#meetupMG 07/18: #meetupMG in der Manufaktur

Handwerk – eine Branche, die trotz aller Bemühungen in Sachen Außendarstellung nicht auf jeden jungen Menschen attraktiv wirkt. Viele junge Leute möchten lieber auf Teufel komm raus studieren. Ein junges Gründerteam, bestehend aus Fabian Küppers und Gregor Bottermann von B & K Design, ist der Gladbacher Beweis dafür, dass Gründungen auch im Handwerk eine Zukunft haben können.. Diese und weitere Themen wurden beim „#meetupMG in der Manufaktur“ bei B&K Design an der Martinstraße 88 in Eicken vorgestellt und diskutiert.

Vor ca. 2 Jahren haben sich Fabian Küppers und Gregor Bottermann selbständig gemacht. Zu zweit starteten sie mit 200 € und rüsteten Produkte von Ebay neu auf. Heute haben sie insgesamt fünf Mitarbeiter und ein extrem erfolgreiches Jungunternehmen, das Handwerk und Design verbindet. An der Martinstraße bietet das Unternehmen exklusives Möbel- & Produktdesign aus Beton, Holz und Metall an. Es überzeugt nicht nur mit eigenem Vertrieb und eigenem Design, sondern auch mit der eigenen Produktion, die sich direkt im Anschluss an den Showroom verbirgt. Somit kann jeder Kunde hautnah miterleben, wie die Produkte hergestellt werden. Das Team berät, entwirft und produziert immer ganz individuell. Darüber hinaus liefern sie selber und bauen auf – Spitzenmöbel made in MG!

bundk.design

Den zweiten Vortrag hielt Daniel Penders von den Handwerksjunioren Mönchengladbach – er berichtete darüber, warum sich Betriebsgründungen/-übernahmen auch oder besonders im Handwerk lohnen können. „Berufe im Bereich Handwerk bieten unbegrenzte Möglichkeiten für Kreativität und Entwicklungen“, sagte Penders. Sein Credo: „Einfach machen!“ Er musste jedoch auch mitteilen, dass die Zahl der Ausbildungen zurückgeht, aber dafür die Studienabschlüsse steigen. Im Bereich Handwerk, sagte Penders, werde noch einiges passieren; die Handwerksjunioren verstünden sich als Sprachrohr für junger Gesellen und Meister und würden gerne Hilfestellung geben. Insbesondere im Bereich Digitalisierung hätten viele Mönchengladbacher Handwerksunternehmen noch massiven Nachholbedarf.

www.hwj-nrw.de

Anschließend stellte Peter Godulla noch die „Fuckup Night MG“ vor, die am Tag nach dem Meetup erstmals stattfinden sollte. Ursprünglich kommt dieses Format aus Mexico, wird aber weltweit bereits in 301 Städten durchgeführt. Dabei berichten Speaker von ihren größten Niederlagen und Pleiten – Geschichten vom Scheitern ebnen.

fuckupnights.com/monchengladbach/

Das Meetup verabschiedet sich damit in die Sommerpause: Weiter geht es am 13. September mit einem Hochschulschwerpunkt.

nextMG will die Digitalisierung am Wirtschaftsstandort Mönchengladbach fördern, Aktivitäten rund um die digitale Transformation unterstützen und die Stadt für Gründer attraktiver machen.

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