Happy Birthday nextMG – ein Jahr Zukunft gestalten: Die erste Mitgliederversammlung des Vereins

Am Dienstag hat die erste Mitgliederversammlung des Vereins nextMG e.V. in den Räumen der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach stattgefunden. Neben den Formalia, wie der Entlastung des Vorstands und einer ordnungsgemäßen Kassenprüfung, standen dabei vor allem der Bericht des Vorstands über das erste Jahr im Mittelpunkt und die Diskussion über den weiteren Weg für 2018 im Mittelpunkt (über geplanten Aktivitäten 2018 werden wir an dieser Stelle bzw. im Newsletter berichten). Zum ersten Jahr des Vereins zog Mark Nierwetberg, Vorsitzender des Vorstands, das Fazit: „Das Glas ist erst halbvoll. Wir haben im Bereich Gründer viel erreicht, aber wir müssen bei IT-Aus- und Weiterbildung und digitaler Transformation nachlegen“. Zudem betonte Nierwetberg, dass der Verein von Ehrenamtlern geführt wird auch wenn er von den Institutionen in der Stadt tatkräftig unterstützt wird: „Mein Dank gilt den ehrenamtlich Engagierten, meinen Vorstandskollegen und den Beisitzern und auch allen, die von institutioneller oder unternehmerischer Seite mitgewirkt haben – wir alle können das nur machen, weil wir Zeit und Engagement investieren und die extra Meile gehen. Dafür vielen Dank!“

Das erste Jahr des Vereins aus Sicht des Vorstands (siehe dazu auch die Präsentation unten):

nextMG hat durch seine Aktivitäten in Zusammenarbeit mit den Mitgliedsinstitutionen in den ersten zwölf Monaten Mönchengladbach auf die Landkarte der Gründerszene gebracht und die kleine Gründer- und Start-up-Szene der Stadt aktiviert und vernetzt. Wir haben zum ersten Mal eine Art Dynamik bei dem Thema: Interessenten kontaktieren den Verein bzw. die WFMG, weil sie in der Stadt eine Chance sehen, ihre Ideen zu verwirklichen. Es mangelt aber noch an Infrastruktur, um all diese „Leads“ auch erfolgreich zu verwerten (Orte, Angebote, etc.). Zudem muss die Hochschule stärker aktiviert werden: Das Potential der Studierenden wird bei dem Thema Gründer noch nicht ausreichend genutzt.

Bei dem Thema IT-Bildung hat der Verein einen guten Nukleus mit dem Pilot-Projekt am Gymnasium am Geroweiher (codeclubMG) geschaffen. Es gilt jetzt, weitere Schulen in das Konzept zu integrieren bzw. das Konzept auf andere Schulen zu übertragen. Die MGconnect Stiftung kann in der zukünftigen Entwicklung eine wichtige Rolle spielen, wenn wir die Zielsetzung von nextMG und die Aktivitäten der Stiftung besser aufeinander abstimmen (erste Gespräche sind erfolgt). Der Bereich ist für die Zukunftsfähigkeit des Standorts von entscheidender Bedeutung. nextMG wird 2018 in diesem Bereich einen Schwerpunkt setzen. Aus Sicht des Vereins ist eine koordinierte Offensive im Sinne eines IT-Bildungsprogramms für Mönchengladbach – auch angesichts der aktuellen Arbeitsmarktdaten – notwendig. Dabei sollten Verwaltung, Einrichtungen wie die VHS, die Agentur für Arbeit und Unternehmen zusammen eine Offensive starten.

Bei Thema digitale Transformation zeigt sich, dass die Stadt und ihre Gesellschaften Interesse haben, aber die Expertise des Vereins zu wenig nutzen bzw. die Veränderung nicht wirklich von Konzept in die Tat umgesetzt wird. Bei der Digitalisierung der Stadt und der städtischen Gesellschaften lässt die Stadt aus Sicht des Vereins Potential liegen. Weiter Gespräche und Projekte werden von Verein aufgesetzt. Zudem kann hier auch durch die DWNRW-Fördergelder im Rahmen der „Experimentierräume“ ein Impuls in 2018 gesetzt werden. Die Stadt Mönchengladbach kann aus Sicht des Vereins gerade im Sinne des Konzepts „wachsende Stadt mg+“ durch mehr Aktivitäten beim Thema Digitalisierung an Profil gewinnen. Bei den Unternehmen zeigt sich großes Interesse, das in 2018 in konkreten Projekten münden muss.

 

 

nextMG will die Digitalisierung am Wirtschaftsstandort Mönchengladbach fördern, Aktivitäten rund um die digitale Transformation unterstützen und die Stadt für Gründer attraktiver machen.

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