PM Netzwerkabend zu IT Sicherheit im Texentium

Das Texentium ist ein exklusiver neuer Innovationsort an traditioneller Stelle – in der alten Villa von Van Laack (August-Pieper-Str. 4, 4.OG), ins Leben gerufen durch das nextMG-Mitglied Wegesrand GmbH & Co. KG.  Hier werden digitale und gesellschaftsrelevante Themen im besonderen Rahmen zu diskutiert. Bei der Veranstaltung „Sicher durchs digitale Zeitalter“ geht es am Donnerstag, 29. August, ab 17 Uhr um IT-Sicherheit – ein essenzielles Thema, denn mit fortschreitender Digitalisierung bieten sich Kriminellen zunehmend mehr Möglichkeiten zum Angriff.

Nach den Vorträgen zu Themen wie „Wie gehen Kriminelle vor?“ und „Ethik im Zeitalter der Digitalität“ stellen sich die Experten Ihren Fragen – und ab 19 Uhr folgt der Networking-Teil mit einem Imbiss. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt – die Anmeldung erfolgt per Email an anmeldung@wegesrand.net. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Infos sind der angehängten PDF zu entnehmen.

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#meetup.MG 07/19: Künstliche Intelligenz trifft auf kölsche Geschenkgutscheine

Was hat ein Elefant mit künstlicher Intelligenz zu tun? Dazu später mehr. Eine ungewöhnliche Kombination jedenfalls erwartete die Teilnehmer des Juli-Meetups von nextMG, bevor die Reihe sich bis zum 19. September in die Sommerpause verabschiedete. Zunächst stellte sich Masasana vor, das KI-Start-up von Jonas Becher. Der Mönchengladbacher hat 2018 gegründet und arbeitet als Software-Consultant für maschinelles Lernen und Data-Science. Jonas Becher hat erkannt, welche enormen Potenziale in der Branche liegen. Die Umsätze von KI-Geschäftsanwendungen haben in den letzten Jahren einen riesigen Schub gemacht und die prognostizierten Umsätze für die kommenden Jahre sind weiter stark wachsend. Mit der hauseigenen künstlichen Intelligenz MAI erarbeitet Masasana Lösungen zur Optimierung von Geschäftsprozessen. Datensicherheit und Datenschutz werden dabei großgeschrieben. Auf der Roadmap der nächsten Schritte des ambitionierten Startups steht deshalb auch die ISO 27001-Zertifizierung.

Als zweites Start-up des Abends stellte sich Qdega mit der Marke „Schenk Lokal Köln“ den rund 40 Teilnehmern vor. „Lokal statt online“ ist das Motto des geschäftsübergreifenden Geschenkgutscheins aus der Domstadt. Der Fokus wird dabei auf den inhabergeführten stationären Einzelhandel gelegt, welcher unter anderem durch die Konkurrenz des Onlinehandels und großer Shoppingzentren immer weiter aus den Städten verschwindet. Ziel des Start-ups ist es, die Kundenbindung sowie das Ausgabeverhalten zu stärken. Zusätzlich sollen die Verweildauer erhöht und Zugangsbarrieren wie z.B. zu hohe Parkgebühren reduziert werden. Hierzu hat das Start-up den Schenk-Lokal- Geschenkgutschein inklusive eigener Software und einem Abrechnungssystem entwickelt. Bisher gibt es in Köln ca. 200 Akzeptanzstellen. Ein großer Vorteil für die Einzelhändler sei, so Co-Geschäftsführer Thomas Hoffmann, dass keine Vorabkosten entstehen. Erst wenn ein Gutschein eingelöst wird, werden 5 % des Umsatzes als Provision fällig. Außerdem legt das Start-up Wert darauf zu betonen, dass die Gutscheine keinesfalls als Rabatt gelten, sondern der Beschenkte einen Gegenwert in Höhe des Gutscheinwertes von z.B. 10 € erhält.

Auf beide Pitches reagierten die Teilnehmer im WESTEND.MG interessiert und mit etlichen Rückfragen, welche zu einer angeregten Diskussion führten. Auch im Anschluss tauschten sich die Teilnehmer noch lange mit den Pitchern aus und nutzen die Zeit für intensives Netzwerken.

Und was hat es nun mit dem Elefanten und der künstlichen Intelligenz auf sich? Masasana, ein Elefant aus dem Krueger-Nationalpark in Südafrika, war der Namensgeber für Jonas Bechers Startup. Masasana ist nämlich Tsonga und heißt übersetzt „One can always make a plan“ (sinngemäß: Man kann sich immer etwas einfallen lassen).

Wir wünschen allen eine erholsame Sommerpause und freuen uns auf unser nächstes Meetup am 19. September im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche, über das wir rechtzeitig informieren werden. Infos zu den Meetups gibt es immer unter www.meetup.com/de-DE/meetupMG/ sowie unter www.facebook.com/nextMG.eV/events.

Erfolgreiche Premiere der Startup Night Digital Health

Digitales Gesundheitswesen als großes Zukunftsthema unserer Stadt erkannt

Rund 100 renommierte Entscheider, Praktiker und Startup-Gründer der Gesundheitsbranche haben sich gestern (27. Juni) auf Initiative der WFMG Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH zusammengefunden, um im kreativen Umfeld des Gründer- und Innovationszentrums WESTEND.MG die aktuellen und vor allem die Zukunftsthemen rund um die Gesundheit, Medizin, Pharmazie und Pflege zu diskutieren.

„Die Branche zählt mit rund 17.700 Beschäftigten und einem Anteil von 17,7 Prozent an der Gesamtzahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen in Mönchengladbach und verzeichnete mit das stärkste Wachstum der letzten Jahren“, untermauerte Dr. Ulrich Schückhaus von der WFMG die Bedeutung für den Standort. „Machen Sie in Mönchengladbach bitte weiter so“, honorierte Karl-Uwe Bütof, Ministerialdirigent des Wirtschaftsministerium NRW die Veranstalter der ersten „Startup Night Digital Health“ dann auch in seiner Begrüßungsansprache.

Mit dem STARTPLATZ, dem führender Entwickler im Rheinland für die Startup-Szene und deren innovative Geschäftsmodelle, wurde ein starker Partner gefunden. Geschäftsführer Dr. Lorenz Gräf stellte nochmals heraus, dass die Veranstaltung nicht nur eine Premiere in der Region war, sondern es ein ähnliches Format auch bundesweit bislang noch nicht gegeben habe. Thorsten Celary, Geschäftsführer der Städtischen Kliniken Mönchengladbach GmbH, konnte sich für sein Engagement belohnt sehen. Schon während der laufenden Veranstaltung wurde aus der Branche der Wunsch nach einer Wiederholung laut.

Mit dem OP-Roboter „da Vinci“ brachten die Städtischen Kliniken eine hochmoderne Medizintechnologie zur live-Vorführung mit in das WESTEND.MG. So hatten Veranstaltungsteilnehmer sogar die Möglichkeit für kurze Zeit in der Rolle eines Chirurgen einen minimalinvasiven Eingriff zu simulieren. Auf der Ausstellungsfläche präsentierten zudem diverse Startups ihre innovativen Geschäftsideen. Die Hochschule Niederrhein war mit den Kompetenzcentern eHealth und Informationssicherheit stark vertreten.

Parallel zur Ausstellung wurden auf verschiedenen Flächen interaktive Expertenvorträge zu Themen wie agile Arbeitsmethoden, das Digitale Versorgung Gesetz (DVG), Medical Apps und die neue Datenschutzgrundverordnung im Gesundheitswesen. Auch wurde die Möglichkeit präsentiert das Patientenaufkommen in einer Notaufnahme mit Hilfe von Big Data und künstlicher Intelligenz vorherzusagen.

Danach gehörte die Showbühne den vier Startups, welche jeweils exakt zehn Minuten Zeit bekamen, ihre Unternehmensidee zu präsentieren und sich dann den zahlreichen Fragen aus dem Publikum zu stellen.

Die Paneldiskussion „Digitalisierung gestalten oder Digitalisierung erleiden“ bildete mit hochkarätiger Besetzung durch Prof. Dr. Alexandra Jorzig (Kanzlei Jorzig), Prof. Dr. René Treibert (Hochschule Niederrhein), Prof. Dr. Thomas Lux (Hochschule Niederrhein), Susanne Wallrafen (Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach) und Thorsten Celary (Städtische Kliniken Mönchengladbach) den Abschluss eines kreativen und konstruktiven Tages im WESTEND.MG.

Die Fachveranstaltung richtete sich zuvorderst an Interessenten aus der Gesundheitsbranche, Medizintechnik und Ärzteschaft und wurde getragen von der städtischen Wirtschaftsförderung (WFMG), der Digitalisierungs- und Gründerinitiative nextMG, der Städtische Kliniken Mönchengladbach GmbH, der Kanzlei Jorzig sowie dem STARTPLATZ.

Zu den Veranstaltern: WFMG und nextMG haben sich dazu verpflichtet, die Digitalisierung des Mönchengladbacher Mittelstands sowie die Entwicklung der Startup-Szene voranzutreiben. Nicht zufällig zählt überdies der Sektor Gesundheitswirtschaft zu den sechs Leitbranchen der städtischen Wirtschaftsförderung. Die Städtische Kliniken Mönchengladbach GmbH – zunächst einmal ein traditionsreiches „normales“ Akutkrankenhaus mit den damit verbundenen „normalen“ und bewährten Aufgaben – hat es sich zum Ziel gesetzt, Vorreiter im Bereich Digital Health zu werden und proaktive Gesundheitslösungen anzubieten, immer unter dem Anspruch, die beste Medizin und die beste Pflege und Betreuung für die ihr anvertrauten Menschen bereitzustellen. Die Kanzlei Jorzig wiederum ist auf das Fachgebiet Medizinrecht spezialisiert.Zu den Teilnehmern: Zahlreiche Unternehmen, Startups und Akteure aus der Gesundheitsbranche haben sich im WESTEND.MG eingefunden. Die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH etwa setzt mit Forschungsprojekten zur Mensch-Technik-Interaktion und E-Mobilität für SeniorInnen Maßstäbe gezielt in den Stadtquartieren und darüber hinaus für die Zukunft der Pflegebranche. Vertreten waren auch das Competence Center eHealth (CCeHealth) an der Hochschule Niederrhein sowie das hochschuleigene Kompetenzzentrum für Informationssicherheit. Aus der Reihe der teilnehmenden Startups stach aus Berlin WhatsIn My Meds – Die Suchmaschine für Inhaltsstoffe von Arzneimitteln – hervor. An der Startup Night beteiligte sich ebenfalls der Think Tank The HealthCare Futurists, ein internationales und unabhängiges Netzwerk für Innovationen im Gesundheits- und Medizin-Bereich; und außerdem auch der digihub Düsseldorf/Rheinland, Entwickler neuer digitaler Geschäftsmodelle, Produkte und Lösungen.

#meetup.MG 07/19: Auf ein Neues

Welche spannenden Startups erwarten Euch bei unserem nächsten next.mg Meetup? Um die Frage zu klären, haben wir ein neues Format für Euch. Jeder Pitcher stellt sich kurz vor, in dem er unsere 10 Fragen beantwortet. Den Anfang macht heute Jonas Becher von Masasana , einem Mönchengladbacher Software-Consultant für maschinelles Lernen und Data Science. Er entwickelt persönliche KI-gestützte Lösungen zur Optimierung von Geschäftsprozessen.

Jonas, wir freuen uns auf Dich beim Juli Meetup am 11.07 um 18:30 Uhr im WESTEND.MG.

Beschreibe Dich in drei Hashtags.

#Balanced #MachineLearningExpert #NatureHigh

Was ist deine Vision?

Ich lasse mich von meinen Träumen leiten und versuche, im Leben nur das zu machen, worauf ich auch wirklich Bock habe. Was natürlich nicht heißt, nicht auch mal in den sauren Apfel zu beißen. Denn das gehört definitiv dazu! Es ist vielleicht etwas altbacken, aber am Ende seines Lebens auf dies zurück zu schauen und sagen zu können „F**k war das geil“.

Wie bist Du auf die Idee gekommen?

Während meiner Ausbildungen und meines Studiums habe ich mich immer wieder mit der Entwicklung verschiedener Anwendungen beschäftigt und habe daher erste Erfahrungen in der Programmierung sammeln können. Viele Gespräche mit meinem jetzigen Head of Development, Tobias Freund, haben mir die Möglichkeiten und Risiken von künstlicher Intelligenz nähergebracht. Um so mehr ich mich mit der Thematik beschäftigt habe, um so mehr wurde ich von einem unsichtbaren Band gefangen. Die Welt um mich herum bestand nur noch aus Prozessen, die geradezu danach schrien durch KI optimiert zu werden.

Wie war dein Werdegang, wo kommst Du her?

Ich bin gebürtiger Gladbacher und stolz drauf. Meine Heimatstadt hatte immer sowohl beruflich als auch privat einiges zu bieten und so bin ich nie dazu gekommen, sie zu verlassen. Für die Informatik entschied ich mich, nachdem ich meine Mittlere Reife nach der zehnten Klasse erhalten habe. Ein normales Abitur war mir zu langweilig und so entschloss ich mich, eine duale Ausbildung zum Informationstechnischen Assistenten inkl. Fachabitur zu absolvieren. Direkt im Anschluss habe ich eine Berufsausbildung zum Fachinformatiker begonnen und erfolgreich beendet. Die kommenden Jahre habe ich als Projektmanager bei einem lokalen Payment Service Provider, CommDoo GmbH, gearbeitet, bevor ich beschloss ein Studium zum Wirtschaftsinformatiker nachzuholen. Die Möglichkeiten an der Hochschule Niederrhein und viele Gespräche mit Professoren, wie z.B. Herrn Prof. Brell und Herrn Prof. Freund, haben mich neu beflügelt und so beschloss, ich mein eigenes Unternehmen zu gründen.

Wie wird dein Angebot angenommen? Wie waren die Reaktionen auf deine Idee?

Viele, denen ich von meiner Idee berichtete, haben zunächst gar nicht verstanden, was ich genau vorhabe. Ich bin sicher, aus meiner Familie könnte es heute noch keiner genau sagen. Der Beratungsbedarf im Bereich der maßgeschneiderten KI Lösungen ist aktuell jedoch so groß, dass ich schon mit dem Gedanken spiele, weitere Angestellte mit ins Team zu holen. Das freut mich und zeigt mir, dass ich mich auf einem richtigen Weg bin.

Was waren dein größter Misserfolg oder Fehler auf dem Weg zur Gründung?

Tatsächlich muss ich gestehen, bisher keine wirklichen Misserfolge erlebt zu haben. Sicher liegt das aber auch an meiner generellen Lebenseinstellung. Herausforderungen begegne ich gerne und liebe es, schwierige Situationen zu meistern. Ich habe jedoch feststellen müssen, dass eine langfristige Planung von deutlich größerer Bedeutung ist, als ich zunächst annahm. Bis ein Kunde einen Auftrag freigibt oder ein neuer Prozess integriert ist, kann doch schon der ein oder andere Monate verstreichen.

Was bedeutet es für dich, dein eigener Chef zu sein?

Morgens die Freiheit zu haben, etwas länger zu Hause zu bleiben und etwas Klavier üben zu können, auch wenn das bedeutet, bis spät nachts im Büro zu sitzen.

Was steht als Nächstes für dein Startup an?

Uns ist der Schutz von Kundendaten enorm wichtig. Um dies auch gewährleisten zu können, arbeiten wir aktuell an einer ISO 27001 Zertifizierung. Ziel ist, eine eigene Cloud auf den Markt zu bringen, auf der Kunden auf ihre ganz individuell zugeschnittene KI zugreifen können.

Mit wem würdest Du gerne mal ein Bier trinken?

Wenn Zeit keine Rolle spielen würde, würde es mich begeistern an einer Diskussion mit Tanizaki Jun’ichirō und Stanisław Lem teilnehmen zu können. Bei lebenden Charakteren würde ich mich für Bob Dylan entscheiden.

Deine Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

Lasst euch nicht sagen, was Ihr nicht könnt. Lasst euch stärken in dem, was Ihr könnt.
Seid immer offen für neues und das nicht nur in Bezug auf eure Geschäftsidee.
Fangt gar nicht erst an, wenn es euch darum geht, viel Geld zu verdienen. Solche „Geschäftsleute“ haben wir schon im Überfluss.

#meetupMG/6/19: Im Zeichen der Frauen-Power

Kindern ein Strahlen in die Augen zu zaubern, während sie sogar noch etwas lernen – wie das geht, erfuhren jetzt die Teilnehmer des Juni-Meetups des Vereins nextMG. Denn das war ein ganz besonderes, handelte sich doch zugleich um den ersten „fe:male Founders Circle“ des fe:male Innovation Hub in Mönchengladbach. Diese Netzwerkveranstaltung findet regelmäßig an unterschiedlichen Standorten in NRW statt und soll den Gründergeist von Frauen mobilisieren. Sie bietet eine Plattform für Gründerinnen aus dem Bereich Innovation und Digitales und allen, die es noch werden wollen – diesmal an der Hochschule Niederrhein.

Zunächst stellte Kira Tillmanns, die Gründerin der Freiluftbande, den rund 20 Teilnehmern ihre beeindruckende Gründerstory vor und ermutigte die Anwesenden, sich trotz aller Widerstände zu gründen zu trauen. Die erst 26-jährige hat gemeinsam mit ihrer „Bande hinter der Bande“ ein alternatives Lernkonzept entwickelt, um Kindern spielerisch Wissen beizubringen. Die Schnitzeljagd mit Lerneffekt führt die Kinder durch die Stadt und stellt ihnen viele spannende Fragen und Aufgaben. Die Kinder können so forschen, beobachten und entdecken. Durch viele kleine Lernerfolge wird das Selbstbewusstsein der Kinder gestärkt, welches oftmals durch ausbleibende Lernerfolge in der Schule gelitten hat.

https://www.freiluftbande.de/

Danach staunten die Teilnehmer nicht schlecht, als sie mit Stift und Zettel selbst aktiv werden sollten. Als zweite Referentin entführte Nathaly Nagler die Teilnehmer in die Welt der Kreativitätstechniken. Gemeinsam wurden so einige Techniken ausprobiert, und es wurde festgestellt, dass Innovation kein Zufall ist und man Kreativität erlernen kann. Den Anfang machte die Backsteinmethode. Unter der Fragestellung „Was kann ich alles damit tun?“ wurden innerhalb von kürzester Zeit so einige ungewöhnliche Möglichkeiten ausgemacht. Als weitere Technik wurde eine Denkmustermatrix erstellt, um dem Format neue Anreize für Themen und Orte zu geben. Am Ende war klar: Kreativität braucht Räume, um sich zu entfalten. Die kreative Phase bot reichlich Gesprächsstoff für das anschließende Networking.

Ein großes Dankeschön geht an den fe:male Innovation Hub, Stefanie Kutsch von der Hochschule Niederrhein, die WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH sowie den Digihub Düsseldorf/Rheinland.

Das nächste #meetupMG findet statt am 11. Juli, es ist das letzte vor den Sommerferien. Infos dazu werden zeitnah bekanntgegeben.

1000 Euro pro Gründer und Monat

Kürzlich wurde landesweit bereits das 500. Gründerstipendium NRW vergeben. Am Niederrhein ist das Instrument derzeit noch relativ unbekannt. Doch das Interesse wächst, und das zurecht – denn es stellt eine durchaus attraktive Möglichkeit der Förderung für Gründerinnen und Gründer dar. Elke Hohmann (IHK Mittlerer Niederrhein) und Jan Schnettler (Wirtschaftsförderung Mönchengladbach) erklären, worum es geht, was beachtet werden muss und welche Vorteile das Stipendium bietet.

Frau Hohmann, wie läuft die Bewerbung fürs Gründerstipendium ab?

Elke Hohmann: Das ist ein ganz einfacher und unkomplizierter Prozess. Entweder direkt bei uns, dem Gründernetzwerk Niederrhein, oder bei unseren Partnern anrufen, dann informieren wir über das Gründerstipendium NRW und senden den Antrag bzw. das auszufüllende Ideenpapier zu. Oder ganz einfach das Ideenpapier unter www.gruenderstipendium.nrw herunterladen und uns zusenden.

Wie läuft eine typische Jurysitzung ab?

Jan Schnettler: Nachdem man ein Ideenpapier eingereicht hat, wird man zu einer Jurysitzung eingeladen, wo man sein Vorhaben in einem kurzen Pitch vorstellt. Für die Sitzungen gibt es keinen festen Turnus – sie werden aber auf jeden Fall zeitnah einberufen, sobald eine gewisse Anzahl an Bewerbungen vorliegt und auch damit die Bewerber nicht zu lange warten müssen. Die Jury, die aus Vertretern der Gründerregion Niederrhein besteht, prüft anhand mehrerer Kriterien unmittelbar und auch anhand von Rückfragen, ob ein Vorhaben für förderungsfähig erachtet wird. Für die tatsächliche Bewilligung der Anträge zeichnet am Ende dann übrigens der Projektträger Jülich verantwortlich.

Welche Voraussetzungen muss meine Geschäftsidee erfüllen, damit sie für eine Förderungsempfehlung durch die Jury infrage kommt?

Elke Hohmann: Ein wichtiges Kriterium ist der innovative und zukunftsweisende Charakter einer Idee. Dabei ist es ganz gleich, ob es sich um Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen handelt. Ob eine IT-Lösung für Verwaltung, ein neues Sortiersystem für die Warenlogistik, verbesserte Schutzkleidung für die Industrie oder auch ein Café mit sozialen Förderelementen – jede gute Gründungsidee ist willkommen. Wer bereits erste Ideen entwickelt hat, kurz vor der Gründung steht oder sogar einen Schritt weiter ist und innerhalb der vergangenen zwölf Monate ein Startup ins Leben gerufen hat, kann sich um das Gründerstipendium bewerben. Angesprochen sind einzelne Gründer und Teams bis zu drei Personen.

Wie viele Bewerbungen gab es bisher?

Jan Schnettler: In der ersten Jahreshälfte 2019 haben bereits zwei Jurysitzungen stattgefunden, einmal mit sechs und einmal mit zwei Bewerbern, weitere werden sicherlich zeitnah folgen. Mehrere Bewerbungen alleine aus Mönchengladbach sind in der Pipeline, das weiß ich alleine aus unserem örtlichen Gründernetzwerk nextMG. Langsam scheint sich herumgesprochen zu haben, dass es das Gründerstipendium gibt und dass es eine tolle Unterstützungsmöglichkeit für Gründer darstellt!

Warum ist das Gründerstipendium denn ein so gutes Instrument für Gründer?

Elke Hohmann: Das Gründerstipendium NRW bietet jungen Gründerinnen und Gründern die Möglichkeit, ihre innovative Geschäftsidee auf den Weg zu bringen und in die Gründerszene ihrer Region einzusteigen. Das Stipendium mit monatlich 1.000 Euro über ein ganzes Jahr bietet Gründerinnen und Gründer vor und zu Beginn ihrer Existenzgründung den Freiraum, sich voll und ganz auf die Vorbereitung und Umsetzung ihrer Geschäftsidee zu konzentrieren. Aber das Stipendium ist weit mehr als nur eine finanzielle Unterstützung. Die Stipendiaten sind bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee nicht auf sich gestellt, sondern werden in die Gründernetzwerke der Region eingebunden und von erfahrenen Coaches aus der Region ein Jahr lang intensiv begleitet.

Eine Bewerbung für das Gründerstipendium NRW ist bei allen unter www.gruenderstipendium.nrw verzeichneten Netzwerken möglich. Ansprechpartner bei der IHK Mittlerer Niederrhein ist Bert Mangels, Tel. 02151 635-335, E-Mail: mangels@krefeld.ihk.de. Weitere Informationen unter: www.gruenderregion-niederrhein.de und www.mittlerer-niederrhein.ihk.de/19011.

Bildtext: Die Jury des Gründerstipendiums der Gründerregion Niederrhein hat sich nun zum ersten Mal getroffen (v.l.): Elke Hohmann (IHK Mittlerer Niederrhein), Bert Mangels (IHK Mittlerer Niederrhein), Tobias Vogel (Handwerkskammer Düsseldorf), Petra Rice (Wirtschaftsförderung Krefeld) und Jan Schnettler (Wirtschaftsförderung Mönchengladbach).

Fotohinweis: IHK Mittlerer Niederrhein

WESTEND.MG offiziell eröffnet

Mit einem interessanten Mix an ersten Nutzern und Mietern ist am gestrigen Mittwoch, 8. Mai, das WESTEND.MG im SMS Businesspark offiziell an den Start gegangen. „Unabhängig von vielen guten Einzel- Initiativen fehlte bislang ein zentraler Ort für Gründer, Innovation und digitale Transformation in Mönchengladbach“, sagt Mark Nierwetberg, Vorsitzender des Digitalisierungs- und Gründervereins nextMG, der das Projekt angestoßen und konzipiert hatte. „Diesen Kristallisationspunkt für das Gesamt-Ökosystem schaffen wir nun mit dem WESTEND.MG – endlich.“ Federführend sind dabei neben nextMG die Wirtschaftsförderung (WFMG) mit der Entwicklungsgesellschaft EWMG, die SMS Group als Bereitsteller der Flächen sowie die Stadtsparkasse als Hauptsponsor. Unterstützung gibt es außerdem im Rahmen der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt. Als weitere Sponsoren sind ferner bis dato imat-uve sowie Bienen & Partner mit an Bord.

„Wir versprechen uns vom WESTEND.MG, dass das räumliche, aber auch inhaltliche Miteinander von Startups, Mittelständlern, Kreativen und Bildungseinrichtungen sehr großes Potenzial für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts birgt“, sagt WFMG-Geschäftsführer Dr. Ulrich Schückhaus. Ganz ähnlich sieht es Hartmut Wnuck, Vorstand der Stadtsparkasse: „Unsere Stadt braucht eine kreative, innovative Gründerszene, um die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts nachhaltig zu steigern.“ Andre Rahmen, Geschäftsführer der SMS Businesspark City GmbH, schlägt in dieselbe Kerbe: „Im Businesspark sitzen bereits rund 40 Firmen aus den unterschiedlichsten Branchen, darunter auch mehrere Bildungseinrichtungen. Vielfältige Synergien mit den Nutzern des WESTEND sind denkbar und ausdrücklich gewünscht.“

Mit der jungen Eventmanagement-Firma hundert24 GmbH (Megamarsch) und dem Kunstprojekt Änderungen aller Art / Designbüro Königshaus hatten die ersten Mieter bereits 2018 ihre Bleibe in dem nun sukzessive wachsenden Containerdorf in einer traditionsreichen ehemaligen Schlafhorst-Halle gefunden. „Mit dem WESTEND.MG gelingt es uns, ein Stück Mönchengladbacher Industriegeschichte mit der Zukunft zu verbinden“, sagt Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners. Im angrenzenden Businesspark, also ebenfalls als Teil der entstehenden Community, sind weitere Startups wie J.Clay, Hausheld und Beyondcode aktiv, die auf ein eher klassisches Büroumfeld setzen. Im Zuge der Eröffnung kommt nun weitere Bewegung in den WESTEND-Mix.

Die Sponsoren-Container von Stadtsparkasse sowie WFMG/EWMG werden in Kürze ersten ausgewählten Startups mietkostenfrei, aber für begrenzte Zeit zur Verfügung gestellt, der Auswahlprozess ist angelaufen. „Es ist schön zu sehen, dass jetzt eine Dynamik entsteht und die ersten interessierten Gründer bereits aktiv auf uns zukommen“, sagt Jan Schnettler, bei der WFMG der für das WESTEND.MG zuständige Projektmanager. Das Design- und Engineering-Unternehmen imat-uve hingegen wird seinen Container einem festen Nutzerkreis zur Verfügung stellen: dem CodeClubMG des Gymnasiums am Geroweiher. Dieser fördert Schüler und Schülerinnen darin, Fähigkeiten im Programmieren und in der Webentwicklung aufzubauen. „Wir bieten den Fachkräften von morgen ein attraktives Arbeitsumfeld und schaffen Bindungen, um die Kompetenz auch in der Stadt zu halten“, erläutert Dr. Hans Peter Schlegelmilch, Geschäftsführer der imat-uve group, sein Engagement im WESTEND.MG.

Die Marketing- und Eventagentur 2increase hat sich in Form eines Wohnmobil-Büros angesiedelt. Als weitere neue Mieter werden in Kürze außerdem die Steuerberatungskanzlei Karnatz & Berger, die vor Ort ein Digitalisierungsprojekt vorantreiben wird, sowie eine Ausgründung der Aachener P3-Group, die vom WESTEND.MG aus eine digitale Lösung für die Gastronomieszene namens „La Kart“ pilotmäßig in Mönchengladbach implementiert, in eigene Containerbüros einziehen. Auch räumlich hat sich das WESTEND.MG weiterentwickelt, ist aber noch lange nicht bei der vollen Ausbaustufe angelangt. Eine größere Veranstaltungsfläche ist bereits entstanden, in naher Zukunft soll ein „Makerspace“ hinzukommen, in dem moderne industrielle Produktionsverfahren für Einzelstücke ausgetestet werden können. Der „Demo Day“ für virtuelle und erweiterte Realität, der rund um die Eröffnung im WESTEND.MG stattfand und -findet, könnte bereits einen ersten Fingerzeig bezüglich der konkreten Ausrichtung geben – muss aber nicht. In Form eines ehemaligen Linienbusses gibt es einen ungewöhnlichen Raum für kleinere Workshops, mittelfristig könnte ein größerer Coworking-Container hinzukommen.

Doch eine Community besteht natürlich aus mehr als nur Infrastruktur. Daher wird das WESTEND.MG ab sofort auch mit einem attraktiven Veranstaltungsprogramm bespielt. „Von niederschwelligen, spielerischen Formaten über Meetups und Bühnenveranstaltungen bis hin zu Workshops und Sprechstunden reicht das Angebot“, sagt Community-Manager Stefan Sturm. Hierbei bringen sich beispielsweise auch die IHK Mittlerer Niederrhein und die Innovationspartner Niederrhein ein. Bis zu den Ferien geplant sind des Weiteren unter anderem eine Veranstaltung mit Startups aus den Bereichen Fashion Tech und Smart Textiles (23. Mai), die an die textile Tradition Mönchengladbachs anknüpft und nicht zuletzt den Mittelstand ansprechen soll, sowie ein „Table Tennis Talk“, ein lockeres Matchmaking-Tischtennisturnier für Gründer und Unternehmer (5. Juli). Auch der „Zukunftszirkel MG“, in dem sich Entscheider zu digitaler Transformation austauschen, trifft sich im WESTEND.MG (18. Juni). Hier ist das Veranstaltungsprogramm nachzulesen.

Um das WESTEND.MG und damit auch das Veranstaltungsprogramm weiter auf- und ausbauen zu können, sind die Projektpartner auf weitere Sponsoren angewiesen. Interessenten für Sponsoring, aber auch für reine Mietnutzung oder anderweitiges Einbringen, können sich ebenfalls unter www.westend.mg über die jeweiligen Ansprechpartner und Möglichkeiten informieren. Und auch unter www.facebook.com/WESTEND.MG gibt es regelmäßige Updates.

So berichtet CityVision über die Eröffnung.

Eröffnung des WESTEND.MG mit VR, AR und Startups

Am Mittwoch, 8. Mai, 18 Uhr, wird das WESTEND.MG eröffnet – der bislang im Gladbacher Startup-Ökosystem noch fehlende zentrale Ort, an dem Gründer, Kreative, Forschung, Mittelstand und (Aus-)Bildungseinrichtungen aufeinandertreffen. Darüber hatten wir im März-Newsletter bereits berichtet. Die WFMG, die Stadt Mönchengladbach über die Stadtentwicklungsstrategie mg+, die SMS Businesspark City GmbH, die Stadtsparkasse und der Digitalisierungs- und Gründerverein nextMG bringen das Projekt im SMS Businesspark an der Blumenberger Straße gemeinsam an den Start, in der Zwischenzeit gibt es bereits den einen oder anderen zusätzlichen Nutzer und Mieter.

Rund um die Eröffnung werden nun auch mehrere Anwendungsbeispiele aus den Bereichen Virtual- sowie Augmented-Reality präsentiert. Außerdem erhalten Gladbacher Startups die Möglichkeit, sich und ihre Leistungen zu präsentieren. Die Möglichkeit zur Anmeldung für die Eröffnungs-Veranstaltung finden Sie hier: www.eventbrite.de/e/from-virtual-to-reality-eroffnung-des-westendmg-tickets-57407551532

Ansprechpartner bei der WFMG, auch für interessierte Sponsoren oder Nutzer:

Jan Schnettler, schnettler@wfmg.de, 02161 82379-885.

Hier gibt es die Broschüre.

Startup-Imagefilm wird von Gründer-Duo erstellt

Mönchengladbach – Die beiden Mönchengladbacher Çağdaş Yüksel und Nils Bongartz haben den Zuschlag erhalten, gemeinschaftlich den Imagefilm für die örtliche Startup-Szene zu realisieren. Beim Februar-Meetup des Digitalisierungs- und Gründervereins nextMG im CO21 Coworking lagen die beiden mit ihren jeweiligen Konzepten in der Gunst von Publikum und Jury nahezu gleichauf und damit vor ihren beiden Mitbewerbern, so dass es am Ende auf die salomonische Lösung hinauslief.

