprozesse in der lokalen Wirtschaft aktiv zu unterstützen, strebt man eine stärkere Vernetzung der Leitbranchen Mönchengladbachs an, so z.B. der Produktions- und IT-Wirtschaft an, um gemeinsam Themenstellungen rund um Industrie 4.0 zu meistern.

Aufgrund der hohen Komplexität der digitalen Arbeitswelt, möchte der Verein sich für eine vielfältige Bildungslandschaft einsetzen. Das Ziel hierbei ist es, ein attraktives Bildungsangebot rund um die Digitalisierung in der Schule zu schaffen und dieses fest im Unterricht zu verankern. Um eine Stärkung der Bildungsangebote auf lokaler und regionaler Ebene zu erreichen, ist auch die Hochschule Niederrhein in dem Verein aktiv und gehört daher auch zu den Gründungsmitgliedern.

Bei der Gründungsversammlung verabschiedeten die Gründungsmitglieder die Satzung und wählten den Vorstand, bestehend aus Mark Nierwetberg (fluxMG) als Vorsitzenden und die Stellvertreter Prof. Rene Treibert (Hochschule Niederrhein) sowie Sebastian Leppert (Elements of Art) und Rafael Lendzion (WFMG) als Kassenwart. Darüber hinaus wählten die Gründungsmitglieder satzungsgemäß fünf Beisitzer: Torsten Glatz (Impress Media), Andree Haack (Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein), Dr. Bodo Karnbach (ITK Rheinland), Christian Kemler (Stadt Mönchengladbach), Felix Nattermann (Gymnasium am Geroweiher).

„Der Verein will die Digitalisierung am Wirtschaftsstandort Mönchengladbach forcieren, Aktivitäten rund um die digitale Transformation unterstützen und die Stadt für Gründer attraktiver machen“, sagt Mark Nierwetberg, der neu gewählte Vorsitzende des Vereins. Der Verein leistet einen wesentlichen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Mönchengladbach im Sinne der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt.