#meetup.MG 07/19: Künstliche Intelligenz trifft auf kölsche Geschenkgutscheine

Was hat ein Elefant mit künstlicher Intelligenz zu tun? Dazu später mehr. Eine ungewöhnliche Kombination jedenfalls erwartete die Teilnehmer des Juli-Meetups von nextMG, bevor die Reihe sich bis zum 19. September in die Sommerpause verabschiedete. Zunächst stellte sich Masasana vor, das KI-Start-up von Jonas Becher. Der Mönchengladbacher hat 2018 gegründet und arbeitet als Software-Consultant für maschinelles Lernen und Data-Science. Jonas Becher hat erkannt, welche enormen Potenziale in der Branche liegen. Die Umsätze von KI-Geschäftsanwendungen haben in den letzten Jahren einen riesigen Schub gemacht und die prognostizierten Umsätze für die kommenden Jahre sind weiter stark wachsend. Mit der hauseigenen künstlichen Intelligenz MAI erarbeitet Masasana Lösungen zur Optimierung von Geschäftsprozessen. Datensicherheit und Datenschutz werden dabei großgeschrieben. Auf der Roadmap der nächsten Schritte des ambitionierten Startups steht deshalb auch die ISO 27001-Zertifizierung.

Als zweites Start-up des Abends stellte sich Qdega mit der Marke „Schenk Lokal Köln“ den rund 40 Teilnehmern vor. „Lokal statt online“ ist das Motto des geschäftsübergreifenden Geschenkgutscheins aus der Domstadt. Der Fokus wird dabei auf den inhabergeführten stationären Einzelhandel gelegt, welcher unter anderem durch die Konkurrenz des Onlinehandels und großer Shoppingzentren immer weiter aus den Städten verschwindet. Ziel des Start-ups ist es, die Kundenbindung sowie das Ausgabeverhalten zu stärken. Zusätzlich sollen die Verweildauer erhöht und Zugangsbarrieren wie z.B. zu hohe Parkgebühren reduziert werden. Hierzu hat das Start-up den Schenk-Lokal- Geschenkgutschein inklusive eigener Software und einem Abrechnungssystem entwickelt. Bisher gibt es in Köln ca. 200 Akzeptanzstellen. Ein großer Vorteil für die Einzelhändler sei, so Co-Geschäftsführer Thomas Hoffmann, dass keine Vorabkosten entstehen. Erst wenn ein Gutschein eingelöst wird, werden 5 % des Umsatzes als Provision fällig. Außerdem legt das Start-up Wert darauf zu betonen, dass die Gutscheine keinesfalls als Rabatt gelten, sondern der Beschenkte einen Gegenwert in Höhe des Gutscheinwertes von z.B. 10 € erhält.

Auf beide Pitches reagierten die Teilnehmer im WESTEND.MG interessiert und mit etlichen Rückfragen, welche zu einer angeregten Diskussion führten. Auch im Anschluss tauschten sich die Teilnehmer noch lange mit den Pitchern aus und nutzen die Zeit für intensives Netzwerken.

Und was hat es nun mit dem Elefanten und der künstlichen Intelligenz auf sich? Masasana, ein Elefant aus dem Krueger-Nationalpark in Südafrika, war der Namensgeber für Jonas Bechers Startup. Masasana ist nämlich Tsonga und heißt übersetzt „One can always make a plan“ (sinngemäß: Man kann sich immer etwas einfallen lassen).

Wir wünschen allen eine erholsame Sommerpause und freuen uns auf unser nächstes Meetup am 19. September im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche, über das wir rechtzeitig informieren werden. Infos zu den Meetups gibt es immer unter www.meetup.com/de-DE/meetupMG/ sowie unter www.facebook.com/nextMG.eV/events.

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