Ziel des Imagefilms, der den Auftakt zu einer Reihe von markenbildenden Maßnahmen darstellen soll, ist es, die Sichtbarkeit der Startup-Szene in der Stadt durch einen gemeinsamen Außenauftritt zu erhöhen und den Mönchengladbachern ein Selbstbewusstsein im Bereich neuer technologiegetriebener Unternehmen zu vermitteln. Zudem soll Gründungsinteressierten verdeutlicht werden, dass sie in der Stadt auf ein starkes Netzwerk und einen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen können und mit ihren Vorhaben nicht in andere Städte abwandern müssen.

Çağdaş Yüksel (Cocktailfilms) bei seinem Pitch

Çağdaş Yüksel (Cocktailfilms) wurde durch die Filme „Gleis 11“ und „Asyland“ bekannt und hat vor Kurzem für 1Live das Youtube-Interview-Format „RendezWho?an den Start gebracht. Er konnte bei seinem Pitch mit Emotionalität, Fokus auf die zu präsentierenden Menschen und innovativen Schnitttechniken überzeugen. Nils Bongartz (iamnils) ist als Freelancer auf Imagefilme für Unternehmen spezialisiert. Sein Konzept für den Startup-Imagefilm unter dem Arbeitstitel „Lott Jonn“ wurde mit viel Herzblut für die Stadt Mönchengladbach präsentiert. Sowohl das rund 50-köpfige Publikum als auch die dreiköpfige Jury – besetzt mit Rafael Lendzion (Vorstandsmitglied nextMG), Alice Welters-Dahmen (MGMG) und Christoph Schlee (Gastgeber und selbst Filmemacher) – zeigten sich von der Qualität aller vorgebrachter Konzepte sehr angetan. Yüksel und Bongartz haben nun etwas mehr als einen Monat Zeit, den Film, der die Länge eines langen Kinotrailers nicht überschreiten soll, zu realisieren.

Für Rückfragen:

Jan Schnettler, WFMG
Mail: schnettler@wfmg.de
Tel. 02161 82379-885

PM Mitgliederversammlung nextMG

11. Februar 2019

nextMG fordert mehr gesamtstädtisches Handeln ein

Mönchengladbach – Der Digitalisierungs- und Gründerverein nextMG e.V. hat bei seiner zweiten jährlichen Mitgliederversammlung die Zielsetzung für 2019 skizziert. Das Jahr müsse im Zeichen zweier großer Projekte stehen, sagte der Vorsitzende Mark Nierwetberg vor rund 30 Vereinsmitgliedern: das Innovations- und Gründungszentrum WESTEND.MG an den Start bringen und die Entwicklung in Richtung IT-Kompetenz vorantreiben. Speziell für Letzteres sei eine noch stärkere Vernetzung der relevanten Akteure am Standort nötig – und vor allem noch weitaus mehr als bisher im Sinne einer gesamtstädtischen Ausrichtung, gerade mit Blick auf Geschäftsfeldentwicklung. „nextMG will nicht etwa aus Gladbach Berlin machen“, sagte Nierwetberg. „Sondern vielmehr erreichen, dass die überregionalen Cluster und Leitbranchen wie Textil und Mode, Produktionswirtschaft und Logistik zukunftsfähig werden. Das erfordert in erster Linie IT-Kompetenz, wir brauchen viel mehr junge Menschen, die programmieren können.“ 2019 müsse also unter dem Motto der Kollaboration stehen.

Im Dezember 2016 gegründet, hat der Verein im neuen Jahr bereits die Marke von 50 Mitgliedern geknackt. Zu den jüngsten Neuzugängen zählen unter anderem die Städtischen Kliniken sowie Borussia Mönchengladbach. nextMG ist in drei Säulen aktiv: Der Verein will die Stadt für Gründer attraktiver machen, die digitale Transformation des Mittelstands am Wirtschaftsstandort unterstützen sowie IT- Bildung fördern. In allen drei Säulen konnten in den ersten zwei Jahren des Bestehens bereits starke Impulse gesetzt werden, 2019 sollen diese noch intensiviert werden. Im Bereich „Gründung“ wird im März das WESTEND.MG im SMS Businesspark eröffnet, das als Nukleus des Gladbacher Ökosystems für Gründung, Transformation und Innovation konzipiert ist. Bereits im Februar wird eine Image- Kampagne für die Startup-Szene auf die Schiene gesetzt. In der Säule „Transformation“ wird es nach der erfolgreichen Auftakt-Aktivität mit dem „Smart City Forum Niederrhein“ im Sommer 2018 unter anderem weitere Formate aus der vom Land geförderten Reihe „Experimentierräume“ geben. Im Bereich „IT-Bildung“, der seitens der Wirtschaftsförderung (WFMG) über die Schiene MGconnect abgebildet wird, sind etwa ein Hackathon mit der Unternehmerschaft Metall und Elektro sowie der Aufbau einer digitalen Schülerzeitung und Computer-AG an der Heinrich-Corsten-Schule geplant.

Für Rückfragen:

Mark Nierwetberg, Vorstandsvorsitzender nextMG e.V.
E-Mail: mnierwetberg@gmail.com