#meetup.MG 12/19: Gipfelstürmer und Weihnachtsmarkt 3.0

Das letzte Meetup des Jahres 2019 steht an. Am Donnerstag, dem 12.12.2019 um 18:30 Uhr im  CO21 Coworking (Rathausstraße 1, Mönchengladbach) pitcht Gründer Benjamin Toycu als dritter Gipfelstürmer mit dem Startup START:DIGITAL MG. Die Ausgründung der Gladbacher Steuerberatungskanzlei Karnatz & Berger hat die Digitalisierung von Belegen, von Geschäftsprozessen und weitere Digitalisierungsleistungen für Steuerberater und Unternehmer im Portfolio. Benjamin Toycu berichtet, wie die Gründung angelaufen ist und wo es mit Start Digital MG mittelfristig hingehen soll.

Beschreibe Dich in drei Hashtags.

#zukunftshungrig #problemlöser #gladbacher

Was ist die Vision deines Startups?

Unsere Vision, besser gesagt unsere Mission ist es, klein- und mittelständischen Unternehmen in unserer Region die Möglichkeit zu bieten, nach und nach ihre belegbehafteten Geschäftsprozesse so weit zu digitalisieren und automatisieren, dass sich zeitliche Freiräume ergeben, um wieder aktiv an der Weiterentwicklung des eigenen Unternehmens zu arbeiten.

Wie bist Du auf die Idee gekommen?

Als Mitarbeiter der Steuerberatungsgesellschaft Karnatz & Berger hier in Mönchengladbach ist mir schnell klargeworden, dass unsere Mandanten schlichtweg überfordert sind von den verschiedenen Möglichkeiten Geschäftsprozesse zu automatisieren und aus Angst, etwas falsch zu machen, im schlimmsten Fall gar nichts mehr verändern möchten. Gleichzeitig spüren wir als Steuerberater auch den Veränderungsdruck der auf den verschiedensten Branchen lastet und zügiges Handeln erfordert. Daher und weil ich die technische Entwicklung in verschiedenen Vorsystemen ungemein spannend finde, lag der Entschluss, hier tätig zu werden und Unternehmern zu helfen, nahe.

Wie war dein Werdegang, wo kommst Du her?

Ich bin in Mönchengladbach geboren und aufgewachsen, konnte hier verschiedene mittelständische Unternehmen kennenlernen und bin dadurch schon früh mit innovativen Geschäftsmodellen in Kontakt gekommen. Letztendlich habe ich mich für eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten entschieden und versuche nun für unsere Mandanten und Kunden einerseits die steuerrechtlichen Vorgaben und andererseits die technische Machbarkeit unter einen Hut zu bekommen.

Wie waren die Reaktionen auf deine Idee?

Der überwiegende Teil der Reaktionen war ausgesprochen positiv und nachdem ich das Geschäftsmodell herausgearbeitet habe, waren meine Chefs dazu bereit, in diese Idee zu investieren.

Was war dein größter Misserfolg oder Fehler auf dem Weg zur Gründung?

Größere Misserfolge oder Fehler konnten bisher, auch dank der umfassenden Begleitung, zum Glück vermieden werden.

Was bedeutet es für dich, dein eigener Chef zu sein?

Ganz klar die Freiheit meine Ideen in die Tat umzusetzen und gleichzeitig die Verantwortung zu haben, meinen Kunden einen echten Mehrwert zu bieten.

Was steht als Nächstes für dein Startup an?

Bisher haben wir zumeist die interessierten Bestandsmandanten der Steuerberatungsgesellschaft auf den ersten Schritten der Digitalisierung begleitet und im nächsten Jahr möchten wir unseren Kundenkreis darüber hinaus ausweiten. Damit einher gehen verstärkte Werbemaßnahmen und der schrittweise Aufbau eines Netzwerks.

Mit wem würdest Du gerne mal ein Bier trinken?

Wenn man mir die Wahl lässt, würde ich sehr gerne einmal mit Prof. Dueck oder Richard David Precht ein Bier trinken gehen, weil beide eine äußerst interessante Sicht auf die anstehenden Veränderungen der nächsten 5 bis 15 Jahre haben und ich gerne mehr über die persönlichen Einschätzungen erfahren würde.

Sollte außerhalb dieses Kreises jemand Lust auf ein Bier haben, kann er sich trotz allem gerne melden 😉

Deine Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

  1. Nicht so viel planen, dass man sich in der Folge zu sehr einengt. Kurz: Agilität behalten!
  2. Wenn man von seiner Idee überzeugt ist, kann man auch andere überzeugen an einem zu glauben.
  3. Früh in Kontakt mit anderen Gründern treten, um die eigenen Erfahrungen und Fragen mit anderen teilen zu können

 

 

#meetup.MG 12/19: Von Gipfelstürmern und Weihnachtsmarkt 2.0

Das letzte Meetup des Jahres 2019 steht an. Am Donnerstag, dem 12.12.2019 um 18:30 Uhr im  CO21 Coworking (Rathausstraße 1, Mönchengladbach) haben wir die engagierten Gewinner des ersten Startup.Starterkit.MG zu Gast. Reiner Mantsch und Steffen Gerlach stellen ihr Startup EEDEN vor. Die beiden entwickeln einen Recyclingprozess, um Alttextilien wieder verwertbar zu machen und so aus der textilen Kette einen textilen Kreislaufzu machen. Interessanter Ansatz – wir freuen uns auf den Pitch!

Beschreibe Euch in drei Hashtags.

#UPCYCLING #KREISLAUFWIRTSCHAFT #STARTUP.STARTERKIT.MG

Was ist die Vision Eures Startups?

Die Vision ist eine Wertsteigerung der weitestgehend ungenutzten Ressource Alttextilien erwirken zu können. Dies soll mittels eines innovativen Recyclingprozesses im Industriemaßstab realisiert werden.

Wie seit Ihr auf die Idee gekommen?

Die Idee entstand bei der Suche nach einem Forschungsthema für die Studienabschlussarbeit von Reiner Mantsch (Student HS Niederrhein). Durch eine starke Affinität für Naturwissenschaften und ein vorangegangenes Biologiestudium (4 Semester -> dann Wechsel zu HS NR) erkannte Reiner das Potenzial im Textilrecycling

Wie war euer Werdegang, wo kommt Ihr her?

Reiner Mantsch: Student Textilmanagement HS Niederrhein, mit Schwerpunkten Polymerchemie, textile Technologien, Veredelung & Ökologie

Steffen Gerlach: B.Sc. Betriebswirtschaftslehre der Uni Hamburg, mit Schwerpunkt Marketing, Management und Corporate Governance, zuletzt bei AIRBUS Hamburg im A320 Programm beschäftigt.

Wie waren die Reaktionen auf die Idee?

Überwiegend sehr positiv:

  • Zukunftsorientiert,
  • Innovativ,
  • am Puls der Zeit,
  • dringend notwendig
  • Teilweise skeptische Rückfrage bzgl. des Umfangs des Projektes

Was war der größter Misserfolg oder Fehler auf dem Weg zur Gründung?

Wir haben uns vergleichsweise schwergetan, den richtigen Zeitpunkt für die tatsächliche Unternehmensgründung festzulegen und sind bis heute nicht ganz sicher, ob die Förderung in einer verlängerten Vorgründungsphase besser auf die Unternehmung zugeschnitten wäre.

Was bedeutet es für euch, eure eigenen Chefs zu sein?

Zum einen eine Menge Freiheiten den Tag selbst zu strukturieren.

Zum anderen sagt einem keiner was zu tun ist. Entscheidungen zu treffen kann manchmal schwerer sein, als gedacht. Vor allem, wenn davon potenziell Erfolg oder Misserfolg abhängen kann.

Was steht als Nächstes für EEDEN an?

Wir arbeiten mit Hochdruck am Aufbau des Recyclingprozesses zur Produktion bewertbarer Fasern. Diese könnten in ersten Prototypen textiler Produkte verarbeitet werden

Mit wem würdet Ihr gerne mal ein Bier trinken?

Steffen: Toto Wolff, Team Chef/ Manager & Shareholder bei Mercedes AMG Petronas Formel 1 Team

Reiner: Andras Thorkildsen, norwegischer Speerwerfer, Europameister, Weltmeister und Sieger bei den Olympischen Spielen

Eure Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

  • Vor einer Gründung hinsichtlich verschiedener Förderprogramme gut informieren/ beraten lassen, strategisch herangehen und beste Lösung für das Projekt identifizieren
  • Hinterfragen, ob man in der richtigen Stadt gründet. Es gibt Städte, die tun mehr als andere. Wir haben festgestellt, dass gute Voraussetzungen in einer Stadt beschleunigend wirken.
  • Eigene Stärken und Schwächen im Team besprechen, reflektieren und den Umgang im Team kontinuierlich verbessern.

#meetup.MG 12/19: Von Gipfelstürmern und Weihnachtsmarkt

Das letzte Meetup des Jahres 2019 steht an. Am Donnerstag, dem 12.12.2019 um 18:30 Uhr im  CO21 Coworking (Rathausstraße 1, Mönchengladbach) ermöglicht CO21-Gründer Christoph Schlee einen Einblick in die neuen Räumlichkeiten am Alten Markt. Vorab hat er schon einmal das neue Konzept mit dem Social Impact Lab kurz skizziert. Mehr dazu erfahrt ihr am Donnerstag. Anschließend lassen wir den Abend im Weihnachtsdorf mit dem ein oder anderen Glühwein ausklingen.

Beschreibe Dich in drei Hashtags.

neugierig, vermittelnd, motiviert zur Veränderung

Was ist das Konzept des „neuen“ Co21?

Sozialunternehmen und Change Projekten in der Region Räume geben und Türen öffnen.

Wie hat sich Co21 entwickelt?

Wir haben Anfang 2016 ziemlich aus dem Bauch heraus angefangen, um aus einem zentralen Leerstand gegenüber dem Minto etwas zu machen. Die Förderung von Existenzgründern und das Engagement für Startups in Mönchengladbach in der Gründerwoche ist dann hinzugekommen, ein paar Mitstreiter wie z. B. Carola Schneider, die damals in der Wirtschaftsförderung Düsseldorf gearbeitet hat, haben mich dazu motiviert. Wir haben immer mehr Zulauf bekommen, aber irgendwann wurde klar, dass es nebenberuflich und ohne Mitarbeiter nicht richtig funktioniert. Bei mir kamen dann ein paar private Dinge hinzu, wie z. B. meine zweite Vaterschaft. Schon Ende 2017 habe ich mich auf die Suche nach neuen, langfristigen Objekten begeben, denn CO21 am Minto war ja nur eine Zwischennutzung, es war ja klar, dass das Haus abgerissen wird. Sonst hätten wir es nicht so günstig mieten können. Die Verhandlungen bezüglich der Rathausstraße mit dem Eigentümer Sparkasse haben sich hingezogen, sie hätten natürlich gern mehr Miete bekommen. Genauso war es mit dem holländischen Eigentümer in Rheydt, wo wir zeitgleich Mitte dieses Jahres die Passage gemietet haben. Nun konnte ich auch die Verhandlungen mit der Social Impact gGmbH in Berlin abschließen. Hier ist CO21 mit matching Generations eine Kooperation eingegangen, genauso wie wir auch mit Social Impact kooperieren. Und jetzt haben wir auch Mitarbeiter, das entwickelt sich jetzt in die richtige Richtung.

Wie war dein Werdegang, wo kommst Du her?

Ich komme aus Bochum, habe in Freiburg und Berlin studiert und dann längere Zeit als Fernsehjournalist gearbeitet, vor allem für Deutsche Wellt und WDR. Als ziemlich politischer Mensch habe ich mich Ende 2006 für Grundeinkommen begeistert und eine Initiative in Köln gegründet, gleichzeitig bundesweit Öffentlichkeitsarbeit für das Netzwerk Grundeinkommen gemacht und dabei mit Leuten wie Katja Kipping und Götz Werner zusammengearbeitet. Danach folgte ein Abstecher nach Kenia, wo ich mir fast zwei Jahre den Traum erfüllt habe, mal ganz woanders zu sein und eine Ecke der Welt kennenzulernen, die von uns doch ziemlich weit entfernt ist. Dann ging es 2014 zurück, ich habe eine Coaching-Ausbildung gemacht und ich habe dadurch einen tollen Job in Mönchengladbach bekommen, das ich bis dahin gar nicht kannte. Das Coworking hat dann meinem Wunsch nach gesellschaftlicher Veränderung wieder eine neue Richtung gegeben.

Wie sind die Reaktionen auf die neuen Räumlichkeiten?

Bisher ziemlich positiv. Auch von Leuten, die den Standort unten kennen. Hier in der Rathausstraße haben wir einfach die Gelegenheit, langfristig zu planen, und wir konnten dadurch alles ein bisschen liebevoller renovieren. Wobei jeder Ort seinen eigenen Charme hat. Unsere Gäste in der Gründerwoche waren glaube ich ziemlich angetan, und wir haben auch einige doch recht anspruchsvolle und kritische Leute als Mieter gewinnen können. Aber das ist erst der Anfang.

Was bedeutet es für dich, dein eigener Chef zu sein?

Mein eigener Chef zu sein ist etwas, was ich mir permanent hart erkämpfen muss. Als freier Journalist bist du das ja nur bedingt, mit meiner Filmproduktion ist mir das auch ein paar Jahre geglückt, aber es gab auch totale Crashs. Ich gehöre nicht zu den Typen, denen alles so zufliegt. Ich habe totale Lust darauf, jetzt in den nächsten Monaten nicht mehr zu unterrichten, sondern im CO21 und im Social Impact Lab Vollgas zu geben. Selbständig zu arbeiten ist wirklich ein großes Glück, aber es erfordert eine gewisse Stärke, die ich nicht immer in meinem Leben hatte. Vor allem auch zu wissen, was du willst. Bei mir war es oft so, dass ich zu vieles auf einmal wollte, und ich mich auf das eine nicht richtig fokussieren konnte.

Was steht als Nächstes an?

Das nächste für mich ist tatsächlich, dass ich mit meinem Nebenjob durch bin, das ist schon am 11.12. der Fall, und mich voll auf die Aufgabe Coworking plus Social Impact Lab konzentriere. Dazu gehört auch die Organisation und Neuordnung der buchhalterischen, steuerlichen und finanziellen Seite, die ich gerne vernachlässige. Der Turbo wird angeworfen, und im März/April wird der alte Space am Minto abgewickelt, das ist schon ein kleiner Kraftakt. Zugleich machen wird im Februar die erste Veranstaltung mit dem Social Impact Lab, unser Meetup Social Business. Der Plan ist auch, dass wir bis zum Frühjahrsbeginn in der Rathausstraße nahezu Vollvermietung haben, was uns unsere Aktivitäten erleichtert. Bisher sind wir voll im Plan, was die Vermietung angeht, und das wird auch so weitergehen.

Mit wem würdest Du gerne mal ein Bier trinken?

Robert Habeck wäre vielleicht ganz interessant. Wir haben fast zur gleichen Zeit in Freiburg fast das gleiche studiert. Die Frage zielt ja nach einer besonderen Person, die nicht so leicht erreichbar ist. Aber im realen Leben gibt es da natürlich ganz viele andere Leute.

Deine Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

Gründungsinteressierte sollten das, was sie anfangen wollen, mit dem ganzen Herzen tun, nicht nur mit dem Kopf, auf irgendetwas kalkulierend. Dann werden es wirklich spannende Unternehmen. Ich glaube der Austausch mit anderen Gründern oder jungen Unternehmen ist sicher auch sehr hilfreich. Dazu gehört dann noch, wirklich offen für das zu sein, was andere tun. Sehr interessiert für andere zu sein. Dann wird auch eher was aus den eigenen Sachen.

PM: Ein Baukasten für die digitale Transformation

„Experimentierräume MG“ nach acht Veranstaltungen beendet

Mönchengladbach, 5. Dezember 2019

„Was ist dran an künstlicher Intelligenz?“ – das wurde jetzt als Abschluss der erfolgreichen Veranstaltungsreihe „Experimentierräume MG“ der WFMG mit rund 40 Führungskräften und Experten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gründerszene diskutiert. Mit dem „Texentium“ im alten Van-Laack-Quartier wurde dabei zugleich ein neuer Innovationsraum über den Dächern der Stadt eingeführt. WFMG-Geschäftsführer Dr. Ulrich Schückhaus freute dabei besonders, dass der Großteil des Programms von Gladbacher Protagonisten bestritten wurde. Dies zeuge von einem soliden Fundament zum Thema Digitalisierung, auf das man auf jeden Fall aufbauen werde.

Seit 2018 organisierte die WFMG im Rahmen des Landesförderprogramms DWNRW Networks, unterstützt von der Digitalinitiative nextMG, insgesamt acht „Experimentierräume“ zu unterschiedlichen und drängenden digitalen Fragestellungen des Mönchengladbacher Mittelstands, auch im Zusammenspiel mit der Startup-Szene. Wie können Startups digitale Geschäftsmodelle „befreien“, die im Mittelstand schlummern? Wie schaffen wir es, die Old Economy zu „new economisieren“? Wie müssen Innovationsräume abseits der Metropolen aussehen? Das waren die leitenden Herausforderungen, um welche die WFMG Formate entwickelte, wie etwa einen „Reverse-Pitch“, bei dem nicht, wie üblich Gründer vor Unternehmen pitchen, sondern Unternehmen vor Gründern. Gemeinsam wurden dabei die Geschäftsmodelle auf den Prüfstand gestellt und neue Ideen diskutiert.

Für die langfristige Zielsetzung von der Vernetzung zwischen Startups und KMUs sowie deren Förderung und Weiterentwicklung haben die Experimentierräume eine gute Ausgangsbasis geschaffen und ein Grundrauschen in der Region, manchmal gar bundesweit erzeugt. Die fachspezifischen Veranstaltungen mit Namen wie „Retail Performance and Experience“, „From Virtual to Reality“, „Textile meets Tech-style“ oder „Smarter Niederrhein“ haben Mönchengladbach auf die Landkarte für Fachkräfte und Gründungswillige gebracht und die bestehende, lokale Szene rund um die Innovationsräume der Stadt zu einer nachhaltigeren Community entwickelt. Die im Verlauf der Experimentierräume gebildeten Kooperationen und Kontaktanbahnungen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Startup-Gemeinde zahlen auf die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts ein. Ganz im Sinne des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW als Fördergeber und des Projektträgers Jülich konnten in den Experimentierräumen erprobte Formate bereits nachhaltig in Folgeveranstaltungen wie eine „Digital Health Startup-Night“ oder den am 23. April 2020 stattfindenden „SmartCity-Summit.MG“ überführt werden.

Mit freundlichen Grüßen

WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH

Ansprechpartner

i.A. Lars Randerath
Telefon 02161 82379-882, E-Mail: randerath@wfmg.de

Mitglieder im Gespräch: Andreas Cüppers (Borussia Mönchengladbach)

Ab sofort stellen wir im regelmäßigen Turnus einzelne unserer Mitglieder vor und befragen sie zu spezifischen Themen mit Bezug zu unseren Säulen Gründergeist, Digitale Transformation und IT-Bildung. Den Auftakt macht …

Borussia Mönchengladbach ist sicherlich eines der prominentesten Mitglieder von nextMG. Seit Sommer 2018 unterstützen die Fohlen nextMG. Warum ist einem Fußballverein das Thema Digitalisierung und Gründer wichtig? Ein Gespräch mit Andreas Cüppers, Abteilungsleiter Digitale Entwicklung bei Borussia Mönchengladbach.

nextMG: Andreas, du bist Abteilungsleiter Digitale Entwicklung bei Borussia; was entwickelt sich bei Borussia digital – abgesehen von den Bestellprozessen für Tickets?

Cüppers: Die Ticket- und Bestellprozesse sind natürlich etwas, was für den Fan unmittelbar sichtbar ist. Da gibt es sicherlich auch noch eine ganze Reihe an anderen Dingen, die wir anpacken wollen und zum Teil auch anpacken müssen, weil unser Angebot da einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Insgesamt arbeiten wir daran, an den Stellen digitale Technologien einzuführen und zu nutzen, an denen es aus unserer Sicht sinnvoll ist. Das ist es, wenn wir den Service für die Fans verbessern können oder wenn wir Prozesse beschleunigen oder vereinfachen können. Demzufolge ergibt sich ein breites Spektrum an Themen, an denen wir arbeiten. Intern wie extern.

nextMG: Borussia hat in 2018 zum ersten Mal an der Virtuellen Bundesliga teilgenommen. Da wird der Meister an der „Playstation 4“ und der „Xbox one“ ausgespielt. Wie schaut man sich die Spiele als Interessierter an und welche Bedeutung hat das für euch als Bundesligaverein?

Cüppers: Die Spiele in der Virtuellen Bundesliga, das ist der offizielle eFootball-Wettbewerb der Deutschehn Fußball-Liga (DFL), werden beispielsweise einmal wöchentlich bei ProSiebenMaxx gezeigt, also im frei empfangbaren Fernsehen zur besten Sendezeit. Dort sind aber immer nur ausgewählte Spiele zu sehen. Wer zum Beispiel unsere Spiele alle in voller Länge sehen möchte, dem sei unser eigener Kanal auf der kostenlosen Streaming-Plattform Twitch empfohlen. Dort gibt es immer einen kommentierten Livestream von unseren Spielen. Auf der Plattform Twitch sieht man auch ganz gut, welch stark wachsender Markt E-Sports schon jetzt ist. Das Angebot an Livestreams ist riesig, die Zuschauerzahlen wachsen ebenso rasant wie die Preisgelder. Für uns ist das Engagement eine gute Möglichkeit, junge Zielgruppen zu erreichen, die im E-Sports eben vorhanden sind und die wir als Fußballverein auf anderen Wegen nicht mehr so leicht erreichen wie noch vor einigen Jahren.

nextMG: Wie ist denn die Bilanz der virtuellen Fohlen?

Cüppers: Auch wenn für uns der rein sportliche Erfolg im E-Sports nicht im Vordergrund steht, so freuen wir uns natürlich, dass wir an den Konsolen derzeit auch sehr gute Ergebnisse erzielen. Zwei unserer Spieler gehören gemessen an den Ergebnissen und Turnieren in der „Fifa 20“-Saison derzeit zu den zehn besten Spielern der Welt und in der angesprochenen Virtuellen Bundesliga gehören wir momentan auch zu den Topteams und können uns berechtigte Hoffnungen machen auf eine direkte Qualifikation für das Grand Final im März 2020.

nextMG: Wir sind ja nicht nur ein Verein, der digitale Transformation vorantreiben will, sondern wir wollen auch das Thema Gründung fördern. Im vergangenen Jahr gab beispielsweise der 1. FC Köln bekannt, dass er, um an der Weiterentwicklung des Sportmarkts zu profitieren, ein Programm zur Förderung von Startups aus dem Sport auflegen wird. Wie sieht es da bei Borussia aus?

Cüppers: Wir beobachten sehr genau, was andere Klubs in diesem Bereich machen, da wir grundsätzlich davon überzeugt sind, dass auch uns die Zusammenarbeit mit Startups gut tun würde. Wir nehmen auch wahr, dass wir dafür nicht nach Berlin oder sonstwo hinschauen müssen, sondern uns an unserem Heimatstandort Mönchengladbach nicht zuletzt auch durch nextMG schon sehr gut vernetzen können. Ich bin guter Hoffnung, dass wir da in absehbarer Zeit auch etwas in die Wege leiten können, was zur Förderung von Startups beitragen kann.

nextMG: Abschließend noch die Bitte diesen Satz zu vervollständigen: Die Digitalisierung …

Cüppers: …bietet uns bislang ungeahnte Möglichkeiten, die wir nur nutzen müssen.

PM: Bundesweiter Spitzenplatz im Bereich Gründung kommt nicht von ungefähr

Mönchengladbach, 3. Dezember 2019

Seit drei Jahren existiert der Digitalisierungs- und Gründerverein nextMG, seit zwei Jahren hat die WFMG ihre Arbeit im Startup- und Gründerbereich intensiviert. Die Anstrengungen zahlen sich mittlerweile aus: Im aktuellen „Städtetest 2019“ von IW Consult, Wirtschaftswoche und ImmobilienScout24 belegt Mönchengladbach in der Kategorie „Gründergeist“ den ersten Platz – und das bundesweit. Konkret konnte die Vitusstadt im Jahr 2018 mit 75,9 Unternehmensgründungen pro 10.000 Einwohner punkten; mit bereits deutlichem Abstand folgen dahinter Frankfurt am Main (63,4) und Düsseldorf (56,4). Der Mittelwert unter 71 Großstädten beträgt 32,4 Gründungen. „Das ist nicht zuletzt Lohn auch der tollen Arbeit der Kollegen und von NextMG“, sagt WFMG-Geschäftsführer Dr. Ulrich Schückhaus. „Wir brauchen jetzt ein mutiges und gründungsorientiertes Konzept für das alte Polizeipräsidium, um diesen Schwung zu verstetigen“, fügt nextMG-Vorsitzender Mark Nierwetberg hinzu. Doch der Spitzenplatz im Städteranking ist beileibe nicht der einzige Erfolg, den es 2019 zu verzeichnen gab.

GRÜNDERWOCHE 2019

Vom 16. bis 24. November haben WFMG, nextMG und IHK Mittlerer Niederrhein gemeinsam mit 35 Partnern wie Stadtsparkasse, NEW Blauschmiede und CO21 die Gründerwoche 2019 ausgerichtet. 28 Veranstaltungen standen auf dem Programm – und die Bilanz fällt ausgenommen positiv aus:

  • Das Bundeswirtschaftsministerium registrierte die Mönchengladbacher Aktivitäten überaus wohlwollend; ein seitens des Ministeriums-Dienstleisters proaktiv angefragtes WFMG-Testimonial war während des Aktionszeitraums auf der Startseite der zentralen Plattform www.gruenderwoche.de sowie auf der Facebook-Seite des Ministeriums zu sehen. Die WFMG zählte zu einer Handvoll von insgesamt 1500 bundesweiten Partnern, die hierfür explizit ausgewählt wurden.
  • Die Intensität, mit der Mönchengladbach die Gründerwoche bespielt, bildet ein Alleinstellungsmerkmal; in Sachen Veranstaltungsdichte konnte diesmal keine der großen Gründermetropolen wie Düsseldorf, Köln oder das Ruhrgebiet mithalten.
  • Die Gründerwoche entwickelte überregionale Strahlkraft; Besucher kamen aus Städten wie Krefeld und Köln angereist sowie aus den Niederlanden. Erstmals waren außerdem Partner aus Krefeld, Viersen, Willich, Grefrath und Korschenbroich beteiligt. „Meine schönste Geschichte ist aber die von vier Studenten aus Venlo, die ,Gründen‘ googelten und so auf die Events in Gladbach aufmerksam wurden“, sagt Nierwetberg. „Das Gründercoaching am Auftakt-Samstag fanden sie so gut, dass sie die Woche über hierblieben, um an anderen Veranstaltungen teilnehmen zu können.“
  • Mit Social-Media-Marketing wurden knapp 105.000 Menschen aus den relevanten Zielgruppen erreicht. Auch erstmals genutzte Kanäle wie Pre-Stream-Kampagnen im Radio und die LED-Wand auf dem Alten Markt erzielten massive Reichweiten.
  • Inklusive des Henry-Maske-Abends wurden die Veranstaltungen von weit mehr als 1000 Teilnehmern frequentiert.
  • Zahlreiche Mönchengladbacher Startups standen selbst auf der Bühne und dienten somit als Best-Practice-Beispiele – etwa Meet Pablo, Masasana, EEDEN und Fil Mea.
  • Die Rückmeldungen aus der Zielgruppe waren ausnehmend positiv. „Und das ist schließlich das Wichtigste: dass die Angebote – vom kleinen Workshop bis zur großen Abendveranstaltung – bei den Gründungsinteressierten und Gründern gut ankommen und diese inhaltlich etwas mitnehmen können“, sagt WFMG-Projektmanager Jan Schnettler.
  • Mit den erstmals besetzten Themen Nachhaltigkeit/Sozialgründungen sowie der Einbindung der Kunst- und Kulturszene wurde der Nerv der Zeit getroffen. „Viele neue Kontakte, gute praktische Beispiele. Wir sind insgesamt sehr zufrieden“, sagt Christoph Schlee vom CO21 Coworking, das die Gründung eines Social Impact Labs vorantreibt.
  • Bei der Bewerbung und Vermarktung der Gründerwoche konnte sich die WFMG auf ein engagiertes Partnernetzwerk verlassen. „Dank gebührt allen, die auf den verschiedensten Kanälen unermüdlich dafür getrommelt haben“, sagt Schnettler.
  • Der Abschlussfilm der Gründerwoche ist auf dem städtischen Youtube-Kanal unter folgendem Link zu sehen: https://bit.ly/33rOIJy

STARTUP.STARTERKIT.MG

Auf Initiative von nextMG, WFMG und der Entwicklungsgesellschaft EWMG wurde im Herbst erstmals das „Startup.Starterkit.MG“ inklusive Gründer-WG sowie Mentoring und Coaching bundesweit ausgeschrieben und beworben. Der Hintergedanke: die ohnehin bereits quirlige örtliche Gründerszene um zusätzliche „High Potentials“ anzureichern. Die Wahl fiel auf das Startup „EEDEN“, das an einem innovativen textilen Recycling-Prozess arbeitet.

  • Das Produkt erzielte bundesweite redaktionelle Aufmerksamkeit; diese mündete etwa in ein Interview in der „Wirtschaftswoche Gründer“ sowie in einen größeren Beitrag des Branchenportals „Startup Valley“. Auch die Macher des Portals www.gruenderplattform.de – dahinter stehen das Bundeswirtschaftsministerium und die KfW – verfolgen das Konzept seitdem mit Interesse und planen zeitnah einen Besuch in Mönchengladbach, um es aus nächster Nähe kennenzulernen.
  • Auch überregionale Bewerbungen liefen ein. Das letztlich erfolgreiche Gründerduo stammt aus Hamburg und Mönchengladbach; auf den Plätzen landeten Mitbewerber aus Leverkusen sowie Gladbach und Würzburg.
  • WFMG und EWMG denken bereits über eine Ausweitung nach. „Mietkostenfreies Wohnen auf Zeit in aktuell ungenutzten städtischen Immobilien kommt bei den Startups gut an“, sagt Schückhaus. „Deswegen wollen wir, sofern wir entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung haben, das Angebot gerne ausweiten.“

GRÜNDERSTIPENDIUM

Mehr als 1100 Förderempfehlungen, knapp 200 Jurysitzungen, 100 Anlaufstellen von 38 Gründungsnetzwerken: Das sind die beeindruckenden Zahlen zum Gründerstipendium NRW. Darüber erhalten bis zu drei Gründer pro Team ein Jahr lang je 1.000 Euro monatlich. Über die Gründerregion Niederrhein (Startercenter / IHK Mittlerer Niederrhein) ist die WFMG mit einem Sitz in der Jury vertreten.

  • Nahezu alle Bewilligten im Gründernetzwerk haben Gladbach-Bezug. Sechs von bisher neun Gründerteams, für die die Jury eine Förderempfehlung an den Projektträger Jülich aussprach, stammen direkt aus Mönchengladbach. Zwei weitere haben in der Vitusstadt zwar nicht ihren Wohn-, wohl aber ihren Geschäftssitz. Folglich können sich nach den ersten fünf Jurysitzungen in 2019 bereits acht Mönchengladbacher Startups über eine Förderung ihres Lebensunterhalts freuen.
  • Gladbachs Startups sind innovativ. Der Innovationsgrad der Geschäftsidee ist das ausschlaggebende Kriterium für eine Förderung durch das Gründerstipendium. Die eingereichten Geschäftsmodelle sind vorwiegend digitaler Natur, aber nicht nur: So haben sich bisher beispielsweise auch ein Cateringunternehmen, ein neuartiges Ladenlokal sowie in der jüngsten Sitzung ein Lebensmittelproduzent, der in einem weiteren Schritt die Einrichtung einer Produktionsstätte im Nahbereich plant, durchsetzen können.
  • Gladbacher Gründer haben das Potenzial des Instruments erkannt. Obwohl die Gründerregion auch Ansprechpartner für Gründer aus Krefeld und dem Kreis Viersen ist, kommt der Großteil der Interessenten aus Gladbach. Insgesamt gab es bisher 19 Bewerbungen, 17 Einladungen – und besagte neun Bewilligungen, von denen alleine acht auf Gladbacher Innovationskraft zurückgehen.

STARTUP-IMAGEFILM

Im Frühjahr hatten nextMG mit dem Sponsor Stadtsparkasse junge Filmemacher dazu aufgerufen, ein Konzept für einen Imagefilm für die örtliche Startup-Szene einzureichen. Die Wahl fiel schließlich auf ein Duo: Nils Bongartz und Çağdaş Yüksel, der mit seinem Startup Cocktailfilms schon mehrfach prämiert wurde und jüngst zusätzlich den Kreativwirtschaftspreis der Bundesregierung erhielt. Der Film feierte im Mai Premiere, lief danach unter anderem in den Bussen der NEW und ist auf dem städtischen Youtube-Kanal unter https://bit.ly/2R1tUpM abrufbar.

STARTUP-STECKBRIEFE

Im Zuge des Relaunchs der WFMG-Website wurde eine neue Gründer-Rubrik eingeführt. Neben einer Übersicht über Förderungs- und Finanzierungsmöglichkeiten sowie Anlaufstellen enthält sie ein Glossar der Startup-Szene – und insbesondere eine prominente und wachsende Übersicht der ortsansässigen Startups im Steckbrief-Format. Unter www.wfmg.de/fuer-gruender/start-ups-in-mg/ erzählen bereits rund 20 Gründerteams, wie sie zu ihrer Geschäftsidee gelangten, was sie anderen Gründern raten und warum sie sich für Mönchengladbach als „Home Base“ entschieden haben.

VERANSTALTUNGEN

Auch 2019 hat nextMG wieder elf monatliche Meetups veranstaltet – zum Teil in ungewöhnlichen Locations wie dem Museum Abteiberg oder einem Gelenkbus der NEW. Der Jahresabschluss ist am 12. Dezember, 18.30 Uhr, im neuen CO21 am Alten Markt (www.meetup.com/de-DE/meetupMG/).
In Kombination mit der WFMG sowie in Kooperation mit wechselnden Partnern wie dem Digihub Düsseldorf/Rheinland oder dem Startplatz Düsseldorf haben außerdem mehrere Großveranstaltungen stattgefunden, zu einer Reihe von Megatrends wie Smart Textiles, Virtual/Augmented Reality, Digital Health und Food Tech. „Ziel dabei ist es immer, keine Show-Veranstaltungen ohne Nachhaltigkeit zu produzieren, sondern Events, die der Vernetzung von Startups untereinander und natürlich hin zum Mittelstand dienen“, sagt Rafael Lendzion, Teamleiter Digitalisierung bei der WFMG. Auch diese Anstrengungen zeitigen mittlerweile sichtbare Erfolge: Erste Kooperationsprojekte zwischen jungen Startups und etablierten Unternehmen laufen derzeit an.

MENTORING

Stärker nachgefragt als noch 2018 wird mittlerweile das Mentoring-Angebot von nextMG (https://nextmg.org/aktivitaeten/startups-foerdern/mentoring). Noch sind einige Plätze für Gründer oder Gründungsinteressierte frei, die in spezifischen Bereichen Support benötigen.

AUSBLICK

Im Januar stehen bei nextMG die ersten turnusmäßigen Vorstandsneuwahlen an. Zielsetzung auch bei möglichen Neubesetzungen wird es sein, den Vorstand auf mehr Schultern zu verteilen, stärkere Präsenz vor Ort zu gewährleisten sowie einen noch höheren Professionalisierungsgrad der Arbeit auch in den (neben Gründung) anderen beiden Säulen Digitale Transformation und IT-Bildung zu erreichen.
Ziele sind des Weiteren die noch stärkere Vernetzung und der weitere Ausbau der Gründerszene, die Anreicherung um weitere externe Startups sowie eine stärkere räumliche Konzentration der Gründungsangebote. Außerdem soll sichergestellt werden, dass die Positionierung Mönchengladbachs auf der bundesweiten Gründer-Landkarte 2019 keine Eintagsfliege bleibt.

Mit freundlichen Grüßen
WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH / nextMG e.V.

Ansprechpartner

i.A. Jan Schnettler / WFMG Mark Nierwetberg
Telefon 02161 82379-885 Tel. 0160 9785-8282
E-Mail: schnettler@wfmg.de E-Mail: mnierwetberg@gmail.com

PM: Im freien City-WLAN surfen und tolle Preise mit dem MG WiFi Adventskalender gewinnen

Mönchengladbach, 29. November 2019

In der Vorweihnachtszeit darf ein Adventskalender nicht fehlen: Der voll digitale Mönchengladbacher Adventskalender, der jedem mit einem Smartphone frei zugänglich ist, bringt noch mehr vorweihnachtliche Freude mit sich.

Mit der zweiten Auflage des MG-WiFi-Online Adventskalender bieten die MGMG – Marketinggesellschaft der Stadt Mönchengladbach mbH und die WFMG – Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach GmbH in Kooperation mit der lokalen Gründer- und Digitalinitiative nextMG e.V. unter dem Motto „Von Mönchengladbachern für Mönchengladbacher“, unterstützt von dem lokalen Einzelhandel und der Gastronomie auch in diesem Jahr wieder tolle Gewinne an.

Denn hinter jedem digitalen Türchen werden Produkte von Mönchengladbacher Unternehmen (vorwiegend Einzelhändler und Gastronomen) in dem lokalen Adventskalender angeboten. Ziel der Aktion ist es, die vielfältigen Angebote unserer Stadt, verknüpft mit dem kostenfreien MG WiFi Angebot, näher an die Kunden zu bringen und damit auch die Kundenfrequenzen und somit die Attraktivität in den Innenstädten zu steigern.

„Das Projekt zeigt, dass eine Verknüpfung des lokalen Einzelhandels mit digitalen Anwendungen, über das MG WiFi Netz als Infrastruktur zur erfolgreichen Vermarktung von lokalen Produkte beitragen kann.“, freut sich Alice Welters-Dahmen, Bereichsleiterin Marketing bei der MGMG – Marketinggesellschaft Mönchengladbach mbH.

Seit 15 Monaten können Besucher der Innenstädte in Mönchengladbach im kostenlosen WLAN-Netz „MG WiFi“ surfen. „Wir wollen das WLAN – Netz um weitere Orte mit hoher Aufenthaltsqualität in der Stadt erweitern und den Bürgern die Mehrwerte nahebringen und die Möglichkeit geben die Vorteile des kostenfreien MG-WiFi-Netzes zu nutzen.“ sagt Rafael Lendzion, Teamleiter für Digitalisierung bei der WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH.

In Mönchengladbach ist das Netz vom Hauptbahnhof bis in die Altstadt verfügbar, auch in Rheydt wurde es vom Marktplatz bis zur Bahnhofstraße ausgerollt. Aufgrund der großen Reichweite der Access Points wird das Netz vereinzelt, um ausgewählte Standorte erweitert. So kann mit Unterstützung der Caritas Mönchengladbach jetzt auch am Adenauerplatz gesurft werden. Auch der Tiergarten Mönchengladbach wurde zuletzt mit einem MG WiFi Hot Spot versorgt.

Zufrieden mit der Entwicklung zeigt sich auch, Sebastian Leppert, als Vorstand der lokalen Gründer- und Digitalinitiative nextMG e.V.: „Ein W-LAN Netz wird oft als ergänzender Baustein der digitalen Infrastruktur betrachtet und trägt zur Digitalisierung der Stadt bei.“ Da es sich bei der Infrastruktur um gigabitfähige Router handelt, kann es in Mönchengladbach ebenfalls zur Ergänzung der Strategie der Gigabit City MG beitragen und somit als unterstützendes Modul auf dem Weg zu einer flächendecken Versorgung mit Glasfaserinfrastruktur in Mönchengladbach dienen.

Mit über 50.000 Logins monatlich erfreut sich das Netz hoher Beliebtheit und wurde von Anfang an, gut angenommen. „Mönchengladbach geht mit einem guten Beispiel voran und steigert mit den Aktionen auch die Nutzungsfrequenz des WLAN-Netzes“: bestätigt Christoph Kuchenreuther, zuständiger Projektleiter von The Cloud Networks. Mönchengladbach gehört bereits seit Beginn der Zusammenarbeit zu den am stärksten frequentierten Städten mit einer hohen Nutzerakzeptanz bei The Cloud Networks.

In den Sommermonaten Juli und August hat das MG WiFi Netz mit den rund 90.000 Logins pro Monat und 20.000 Einzelnutzern die meistgenutzten Zugriffe seit dem Start des Projekts im September 2018 verzeichnet. In der Vorweihnachtszeit rechnet die WFMG und der Anbieter The Cloud auch erneut mit einer Steigerung der Nutzerzahlen, da auch die auswärtigen Besucher aus der Region und den benachbarten Niederlanden auf den Weihnachtsmärkten in Rheydt und Mönchengladbach das kostenfreie MG WiFi Angebot nutzen werden.

Um die Bekanntheit weiter zu steigern, werden vor Weihnachten kleine Hinweisschilder in den WiFi-Gebieten platziert und machen die Besucher der Innenstädte auf das kostenfreie Angebot der Stadt aufmerksam.

Hintergrundinformation zu MG WiFi Netz:

Basierend auf einem Stadtratsbeschluss, als Vorschlag der Großen Koalition der Fraktionen CDU und SPD wurde das MG WiFi Netz in den Innenstädten von Rheydt und Mönchengladbach auf der Grundlage einer Konzeption der WFMG über den Anbieter The Cloud für eine Laufzeit von zunächst drei Jahren aufgebaut.

Neben der Infrastruktur besteht zudem über die Landing Page vom MG WiFi die Möglichkeit, Besucher auf aktuelle Veranstaltungen oder Projekte hinzuweisen. So wurde vor einigen Wochen über das Netz eine Umfrage des Niers-Instituts zur Gestaltung des Rheydter Marktes verlinkt, in welcher Bürger ihre Wünsche schildern konnten.

MG Handel und Gastronomie im MG WiFi Netz: I. Degenhardt (Buchhandlung Degenhardt), C. Kuchenreuther (The Cloud), A. Welters-Dahmen (MGMG), E. Eichenberg, R. Lendzion (WFMG), M. Nierwetberg (nextMG e.V.), B. Schmidt (städtischer Breitbandkoordinator) bei der Buchhandlung Degenhardt auf der Friedrichstraße

Mit freundlichen Grüßen
WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH / nextMG e.V.

Ansprechpartner

Rafael Lendzion / WFMG | Telefon 02161 82379-75 | E-Mail: lendzion@wfmg.de

PM Gründerwoche Mönchengladbach #startupMG!

28 Veranstaltungen zwischen 16. und 24. November

Gründerwoche 2019 ist größer, nutzwertiger
und regionaler aufgestellt

Mönchengladbach, 6. November 2019              

Im Jahr 2019 hat sich in der Mönchengladbacher Gründerszene einiges getan: Ein Startup-Imagefilm wurde produziert, ein „Starter-Paket“ inklusive Gründer-WG geschnürt, das Gründerstipendium NRW unterstützt bereits mehrere Geschäftsmodellentwicklungen aus Stadt und Region, spannende Vorhaben gingen von der Ideenphase in die Umsetzung. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund dient die bundesweite Gründerwoche (18.-24. November, in Gladbach bereits ab 16. November) auch als Leistungsschau all dessen, was die hiesige Gründerszene ausmacht: Innovationskraft, Mut, aber auch ein starkes lokales wie regionales Netzwerk und viel gegenseitige Unterstützung.

So formuliert es Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, erneut Schirmherr der Gründerwoche, in seinem Vorwort für den 20-seitigen Flyer mit allen 28 Einzel-Events. „Das sind noch einmal 50 Prozent mehr Veranstaltungen als im vergangenen Jahr“, sagt Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG). „Die Gründerwoche ist in den letzten Jahren sukzessive gewachsen – parallel mit der örtlichen Gründerszene.“ Koordiniert durch die WFMG und die Digitalisierungs- und Gründerinitiative nextMG e.V. sowie im Verbund mit den Sponsoren IHK Mittlerer Niederrhein und Stadtsparkasse Mönchengladbach und starken 35 Partnern wie NEW Blauschmiede und CO21 Coworking werden diesmal knapp 30 Veranstaltungen angeboten, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Mal erzählen Gründer, warum sie es trotz Festanstellung mit der Selbstständigkeit versuchen, mal geht es um Risikokapital, mal wird ein kompletter Gründungsprozess an einem Tag von vorne bis hinten durchgespielt. Mal geht es um Scheitern als Chance, mal steht ein nutzwertiges Thema wie Steuern oder die DSGVO im Fokus, mal ein spannender Speaker wie Boxlegende Henry Maske oder ein Repräsentant des estnischen Technologiekonzerns Nortal auf der Bühne.

Stark besetzte Themen sind in diesem Jahr unter anderem Nachhaltigkeit und Sozialgründungen, aber auch die Kunst- und Kulturszene wird mehr als bisher mit ins Boot genommen. Zwei Aspekte heben die diesjährige Gründerwoche speziell von den vorangegangenen ab: „Zum einen übernehmen mehr Gründer inhaltliche Verantwortung und bieten eigene Events an“, sagt OB Reiners. Zum anderen wird Mönchengladbach seiner Rolle als Oberzentrum stärker als bisher gerecht und nimmt Veranstaltungen beispielsweise auch von Partnern aus Krefeld, Willich und Viersen auf – ein erklärter Wunsch aus dem nextMG-Mitgliederkreis. Im regionalen Vergleich sucht die Mönchengladbacher Gründerwoche ohnehin ihresgleichen: Wie eine Übersicht auf www.gruenderwoche.de, dem zentralen Portal des Bundeswirtschaftsministeriums, verdeutlicht, können in Sachen Veranstaltungsdichte weder die starken Gründerstandorte in Düsseldorf, Köln oder im Ruhrgebiet mit dem Gladbacher Angebot ansatzweise mithalten. Die Teilnahme an nahezu allen Veranstaltungen ist kostenfrei – für den Auftritt von Henry Maske gibt es für Startups ein Freikontingent, das die städtische Marketinggesellschaft (MGMG) bereitstellt.

Los geht es am Samstag, 16. November, mit dem „Gründercoaching kompakt – 6×60 Minuten“ in der NEW-Blauschmiede, deren Startups am zweiten Samstag (23. November) ebenfalls den kompletten Tag bespielen. Neben den eher nutzwertigen Veranstaltungen unter der Woche tagsüber können sich auch die sechs Abendevents sehen lassen. Am Montag, 18. November, stellt sich das Startup „Meet Pablo“ vor, das gerade erfolgreich den Kunstmarkt digitalisiert und soeben einen siebenstelligen Betrag an Venture Capital eingeworben hat. Am Dienstag, 19. November, laden IHK, WFMG und Stadtsparkasse zu „Startup meets Business“, einem Speed-Dating für Gründer und Unternehmer. Am Mittwoch, 20. November, spricht Henry Maske auf Einladung des Initiativkreises Mönchengladbach, tags darauf folgt die Nortal-Veranstaltung „Die digitalste Gesellschaft der Welt“ des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft (Kreisverband Mönchengladbach). Am Freitag, 22. November, gibt es eine Sonderausgabe des monatlichen Meetup-Formats von nextMG: Im renommierten Museum Abteiberg geht es um das innovative Social-Media-Marketing von Museums, Museumsverein, Stadtbibliothek und  Volkshochschule. Abschließend folgt am Samstag, 23. November, die fünfte Mönchengladbacher „Fuckup Night“, diesmal mit einem Startup-Special: Dabei berichten junge Gründer von ihren größten unternehmerischen Niederlagen.

Bei der Vermarktung der Gründerwoche geht die WFMG teilweise neue Wege. Neben den klassischen Kanälen Print, Radio und selbstverständlich auch Online/Social Media wird etwa erstmals eine LED-Wand am Alten Markt bespielt. Die MGMG stellt wieder Citylight-Posterplätze zur Verfügung. Für die Flyer- und Postermotive zeichnet erneut die Agentur Nuvista verantwortlich, die das Motiv der nach und nach aufsteigenden Rakete Jahr für Jahr ein wenig weiterentwickelt – 2019 ist beispielsweise bereits die aufgehende Sonne zu erkennen.

Die Gründerwoche Deutschland ist eine bundesweite Aktionswoche des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), bei der es um die Förderung von Firmengründungen und Gründergeist geht. Sie ist Teil der internationalen Global Entrepreneurship Week, einer weltweiten Aktionswoche zur Förderung von innovativen Ideen und Unternehmertum, die zeitgleich in 170 Ländern stattfindet. Und das alles ist selbstredend keine Spielerei, sondern zahlt auf die Entwicklung der hiesigen Wirtschaft ein. „Neue Firmen und Geschäftsmodelle fördern den Wettbewerb, schaffen Arbeitsplätze und bereichern den Wirtschaftsstandort Mönchengladbach“, sagt Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.

Das Programm mit allen Anmeldemöglichkeiten findet sich unter www.gruenderwoche-mg.de.

PM Gründung der Kanzleivision GmbH

Innovatives Startup gründet sich im Mönchengladbacher Nordpark

Kanzleivision GmbH digitalisiert und
automatisiert die Rechts- und Steuerberatungsbranche

Mönchengladbach, 5. November 2019

Die Rechts- und Steuerberatungsbranche steht genau wie alle anderen Branchen vor der Frage, wie die digitale Transformation erfolgreich gestaltet werden und wie die Kanzlei den Überblick bei den ständigen Veränderungen behalten kann. Die neugegründete Kanzleivision GmbH liefert Antworten auf diese Fragen und positioniert sich in der Schnittstelle zwischen den Kanzleien und der IT. Als Prozessberater will das Team durch Einführung und Weiterentwicklung von vorhandener Software Kanzleien individuell unterstützen und so die Transformation umsetzen.

„Wir wollen aber nicht nur beraten, Projekte durch unsere Digitalisierungs-Roadmap umsetzen und Kanzleien zusammenbringen, um den Best-Practice-Ansatz zu erarbeiten, sondern in unserem Innova-tion Lab auch eigene digitale Produkte für die Kanzleien entwickeln“, sagt Geschäftsführer Christian Weiss. Ein erstes Produkt ist bereits fertiggestellt und wird Anfang 2020 auf den Markt gehen. Das Startup will als zentraler Knotenpunkt den Synergie-Effekt nutzen und die Agilität, die Dynamik und die Umsetzungsressourcen der Kanzleien steigern. Unterstützt wird das Kanzleivision-Team dabei durch die dpk digital GmbH aus Hamburg. Die Beratungsexpertise besteht somit aus 14 ausgewiesenen Experten in unterschiedlichen Bereichen der Digitalisierungsberatung und kann mehrjährige Erfahrungen bei großen Arbeitgebern vorweisen. Hinzu kommen die Gründungserfahrung und die Vision, den Berufsstand für die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen zusammenzuführen.

Das Gründerteam besteht aus Dirk Brandt (36), Wirtschaftswissenschaftler, Emre Karakas (29), Wirtschaftsingenieur und Mediengestalter, Thorsten Risse (33), Steuerfachwirt, und Christian Weiss (28), Wirtschaftsinformatiker im Steuerrecht. Die Kanzleivision GmbH wird in absehbarer Zeit ein Büro mit ca. 300 qm im Nordpark beziehen. Außerdem hat sie bereits einen dualen Studenten der Hochschule Niederrhein eingestellt. „Durch die gute Infrastruktur und den repräsentativen Räumlichkeiten konnten wir unsere Investoren von Mönchengladbach überzeugen. Mit Mönchengladbacher Preisen können die Immobilien im Nordpark vom Innovationsgrad ohne Weiteres mit Großstadtgebäuden mithalten. Durch die Standortwahl im Nordpark sind wir für unsere deutschlandweite Tätigkeit schnell am Düsseldorfer Flughafen“, begründet Kanzleivision die Vorzüge.

Das Gründerteam der Kanzleivision GmbH (Copyright Kanzleivision GmbH)

Unterstützung erhält das Startup von Big Playern aus der Branche: Dierkes Partner, dhpg und Ebner Stolz fungieren als Partnerkanzleien und teilen die Vision der vier Gründer. Und auch lokale Kanzleien, wie beispielsweise Kniebaum Bocks und Partner, befürworten das Vorhaben der Mönchengladbacher. „Die Intention hinter dem Projekt gefällt uns und wir sehen die Notwendigkeit in der Branche. Christian Weiss und seine Mitgründer sehen ein Problem und bieten die passende Lösung an. Als Gründungs-mitglied von nextMG unterstützen wir das Startup gerne mit unserem Fachwissen“, so Dr. Matthias Johnen von dhpg.

