#meetup.MG 09/19: Auf ein Neues

Welche spannenden Startups erwarten Euch bei unserem nächsten nextMG Meetup? Unser neues Format ist auch beim Mobility-Meetup wieder mit am Start. Jeder Pitcher stellt sich kurz vor, in dem er unsere 10 Fragen beantwortet. Heute hat sich Daniel Dietze, Mitbegründer des Familien-Startups movever unseren Fragen gestellt. Movever bringt die Mobilität von Arbeitnehmern und die gesamte Abrechnung von Reisekosten auf ein neues Level und bespielt so eines der Trendthemen der Zukunft. Lieber Daniel, wir freuen uns auf Euren Pitch beim nächsten Meetup am Donnerstag, dem 19.09.2019 um 18:30 Uhr im Gelenkbus der NEW, Gladbacher Straße 731, 41748 Viersen.

Beschreibe Dich in drei Hashtags.

#offen #neugierig #Netzwerker

Was ist deine Vision?

movever soll ein wesentlicher Bestandteil für die Incentivierung von nachhaltiger und intelligenter Arbeitnehmermobilität in Unternehmen werden und eine zentrale Funktion zur Steuerung von Arbeitnehmerincentives einnehmen.

Wie bist Du auf die Idee gekommen?

movever ist ein Familien-Startup. Gemeinsam mit meinem Vater und meinem kleinen Bruder Tim haben wir uns im April 2018 über den Trend ausgetauscht, dass das eigene Fahrzeug immer mehr an Bedeutung verliert. Der Gedanke, innerhalb der Familie ein eigenes Unternehmen zu gründen, reifte schon länger in den Köpfen. Kurzerhand haben wir entschlossen sehr bald zu gründen und sind direkt in die Vorbereitung gestartet.

Wie war dein Werdegang, wo kommst Du her?

Geboren in Neuss und mittlerweile stark verwurzelt in Mönchengladbach habe ich nach meinem Abitur eine Ausbildung zum Automobilkaufmann absolviert, worauf ein Studium in Wirtschaftsingenieurwesen folgte. Bis Ende Q1 2019 habe ich als Projektmanager im Bereich Business Development Mobility für die Santander Consumer Bank AG gearbeitet. Dort war Trendscouting ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit, wodurch ich den Mobility-Markt tiefer kennenlernen konnte.

Wie wird dein Angebot angenommen? Wie waren die Reaktionen auf deine Idee?

Wir haben noch vor dem eigentlichen Markteintritt eine Fuhrparkmesse in Düsseldorf besucht und dort unseren Prototypen vorgestellt. Vom Start weg haben wir bis heute fast nur positives Feedback bekommen und sind guter Dinge, den laufenden Feinschliff erfolgreich umzusetzen. Wir belegen ein Trendthema und sind definitiv zur richtigen Zeit gestartet.

Was waren dein größter Misserfolg oder Fehler auf dem Weg zur Gründung?

Einen richtigen Misserfolg gab es bei uns bislang nicht, wenngleich das Glas bei uns sowieso eher halb voll ist. Es ist wichtig die Aufgaben direkt zu Beginn gut zu priorisieren, um die sehr geringen personellen Ressourcen möglichst effizient einzusetzen.

Was bedeutet es für dich, dein eigener Chef zu sein?

Der Arbeitsplatz ist dort wo der Laptop ist und Raum und Zeit verschieben sich. Jeden Morgen aufzustehen und die eigene Zukunft maßgeblich zu beeinflussen, ist ein tolles Gefühl. Anders als im Konzern passiert Nichts, wenn man selbst nicht aktiv wird. Neben dem vollen Backlog ist es wichtig Teilerfolge zu feiern und die Motivation auf das Unternehmensziel hoch zu halten.

Was steht als Nächstes für dein Startup an?

Derzeit bereiten wir uns für einen Finanzierung vor. Zudem wird die Vertriebsmaschine auf die nächste Stufe gestellt, um möglichst viel für 2020 in Gang zu bringen.

Mit wem würdest Du gerne mal ein Bier trinken?

Mit dem Geschäftsführer von der movever GmbH in 2029. Die Person könnten mir dann erzählen, wie es mit movever nach 2019 hoffentlich erfolgreich weiterging

Deine Top 3 Tipps für Gründer/Gründungsinteressierte?

Tipp 1: Schreibe ganz zu Beginn Deinen Businessplan! Das schärft das eigene Verständnis von Deinem Produkt.

Tipp 2: Gehe so früh wie möglich mit Deiner Idee raus und sammle Feedback ein. Sei es von potentiellen Kunden oder von Freunden und Familienmitgliedern.

Tipp 3: Zögere nicht, mache es einfach. Eine Gründung lässt sich oftmals gut neben dem derzeitigen Hauptjob vorbereiten und durchführen.

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