Stefan Winden von Ebner Stolz ergänzt: „Kanzleivision nutzt die aktuellen Marktchancen, die wir gerne durch den fachlichen Austausch unterstützen. Als Nummer 1 im Mittelstand brauchen wir Netzwerk-partner, die uns bei der Umsetzung von Innovationen und der Transformation unserer Geschäftspro-zesse begleiten.“ Kanzleivision kann sich daher über breite nationale Expertise an seiner Seite freuen. Dirk Brandt von Kanzleivision berichtet: „Wir sind froh, so große und erfahrene Partner gewonnen zu haben. Es bestätigt uns, dass unser Weg der Richtige ist.“

Kanzleivision befindet sich noch in der Strukturierungsphase und wird am 01.01.2020 voll durchstarten. Mit starken, nationalen Partnern an der Seite will das Startup Kanzleien, die einer digitalen Transformation offen gegenüberstehen, akquirieren und bei der eigenen digitalen Transformation und in der Zusammenarbeit mit den Mandanten unterstützen. Kanzleivision steht sinnbildlich für die Bewegung in Mönchengladbach. Es passiert etwas in der Stadt – und dank Kanzleivision auch in der Branche. Bis 2025 strebt Kanzleivision ein Wachstum auf 40 Mitarbeiter an und möchte 10 eigene Produkte für die Steuerberatung entwickelt haben.

Zum Hintergrund


In Deutschland ist die digitale Transformation eines der meistdiskutierten Themen. Nationale und globale Konzerne haben eigene Expertenteams installiert, die die Automatisierung und Vernetzung vorantreiben sollen. Und auch Mönchengladbach selbst treibt die Vernetzung aktiv voran. Für jeden sichtbar wird das, wenn man in den Norden und Westen der Stadt schaut, wo zahlreiche Neubauten, Geschäftszentralen von Banken und weitere Bürokomplexe rasant gebaut werden. Die Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG) sieht den positiven Boom nicht zuletzt auch auf Grund ihrer Initiativen begründet, die sie mit Partnern vorantreibt. Eine solche ist der Verein nextMG, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, junge Unternehmer zu unterstützen und zum Verbleib am Niederrhein zu bewegen. „Wir wollen junge Menschen mit innovativen Ideen dazu bewegen, den Weg in die Selbstständigkeit zu wagen und sich als Unternehmer zu versuchen“, so Mark Nierwetberg, Vorsitzender von nextMG. Den Standort Mönchengladbach möchte der Verein fördern und seine Vorzüge herausstellen.

Ein großes Faustpfand bei dieser Idee ist etwa die Blauschmiede der NEW. Christian Weiss kennt die Vorzüge der Initiativen zu gut. Er hat an der Hochschule Niederrhein studiert und dort Hilfe in der Anfangsphase seines ersten Startups „WikiSolutions“ gefunden. „Durch die Nähe zur Hochschule und die tolle Ausstattung ist die Blauschmiede genau der richtige Ort für digitale Startups“, wie Christian Weiss bestätigt. Weiss ist studierter Wirtschaftsinformatiker im Steuerrecht und gut vernetzt in Mönchengladbach. Während seines Studiums und seiner Zeit als Kanzleimanager engagierte er sich bereits ehrenamtlich in vielen Vereinen der Stadt, wie nextMG. „Für uns ist Mönchengladbach der richtige Standort. Durch unsere Kontakte innerhalb der Stadt und insbesondere zur Hochschule und anderen Unternehmen konnten wir uns ein sehr gutes Netzwerk aufbauen. Außerdem gehen wir nicht in der Masse unter und bekommen individuelle Unterstützungen durch die genannten Initiativen.“

Die Gründer waren bisher im Angestelltenverhältnis als Digitalisierungsmanager in verschiedenen, teil-weise Top-10-Kanzleien tätig. Die fehlende Transparenz und Dynamik im Softwaremarkt haben den Ausschlag für die Gründung gegeben. Und genau dort sehen die Gründer ihren USP. Sie wollen durch die Vernetzung der Kanzleien die Transparenz und Umsetzungsgeschwindigkeit erhöhen und die not-wendige Agilität ermöglichen. „Wir glauben, dass der Berufsstand nur gemeinsam die zukünftigen Wettbewerber und die Veränderungen meistern kann. Das Berufsbild hat und wird sich immer weiter verändern, und wir wollen uns mit unserem Know-how darauf fokussieren, die Kanzleien bei der Transformation zu unterstützen“, so die Gründer.

Für Rückfragen steht gerne zur Verfügung:
Christian Weiss
Christian.Weiss@Kanzleivision.de
Tel. 0173 387 95 07

#meetup.MG 10/19: Meetup goes Rheydt II

Noch bis Mitte Oktober läuft die diesjährige Schauzeit Rheydt“: Seit dem 31. August wird in Rheydt zum „Trip in Hugos Heimat“ eingeladen. Während der Schauzeit werden leerstehende Ladenlokale in der Rheydter Innenstadt von Akteuren mit innovativen und kreativen Geschäftsideen neu belebt.
Sozialunternehmer haben das Potenzial, nachhaltige und systemische Veränderung in der Gesellschaft durch soziale Innovation mit zu gestalten und damit breitflächige soziale Wirkung zu erzielen. Oft gehen die Innovationen zusätzlich mit positiven finanziellen Effekten einher, etwa durch geringere Behandlungs- oder Folgekosten dank einer frühzeitigen Beseitigung der Ursache des jeweiligen gesellschaftlichen Problems statt einer späteren kostspieligen Behandlung der Symptome.
Mönchengladbach hat eine lange soziale Tradition, der bekannt geworden ist unter dem Stichwort „Rheinischer Kapitalismus“. Mit Vorbildern wie dem Volksverein für das katholische Deutschland, Louise Gueury, Hans Jonas und der Sozial-Holding. Soziale Verantwortung und soziales Unternehmertum wurden gestärkt und ausgebaut. Doch wie sieht es heute mit dem sozialen Potential und den sozialinnovativen Ideen in Mönchengladbach aus und wie kann man sie erkennen, fördern und etablieren? Menschen aus dem sozialen Bereich gründen anders. Wie kann eine neue Gründerkultur im soziokulturellen Bereich in Mönchengladbach etabliert werden und wie wird man Unternehmer im sozialen Bereich?

Wann: 10.10.2019 von 18:30 bis 21:00 Uhr
Wo: SCHAUZEIT Zentrale, Am Neumarkt 11, 41236 Mönchengladbach

Thomas Sablotny von hoch3 wird von Markus Offermann interviewt und stellt so seine Gründungsgeschichte vor. Mit erlebnispädagogischen Ansätzen unterstützt er Menschen und Gruppen dabei über sich „hinaus zu wachsen“, wie er treffend auf seiner Website schreibt. Wir sind gespannt auf weitere Erzählungen von ihm!

Beschreibe Dich in drei Hashtags.

#kreativ #offen #zielorientiert

Was ist deine Vision?

Wir wollen junge Menschen jeden Tag bei ihrer persönlichen Entwicklung unterstützen.

Wie bist Du auf die Idee gekommen?

Nach vielen ehrenamtlichen Jugendfreizeiten traf ich bärtige Menschen, die auch nach vielen Jahren Details aus der gemeinsamen Zeit (2 Wochen) kannten. Damit wuchs die Erkenntnis, dass Erlebnisse offenbar eine sehr hohe Nachhaltigkeit besitzen…die es zu professionalisieren gilt. Vor allen an der Hochschule wurde vor allem die Gründung eines Sozialunternehmens kritisch betrachtet…heute werden wir gerne als Best Practice Beispiel genommen.

Wie war dein Werdegang, wo kommst Du her?

Schreiner – Studium der sozialen Arbeit – Erlebnispädagogik FH Frankfurt

Was waren dein größter Misserfolg oder Fehler auf dem Weg zur Gründung?

Falsche Partner und Kooperationen.

Was bedeutet es für dich, dein eigener Chef zu sein?

Die Freiheit eigene Ideen schnell umzusetzen.

Was steht als Nächstes für dein Startup an?

Eigene Seminar- und Gästehäuser

Mit wem würdest Du gerne mal ein Bier trinken?

Stefan Merath (Anm. d. Red. Stefan Merath ist ein deutscher Unternehmer, Buchautor, Mentor und Unternehmercoach.)

Deine Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

  • Klare Idee mit einer guten Strategie entwickeln
  • EKS – lieber spitz statt breit in den Markt einsteigen
  • Rückschritte gehören dazu